Trevilor und Schwangerschaft

18.04.11  07:55

ich nehme seit knapp 1 jahr durch einen schweren zusammenbruch trevilor.mir geht es viel viel besser durch klinikaufenthalt,therapie usw. bin mit der dosis auch schon runter gegangen.

ich würde gerne ein kind bekommen,habe aber angst ohne tabletten rückfällig zu werden,obwohl ich weiß dass sie nur zur unterstützung sind.

wollte fragen ob es hier leute gibt den es ähnlich geht oder erfahrung damit haben?

FA termin habe ich im mai,beim gyn und hausarzt war ich schon blut und alles abklären lassen.

k?oliDbri2x5

23.04.11  00:01

Schau mal auf der Seite was zu Trevilor steht.

[[http://www.embryotox.de/trevilor.html]]

Ich hab in der Schwangerschaft mit meiner Tochter zu anfang Citalopram genommen und im verlauf abgesetzt, leider zu schnell, hatte mit entzugserscheinungen probleme. Jetzt hab ich Citalopram genommen und war schon vor der Schwangerschaft am ausschleichen, ohne Probleme bis jetzt.

Wenn du dich stabil genug für eine Schwangerschaft fühlst dann schaffst du es auch die Medikamente abzusetzen :)^

Lg und viel erfolg

C9atayn+4Lu.cixe

10.05.11  16:32

vielen dank,war letzten freitag wieder bei meiner ärztin und sie ist auch sehr zufrieden mit mir.

ich breche jetzt nichts übers knie aber so langsam aber sicher werde ich es angehen.

nimmst du jetzt wieder was?

wie alt warst du als deine kleine kam?

k_olib!r8i25

10.05.11  22:05

Ähm muss mal rechnen ;-D ich war bei der Geburt 23 Jahre alt.

Und nein jetzt nehme ich nichts mehr da ich mit dem zweiten Krümel schwanger bin.

Cjatanf+Lu>cixe

10.05.11  22:31

Hallo kolibri,

leider kann ich aber nicht so positive Erfahrungen vermelden wie Catan+Lucie, und ich möchte, dass Du auch auf einen solchen Fall vorbereitet bist, daher schreibe ich auch etwas. Ich hoffe, das wird nicht als Schwarzmalerei missverstanden.

Ich beziehe mich nicht auf Medikamente, denn ich nehme schon sehr lange keine mehr, weil ich 2007 als geheilt aus der Therapie entlassen wurde, und seither ging es mir eigentlich auch sehr gut bzw. ich konnte mich anhand meiner erlernten Strategien und positivem Denkens vor Löchern, in die ich zu fallen drohte, ganz gut retten.

Leider nicht so in der Schwangerschaft. Meine psychischen Probleme sind mit voller Wucht wieder zum Vorschein gekommen, schuld war die Hormonumstellung. Die Psychologin meinte, dass es vielen so ginge.

Dir muss es natürlich nicht auch so gehen, aber Du solltest darauf gefasst sein. Ich hab überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich mich jemals wieder so machtlos gegen diese schlimmen Gemütszustände fühlen würde.

Die gute Nachricht ist, dass ich es keine Minute bereue, und dass ich das wunderschöne Gefühl, Mutter zu werden, absolut nicht missen möchte. x:)

Deswegen wünsch ich Dir ganz viel Glück – Du schaffst das, mit oder ohne Rückfall! :)* :)* :)*

S"prinkgchilxd

11.05.11  01:01

Hallo Kolibri,

ich kann nur von mir berichten. Ich nehme täglich 75mg Venlafaxin und bin jetzt in der 8. Woche schwanger :-) meinem Baby geht es bisher sehr gut, das kleine Herz ist heftig am bubbern x:)

Ich fühle mich stabil für eine Schwangerschaft und es ist auch ein Wunschkind! Aber ich hab wegen der ss Hormone auch so starke Stimmungsschwankungen dass ich wirklich froh bin um die Tabletten! Mein Neurologe sagte damals: lieber eine glückliche Mutter mitTabletten als ein trauriges Kind...

Wichtig ist, dass du kurz vor der Geburt die Medis noch etwas heruntersetzt (unter Kontrolle!!!) und dein Baby die ersten Tage nach der Geburt überwacht wird.

Wie viel mg nimmst du zur Zeit?

WwundeBrkxind

11.05.11  07:27

ich nehme zur zeit 75mg,möchte aber gerne ganz runter gehen vor der schwangerschaft.

danke an alle für die lieben einträge.

drückt mir die daumen,dass ich schnell schwanger werde;)

wann habt ihr mit folsäure angefangen?

kKoliFbzri25

11.05.11  07:39

Habe kürzlich in irgendeiner Zeitung gelesen, dass Fachärzte zu der Meinung neigen, ein Embryo würde durch eine unbehandelte Depression der Mutter merklich mehr geschädigt als durch deren AD-Konsum.

ZNwackx44

11.05.11  07:44

die wurde bei mir gott sei dank behandelt @:)

aber glaube mir,wo ich den zusammenbruch hatte war mir weder nach sex und schon gar nicht nach einer schwangerschaft.

depression beinhaltet immer auch ein teil persönlichkeitsmerkmale...sorgen,ängste usw. gehören zu jedem...wichtig ist akzeptanz und geduld

...und in geduld übe ich mich täglich ;-D mal mit mehr mal mit weniger erfolg

k@olibdrxi25

11.05.11  07:51

Dein Optimismus in Ehren. Ich glaube nur, dass - wie schon die Vorgänger sagten - durch die Hormonlage während der SS (und danach) ein Rückfall nicfht auszuschließen ist. Gut zu wissen, dass man ihn nicht ohne AD durchstehen muß. Kannst Du denn jetzt das AD schon ganz weglassen? Die Faustregel heißt, man soll das AD noch 6-12 Monate nach Verschwinden der letzten Krankheitssymptome weiternehmen, um Rückfälle möglichst zu vermeiden.

Z&wackx44

11.05.11  09:51

wann habt ihr mit folsäure angefangen?

Sofort bei Kinderwunsch bis Ende dritter Monat, fang bitte gleich an damit. Es ist wichtig, weil die Behinderung, die dadurch verhindert werden kann, schon sehr früh in der Schwangerschaft entsteht, ca. drei Wochen nach der Befruchtung schon.

aber glaube mir,wo ich den zusammenbruch hatte war mir weder nach sex und schon gar nicht nach einer schwangerschaft.

depression beinhaltet immer auch ein teil persönlichkeitsmerkmale...sorgen,ängste usw. gehören zu jedem...wichtig ist akzeptanz und geduld

Nun ja, wenn es zu einem Rückfall durch die Schwangerschaftshormone kommt, dann logischerweise, wenn man schon schwanger ist. Und glaub mir, ich bin ein SEHR stabiler und sogar fröhlicher und optimistischer Mensch geworden durch meine jahrelange harte Arbeit an mir selbst, und trotzdem hat mich die Schwangerschaft emotional umgeworfen. Das ist ein endogener Auslöser, gegen den noch so viel Stabilität, Akzeptanz und Geduld der eigenen Persönlichkeit und im Umfeld nicht schützt!

@ Zwack:

Gut zu wissen, dass man ihn nicht ohne AD durchstehen muß.

Dazu muss es einem erstmal verordnet werden, deswegen würd ich mich mal mit Aussagen wie

ein Embryo würde durch eine unbehandelte Depression der Mutter merklich mehr geschädigt als durch deren AD-Konsum.

zurückhalten, falls noch mehr werdende Mütter mit unbehandelter Depression mitlesen, denn mich persönlich hat das gerade nicht unbedingt aufgeheitert.

S<pTri;ngchxild

11.05.11  14:45

@ Kolibri

du musst echt schon anfangen Folsäure zu nehmen! Wie Zwack schon sagte, die Einnahme sollte man bei Kinderwunsch sofort beginnen. Am besten eignet sich Folio forte da die Tabletten schön hoch dosiert sind und Außerdem noch Jod und Vitamin B12 enthalten.

ein Embryo würde durch eine unbehandelte Depression der Mutter merklich mehr geschädigt als durch deren AD-Konsum

Was soll daran falsch sein? Die "negative" Stimmung der Mutter überträgt sich auch aufs Baby! und das sollte jedem Bewusst sein!

Und deshalb denke ich (wie auch mein Neurologe), dass die Einnahme von AD vollkommen gerechtfertigt ist.

**Voraussetzung sollte natürlich sein, dass man soweit behandelt ist dass man sein Leben wieder selbst im Griff hat – aber das scheinen mir hier bisher alle zu haben**

W#un@derk"ind

11.05.11  14:57

Ich hab nicht gesagt, dass die Aussage falsch ist, und schon gar nicht, dass die Einnahme von Antidepressiva nicht gerechtfertigt ist.

Nur find ich es nicht richtig, werdenden Müttern zu suggerieren, dass sie ohne Antidepressiva ihrem Kind schaden – und das noch auf Basis von etwas, das man in "irgendeiner Zeitschrift" gelesen hat.

S?prin{gchixld

11.05.11  15:26

ich nehme die AD seit fast einem jahr,muss mich auch alle 12 wochen bei meiner ärztin vorstellen,gehe auch schon seit letztes jahr november wieder arbeiten und seit februar macht ich auch wieder nachtschichten.

natürlich habe ich angst davor in der schwangerschaft einen rückfall zu bekommen,aber es können auch frauen die vorher gut drauf waren in eine depression rutschen.

deswegen muss ich mich ja auch regelmäßig vorstellen.

als ich in der klinik war,war auch eine schwangere frau da,die eben auch nen rückfall in der schwangerschaft hatte....

wenn ich aber mich weiter verrückt mache,brauche ich gar nicht erst anfangen schwanger zu werden,es gibt ja auch positive dinge in der schwangerschaft. :)*

oder?

kAolib<ri2x5

11.05.11  15:41

Habe kürzlich in irgendeiner Zeitung gelesen, dass Fachärzte zu der Meinung neigen, ein Embryo würde durch eine unbehandelte Depression der Mutter merklich mehr geschädigt als durch deren AD-Konsum

ich habe während meiner Schwangerschaft mehr geweint und mich mehr gesorgt, als jemals zuvor in meinem Leben. Mein Schwiegervater starb, da war ich grad schwanger, meine Schwiegermutter starb, da war ich ungefähr auf der Hälfte, zwischendurch musste ich meine Katze einschläfern lassen, die ich 19 Jahre bei mir hatte und im letzten Drittel bekam ich eine Schwangerschaftscholestase – ich hab mich 3 Monate lang nur gekratzt, nicht mehr geschlafen, der Juckreiz hat mich fast verrückt gemacht, ich hab nur noch geweint und war im schwärzesten Loch (und ich kenne schwarze Löcher, ich war wegen schwerer Depressionen mit 18 und mit 30 in der Klinik) und meine Tochter ist jetzt 22 Monate, gesund und fröhlich, lacht viel, weint wenig und ist sehr entspannt.

Ich hab die Schwangerschaft und die Depressionen einfach ausgesessen, weil ich dieses Kind unbedingt wollte.

Wegen der Medikamente kann ich leider nichts beitragen, weil ich schon 11 Jahre keine mehr nehme, aber ich weiss, das man sehr viel ertragen kann, wenn man ein Kind erwartet.

Ich hab mich einfach dran festgehalten, dass, wenn die Kleine da ist und meine Hormone wieder in der Reihe sind, alles gut werden wird und so war es auch. Sie kam raus, der Juckreiz verschwand, die Depression verschwand und ist seitdem auch nicht wieder aufgetaucht ;-)

t+schmibxy

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