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Spontane Geburt nach 1 Kaiserschnitt?

OEneOnAly hat die Diskussion gestartet


Hi Ladies,

Ich hatte bei meinem ersten Kind vor 3 einhalb Jahren einen Kaiserschnitt und bin nun wieder in der 15. Woche schwanger.

Mich treibt die Frage um, wie sehr ich auf eine spontane Geburt hoffen kann, oder ob ein Kaiserschnitt wahrscheinlicher ist. Dabei geht es mir nicht um plötzlich auftretende Notwendigkeiten zu einem Kaiserschnitt (klar dass ich ihn dann machen würde) sondern eher darum, ob die Narbe ein Problem ist und ob die Ärzte vielleicht automatisch zu einem Kaiserschnitt raten, obwohl er vielleicht nicht notwendig wäre?!

Ich freu mich auf eure Erfahrungen.

Antworten
Bqub1ble _Gupp^ies


Ich denke mal, das kommt drauf an je dicker der Bauch wird, ob die Narbe das aushält. Soweit ich gehört habe, kann man das auch messen lassen..??

Spchok?oladdensüdchtige


Ich hatte fast exakt 3 Jahre nach dem KS eine spontane Geburt - ohne Probleme.

RRaupe_Nimm.ersaxtt


Ich hatte ebenfalls beim 1. Kind einen Kaiserschnitt, beim 2. habe ich es (unter Rücksprache mit der Ärztin) spontan versucht. Leider sollte es auch nicht sein und so wurde eben unter der Geburt wieder ein Kaiserschnitt gemacht. Narbe wurde bei mir nicht ausgemessen oder so.

Allerdings kenne ich einige, bei denen es nach Kaiserschnitt mit einer Spontangeburt geklappt hat. Es hängt auch davon ab, warum ein Kaiserschnitt gemacht wurde. Wenn es wegen Becken-Endlage war, hat man wohl gute Chancen.

Ich wünsche Dir, dass es diesmal spontan klappt.

K(lein{eHexxe21


Mein Arzt hat mir gesagt, dass man nach einem Kaiserschnitt auf jeden Fall eine spontane Geburt versuchen kann. Bei vielen klappt das auch. Besprich das mit deinem Arzt.

V^errü\ckt-@nach$-SC


Ich durfte es nach dem Kaiserschnitt spontan versuchen sogar außerklinisch,, hat aber nicht geklappt. Wie schon RaupeNimmersatt geschrieben hat: wenn der KS wegen falscher Kindslage war, hast du besten Chancen. Aber auch so kenne ich eine, bei der es bei der zweiten Geburt dann spontan geklappt hat (allerdings auch viele zweite Kaiserschnitte). Die Narbe kannst du vorher ausmessen lassen, aber sie kann auch während der Geburt reißen, obwohl sie eigentlich dick genug wäre. Bei mir gabs diesbezüglich ein Formblatt, das ich unterschreiben musste. Mit dem Hinweis, dass das ja gaaaaaaaaaaaaaaanz selten passiert mich hats trotzdem getroffen, zum Glück beganns erst kurz vor der OP und war dann nur fürs Zunähen ein Problem..

OFneWOnlxy


Danke schon mal für eure Rückmeldungen. Den Kaiserschnitt gab es bei mir weil das Kind nicht tief genug im Becken war und es einfach nicht losging.

@ Verrückt

Wann musstest du das Formblatt unterschreiben?

V-erVrückbt-navch-SxC


Beim Vorgespräch das ich trotz außerklinisch geplanter Geburt gemacht habe, um ein paar Dinge für den "Notfall" zu klären,, also etwa 4 Wochen vor ET. Während der Stunden im Kreißsaal wurde die Narbe übrigens immer wieder per Ultraschall gecheckt, das letzte Mal so eine halbe Stunde bis Stunde vor dem KS. Die Gabe von Oxytocin begünstigt das Reißen (macht die Narbe porös), das wurde mir aber auch explizit vor der Gabe gesagt bzw. mein Einverständnis eingeholt.

O(neOXnlxy


Ok dann musstest du das nur aufgrund von der Gabe von Oxytocin unterschreiben? Wenn man generell unterschreiben müsste, finde ich das heftig.

HsoneyF91_Mit_)Mi4nis


Huhu :-)

Lass die narbendicke im Laufe der ss immer wieder messen! Das ist ganz wichtig.

Meine kleine Maus musste von jetzt auf gleich in der 36. ssw per erneutem KS geholt werden weil die Narbe kurz vor einer ruptur stand.

Der Arzt, der die OP führte, meinte im Anschluss zu mir dass man die Haare meiner Maus schon durch die Gebärmutter durchgesehen hatte :-( war also höchste Eisenbahn. In der 15. ssw kann man da noch nicht viel zu sagen. Meine Narbe würde erst um die 28. ssw so eingestuft dass es ein KS werden muss. dieser war für den 10.4. geplant. Am 30.3. haben sie die kleine aber schon geholt weil der Arzt es nicht mehr verantworten konnte.

o8noedisxep


Meine Ehefrau hatte 3 Jahre nach einem Kaiserschnitt eine normale Geburt. Viel Glück!

O:ne3Only


Das ist ein guter Tipp, die Narbendicke kontinuierlich messen zu lassen, das werde ich machen lassen.

SPchyokoladPensüchtxige


Ich denke, der Arzt/die Ärztin, der/die die Schwangerschaft begleitet, kann Dir da eher etwas dazu sagen. Das ist bestimmt von mehreren Faktoren abhängig und von Frau zu Frau verschieden.

Bei mir war die Wahrscheinlichkeit hoch, daß der Geburtsverlauf ähnlich wie bei der ersten Geburt ist und damit stand ein zweiter KS im Raum. Aber das lag nicht an der Narbe oder anderen Komplikationen durch den ersten KS. Im Gegenteil, die Narbe war nie ein Thema, das sah offensichtlich alles gut aus. Ich hatte auch schon wenige Monate nach der ersten Geburt gefragt, wie lange man mit einer zweiten SS warten sollte, da hieß es, daß es nach einem Jahr normalerweise unkompliziert ist und bei mir auch alles gut aussieht.

Wie schon geschrieben, ich hatte dann eine normale Geburt. Es stand nie im Raum, daß das aufgrund des ersten KS nicht möglich wäre. Alles war gut.

VIELLEICHT spielt da auch das Alter mit rein (ich war bei der zweiten Geburt fast 35). Vielleicht ist es aber auch "einfach" eine Sache der Veranlagung (was den Verlauf der Heilung nach KS und die Stabilität der Narbe angeht).

Ich würde das auf jeden Fall mit dem Arzt/der Ärztin besprechen.

LRaelxya


Hallo,

ich hatte im August 2013 einen Kaiserschnitt wegen Beckenendlage. Im August 2015 kam mein zweites Kind natürlich zur Welt. Die Kaiserschnittnarbe wurde immer wieder vermessen und es gab grünes Licht für die Entbindung. Diese lief dann wirklich bilderbuchmäßig ab.

Bei meiner Schwägerin war die Kaiserschnittnarbe 5 Jahre nach Kind 1 zu dünn, so dass bei ihr wieder ein Kaiserschnitt gemacht werden musste, da die Gefahr einer Ruptur bei einer natürlichen Geburt zu groß war.

Eine schöne Schwangerschaft und Geburt!

V0e`rr(ückBt-n7achx-SC


Ok dann musstest du das nur aufgrund von der Gabe von Oxytocin unterschreiben? Wenn man generell unterschreiben müsste, finde ich das heftig.

Nein, da hab ich mich wohl unverständlich ausgedrückt. Das Blatt musste ich beim Geburtsvorgespräch/Geburtsplanungsgespräch etwa 4 Wochen vor ET unterschreiben (muss in der Klinik jeder mit vorangegangenem KS unterschreiben, der natürlich entbinden möchte - ob das in anderen Kliniken auch so ist, weiß ich nicht). Als dann irgendwann während der Geburt der letzte Rest vom Muttermund (ein Saum) nicht aufgehen wollte, wurde mit mir besprochen, dass ich Oxytocin bekommen könnte, sich dabei aber die Wahrscheinlichkeit für einen Riss erhöhen würde (das steht auch so auf dem Formblatt, nur ist nicht direkt von Oxytocin die Rede, sondern von Geburtseinleitung), aber halt immer noch gering wäre.

Ich versuche mal dir das Formblatt per PN zu schicken, muss nur schauen, ob ich das hinkriege.

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