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Wie geil macht das Wort "Fotze"

whusc2hxig


und auch so: #

eben hinter Gittern!

Wenn Du mal da warst, wirst Du Dich erinnern.

;-D

lvuderbGialle


Nä, das Wort macht mich nicht besonders an... ich finde es eher abwertend. Wenn ein Kerl meine Pussy geil findet, soll er sich doch bitte schönere Namen dafür ausdenken. DAS macht an... ;-D

c^ome*_und%one


also ich stehe eher auf fotze, als wenn einer versucht niedliche beschreibungen, wie lustgrotte und sowas zu finden. das finde ich eher abtörnend. aber, wie von vielen schon gesagt, es kommt drauf an, wer es sagt, wie er es sagt, in welcher situation. ansonsten find ich muschi noch ganz nett.

a;lte9nqbsuerger


Meine Perle....

...findet das F-Wort auch sehr geil. (ich betone F!-Wort!!!)

Luukmedwoarhm


Wie wär's mit "Fötzchen"? Eine ehemalige Freundin von mir hat das Wort im Eifer des Gefechts öfter mal benutzt...mir hat das gefallen :-D

LG

cfome_u(ndonxe


also fötzchen gefällt mir persönlich überhaupt nicht. aber ist halt geschmackssache.

f^rag!enrafgexn


Ich finde dieses Wort erniedrigend.

Habe auch schon oft überlegt, warum es zum weiblichen Geschlechtsorgan Schimpfwörter gibt, für das männliche Geschlechtsorgan aber nicht, oder zumindest nichts vergleichbares.

Diese Frage ist eigentlich relativ einfach zu beantworten. Das Verhältnis des Mannes (und der Menschen allgemein) zum Penis ist ein völlig ungezwungenes, unkompliziertes. Einen Penis hat man, man setzt sich nicht mit ihm auseinander, über ihn zu sprechen verletzt in unserer Gesellschaft keinerlei Tabu.

Das Verhältnis der Frau zur Vagina ist eher kompliziert. Zunächst, sobald das Stadium früher Kindheit überwunden wird, ist sie zwar nichts direkt unaussprechliches, aber über sie zu reden ist schon komplizierter, das Verhältnis zu ihr ist eher ein zwiespältig-misstrauisches. Nun gut man hat sie, wichtig beim Urinieren, obwohl sich dabei unpraktischerweise immer setzen muss, aber so richtig toll ist das halt nicht. Dann merkt die Frau aber, dass das nicht so weitergehen kann, dass das Verhältnis kein derart kompliziertes bleiben kann und beginnt sich mit ihrer Vagina auseinanderzusetzen. Betrachtet sie, lernt sie kenne, nähert sich ihr. Und um den schwierigen Annäherungsprozess zu vereinfachen, beginnt sie sich mit ihrer Vagina zu identifizieren, gewinnt sie lieb, möchte nicht, dass man negativ über sie redet, denn insgeheim und unmerklich ist diese Annäherung immer noch nicht vollständig geglückt.

Es gibt keine Schimpwörter für den Penis, weil kein Mann sie als beleidigend oder negativ empfinden würde, wenn er nicht mit seltsamen Komplexen beladen ist. Man fühlt nicht mit seinem Penis und identifiziert sich nicht mit ihm. Man hat ihn und macht spannende Sachen damit, mehr nicht. Letztendlich ein höchst nützliches, jedoch gewöhnliches Körperteil.

Viele Frauen steigern sich dagegen in einen esoterisch-befeuerten Mythos-Schnickschnack hinein, von der Vagina als Teil von ihnen, als kostbar, als empfindsam, als wunderbar. Kein gewöhnliches Körperteil, niemals, sondern etwas schützenswertes, ein Teil ihrer Identität.

Und weil sie sich, um ihre Annäherung abzuschließen, zur Nähe mit ihrer Vagina zwingen und sie allerdings unbewusst immer noch nicht vollständig angenommen haben, stören sie sich an simplen Begrifflichkeiten, fühlen sich von Worten angegriffen, die am Ende doch nur Worte sind.

Würde man morgen versuchen, eine abwertende Bezeichnung für Damenfüße zu finden, die wenigstens Frauen würden sich davon erniedrigt fühlen. Lediglich diejenigen, die Probleme haben, ihre Füße anzunehmen, da sie diese für hässlich, zu groß oder vom Partner nicht gemocht halten. Aber diejenigen, die ein völlig unkompliziertes Verhältnis zu ihren Füßen haben, werden sich davon nicht weiter tangiert werden.

Und so ist es auch mit der Vagina. Eine Frau, deren Verhältnis zur Vagina ein völlig rationales ist, wird sie vermutlich niemals durch irgendwelche Fotzen, Mösen oder sonstwas herabgesetzt werden.

Nehmen wir die Brüste. Brüste sind ein spezifisch weibliches Merkmal, heute jedoch so selbstverständlich, dass wohl auch der letzte Dorfpfarrer bei ihrer Erwähnung keine roten Ohren mehr bekommt. Brüste sind vollständig entmystifiziert, Frauen freuen sich, wenn andere ihre Brüste bemerken, man redet über sie, man versteckt sie nicht. Und je weiter dieser Prozess voranschreitet, je selbstverständlicher Brüste in der Straßenbahn plakatiert werden, desto bereitwilliger benutzen Frauen selbst vermeintlich herabsetzende Bezeichnungen wie Titten. Ursprünglich waren Titten vermutlich ebenso erniedrigend wie es Fotzen waren, doch wer nimmt das heute noch so wahr? Kaum jemand. Meine fünfzehnjährige Schwester redet so selbstverständlich von Titten wie andere vom Wetter. Die Fotze ist die Titte von morgen, wartet es ab.

C[oco3nut


Vagina-Neid ? :-/

L?ukewxarm


come_undone

Hm, ich konnte aber bisher keine geschmacklichen Unterschiede zwischen Fotzen und Fötzchen feststellen... ;-)

cqo4me_uTndoxne


lukewarm

geschmacklicke unterschiede? *lach*...., das kann man jetzt zweideutig sehen: schmecken weitere muschis anders als engere? schmecken fotzen anders als fötzchen? humbug, schmecken eh alle unterschiedlich, ob eng oder weit.

für mich ist das schon ein unterschied beim dirty dalk. fötzchen klingt einfach anders...., irgendwie klingt es in meine augen komisch und ich musste auch schon einige male über manche worte lachen, die die männer so von sich geben. zum glück hats mir noch keiner übel genommen ;-)

n ordi`c-hxh


@ Fragenragen:

Interessante Betrachtung. Vielleicht hat es auch damit zu tun, daß der Schwanz (das ist auch mindestens ein bißchen abwertend) im Grunde ein Fortsatz ist, er liegt außen, die Fotze nicht. Das stützt Deine These.

Ansonsten war die Frage, ob das Wort "Fotze" geil macht. Ich finde ja und zwar gerade weil es ein erniedrigendes und abwertendes Wort ist, nicht nur für ein Körperteil, sondern für die konkrete Frau in der konkreten Situation, eine im Grunde unerträgliche Reduktion. Aber vielleicht will ich ja genau das erreichen, diese Erniedrigung und vielleicht ist ja diese Erniedrigung genau das, was meine Partnerin weil und was ihr Lust bereitet. Für viele ist das nichts, aber einige stehen halt drauf, mich inklusive. So long, Nordic

LIukewairm


cu

Heißt das, Du meinst, daß Fotzen weit und Fötzchen eng sind? Durchaus gerechtfertigt, aufgrund des "-chen" am Ende. Ich finde aber, daß das ein schlagendes Argument zugunsten der Verniedlichung ist :-)

Ansonsten ist "Lustgrotte" schon ziemlich heftig. Ganz üble Sprüche, wenn es um Bezeichnungen von Geschlechtsorganen geht:

Frau - Mann: "Wer möchte meine Lustgrotte erforschen?"

Mann - Frau: "Welche Sie hat Lust auf meinen prallen Samenspender?"

LG

Dxeur FlaTnleur


Muß Dir leider widersprechen, lieber fragenragen,

obwohl ich äußerst ungern Dein schönes Gedankenkonstrukt lädieren möchte. Die unterschiedlich empfundene Schimpfwort-Tauglichkeit der primären Geschlechtsorgane basiert meiner Meinung nach nicht auf die "typischen" Geschlechterrollen allgemein, sondern ist kulturell bedingt. Es gibt durchaus Länder, in denen der Penis als rhetorische Keule im verbalen Gefecht geschwungen wird: so sagt der unflätige Italiener im Zustand höchster Erregung ständig "ma che cazzo" und meint seinen oder irgend einen unpersönlichen Schwanz. Ebenso der sprachlich mit ihm verwandte Rumäne, der ohne ein "ce pula mea" oder einfach nur "pula!" im Streit nicht klarkommt. Aus einem Nomadenvolk stammend, das in der Wirren der Völkerwanderung in die Pannonische Tiefebene landete, ist der Ungar mit seinem Pferd äußest verbunden, weswegen er seinen Schimpf auch in Form von "lófassz!" (deutsch: "Pferdsschwanz!") artikuliert. Und auch der Slawe kennt dies: die Bewohner des ehemaligen Jugoslawiens nehmen nur allzugern das deftige "kurac!" in den Mund, wenn sie verärgert sind.

y\os2eff


Zu ergänzen ist

dass der Ungar gern flucht über den "Schwanz Gottes"

Also ich fnde, es gibt einige wenig liebevolle Worte zur Bezeichnung des Schwanzes.

nUor dic-xhh


@ Flaneur

Ich bin beeindruckt und das ist leider selten der Fall. LG Nordc

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