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Wie weit darf man Gegenstände in den Anus einführen?

GXrünko>hlsalxat hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Kann es irgendwie schädlich sein, wann man sich regelmäßig geeignete Sexutensilien ca. 30cm tief in den After einführt? Und dabei auch noch Sex hat?

Und wie weit darf man sich denn als Laie etwas in den After einführen?

Und ist es normal, dass hinterher an den Gegenständen so ein brauner Schleim klebt?

Und kann mir jemand sagen wie sich ein normaler Enddarm von Innen anfühlt? Mein Freund meinte mal, es fühlt sich bei mir komisch an, habe dann selbst mal getastet, aber ich merke nichts Ungewöhnliches.

Liebe Grüsse Captain

Antworten
TXrimcbixum


oha

30 cm?!?!?!?!:-o

würde mal sagen,dass das schon sehr tief ist....

ich kenn mich mit Analsex zwar nicht so besonders aus aber das ist schon ungewöhnlich würde ich mal sagen... ???

brauner Schleim=exkremente/kot?

GWrünko5hlsalaxt


Echt, das ist ungewöhnlich? Viele Analtoys sind doch so lang, dann dürfte es doch wohl auch kein Problem sein, sich diese so weit einzuführen, oder?

akndre~as19x67


Wenn du ein Kratzen im Hals verspürst, kann es zu weit sein :=o ;-D

Spi=lbeormondauxge


*feix*

Echt, das ist ungewöhnlich? Viele Analtoys sind doch so lang, dann dürfte es doch wohl auch kein Problem sein, sich diese so weit einzuführen, oder?

Naja, paar cm sollen schon noch rausschauen ;-)

Ma ernsthaft: Nach 10 - 15cm kommt ne Biegung; wenn du da "geradeaus" weitermachst - möglichst noch mit Gewalt - kannst du was verletzen. Bei biegsamen Teilen sieht das wieder anders aus...

Für weitere Infos fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker :=o :=o :=o

Ciao, Silber

PS: Und der Schleim, das ist Darmschleimhaut - und warum die braun ist... ? ;-)

GNrünkoh}lsalaxt


Also ich merke da keine Biegung.

ABndifryenak


Kann es irgendwie schädlich sein, wann man sich regelmäßig geeignete Sexutensilien ca. 30cm tief in den After einführt?

Es gibt solche Doppeldildos, die passen schon weit rein, wenn man es vorsichtig macht und Gleitgel verwendet oder am Besten vorher mit einen Einlauf den Darm vorher reinigt.

Manche Leute können noch ganz andere Sachen einführen und viel weiter... :=o

Und kann mir jemand sagen wie sich ein normaler Enddarm von Innen anfühlt? Mein Freund meinte mal, es fühlt sich bei mir komisch an

Vielleicht war es für ihn ungewöhnlich? Wenn Du Deinen Enddarm vorher befeuchtet hast, fühlt er sich so ähnlich an, wie wenn Du mit einem Finger Deine Wange von innen streichelst.

Gruß

Andi

P 0P0cfan


Eine mögliche Verletzungsgefahr hängt wohl eher davon ab wie die Gegenstände beschaffen sind und nicht wie lang sie sind.

Ich habe Kugeln an einem Stab (Thai Anal Beads)

ca. 30 cm lang.

Wenn ich lange damit mache, können die ersten beiden

Kugeln schonmal versaut sein.

Weil durch die Bewegungen mit der Zeit

neuer Kot in den Enddarm hereingepumpt wird.

Ich hole sie dann am laufenden Wasserhahn raus,

damit ich es gleich abspülen kann.

Bis dahin bleibt aber alles sauber,

wenn genug Babyöl dran ist.

Kein brauner Schleim oder sowas.

Das erfordert allerdings dreimal zwischendurch auf die Toilette

und dreimal das Toy nachölen, bevor es ganz rein darf.

n2euserlaxie


Also ich stehe auf Jungs, hatte bis dato aber noch keinen richtigen Sex. Irgendwie kommen mir leichte Zweifel daran, dass es mir gefallen könnte. Das ist ja dann doch schon relativ, ich sag mal abturnend. Wie kann ich das ändern?

JTuvlila-&L-ausa-IGB


solange du kein Grünkohlsalat reinsteckst dürfz es kein problem sein ;-)

AklterDSack6x5


Rektoskop bis 30 cm, Instrument zur Darmspiegelung 1,30 m

Die Frage nach der Länge der ohne Schaden in den Anus einführbaren Gegenstände ist am besten zu beantworten, nachdem man sich die Maße der entsprechenden medizinischen Instrumente ansieht.

Der Darm ist ein schlauchförmiger Teil des Verdauungstrakts zwischen Magenausgang und Anus. Er besteht aus etwa fünf bis sechs Meter Dünndarm (Intestinum tenue), 1,5 m Dickdarm (Intestinum crassum) und - zusammengefasst - ca. 20 cm Mastdarm (der s-förmige Bereich zwischen eigentlichem Mastdarm und Analkanal sowie der Analkanal sind hier einbezogen).

Der Dünndarm, der unterteilt wird in Zwölffingerdarm (Intestinum duodenum), Leerdarm (Intestinum jejunum) und Krummdarm (Intestinum ileum), ist für diese Betrachtung eigentlich uninteressant.

Bei der Untersuchung des Darms unterscheidet man zwischen Proktoskopie (Untersuchung der Analregion), Sigmoidoskopie (Spiegelung des s-förmigen Bereichs kurz vor dem Mastdarm), Rekoskopie (Spiegelung des Enddarms) und Kolposkopie (Darmspiegelung des gesamten Dickdarms).

Bei der Proktoskopie wird das Proktoskop (Instrument zur Untersuchung des Analkanals) eingesetzt. Es ist ein rohrförmiges Instrument von 8 - 15 cm Länge (incl. Handgriff) und 2 - 3 cm Dicke. Das Gerät wird 10 bis 12 cm in den Anus geschoben.

Die Sigmoidoskopie erfolgt durch ein Sigimoidoskop. Es wird der s-förmige Bereich zwischen Analkanal und Mastdarm, der Mastdarm und der untere Teil des Dickdarms, nicht aber der übrige Dickdarm, untersucht.

Die Rektoskopie ist eine Spiegelung der Analregion einschließlich der Enddarm-Ampulle. Der Mastdarm (Rektum) ist ein etwa 12 - 15 cm langer Abschnitt, der auf den ca. 2,5 - 4 cm langen Analkanal folgt. Für die Untersuchung des Mastdarms wird das Rektoskop eingesetzt. Das ist ein starres 20 bis 30 cm langes Metallrohr von 15 bis 30 mm Durchmesser. Zur besseren Beurteilung des Darms wird der Darm etwas aufgedehnt. Zu diesem Zweck enthält das Rektoskop eine Vorrichtung zum Einblasen von Luft. Es gibt auch flexible Endoskope.

Bei der Kolposkopie führt der Arzt einen 1 cm dünnen und 130 cm langen Schlauch, das Endoskop, durch den After in den Darm ein. Das Endoskop besteht aus einer biegsamen Instrumentenspitze, einer speziellen Mini-Kamera und einer Lichtquelle. Die Mini-Kamera filmt die Darmschleimhaut im Inneren des Darms und überträgt die Bilder an einen Farbmonitor.

Das Endoskop wird unter Einblasen von Luft Stück für Stück behutsam durch den gesamten Dickdarm geschoben, bis es den Übergang vom Dickdarm zum Dünndarm erreicht. Durch das Einblasen von Luft kann der Arzt das Koloskop schmerzlos durch den Darm schieben und den Darm in seiner gesamten Ausdehnung betrachten.

Die eigentliche Untersuchung findet erst beim langsamen Herausziehen des Endoskops statt. Anhand der biegsamen Spitze des Endoskops, die sich in alle Richtungen drehen lässt, kann jeder "Winkel" des Darm-Inneren ausgeleuchtet und vom Arzt begutachtet werden.

Nicht beantwortet wird die Frage, wie weit ist der Anus ohne Schädigung des Schließmuskels dehnbar.

Der s-förmige Bereich zwischen Analkanal und Mastdarm ist bezüglich der Betrachtung des Einführens von Gegenständen relativ uninteressant, weil das analog dazu das medizinsche Instrument Rektoskop ein starres Rohr von 20 bis 30 cm Länge und max. 3 cm Dicke ist. Demzufolge müßte es möglich sein, einen starren Gegenstand mit diesen Abmessungen in den Anus einzuführen.

Nach diesen 20 bis 30 Zentimetern biegt der Dickdarm mit einem relativ geringen Radius ca. 90 Grad nach rechts ab und führt um die Taille herum nach vorn zum Bauch und da von rechts nach links.

Es ist demzufolge möglich, einen flexiblen Gegenstand (langen Dildo), der länger ist als 30 cm in den Anus einzuführen, wenn er der Biegung des Mastdarms folgt.

Analog zur Darmspiegelung ist es möglich, mehr als einen Meter Duschschlauch bei fließendem Wasser in den Anus einzuführen.

Den Schlauch bekommt man um den ersten Bogen nach ca. 30 cm Darm herum, indem man ihn leicht dreht, während man ihn mit leichtem Druck in den durch den Wasserdruck etwas gedehnten Darm schiebt. Der Darm knickt dann nach ungefähr 40 cm noch einmal ab. Auch hier läßt sich der Schlauch bei laufendem Wasser weiter in den Darm hineinschieben, wenn er durch den Wasserdruck entsprechend gedehnt wird.

Mit diesem Vorgehen ergibt sich ein spezieller "Hohen Einlauf". Das Wasser sorgt - wie bei der Darmspiegelung die Luft - dafür, daß der Schlauch vorsichtig bis zum Übergang zwischen Dickdarm und Dünndarm vorgeschoben werden kann.

Wenn der Schlauch bis zum Anschlag in den Darm geschoben ist, fließt das Wasser direkt in den Dünndarm (Krummdarm, Leerdarm und, wenn das Wasser lange genug fließt Zwölffingerdarm.

Während man den Schaluch wieder aus dem Darm Zieht, sollte man das Wasser weiter laufen lassen.

Es ist selbstverständlich, dass das Schlauchende so beschaffen sein muß, dass der Dickdarm nicht verletzt wird.

Annedifrexak


Wenn der Schlauch bis zum Anschlag in den Darm geschoben ist, fließt das Wasser direkt in den Dünndarm (Krummdarm, Leerdarm und, wenn das Wasser lange genug fließt Zwölffingerdarm.

Und wenn man dann noch weiter Wasser hineinlaufen lässt, kommts durch den Magen oben wieder raus :(v

solche Experimente fallen bei mir unter "medizinische Bedenklichkeit" und sollten schnellstens gelöscht werden.

Über eine Darmreinigung der letzten 40cm kann man ja noch reden...

hOugohKorsxt


zärtlicher Druck

Wenn man mit der nötigen Behutsamkeit vorgeht und genügent Gleitmittel verwendet geht schon einiges. Wir habe regelmäßig Analsex und machen es nicht so wie im Pornifilm, ja alles mit einem Ruck nach dem Vorbeikommen am Schließmuskel geht. Man bedenke aber, dass sich die Darstelle zuvor mit Gleitmittel vollpumpen und danach abwischen damits spontan wirkt. Er geht locker bis zum Anschlag rein, wenn mans langsam macht. Bis zum Anschlag machen wir das immer. Und das sind hier schon einige Zentimeter.

AylterSBack265


Was Andifreak schreibt, ist korrekt bis auf die Tatsache, dass er vermutlich nicht wusste, dass der Magen, in den nach einem Einlauf von ungefähr 6 Liter Wasser der Inhalt des Dünndarms gelangt ist, revoltiert und man sich automatisch übergeben muss. Das ist keine Vermutung. Ich hab das auch ausprobiert.

Richtig ist auch, dass alle Aktionen im Darm nicht ungefährlich sind. Ein Penis macht da nichts kaputt, bei Gegenständen sieht das ganz anders aus. Sie dürfen z. B. auch keine Kanten haben, mit denen man den Darm beschädigt. Bei Darmspiegelungen soll es schon (allerdings in ganz seltenen Fällen) zum Darmdurchbruch mit Todesfolge gekommen sein.

Ich hatte bei meiner Darmspiegelung, die bis zu 120 cm ging (Eingang des Blinddarms), keine Probleme. Ich hatte auch beim Einblasen von Luft keine Schmerzen. Der Doc meinte zwar, es würde jetzt ein bisschen drücken, aber davon hab ich so gut wie nichts bemerkt. Der Darm an sich ist ja schmerzunempfindlich, was bei Manipulationen in seinem Inneren genau genommen sogar ein Problem darstellt, weil Schmerz als Warnung fehlt.

Wenn da was weh tut, ist es das Gewebe, das sich in der Umgebung des Darms befindet.

Da ich richtig zusehen und alles fühlen wollte, hatte ich mir keine Spritze geben lassen.

Während des Einführens des Duschschlauchs lässt man ja, wie beschrieben, das Wasser laufen. Dadurch wird der Darm etwas geweitet, so dass der Schlauch im Darm Platz hat. Das entspricht dem Einblasen von Luft bei der Darmspiegelung. Auch muss man beim Einführen des Schlauchs ganz behutsam vorgehen (keine Gewalt, nur wenig Druck ausüben), wenn es an einer Biegung nicht ohne weiteres weitergeht. Durch kurzes Abwarten bei fließendem Wasser wird die Stelle etwas geweitet und durch ganz leichten, dosierten Druck rutsch der Schlauch weiter rein.

Wer sich ma lansehen will, wie der Darm im Körper aussieht und wo der Knick ist, kann das unter folgendem Link tun:

[[http://www.charite.de/chi/elearning/divertikulitis/bibliothek.html]]

SFueMx1


Der "braune Schleim" kommt von der Schleimhaut und Kotresten im Darm. Wenn Dich das stört mach einen Einlauf vor dem Sex. Und wenn Du wissen willst, wie es in Dir aussieht (der Begriff Proktoskopie war ja schon gefallen), dann kauf Dir eine entsprechende Kamera.

[...]

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