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Elternzeit und Studium/Praxissemster (Vater)

N~ullachtcfuenfxzehn hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

vielleicht ist hier ja jemand, der in einer ähnlichen Situation war und/oder mir sagen kann, an wen ich mich wenden kann *:)

Theoretisches Szenario: Ich ("normale" Arbeitnehmerin) bekomme ein Kind, während mein Mann (Student) gerade seine Masterarbeit schreibt, sich also in einer Praxisphase im Unternehmen befindet. Wie wäre das da mit Elternzeit? Kann er die zwei Monate ganz normal nehmen und das Studium verlängert sich einfach um den Zeitraum? Wie berechnet sich da das Elterngeld? Ich weiß, die Frage ist recht speziell, aber vielleicht kennt sich ja jemand ein bisschen aus :-D Eigentlich wäre es ja auch Schwachsinn, wenn er Elternzeit nimmt, es wäre doch besser, zu versuchen, das Studium trotzdem durchzuziehen, oder? Sonst verlängert sich ja alles und es dauert noch länger, bis er dann einen richtigen Job hat... ":/

Antworten
n&ajanbagut


Wie wäre das da mit Elternzeit? Kann er die zwei Monate ganz normal nehmen und das Studium verlängert sich einfach um den Zeitraum?

Das kann ja nicht klappen - das Studium wird immer in Semestern gerechnet, entweder er braucht eins mehr oder halt nicht. Muss er denn nach der Masterarbeit nochmal an die Hochschule? Dann muss er ja in den nächsten Prüfungszeitraum gehen und braucht deshalb ggf. länger. Wenn nicht, gibt er die Masterarbeit halt später ab und gut ist. Eine Beurlaubung geht meines Wissens nur semesterweise.

Vielleicht kommt es aber auch noch auf Bundesland und konkrete Hochschule an...

N;ullacxhtfuenfxzehn


Nein, nach der Masterarbeit ist er fertig. Weiß halt nicht ob das geht, dass er zwei Monate nicht ins Unternehmen geht und dann weiterschreibt... Um vier Wochen kann man den Abgabetermin meist verschieben, weiß halt nicht wie das bei Elternzeit ist... Kann man als Student überhaupt Elternzeit beantragen?

NTailiougxa


Ich kann mir vorstellen, dass es da neben Gesetzen noch hochschuleigene Regeln gibt, bzw selbst der Fachbereich und der betreuende Professor was mitzureden haben.

Ich weiß von einer Freundin, die während der Masterarbeit länger krank war - die konnte um die krankgeschriebene Zeit verlängern. Kinder oder zu pflegende Angehörige könnten auch so eine Ausnahme sein. Allerdings hat sie die Arbeit auch an der Uni geschrieben und nicht in einer Firma. Bei Masterarbeiten wird normalerweise nicht mehr in Semestern gerechnet - die muss einfach nach X Monaten abgegeben werden.

Da muss man sich, denke ich, mal ganz speziell an die Uni wenden, da gibt es Beratungsstellen.

T_akmT)ak


Prinzipiell beantragt man Elternzeit beim AG. Ist er denn in seiner Praxisphase im Unternehmen angestellt (Praktikanten, Auszubildende, Volontäre sind AN gleichgestellt) oder schreibt er "nur" die Masterarbeit dort?

Elterngeld und Partnermonate bekommt ihr, weil mindestens einer (in eurem Fall du) von euch durch die Elternzeit Einkommensverlust haben wirst. Dein Freund bekommt wenigstens den Sockelbetrag. Kommt eben drauf an, ob er vor der Geburt Steuerpflichtiges Einkommen hatte/haben wird, dann gäbe es mitunter mehr. Wie das mit der Abgabe der Masterarbeit ist, müsst ihr die Uni/Betreuer fragen. Mein Mann hatte damals um eine Verlängerung gebeten (er hat normal an der Uni geschrieben) und bekommen. Es waren 4 Wochen.

C6arolainja%-87


Er muss die Elternzeit ja nicht zwingend in den ersten beiden Lebensmonaten nehmen.

Vllt könnte er auch seine Arbeit durchziehen und dann zwei Monate in Elternzeit gehen. Dann hat er auch zwei Monate länger Puffer für die Jobsuche?!

Oder gibt es für Arbeitsuchende kein Elterngeld/Sockelbetrag?

A9ufDerrArbexit


Soweit ich weiss ist die Zeit der Masterarbeit auch deswegen begrenzt, weil er damit beweisen soll das er eine bestimmte Arbeit auch in einer bestimmten Zeit schaft. Und diese Zeit kann man nicht durch Urlaub oder Elternzeit beliebig verlängern.

Um sicher zu gehen, sollte er beim Prüfungsamt nachfragen. Die können euch das genauer sagen. Ich denke eine Masterarbeit zu unterbrechen wird schwer oder ist gar nicht möglich.

Aber unabhängig davon würde ich sowiso versuchen die Masterarbeit zügig abzuschliessen. Das befreit ungemein.

dgan4ae8a7


Ich hab meine Masterarbeit beim Prüfungsamt erst angemeldet als ich sie auch abgegeben habe, damit war mein Problem damit gelöst. Vielleicht ginge das da ja auch und dann dürfte das auch mit dem Unternehmen keinen Ärger geben.

Wenn er allerdigns Bafög bekommt sollte er sich das mit der Elternzeit da überlegen, gibt es dann nämlich nicht sondern Harz 4 mit all der Rechnerei.

N[ullachVtfuenlfxzehn


Nein, Bafög bekommt er nicht. Er ist für die Masterarbeit beim Unternehmen als Studentische Hilfskraft angestellt. Aber ich sehe es auch so wie ihr, am besten wäre es wohl, die Masterarbeit durchzuziehen und nicht unnötig zu verzögern. Ich wollte nur alle Möglichkeiten in Betracht gezogen haben, nicht dass es aus irgendwelchen Gründen total sinnvoll wäre, dass er Elternzeit nimmt ;-)

d<anaex87


Ne, wenn das nicht muss, dann würde ich das lassen und mich lieber aus der Elternzeit heraus bewerben.

NJullachtEfuenfxzehn


Also direkt nach der Masterarbeit 2 Monate Elternzeit nehmen? Dann kriegt er zwar nur den Mindestsatz Elterngeld, aber besser als nichts ;-)

d-anae88x7


Ich würde nach der Masterarbeit sogar mehr als zwei Monate nehmen, wenn das geht. Einfach weil man danach ziemlich ausgebrannt ist, da braucht man eh etwas anderes, jedenfalls meistens. Man kann ja immernoch abkürzen wenn man den Traumjob findet. ;-)

N1ullach2tfue&nfxzehn


Tja, wenn er gleich einen Job hätte im Anschluss wäre es finanziell natürlich besser ;-D Hab jetzt auch irgendwie gelesen, dass Arbeitslose (wäre er dann ja nach der Masterarbeit) kein Elterngeld kriegen, ich glaube ich muss mich da irgendwann noch mal genauer mit befassen %:|

d+ana<e87


Da wird das mit dem Arbeitslosengeld verrechnet, soweit ich weiß.

AHufDeirAxrbeixt


Sollte er überhaupt Arbeitslosengeld bekommen... normalerweise zahlt man als Vollzeitstudent nämlich keine Arbeitslosenversicherung und somit auch nicht Anspruchberechtigt.

Ich war damals froh, nach dem Diplom endlich richtig arbeiten zu gehen und Geld zu verdienen :) Ausgebrannt war ich damals nicht. Ist wohl individuell.

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