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Mama werden außerhalb der Norm

K9rabbeZlkäf!erlxe hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

da sich in den aktuellen "Mama-Fäden" einige Baldmamas gefunden haben, die Alternativen zu den üblichen Vorsorge- und Geburtsroutinen gesucht haben, soll das hier ein eigener Faden für den Austausch sein und für alle dies interessiert. :-)

Viele mögen die 4-Wöchigen Frauenarztbesuche nicht oder lehnen die üblichen Standarduntersuchungen ab.

Oder möchten gerne im Geburtshaus oder Zuhause entbinden.

Bei uns ist der Plan aktuell so, dass ich morgen in der 12 SSW einen Ultraschall habe. Den ersten und wenn alles ok ist, dann gibts nochmal einen, sobald man das Geschlecht dann bestimmen kann. Wir sind zu neugierig, ansonsten würde ich ganz darauf verzichten. Außerdem will ich meine Blutgruppe wissen, aber ansonsten soll nichts untersucht werden, außer es fällt so auf den ersten Blick was auf.

Und in ca 2 Wochen schauen wir uns das Geburtshaus an. :-)

Ich weiß gar nicht mehr genau wieso ich anfing, mich intensiv mit den weniger mh gänigen Wegen in der Vorsorge und für die Geburt auseinanderzusetzen. Aber etwas alternativ angehaucht war ich wohl schon immer ;-D mit 17 habe ich mit NFP begonnen und ich denke dadurch befasst man sich schon intensiver mit dem eigenen Körper und was er alles leisten kann. So kam eins zum anderen, weils mich einfach interessiert. Ich habe dann Sarah Schmid entdeckt und finde ihre Ansichten und Erfahrungen super spannend.

Wir schauen uns trotzdem ein Krankenhaus an, dass man wenigstens mal dort war, falls wir doch spontan müssten zur Geburt.

Los gehts :)=

Antworten
s+asaJlexin


Hallo Krabbelkäferle *:)

Ich sag mal hallo, obwohl meine Ansichten wahrscheinlich eher gemäßigt sind. Ich bin jetzt bei 32+1 und wollte eigentlich im Geburtshaus entbinden. Leider hat meine Hebamme die Geburtshilfe aufgegeben und es war zu spät, um sich eine neue zu suchen. Deswegen möchte ich nun ambulant in einem kleinen Krankenhaus ohne Kinderstation entbinden. Eine Hausgeburt kann ich mir nicht vorstellen, weil ich mich in unserer Mietwohnung nicht gehen lassen könnte und eine Alleingeburt kommt für mich nicht in Frage.

Für die Vorsorgen bin ich bisher abwechselnd bei Hebamme und Arzt gewesen, aber ich habe keine zusätzlichen Untersuchungen oder US machen lassen. Vielleicht stelle ich die Vorsorge beim Arzt nach dem nächsten Termin ganz ein.

R<egen|mäd{c%hen


Super, dass es den Faden endlich gibt! :)^

Mir ging es übrigens wie dir, Käfferle. Ich habe mit 18 mit NFP angefangen und war in meinem Abijahrgang der totale Exot. Dann ging es weiter zu silikonfreiem Shampoo, ungewöhnlichen BH-Größen und alternativer Monatshygiene.

Das Internet gibt mir immer wieder neue Impulse und ich bin sehr froh, nicht den Pille, 75B, Tampon-Weg zu gehen, weil ich immer denke, dass es da mehr geben muss und die "Masse" nicht immer Recht hat.

Seitdem fahre ich den Weg, dass probieren über studieren geht :-p

Wir sind schon verbindlich im Geburtshaus Frankfurt angemeldet und haben auch schon unsere Vorsorgehebamme gefunden. Wir waren schon vor zwei Wochen beim Info-Abend und uns beiden war sofort klar, dass wir dort gebären wollten, weil hier auch der Mann in die Geburt einbezogen wird. Ich muss dazu sagen, dass mein Freund und ich ein ungewöhnliches Verständnis von der Schwangerschaft haben. Wir sind beide Anhänger eines Feminismus, der auch den Mann einschließt. Für mich ist deshalb ganz klar, dass auch er die Schwangerschaft intensiv erlebt und an allem teilhaben kann.

Ich lasse meinen Freund auch sehr oft in solchen Fäden mitlesen, weil es einfach keine Plattformen für Männer gibt. Manchmal verfassen wir auch gemeinsam Beiträge. Einige Userinnen in einem anderen Forum haben sich daraufhin sehr negativ geäußert, dass ihnen das unangenehm sei, ihre Gedanken einem Mann offen zu legen und dass es ein Frauenforum sei und ein Mann dort nichts zu suchen habe - und wir so WTF :-o

Das Geschlecht kann man ganz beliebig mit einer anderen Religion, einer anderen Nationalität, einer anderen Hautfarbe whatever ersetzen und es kommt dasselbe dabei raus - und das 2017! :|N

Ich hoffe, dass es in einem Faden außerhalb der Norm nun okay ist, dass ein Mann mitließt und mitschreibt - ansonsten habe ich die Hoffnung an die Menschheit verloren! ;-D

@ Käfferle

Wie war dein Termin? Ist mit dem Baby alles in Butter? @:)

@ sasalein

Ich habe deinen Geburtsbericht vom ersten Kind gelesen und kann verstehen, dass ihr euch dieses Mal eine andere Geburt wünscht und drücke euch ganz doll die Daumen, dass alles gut wird! :)*

Habt ihr euch dieses Mal eine andere Klinik ausgesucht?

Wir suchen auch noch nach einer Alternative und werden uns zwei Kliniken ansehen. Beide befürworten eine "natürliche Geburt". Mal gucken, was das heißt.

Ich habe seit Tagen braune Schmierblutungen (nach erneutem GV ging es wieder los), weigere mich aber, zum Arzt zu gehen. Der kann ja sowieso nichts machen. Deshalb glaube ich einfach an meine Quappe. Wird schon alles gut sein und wenn nicht, kann man es ohnehin nicht ändern. Deshalb sind wir auch weiterhin ganz entspannt! :)z

K*rabb<elkä)ferxle


@ Regenmädchen

Alles gesund und munter. Gott sei Danke. Da ist man natürlich schon froh, wenn man einfach mal kurz abchecken kann, ob es wenigstens lebt. Aber was ich doch unheimlich fand, nachdem ich meinte ich war länger nicht bei der Vorsorge und die Antwort der Arzthelferin "Na das wird sich ja jetzt ändern, wenn man einmal in der Maschinerie drin ist kommt man da so schnell nicht mehr raus". Bitte?! ":/

Begeistert waren die natürlich nicht, nachdem ich Toxoplasmose und für nächstes mal den Diabetistest abgelehnt habe.

Ich mache um die 20.SSW den nächsten US fürs Geschlecht. Aber aktuell überlege ich sogar den Termin abzusagen, dann wissens wir es halt nicht.

Ich erzähle niemandem mehr, dass ich nicht alle 4 Wochen zum Arzt geh und kein CTG schreiben lasse usw. Meine älteren Arbeitskolleginnen verstehen das, weil das früher auch kein heckmeck war. Aber Freundinnen in meinem Alter sind eher schockiert.

@ Sasalein

Wie war das beim FA, als du zusätzliche Untersuchungen abgelehnt hast? Ich wurde da schon ziemlich bequatscht vorhin....

S]tatZus%QudoVavdis


Huhu,

ich werde hier ganz interessiert mitlesen aka stalken :-) ;-D

Bin grundsätzlich auch eher "alternativ" eingestellt und würde mir für eine potentielle Schwangerschaft

auch eher den möglichst unmedizinischen Weg wünschen. Finde Euch sehr mutig und stark, dass Ihr Euch nicht beirren lasst und Euren Weg so geht, wie Ihr es für richtig haltet, unabhängig davon, was so "normal" ist.

Leider ist bei mir Hashimoto diagnostiziert worden, das nimmt der ganzen Sache leider in der Hinsicht schon ein ganzes Stück Unbeschwertheit :-(.

@ Krabbelkäferle

Na das wird sich ja jetzt ändern, wenn man einmal in der Maschinerie drin ist kommt man da so schnell nicht mehr raus

Oh Mann %-| ...also, zwingen kann Dich ja wohl niemand. Du allein, und nur Du (und Dein Mann) entscheiden, was Du machen lässt und was nicht....


Also, das, was mir persönlich am "alternativen Weg" Angst macht, ist der Gedanke daran, falls etwas schief läuft und man hinterher erkennen muss, dass es doch etwas war, was man hätte verhindern können. Ich weiß nicht, ob ich damit umgehen könnte ":/

Also ich würde gerne, aber ich fürchte, ich bin zu ängstlich, um das so durchzuziehen wie Ihr....aber mal schauen.

Ich bin ja noch nicht schwanger ;-D

K^rabubelk;äferxle


@ SQV

Finde das ja wirklich erstaunlich mit dem Hashi...dachte ehrlich gesagt immer dass man da irgendwelche auffälligen Symptome hat? Vor allem sind deine Werte ja sogar ganz ok gewesen oder?

R"ege&nmädcxhen


@ SQV

Wegen Hashimoto musst du dir wirklich keine Sorgen machen. Ich habe Hashi, meine SD ist nur noch 2ml groß und ich nehme 125µg LT bei 65 Kilo. Da ist also (fast) keine Eigenleistung mehr. Trotzdem bin ich spontan schwanger geworden, obwohl ich dazu auch noch schweres PCOS habe. Das alles ohne Medikamente oder künstliche Befruchtung! :)^

Bezüglich dieser Sorge hier:

falls etwas schief läuft und man hinterher erkennen muss, dass es doch etwas war, was man hätte verhindern können. Ich weiß nicht, ob ich damit umgehen könnte

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie eine Geburt oder eine engmaschige Kontrolle etwas "abwenden" könnten. Eltern wird lediglich das Gefühl suggeriert. Eine Geburt in einer Klinik garantiert kein lebendiges Baby oder eine sichere Geburt. Kaiserschnitte können dich das Leben kosten, Saugglocken oder Geburtszangen können Geburtsschäden hervorrufen, eine schlechte Betreuung kann Panik auslösen und zu einem Geburtsstillstand oder zu einer Sauerstoffunterversorgung des Babys führen - das passiert gerade in der dieser Minute, überall. Das ist das "Restrisiko".

Es ist sogar im Gegenteil so, dass bei Geburten in der außerklinischen Geburt viel seltener Probleme auftreten. Eingriffe oder Geburtsverletzungen treten signifikant seltener auf. Das war für uns ein ausschlaggebener Punkt. Uns erscheint die Geburt in einer Klinik anonym und unpersönlich. Man ist nur eine Abrechnungsnummer, die das Bett möglichst schnell wieder freimachen muss für weitere zahlende Kundschaft. Manche schneiden, saugen und kneifen dafür auf Gedeih und Verderb. Das erscheint mir zu "unsicher" für uns. Ich möchte nicht, dass mein Kind oder ich Opfer von Pfusch und Zeiteffizeinz werden.

Ich will keinen Kaiserschnitt und auch keinen Dammschnitt. Was sind die Lieblingseingriffe in Kliniken? Natürlich Kaiserschnitte und Dammschnitte - oftmals völlig unnötig. Aber das ist egal, denn es spart Zeit.

Mir ist das zu anstregend, über Leben abzuwägen. Entweder bleibt es und wird ohne jeden Ärger geboren und lebt, oder eben nicht.

Deshalb gehe ich auch nicht zum Arzt. Ich werde nicht die nächsten 7 Monate liegen. Wenn das Baby die normale Alltagsbelastung nicht übersteht, dann soll es vielleicht nicht sein.

SItatu0sQuoVZadis


@ Krabbelkäferle

Finde das ja wirklich erstaunlich mit dem Hashi...dachte ehrlich gesagt immer dass man da irgendwelche auffälligen Symptome hat? Vor allem sind deine Werte ja sogar ganz ok gewesen oder?

Ja, meine Werte waren in der Norm, habe keine Unterfunktion :-) . Nur ein Antikörperwert war extrem erhöht und das deutet schon ziemlich eindeutig auf eine Hashimoto Thyreoditis hin....

Die meisten haben auch ziemlich schlimme Symptome, aber es gibt auch so Fälle wie mich, die nichts davon bemerken, bis es mal bei einer Blutuntersuchung ans Licht kommt...

@ Regenmädchen

Wegen Hashimoto musst du dir wirklich keine Sorgen machen. Ich habe Hashi, meine SD ist nur noch 2ml groß und ich nehme 125µg LT bei 65 Kilo. Da ist also (fast) keine Eigenleistung mehr. Trotzdem bin ich spontan schwanger geworden, obwohl ich dazu auch noch schweres PCOS habe. Das alles ohne Medikamente oder künstliche Befruchtung! :)^

@:)

Bei mir ist es ehrlich gesagt nicht die Sorge, dass ich wegen Hashi nicht schwanger werden könnte. Ich habe einen regelmäßigen Zyklus (fast) wie im Bilderbuch, und auch sonst deutet bei mir eigentlich nichts darauf hin, dass das schwanger werden an sich schwierig werden könnte vielleicht das schwanger bleiben, keine Ahnung.. Die Krankheit ist wohl auch nicht wirklich stark fortgeschritten, zumindest ist meine SD auch noch völlig normal groß...meine Blutwerte sind normgerecht. Zumindest waren sie das bei der Blutabnahme, ist ja auch immer nur ne Momentaufnahme :-/

Das Problem bei mir ist, dass ich kein Thyroxin nehmen möchte.... :-(

Weil es mir halt gut geht...und ich eine Hormonzufuhr total ablehne...auch wenn ich weiß, dass Thyroxin etwas völlig anderes ist, als die Pille zu nehmen...vielleicht muss ich da meine Einstellung auch nochmal überdenken :-/

Und wenn die SD in der Schwangerschaft abschmiert, man in die UF rauscht, dann nimmt man damit halt echt üble Sachen in Kauf geistige Entwicklungsverzögerungen, späte Todgeburten....das....das möchte ich dann auch nicht...bedeutet aber dann eben ja, doch Thyroxin nehmen, mit dem ganzen Rattenschwanz der hinten dran hängt....regelmäßige Blutkontrollen etc pp :°(

Wenn das mit dem KiWu nicht wäre, dann wäre es einfach, ich würde definitiv nicht mit dem Zeug anfangen (so lange ich mich gut fühle und es nicht anderweitig in den Griff bekäme). Aber so mit KiWu kann ich leider nicht für mich allein entscheiden. Meine Abneigung gegen die Einnahme ist aber schon echt hoch :-(

Und das meinte ich auch mit den Sachen, die man hätte verhindern können.

Wenn man einfach nur was hätte zuführen müssen...

Mir ist das zu anstregend, über Leben abzuwägen. Entweder bleibt es und wird ohne jeden Ärger geboren und lebt, oder eben nicht.

Deshalb gehe ich auch nicht zum Arzt. Ich werde nicht die nächsten 7 Monate liegen. Wenn das Baby die normale Alltagsbelastung nicht übersteht, dann soll es vielleicht nicht sein.

Ich trau mich ja kaum, das zu schreiben, aber ich sehe das fast ähnlich.

Das ist schon eine sehr harte Einstellung. Aber gut...

Nur, wenn es dann zB geboren wird, und geistige Einschränkungen hat, die man aber mit entsprechenden Kontrollen hätte verhindern können, dann will ich dafür echt nicht die Verantwortung haben :-(

m3apkixki


Ich lese hier auch mal mit und bin sehr gespannt was ihr erlebt. Kann mir schon vorstellen, dass so mancher Frauenarzt ungemütlich wird, wenn man dort alles ablehnt, denn in ihren Augen geht es natürlich nur um die Gesundheit von Mutter und Kind.

Was lasst ihr überhaupt machen? Blutdruck und Gewicht messen Organscreening oder nur mal kurz nach dem Geschlecht gucken ? Esst ihr normal weiter Weichkäse Räucherfisch Schinken und Blutige Steaks?

Blutdruck und Gewicht waren bei mir damals immer die größten Aufreger....wenn der Blutdruck bei 145/90 war nach demRad fahren und dann sofort messen wurde. Oder wenn man auf einmal 2kg in einer Woche zugekommen hatte, weil man im Urlaub war. Das gab immer Ärger und es hieß ich solle aufpassen. Im Nachhinein denke ich mir was für ein Quatsch. Die 17kg waren durch das stillen Ruckzuck auch wieder weg. Was mir zum Beispiel sehr wichtig erschien war der Test auf B Streptokokken in der Vagina am Ende der Schwangerschaft. Diese können bei Neugeborenen zu Einer Meningitis führen und so war es mir wichtig zu wissen, ob mein Kind dafür ein Risiko hat. Aber wahrscheinlich haben die sehr viele und in 99.9% der Fälle passiert auch ohne Antibiotikaprophylaxe nichts und bei mir hat das verrückt machen lassen gewirkt

Das Organscreening fand ich auch super, aber der Arzt der das hier macht ist auch sehr entspannt und guckt in aller Ruhe ohne einen wegen jedem Mist verrückt zu machen. Habe auch schon oft von unerfahrenen Ärzten gehört, die da unsensible Kommentare zu abgeben, die eine Mutter dann einfach verunsichern aber das kann ich gar nicht bestätigen und mir war es einfach wichtig zu wissen, ob alles gesund ist, weil ich sonst auch die Geburt nicht so entspannt hätte angehen können. Ich drücke euch die Daumen, dass die Schwangerschaft Komplikationslos verläuft und ihr am Ende eine tolle Geburt habt.

FJiallxe


Krabbelkäferle:

Darf ich Dir eine Frage stellen, aus reiner Neugier:

Angenommen, Dein Kind liegt in einer geburtsunmöglichen Position (so als Beispiel). Würdest Du das nicht wissen wollen? Denn so etwas erfährst Du ja nicht, wenn Du nicht zur Vorsorge gehst. Und unter den Wehen ist es womöglich schon zu spät.

R7e"genm]ädcxhen


@ Fialle

Angenommen, Dein Kind liegt in einer geburtsunmöglichen Position (so als Beispiel). Würdest Du das nicht wissen wollen? Denn so etwas erfährst Du ja nicht, wenn Du nicht zur Vorsorge gehst. Und unter den Wehen ist es womöglich schon zu spät.

Ich glaube, Käfferle geht es mehr um die Vorsorge beim Gyn als um gar keine Vorsorge. So habe ich das zumindest verstanden.

Es ist im Geburtshaus unmöglich, ohne Vorsorge zu gebären. In meinem GH ist es zum Beispiel so, dass die drei Schalle beim Gynäkologen Pflicht sind. Alle anderen Termine kann man bei den Hebammen wahrnehmen oder beim Arzt oder abwechselnd bei beiden.

Die Vorsorgetermine bei den Hebammen verlaufen allerdings ohne CTG und ohne US, sonst ist aber alles gleich von Blut bis zum Urin. Hier läuft es nach ganz alter Schule über Fühlen und Zuhören. Da diese Termine 45-90 Minuten dauern, bilde ich mir ein, dass sie besser sind. Denn je länger und intensiver, desto gründlicher der Eindruck und desto besser das Gefühl.

Beim Gynäkologen war ich beim letzten Mal nur 15 Minuten im Zimmer. Er war sehr wortkarg und hat mit meinem Freund auch gar nicht gesprochen. Eine Hebamme gibt einem ein ganz anderes Gefühl. Sie hört wirklich zu und bezieht auch den Mann mit ein. Das gefällt uns sehr. Deshalb werden wir auch nur 3x zum Gyn zum US gehen.

Über das Fühlen kann man übrigens problemlos feststellen, ob das Kind in der richtigen Geburtsposition liegt.

@ Makiki

Ich werde alles, was die Krankenkasse bezahlt, wahrnehmen. IGEL kommen für mich aber nicht in Frage, weil ich finde, dass das Abzocke ist.

Esst ihr normal weiter Weichkäse Räucherfisch Schinken und Blutige Steaks?

Nein, alles, was gefährlich ist, meide ich. Ich esse jeden Tag sehr viel Obst und Gemüse, habe Weißmehl mit Vollkorn ersetzt und esse weder Zucker noch trinke ich Getränke mit Koffein. Außerdem mache ich jeden Tag 30 Minuten Sport. Ich versuche alles, um meinem Kind die bestmögliche Entwicklungsgrundlage zu gewährleisten.

KlrabbCelk$äfe-rle


@ SQV

Und während der Schwangerschaft mit Thyroxin anfangen, falls die Werte in den Keller gehen, wäre dann schon ein zu großes Risiko oder müsste man da so engmaschig kontrollieren?

Ich denke mir nur, dass eine Frau die gut eingestellt ist und dann schwanger ist ja genauso eine andere Hormonlage bekommt und evtl trotz Medikamente Probleme bekommt, weil sich die Hormone verändern und die Thyroxingabe dann angepasst werden muss? Da kann mans vorher ja auch nicht wissen.

@ Fialle

Ne überhaupt nicht, man kann ja ertasten wo die Beine und der Kopf sind. Dazu brauchts keinen US. Und es gibt einige Übungen, die man machen kann damit sich das Kind dreht. Außerdem kann ein Kind auch in BEL auf natürlichem Weg geboren werden. Bei uns gibts ne Klinik die das macht. Oftmals drehen sich Babys auch während der Wehen. Das kann ganz schnell gehen.

@ Makiki

Von meinem Arzt war ich auch begeistert. Sehr ruhig, war einverstanden mit der weiteren Hebammenvorsorge von Zeit zu Zeit und hat auch im Gegensatz zu seiner Arzthelferin nicht nachgefragt weshalb ich die weiteren Untersuchungen ablehne. Er fand sogar eine Fruchtwasserpunktiering unnötig, selbst bei Auffälligkeiten in der Nackenfalte.

Ich hab den Urin abgegeben, Blutdruck messen lassen und möchte meine Blutgruppe wissen. Das wars schon.

mZakik#i


Man kommt heute eigentlich gar nicht da drum herum sich schallen zu lassen außer man macht es komplett auf eigene Faust...kein Arzt oder die Hebamme kann dafür die Verantwortung übernehmen. Meine Hebamme macht auch hausgeburten aber auch für sie wäre das Organscreening beim Feindiagnostiker Pflicht gewesen. Regenmädchen ich hoffe sehr, dass dein Kind gesund ist und bleibt und du tust sicherlich auch alles nötige dafür aber manchmal gibt es Fälle wo trotz dessen nicht alles optimal läuft. Bei einer sehr guten Freundin war zB schon recht früh die Plazenta verkalkt und der kleine wuchs immer schlechter (trotz gesunder Ernährung, 25 Jahre und Rauchfrei...) sodass sie ihn 3 Wochen vor Termin per Kaiserschnitt holen mussten, weil er auch unter den Einleitungswehen immer wieder Abfälle der Herztöne hatte. Würdest du dort nicht reagieren und dein Kind dann in der 40. Woche möglicherweise schon tot oder zum Leben zu schwach auf die Welt bringen und froh sein, weil es die Alltagsbelastung eh nicht überstanden hätte? Das klingt wirklich sehr hart formuliert...

Entweder bleibt es und wird ohne jeden Ärger geboren und lebt, oder eben nicht.

Das sagt sich immer so leicht und im ersten Drittel stimme ich dir da voll und ganz zu. Ab dem letzten Drittel halte ich das Ignorieren von Problemen allerdings schon für unterlassene Hilfeleistung in Zeiten der modernen Medizin. Ich hoffe, dass sich diese Einstellung vor allem auf die Blutungen am Anfang der Schwangerschaft bezieht.

mMin3uchxin


Ab dem letzten Drittel halte ich das Ignorieren von Problemen allerdings schon für unterlassene Hilfeleistung in Zeiten der modernen Medizin.

:)^

Eine Freundin von mir hatte eine Plazentainsuffizienz, eine andere eine Plazenta praevia. Beides wurde vom Arzt bei einer der 4-wöchigen Routineuntersuchungen festgestellt. Beide wurden engmaschig ge-ultraschallt und die Babys mussten frühzeitig via Kaiserschnitt geholt werden. Hätten meine Freundinnen frei nach dem Motto "wir legen die Hände in den Schoß und lassen Gott entscheiden" gelebt, hätten sie zwei tote Babys zu beklagen gehabt. Ich möchte die Mutter sehen, die das mit gutem Gewissen ertragen kann.

R}egeGnmäadxchen


Hmm ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich da die Grenze setzen soll. Ich denke, zwischen dem zweiten und dritten Trimenon. Es ist für mich aktuell noch sehr schwierig, unseren Embryo von mir abzugrenzen.

Ich möchte selbstbestimmt bleiben und kein Brustkasten sein, andererseits freue ich mich auf das zukünftige Kind und möchte, dass es ihm gut geht.

Aber einen notwendigen Eingriff im dritten Trimenon würde ich nicht verwehren. Kaierschnitte können Leben retten und sind eine gute Erfindung - im Notfall.

Allerdings wäre eine solche Geburt auch nicht mehr im GH möglich. Sobald die Herztöne Probleme machen, ist man von der Geburt ausgeschlossen. Die rufen dann auch direkt einen Krankenwagen und lassen einen bei Problemen einweisen.

Also ganz verrückt, wie man wil,l geht sowieso nicht! ]:D

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