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Gibt es überhaupt Türkinnen, die nicht intim rasiert sind?

Ükbeltxäter hat die Diskussion gestartet


Ich glaube nicht, da dies doch wohl auf Grund der Religion quasi vorgeschrieben ist. Egal ob Männlein oder Weiblein alle sind intim rasiert.

Müsste für Türkinnen oder Türken wohl ein Schock sein, wenn der deutsche Partner beim ersten sexuellen Akt nicht intim rasiert wäre/ist.

Antworten
hialt+n8ursxo


ja gibt es *:)

tDhovxo


@Übeltäter

Ich wusste bis jetzt nicht, dass "Türkismus" eine Religion ist?!?

Und auch wenn du vermutlich damit sagen willst, dass Türkinnen islamisch sind und der Islam die Schamhaarentfernung vorschreibt und deshalb alle Türkinnen rasiert seien - es halten sich ja auch nicht alle Katholiken an die Sonntagsruhe oder (wenn wir schon beim Sex sind) an das Verbot der Empfängnisverhütung...

Ü<be,ltäxter


thovo

Türkismus ? Wo habe ich dies erfunden ?

MVarcoi ohnae


ja gibt es

dieses jahr im sommer war eine arbeitskollegin von meiner frau mit am fkk strand. sie ist türkin aber wie sagt man so schön recht westlich erzogen. trägt kein kopftuch hält sich aber an ramadan.

sie war zwar intim rasiert aber nicht ganz. sie hatte noch einen daumendicken streifen an haare übriggelassen.

glaube das das ein irrdenken ist das alle alle türkinnen rasiert sind.

so ähnlich wie viele amis denken das wir dirndel tragen.

w{i'llau2chmaMl_BERxLIN


meine freundin hat mit eineer sehr guten freundin (eine türkin) in der türkei zusammengewohnt, und die hat sich vor der hochzeit (!!), immer bevor sie zu ihrem freund gefahren ist, am gesamten körper komplett enthaart. nach der hochzeit hat sie damit aufgehört. das argument war, "es wäre ja jetzt nicht mehr nötig"...

twhoxvo


@Übeltäter, wg. "Türkismus"

Du hast Türkinnen generell unterstellt, dass sie aus religiösen Gründen sich die Schamhaare entfernen. D.h. logischerweise müssten dann alle Türkinnen die gleiche Religion haben ---> eben "Türkismus" (das Wort habe ich kreiert, analog zu: Islamismus, Katholizismus...). Verstehst du?

Es gibt aber christliche und jüdische Türkinnen, wenn auch sicher weniger als islamische - und dann gibt es sicher auch immer ein paar, die noch einer anderen Religion oder Sekte angehören, oder die sich zu gar keiner Religion bekennen. Insbesondere bei nicht in der Türkei lebenden Türkinnen dürfte der nicht-islamische Anteil höher sein.

Gruss

c[ri}zz


dazu fällt mir ein, daß die meisten moslemischen Türken ja Alaviten sind, ist das da auch so?

sZwi\ssromxeo


Ich dachte die Türken seien mehrheitlich Sunniten? Oder sind die Alaviten eine Gruppierung der Sunniten?

tWhoxvo


Glaubensrichtungen in der Türkei

Aus [[http://de.wikipedia.org/wiki/Religion_in_der_T%C3%BCrkei]]:

"Nach offiziellen Angaben bekennen sich 92,4% der türkischen Bevölkerung zum Islam. Der größte Teil davon sind Sunniten, gefolgt von Aleviten.

Außerdem leben in der Türkei 5 % Christen (550.000)(neue Studie von 2006) und 2 % Juden (125.000). ...

Jeder Einwohner der Türkei gilt automatisch als Moslem, sofern er nicht explizit einer anderen Religion zugeordnet wird. Einen formalen Austritt aus der muslimischen Gemeinde gibt es nicht, so dass auch Konfessionslose offiziell als Muslime geführt werden. Die Zahl der Atheisten und Agnostiker in der Türkei ist daher nicht bekannt."

und aus [[http://www.therapeutikon.de/Intimrasur#Die_Geschichte_der_Intimrasur]]:

Intimrasur und Islam

Der sich seit dem Mittelalter ausbreitende Islam schreibt seinen Anhängern Sauberkeit und Körperpflege vor. Die Entfernung der Achsel- und Schamhaare gehört deshalb für Muslime zu den strengen Regeln des islamischen Glaubens. Muslime (Männer und Frauen) müssen sich nach den islamischen Reinlichkeitsregeln alle 40 Tage enthaaren. Frauen tun dieses aber in der Regel häufiger. Üblich ist die monatliche Enthaarung immer direkt nach der Menstruation.

Im trockenen Wüstenklima, wo Wasser zu kostbar zum Waschen ist, ist eine stark reduzierte Schambehaarung tatsächlich von Vorteil. Doch auch wenn ursprünglich hygienische Gründe die Ursache für diese religiöse Reinlichkeitsregel waren, so entwickelte sich daraus auch ein Schönheitsideal, das in den islamischen Ländern, speziell im arabischen Raum und in der Türkei, bis heute verbreitet ist."

Hier wird also nicht zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen unterschieden, wenn man der Quelle vertrauen kann.

Übrigens weiter unten im selben Link noch was Interessantes, für alle, die die heutige "Haarentfernungsmanie" ausschliesslich für einen amerikanischen Hygienefimmel oder eine Marketingstrategie der Kosmetikindustrie halten:

Mittelalterliches Abendland

Mit der Ausbildung eines mittelalterlichen Stadtwesens, dem Aufstieg des Bürgertums und der Rückkehr der Kreuzritter im 12./13. Jahrhundert gelangte auch die Badekultur zurück nach Europa. Das gemeinsame Baden von Männern und Frauen war gang und gäbe, sehr zum Ärger der Kirche. Außer einer etwaigen Kopfbedeckung hatte man grundsätzlich nichts an.

Die gepflegte Dame entfernte ihr Schamhaar, um sich wirklich hüllenlos den männlichen Blicken darbieten zu können. Die einfachen Bürgermädchen und -frauen folgten ihrem Beispiel und schließlich traute sich keiner mehr mit einem "Pelz" ins Bad. Die angewandten Mittel zur Haarentfernung waren jedoch oftmals mehr als fragwürdig. Mitunter griffen sie die Haut an oder hinterließen hässliche Narben. Man verwendete unter anderem auch eingedickten Sirup mit Terpentinzusatz. Die Ausbreitung der Pest und der 30-jährige Krieg führten schließlich zu massenhaften Schließungen der Bäder, da diese als Orte der Ansteckung galten."

wobei zu relativieren ist, dass dieser Artikel von Wikipedia übernommen und ohne weitere Quellenangabe ist. Woher also das entsprechende Wissen stammt, ist nicht ersichtlich.

Gruss

E*heFmaliger {NutzeUr (#23+620x0)


in Ergänzung dazu

ist zu sagen, dass bereits im Altertum, vor allem in Ägypten (generell) und im antiken Rom (zumindest bei den Freudenmädchen, wohl kaum bei bürgerlichen Matronen) die Schamhaarentfernung Usus war. Die Ägypterinnen benutzten spezielle Tinkturen aus Kräutern und Ölen und schabten dann die Behaarung ab. In römischen Theremen wurde dieser Service speziell angeboten und von Männern wie auch Frauen genutzt.

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