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Schwangerschaft - wo bleiben die positiven Gefühle?

H]atOscChe+psut_


Ja, das ist wahrscheinlich wirklich so. Ich finde es immer nur nervig, wenn es so (ab-)wertend ist. Dass es gerade beim Thema Baby und Erziehung zig Ansätze gibt ist ja ok, doch diese Besserwisserei nervt. Wobei, vielleicht bin ich ja auch so und merke das gar nicht immer ;-D Garantiert hat bei mir auch schon so manch eine Mutter mit den Augen gerollt.

Der Kleine wurde nun geimpft und gestern und heute war wieder großes Trinkdrama. Ich habe ihm immer ein Zäpfchen gegeben, dann wurde es besser. Ich hoffe inständig, dass sich das wieder bessert. Denn da halfen auch keine anderen Sauger, er wollte partout nicht trinken und hat nur gebrüllt. Kennt ihr das auch nach dem Impfen? ":/

Ich bin mir unsicher, ob ich eine Babywaage kaufen soll, denn ich will jetzt mich auch nicht verrückt machen mit dem Gewicht. Denn meine Sorge ist, dass er nicht genug zu sich nimmt und dadurch eventuell nicht optimal versorgt ist %:| Wende ich diese berühmte 1/6 Gewicht-Regel an, müsste er über 800 ml trinken, das macht er nie. Wir können froh sein, wenn er mal die 800 kratzt, derzeit sind wir zwischen 650 und 750, wenn überhaupt...

RZumo


Huhu, kaufen brauchst du die Waage nicht. Einfach in der Apotheke für billig Geld ausleihen. Hab ich beim zweiten Kind auch gemacht. Da gab es auch so eine blöde Phase, fand es beruhigend zu sehen, dass er doch genug intus hatte. Nach zwei Wochen hab ich sie zurück gegeben und gut.

dNanaQex87


Das die nach dem Impfen viel Rumba machen ist total normal. Die Einstichstelle wird ja auch oft dick und hart und sehr warm, dass tut denen schlicht weh. Also wird gebrüllt.

Ich würde das mit der Waage einfach lassen. Denk dran, wenn du stillen würdest wüsstest du nie wieviel dein Kind getrunken hat. Du würdest gucken ob er fit aussieht und dich danach richten. Meine Ältere ist seit Monat 3 immer am Rande der unteren Pertenzile und das ist einfach bei ihr so. Typsache. Eine zarte Elfe. Das war sie sogar schon im Bauch, ich musste wegen Verdacht auf Plazentainsuffizienz zur Feindiagnostik, weil sei so unfassbar leicht war, bei komplett normaler Länge.

Ich hab keine Ahnung wieviel sie getrunken hat, aber das könnte ich auch heute noch bei ihrem Essen nicht genau sagen. Das ist so phasenabhängig. Bevor sie wächst ganz viel und dann manchmal nur zwei Mahlzeiten am Tag, so im vorbei rennen.

Sieht er fit und fidel aus? Strampelt er, lacht, pennt? Dann lass gut sein. Für die Kontrolle reichen die Us wirklich aus. :)_

Hmat<sche9psuxt_


Rumo, vielen Dank für die Info. Das behalte ich auf jeden Fall im Hinterkopf. Denn so ist eine Waage doch recht teuer, wie ich feststellen musste.

Danae, ich hoffe einfach, dass es mit der Impfung zu tun hat. Derzeit haben wir den Eindruck, dass der Kleine unheimlich empfindlich ist, was äußere Reize angeht. Wir hatten heute Besuch und er hat nur geschrien. Erst als wir ins abgedunkelte Schlafzimmer zum Füttern gingen, wollte er essen. Ansonsten lacht er, strampelt er, schläft gerne und viel, also wirklich absolut unauffällig. Der Besuch hatte auch ein Frühchen dabei und da sah man richtig schön, wie gut unser zugelegt und gewachsen ist. Und du hast Recht, wir "Flaschen-Eltern" vergessen immer ein bisschen, dass beim normalen Stillen die Brust ja auch keine Mengenangabe hat :-) Mit der Flasche, so geht es zumindest uns so (und auffällig auch anderen Eltern, die wir getroffen haben), neigen wir zur Kontrolle. Und wenn es dann mal nicht so läuft bzw. es zu Abweichungen kommt beim Messen, steigt die Beunruhigung. Auffällig war, dass die anderen Eltern relativ feste Essenszeiten haben, das Kind zu festen Zeiten ins Bett geht. Ja, und bei uns herrscht da das Chaos ]:D Der Kleine bekommt Essen dann, wenn er Hunger hat. Er wird ins Bettchen gelegt, wenn wir ins Bett gehen, vorher schläft er bei uns im Wohnzimmer auf der Brust, auf dem Schoß oder eben hier im Bettchen. Also völlig anders und natürlich werde ich nachdenklich, ob wir mehr Struktur geben müssten? Aber ich will den Kleinen nicht hungern lassen, bis drei Stunden um sind.

Ansonsten hatten wir gerade einen großen Knatsch und die Wolken sind noch nicht verzogen. :-X Mal gucken.

Msrs_4Darxcy


Der Kleine bekommt Essen dann, wenn er Hunger hat. Er wird ins Bettchen gelegt, wenn wir ins Bett gehen, vorher schläft er bei uns im Wohnzimmer auf der Brust, auf dem Schoß oder eben hier im Bettchen. Also völlig anders und natürlich werde ich nachdenklich, ob wir mehr Struktur geben müssten? Aber ich will den Kleinen nicht hungern lassen, bis drei Stunden um sind.

Hier haben beide Kinder die Flasche bekommen, wenn sie Hunger hatten. Beim Großen war das alle 2-2,5 Stunden, beim Lütten alle 3-3,5 Stunden. Der Große hat immer mehr Flaschen über den Tag getrunken als der Lütte, dafür aber kleinere Portionen. Beim Großen haben wir es am Abend auch so gemacht wie ihr, bis zu dem Zeitpunkt, als wir merkten, dass unser Gewusel ihn irgendwann störte, dann haben wir ihn abends auch in sein Bett gelegt, da war er 5 Monate alt. Beim Lütten war es etwas früher, mit 4 Monaten. Ich glaube, ihr werdet merken, wenn es für euren Kleinen besser ist, dass er abends alleine in seinem Bett schläft, bis ihr dann dazu kommt. Ist ein ganz komisches Gefühl.

Erst als wir ins abgedunkelte Schlafzimmer zum Füttern gingen, wollte er essen.

Die Phase hatten meine beiden auch. Das ist irgendein blöder Schub.

d(anaKe87


Der Kleine bekommt Essen dann, wenn er Hunger hat. Er wird ins Bettchen gelegt, wenn wir ins Bett gehen, vorher schläft er bei uns im Wohnzimmer auf der Brust, auf dem Schoß oder eben hier im Bettchen. Also völlig anders und natürlich werde ich nachdenklich, ob wir mehr Struktur geben müssten? Aber ich will den Kleinen nicht hungern lassen, bis drei Stunden um sind.

Wenn das für euch passt dann ist doch gut. Meine Ältere brauchte schnell einen festen Rythmus von aussen, weil sie sich keinen gab und weder geschlafen noch gegessen hat. Bei der Jünegren pendelte sich das schnell von alleine um den Rythmus der Schwester ein, aber gegessen hat sie weit öfter als alle drei Stunden. Da hab ich dann auch nicht auf die Uhr geguckt. Wenn sie so früh kam, dann hab ich geguckt ob sie sich anders beruhigen lies und wenn nicht, dann hab ich sie gefüttert und gut. Schlafen konnte sie schnell nur in einem ruhigen Zimmer, wenn was los war ist sie einfach nicht eingepennt. Mach einfach so wie es funktioniert, klappen muss es, sonst gar nichts. ;-)

Erst als wir ins abgedunkelte Schlafzimmer zum Füttern gingen, wollte er essen.

*seufz* Das ging bei meiner ersten nur so, fast 9 - 10 Monate lang. War das nervig. Tip: so eine Mullwindel, so ein Spucktuch drüber schmeißen. Also auf den Arm legen wie zum Stillen und dann Tuch über Schulter und Kind, so dass alles ausgesperrt ist was ablenken könnte, klappt ganz gut.

ECmmi9x2


Der Kleine bekommt Essen dann, wenn er Hunger hat.

Alles andere ergibt für mich auch keinen Sinn. Klar, wenn er vor ner Stunde erst hatte, dann gucke ich mal, ob er nochmal einschläft oder so, aber sonst gibt es eben was. Ich esse ja auch nur, wenn ich Hunger habe und nicht fest um 8, 12 und 20 Uhr. :)_

Lyina_la8-0


Hallo zusammen, wollte mich auch mal wieder melden. Als ich gerade die letzten Einträge gelesen habe, musste ich sehr lachen. Denn hier herrscht genau die umgekehrte Problematik: Die Raupe isst viel zu viel. Auch bei mir war schon immer klar, dass es ein großes schweres Kind wird, musste deshalb den Diabetestest vorziehen. Hatte dann ja auch über 4000 Gramm und 54 cm bei der Geburt, wog aber letzte Woche bei der U3 schon 5700 Gramm und ist echt ein Mopsi. Er trinkt immer und überall aus jeder Flasche, die man ihm hinhält (haben drei unterschiedliche im Gebrauch), es ist ihm egal ob es laut oder leise ist, hell oder dunkel, im Auto oder sonstwo. Hauptsache es gibt alle 2 bis 3 Stunden etwas, und zwar zwischen 120 und 170 ml. Wir kommen locker über 1000 ml pro Tag. Der Kinderarzt meinte, ich soll Fencheltee oder Wasser geben, das Gesicht hättet ihr sehen sollen, als ich es probiert habe ;-D .

Naja, was soll ich tun, das Kind schreit sich die Seele aus dem Leib, wenn man es hungern lässt, und es ist auch nicht so, dass er völlig maßlos wäre, er zeigt schon auch an, wenn er genug hat. Man liest zwar, mit pre kann man nicht überfüttern, aber irgendwie waren Hebamme und Kinderarzt da immer komisch zurückhaltend, wenn ich das angesprochen habe.

Ich war als Baby auch sehr dick (sagen wir es doch mal wie es ist.... ;-) ), mein Mann ebenso. Wir sind beide heute groß, ich habe aber nie einen BMI von mehr als 21 gehabt, mein Mann ist auch nicht übergewichtig. Insofern: wir geben ihm, was er haben will, wird schon werden.

Klar macht man sich aber Gedanken über Diabetes und so, aber da er ansonsten sehr fit ist und gut schläft und auch an sich ausgeglichen ist (mit schlechten Tagen dazwischen), mach ich mir keine Sorgen. Gerade liegt er auf meinem Schoss und guckt fasziniert, was hier passiert :-) .

Ich kann also leider keinerlei Erfahrung zu nicht oder schlecht essenden Kindern beisteuern, wäre aber dankbar, falls jemand wie wir das Gegenteil am Start hatte.

Ansonsten geht es mir seit dem Abstillen (hat genau 3 Tage noch etwas geschmerzt, ein bisschen Salbeitee und das wars) deutlich besser, die Wassereinlagerungen verschwinden langsam. Ich bin allerdings schon etwas traurig und wehmütig, wenn so die letzte Milch tropft, weil ich denke, das wäre ja eigentlich für meinen Sohn gedacht gewesen. Aber meine Brüste waren diesem Ansturm wohl einfach nicht gewachsen, trotz aller Bemühungen.

Dicke Luft ist hier auch etwas heute, mein Mann ist nach der ersten Begeisterung jetzt so langsam auf dem Weg, wieder so zu tun, als könnte er sein altes Leben einfach so weiterfahren. Das geht aber leider nicht. Ich bin aber selbst schuld, wenn er das glaubt, schone ihn einfach zu viel. Naja, mal sehen, wohin das führt.

Hatschepsut, ich wünsche Euch, dass der Kleine sich schnell wieder beruhigt und gut trinkt.

d ana8e87


Ich kann also leider keinerlei Erfahrung zu nicht oder schlecht essenden Kindern beisteuern, wäre aber dankbar, falls jemand wie wir das Gegenteil am Start hatte.

Aleonor hatte auch so einen Vielfrass. Kein Problem, ist einfach nur schnell sehr groß geworden und das ist dann auch alles. Man kann die mit Pre wirklich nicht überfüttern. Aleonor hat sogar irgendwann abends Reisflocken mit reingemischt, damit sie nachts nicht ständig aufstehen muss und ihr Bröckchen hats halt einfach gebraucht. ;-)

d+anaex87


Ach, und meine Kleine auch. Auch da: ich konnte es nie bennennen, weil ich ja gestillt habe, aber die hat direkt nach der Geburt angelegt und zur Verzweiflung des Arztes fast zwei Stunden richtig getrunken. Später hat sie sich auch mal fünf Bananen gefuttert und die ist auch total in Ordnung, ist halt enorm gewachsen danach. Und ich glaube sie hat viel in ihr Hirn investiert, dass macht mir ein wenig Angst. :=o :=o

hEag-[tysxja


da spring ich auch kurz rein, obwohl ich eigentlich nur still mitlese.

meiner wollte im krankenhaus schon alle 1-3 stunden stillen, das blieb dann auch so. längere phasen gab es mal nachts, aber selten.

dafür war die windel aber auch mehrmals am tag voll bis obenhin und drüber hinaus.

bei der beikost war er später auch fix bei 300 mg brei pro mahlzeit, hat trotzdem nachmittags banane um banane und reiswaffel um reiswaffel in sich gestopft. und heute isst er mit 10 jahren mehr als sein vater und ich.

der babyspeck verschwand mit dem laufenlernen und ich kann dir sagen: das kind ist seit er fünf war immer an der grenze zum untergewicht. er hat einen recht flotten stoffwechsel, ist halt so.

Hca?tschKepsutx_


Hallo zusammen,

ihr beruhigt mich mit beiden Richtungen. Denn erst kam ich mir vor, als wäre ich zu "lasch", weil ich eben nicht alles durchtakte und danach kamen halt die Sorgen, dass der Kleine einfach zu wenig futtert. Gestern kamen wir auf 750 ml, heute ist er wieder etwas fauler und schläft viel. Allerdings hatten wir gestern auch die Hütte voll und er war sehr aktiv. Danae, das mit dem Tuch ist eine gute Idee und werde ich definitiv einmal ausprobieren. Gerade trinkt er nur im Liegen und Kopf zur Seite - keine Ahnung, was in dem Lütten so vorgeht mit diesen komischen Trinkgewohnheiten. Kann es sein, dass mit der angemischten Milch mehr getrunken wird? Meiner hat noch nie eine Flasche mit 160ml leer gemacht, er ist eher so der Häppchen-Typ ]:D

Linala, bei mir ist es umgekehrt, ich hatte nach dem Gespräch mit der anderen Mutter glatt ein schlechtes Gewissen. Denn ihr Mann muss nachts gar nicht füttern, schläft separat. Denn, so ihre BEgründung, er müsse ja arbeiten und braucht seinen Schlaf. Sie könne tagsüber faulenzen. Ich bin ganz ehrlich, Pumpen und dann noch raus nachts - da würde ich mittelfristig auf dem Zahnfleisch gehen. Ich habe daher meinem Freund nicht das Angebot gemacht, dass er jede Nacht durchschlafen kann, während ich mich tagsüber, nachts und kurz nach seinem Feierabend um den Kleinen kümmere. Ganz ehrlich, für die restlichen drei Stunden des Tages unter der Woche bräuchte ich den Papa dann auch nicht mehr... Zumal mein Freund gerne füttert. Klar, das muss jedes Paar unter sich ausmachen, doch deren Modell wäre nichts für mich. Und faulenzen? Tja, ich mache da was falsch. Ich pumpe alle 2,5h ab, er kommt alle 1-3 Stunden, nebenbei Kochen, Berge an Wäsche (täglich fast 1-2 Ladungen), dann habe ich noch ein Nebengewerbe. Also, faulenzen schaffe ich beim besten Willen nicht.

Geknallt hatte es bei uns, weil wir vier Tage hintereinander Programm hatten. 2x mit seinen Leuten, 2x mit meinen. Und gerade bei meinen beschwerte er sich, dass es zu viel sei. Letztendlich meinte er es generell und auch seine Leute mit eingeschlossen, bei mir kam es aber so an, als wären die Aktionen mit meinen Leuten dann eben der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Der eine Abend war total gelaufen und ich war super frustriert, weil ich mich speziell auf den einen Besuch ewig gefreut hatte. Und so ein Abschluss mit einer Riesendiskussion war ziemlich frustrierend. Meine Eltern haben auch wieder ihren Senf dazu gegeben, als wir meinten, dass für unseren die Begegnung mit dem Baby einfach noch ein bisschen viel war. Er wirkte leicht gestresst, schlief immer und wurde erst, nachdem das Baby weg war, aktiv. Essen ging ganz schlecht und in der Zeit des Besuchs praktisch gar nicht. Während meine Mutter die Konfrontationstechnik empfahl, wollten wir einfach noch ein bisschen abwarten und einen neuen Versuch starten (nächstes Wochenende kommt ein Kleinkind...). Wie man es auch macht, irgendeiner meckert immer.

dIanaex87


Macht das so wie ihr meint. Ich finde man kann sich da ruhig ein wenig nach dem baby richten, die zeigen da ja noch recht ungefiltert was sie brauchen und was nicht. Früher dachte man ja man verzieht sie damit und wenn man es einmal erlaubt, dann bleibt es zwingend bis zum Auszug so. Das ist, meiner Erfahrung nach, riesen Quatsch. Wenn man sich selbst nicht völlig verleugnet sondern immer solange mitgeht, wie man selbst es gut mittragen kann und die Einschränkungen nicht zu belastend werden, reguliert sich das meiste von selbst. Viele Dinge ganz von alleine und die anderen wenn man so genervt ist, dass man sie recht entschloßen abstellen möchte. Das merken die dann auch, wenn die Eltern es ernst meinen. Und eurer ist ja nun noch wirklich richtig frisch, wenn man seinen eigentlichen ET nimmt, so wie das ja auch empfohlen wird.

Meine Erste hat am Anfang nur im Liegen, ohne jeden Körperkontakt zu mir (abgesehen vom unbedingt nötigen versteht sich) gestillt. ich hab mich wie der letzte Heuler gefühlt weil alle Babys kuscheln wollten und meines hatte da keine freude dran. Das kam erst ganz langsam, Stück für Stück. Heute weiß ich das sie in haptischer Hinsicht ziemlich sensibel ist. So erträgt sie zahlreiche Lebensmittel aufgrund der Konstenz im Mund einfach nicht. vermutlich war es einfach als Baby noch schlimmer. Da wurde mir auch geraten sie zu kuscheln, Babys bräuchten das und hier Ostheo und da Arzt und dort Globulis. Weil wenn es nicht klappt, dann Weltuntergang.

Und die Kleine ist ewig nur mit Händchenhalten eingeschlafen. Also gefühlt ewig, aber eigentlich waren es nur 6 Monate. Da auch totaler Alarm ich würde sie verziehen und ob ich ihr mit 12 noch die Hand halten wolle und und und. Zum Glück macht es die Übung leichter, ich hab nur gefragt ob sie ihre Kinder noch mit Flasche füttern oder ob die es vielleicht, auch ganz ohne Stress und so von alleine, bis zur festen Nahrung gebracht hätten. ]:D ]:D Überhaupt war der zweite Durchgang allein des Wissens wegen, dass alles nur eien Phase ist, viel viel entspannter. Da liesen sich sogar die sechs Wochen die sie am Finger genuckelt hat und nur an meinem, ganz gut aushalten. ;-)

Wenn es also gerade am einfachsten mit dem Essen im bett, im liegen und in Ruhe ist, dann würde ich das einfach so machen. Geht es mal nicht anders, weil unterwegs oder so, dann kann ein Tuch helfen, aber wenn nicht, dann wartet man halt einfach drei Wochen und zack ist die seltsame Phase rum und trinken draussen mit Tuch geht oder so. Meist macht man sich mehr Stress durch den krampfhaften Versuch das Baby irgendwie leichter und idealer zu zupfen, als wenn man sich in der ersten Wochen und Monaten einfach stumpf in die Phasen ergibt und guckt wie man es sich am tragbarsten gestalten kann.

Und was die andere Mutter angeht: Schön wenn sie faulenzen kann, aber ich fand Babyzeit knüppelhart und am Ende passiert weit weniger wenn Mann auf Arbeit halbe Kraft fährt, als wenn einem das Baby wegen übermüdung auf den Boden rauscht. Immerhin hantiert man da mit dem wichtigsten was man so hat. Im Notfall kann man auch mit weniger Geld leben, aber nach dem verlust eines Kindes oder mit einem womöglich behinderten Kind, könnte das weit schwerer werden. Subso ergo war mein mann nachts mit wickeln auch dran. Stillen ging ja so schlecht. ;-D ;-D Und er ist es auch heute noch bei Kindergeschrei oder so, also abwechselnd mit mir. Unsere Ehe hat eigentlich immer in den Phasen gelitten in denen da ein Ungleichgewicht reinkam.

LYi2nal]a80


Ich hab immer nur eine Hand frei, da kann ich nicht zitieren irgendwie. Geht vielleicht auch so.

Bei uns läuft es im Moment so, dass ich sechs Nächte übernehme, mein Mann eine. Dafür lässt er sich schon ordentlich feiern. Tagsüber ist er arbeiten, nach Feierabend ist er auch nur so halb zuständig, hab ich das Gefühl. Tagsüber faulenzen könnte ich nur, wenn ich entweder gar nix mache kein Besuch, keine Treffen, keine Kurse, oder der Haushalt komplett liegen bleibt. Beim Einkaufen hab ich die Lieferdienste entdeckt, finde ich ne Riesen Hilfe. Du hast Recht, wenn Du sagst, für ein paar Stunden brauchst Du keinen Vater. Das denke ich auch und mich macht irgendwie glücklich zu wissen, dass ich alleine gut klar käme. Ist irgendwie dieser Drang nach Unsbhängigkeit, der wieder stark da ist. Kann jetzt mit dem Kleinen allein Auto fahren, Schale mit Kind drin heben geht jetzt. Das macht mich unheimlich froh. Trotzdem hast Du recht Danae, ich muss meine Grenzen schon aus Sicherheitsgründen mitteilen. Bin schon oft nachts über der Flasche eingenickt :-o .

Mich bringt eher auf die Palme, dass mein Mann uns das Programm strickt, als wären wir allein. Jedes Wochenende ein bis zwei Termine teilweise weit weg, er geht unter der Woche raus mit Freunden usw.. Ständig wird das Kind weg organisiert. Ich habe kein Problem damit ihn abzugeben, im Gegenteil. Aber doch nicht dauernd. Dafür ist er noch viel zu klein und dafür hab ich jedenfalls kein Kind bekommen, damit Oma Opa Tante und Freunde was zu tun haben. Er wollte das Kind mehr als ich, in der Realität muss er aber noch viel dazu lernen.

dTanQae8x7


Setz dich durch. Ob er zuständig ist oder nicht ist keine Frage des Gefühls sondern eine Frage der Absprache. Am besten geh mal weg und lass ihn das alleine machen. Dann kann er sich nicht rausziehen und da ist es von Vorteil, dass du nicht mehr stillst.

Und am Wochenende: mach halt nicht mit. Wenn du an dem Tag gerne Zeit mit Baby hättest, dann lass ihn ziehen und mach Zeit mit Baby. Oder auch Zeit alleine, nur für dich. Ich hab den Eindruck du neigst dazu dich um ihn rumzupuzzeln und zu warten, dass es bei ihm so von selbst kommt. Das er das halt will, also mit Kind sein und von selbst zuständig sein will und soweiter. Du wartest und wirst enttäuscht und wartest weiter und er steht da, zieht sein Ding durch und trifft nicht so richtig auf Widerstand. Da ist keine Position, keine Ansage, sondern immer eine Frau die irgendwie so dabei ist. Das hast du nicht nötig.

Frag mal nicht: Was hast du vor? sondern trage selbstbewusst seine Pläne vor. Denn sonst wirst du recht bald innerlich anfangen Abschied zu nehmen, so sieht es jedenfalls von aussen aus.

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