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Meine Freundin "stinkt" so wegen Übergewicht?

MSoni1ka65 hat die Diskussion gestartet


Hier wird aber dann doch maßlos übertrieben

Je größer das Nahrungsangebot, desto höher der Schlankheitswahn, der immer schwerer zu erreichen ist. Nichts gegen eine vernünftige Einstellung zum Körpergewicht, aber es soll und darf verschiedene Menschen und eben auch dicke Menschen geben. Und es hat sehr wohl etwas mit Genetik zu tun, manche setzen einfach mehr an, das ist gerade in den letzten Jahren nachgewiesen worden. Diese Menschen müssen natürlich noch viel mehr darauf achten, was sie essen und haben es schwerer.

theorie, deine Aggressivität bezüglich dieses Themas ist befremdlich.

irritiert

Antworten
s5axxo


Schlecht informiert, theorie

wo sind eigentlich all die "unverschuldet" fettsüchtigen... 1945 gewesen?

in all den alten dokumentationsfilmen, die ich schon gesehen habe, ist mir nicht ein einziger aufgefallen.

Ich habe vor kurzen ein Buch mit Zeichungen von Heinrich Zille bei ebay verkauft: Übergewichtige Frauen und Kinder(!) en masse! Das war in den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jh., Weltkrieg usw. Übrigens ist mir dieses Phänomen schon vor vielen Jahren aufgefallen.

D]ieWxutz


Ich hab gedacht, ...

... ich seh nicht recht.

Mal zum Thema:

Ich finde nicht, dass dicke extrem stinken, es sei denn, sie waschen sich nicht. Ich bin auch dick, und ich achte ziemlich darauf, dass das nicht so ist. Ich kenne z.B. keinen Dicken aus meinem Umfeld, der unangenehm riechen würde. Aber ich treffe täglich dünne/schlankere Menschen (als ich) und die müffeln ganz schön... Ganz besonders die männlichen Wesen, wenn ich das mal so sagen darf.

Im übrigen finde ich nicht, dass es generell um die Diskriminierung von dicken Menschen geht, sondern im Allgemeinen um Diskriminierung generell. Alle, die nicht ins Schema passen, werden ausgegrenzt. Auf makel wird hingewiesen, weil man selbst ja ach so makellos ist. Ganz wunderbar...

Ich finde es toll, wenn jmd viel abnimmt und nachher glücklich ist. Und ich denke auch, dass dieser Mensch ganz viel Mut und Respekt verdient, denn das ist alles nicht so einfach.

Ich finde übergewichtige Menschen auch seltsam, die unglücklich mit sich selber sind und sich Nachmittags zwei Stücke Sahnetorte reinziehen. Aber ich kann es vielleicht verstehen, und das ist der Unterschied, und das können die Menschen nicht, die nicht selber in der Situation gesteckt haben. Meine Meinung!

Und ja, ich kann verstehen, warum übergewichtige Menschen sich aufregen, wenn sie diesen Thread hier lesen.

Ich finde es immer schade, wenn es nur um Beleidigungen geht, á la:

aufblähen wie mastferkel

ich meide fette menschen und habe sie äusserst ungern um mich.

[Aus einem zwischenzeitlich durch die Moderation gelöschten Beitrag]

Wobei ich sagen muss, dass der letzte Quote dem Fass den Boden ausschlägt. Wieso kann die Frau nicht sitzen, wo sie will? Warum hast du dich nicht zu dem Typen gesetzt, oder warum seid ihr nicht woanders hingegangen? Warst du zu feige ihn anzusprechen? Muss für deine eigene Unfähigkeit auf Menschen zuzugehen eine dicke Frau herhalten, die sich in den Weg gesetzt hat? Im übrigen glaube ich nicht, dass sie deine Blicke versperrt hat. Hättest doch aufstehen können, oder nicht? Und weil du letztendlich unfähig warst dein Glück in die Hand zu nehmen: "blame it on the others!!!" Im übrigen verstehe ich auch nicht, warum du so leicht aufgibst, wenn dir jemand gefällt.

Naja, aber nachdem alle nicht geklappt hat, gib der Frau die Schuld und gib dem Türsteher die Schuld, weil er einen dicken Menschen reingelassen hat und du als Dünne dich deswegen nicht amüsieren konntest.

Wenn ich sowas lesen werde ich nunmal biestig.

Ein bisschen Toleranz, Menschenliebe, Hirn, und Akzeoptanz hat der Gesellschaft schon immer gefehlt. Schließt alle Menschen aus, die nicht perfekt sind. Schließt alle aus, die dick sind, die spindeldürr sind. Schließt alle aus, die schiefe Nasen haben, oder große Ohren. Schließt alle Menschen aus, die nicht so perfekt sind wie ihr,... DANN habt ihr eure kleine vollkommene Gesellschaft!

I<sabxell


DANN habt ihr eure kleine vollkommene Gesellschaft!

Vollkommen? Vollkommen ARM, würde ich mal sagen!

Super Beitrag, Wutz!

LG

D-ieWujtxz


Ich hätte wohl das vollkommen in "Gänsefüßchen" setzen sollen... *grins* *:)

Snalomxe


@ DieWutz

Ich finde, Du übertreibst hier etwas. Dass es unter den stark beleibten Frauen auch Ignorantinnen gibt, habe ich selbst in der U-Bahn erfahren. Da saß eine Frau, die schätzungsweise drei Zentner wog. Schwamm drüber, dass sie auf Grund ihrer Ausmaße zwei Plätze gleichzeitig belegte.

Dass sie aber auch die gegenüberliegenden Plätze mit allen möglichen Einkaufstaschen blockierte, obwohl die Bahn vollbesetzt war und eine wackelige Omi sich neben ihr stehend kaum halten konnte, hat mich dann doch wütend gemacht.

Ich kann Tatja_na's Ärger durchaus nachvollziehen.

[Bezieht sich auf einen zwischenzeitlich durch die Moderation gelöschten Beitrag]

IKsab1ell


@Salome

DieWutz

Ich finde, Du übertreibst hier etwas.

dieWutz übertreibt??? Äh...sorry.....aber hast Du die anderen Beiträge gelesen ???

Und:

Dass es unter den stark beleibten Frauen auch Ignorantinnen gibt, habe ich selbst in der U-Bahn erfahren. Da saß eine Frau, die schätzungsweise drei Zentner wog. ...(...)

Es gibt unter ALLEN Menschen Ignoranten!!!! Dein Beispiel kann ich genauso auf den dürren Mann im Anzug, auf den Punker mit Irokesenschnitt, auf den Farbigen im Jogginganzug etc. etc., übertragen!!

-NFxiz


dikriminierend

sind Texte wie dieser allemal:

[Aus einem zwischenzeitlich durch die Moderation gelöschten Beitrag]

hier muss ich Wutz uneingeschränkt zustimmen, wenn sie sagt,

dass der letzte Quote dem Fass den Boden ausschlägt.

Das ist dumm, respektlos und frech. Aber sowas kann man nicht auf eine Stufe stellen mit Meinungsäußerungen wie z.B. die von theorie.

Sie hat sich nämlich nicht über Leute geäußert, die ein paar Pfündchen zuviel habe, die Molligen, die Beleibten, die Dicken.

Sie sprach von "Fetten", von Fettleibigkeit. Das ist was anderes. Wenn Fette sich wirklich bemühen, abzunehmen und damit scheitern, habe ich schon Mitgefühl. Sie vermutlich auch. Das ist tragisch. Aber diejenigen, die sich ständig (mit vollem Mund kauend,) beklagen, dass sie diskriminiert werden, die mag ich auch nicht.

Unsere Gesellschaft hat ein verzerrtes Ideal bezüglich des Gewichts von Menschen (insbesondere das von Frauen), das ist keine Frage. Aber das hat mit dem anderen Extrem, der Fettleibigkeit, nichts zu tun; das ist nochmal ein anderes Thema und gehört hier eigentlich gar nicht her.

Gruß,

S,aloxme


@ Isabell

Ja, ich habe alle Beiträge gelesen.

Natürlich hast Du Recht, dass sich dieses Beispiel auch auf nichtadipöse Menschen übertragen lässt. Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass viele Menschen (und erfahrungsgemäß besonders Wohlbeleibte) immer nur Forderungen stellen (respektiert mich so, wie ich bin), im Gegenzug aber die "Wünsche" Anderer geflissentlich übergehen. Ich nenne das Egoismus.

Es geht mir hier nicht um Stigmatisierung einer bestimmten Menschengruppe, sondern darum, die Dinge nicht nur einseitig zu betrachten.

SRal=omxe


@ -Fiz

Deine Darstellung ist bar jeder Logik.

Sie hat sich nämlich nicht über Leute geäußert, die ein paar Pfündchen zuviel habe, die Molligen, die Beleibten, die Dicken.

Sie sprach von "Fetten", von Fettleibigkeit. Das ist was anderes.

Wenn Tatja_na (zugegebenermaßen etwas respektlos) von einem "Zwölftonner" spricht, dann kann es sich ja wohl kaum um eine Frau gehandelt haben, die nur "ein paar Pfündchen zuviel" auf die Waage bringt.

LpukewCaUrm


Ich habe jetzt zwar gerade keine Zeit, aber es ging nie (!) darum, dass dicke Menschen nicht schön wären, oder was auch immer, und darum ausgegrenzt werden sollten. Zumindest mir geht es hier nur um die Kosten, die diese Menschen (als auch andere Gruppen, von denen am Rande die Rede war) aufgrund ihrer Unfähigkeit zur Selbstbeherrschung der Gemeinschaft verursachen.

Und übrigens, wenn Fette sich bemühen abzunehmen, und damit scheitern, habe ich überhaupt nicht das geringste Mitgefühl, es sei denn, es steht ihnen etwas im Wege, wofür sie nichts können, wie etwa Krankheit. Aber das gibt's so gut wie gar nicht.

Und das hier ebenfalls nie von "ein bisschen Übergewícht" die Rede war, ist wohl auch klar.

Dfon$ J8okexr


@Lukewarm

Und übrigens, wenn Fette sich bemühen abzunehmen, und damit scheitern, habe ich überhaupt nicht das geringste Mitgefühl

So verschieden sind halt die Menschen. Mein Mitgefühl würde sich eher in Grenzen halten, wenn sie sich nicht bemühen würden.

es sei denn, es steht ihnen etwas im Wege, wofür sie nichts können, wie etwa Krankheit. Aber das gibt's so gut wie gar nicht.

Ach Du Ahnungsloser! Solltest Dich vielleicht vorher besser informieren. Organza's Problematik ist mit Sicherheit kein Einzelfall. Eine Stoffwechselstörung, für die der/die Betroffene nichts kann.

Da muss man schon differenzieren.

yVosefxf


Salome

Diese Aussage von Fiz:

Sie hat sich nämlich nicht über Leute geäußert, die ein paar Pfündchen zuviel habe, die Molligen, die Beleibten, die Dicken.

Sie sprach von "Fetten", von Fettleibigkeit. Das ist was anderes.

bezog sich nicht auf tatja_na, sondern auf theorie.

Tatja-na

Dein Beitrag klingt tatsächlich so, als ob der Flirt an der Dicken gescheitert sein soll. Das kann eigentlich nur eine Ausrede sein. Du hättest ja hingehen können.

Lukewarm

Zumindest mir geht es hier nur um die Kosten, die diese Menschen (als auch andere Gruppen, von denen am Rande die Rede war) aufgrund ihrer Unfähigkeit zur Selbstbeherrschung der Gemeinschaft verursachen.

Über die Kosten müsste man reden: wieviel sind es? Was gibt die Gemeinschaft aus? Wenn es lediglich um den Krankenkassenbeitrag ginge, könnte ich für mich jedenfalls sagen: richtig weh tut es mir nicht. Aber: ich kenne mich da nicht so aus. Vielleicht kannst Du mal die Kosten beziffern? Esrt dann hätte man eine Grundlage für ein Urteil.

@theorie: siehe den post von lukewarm, hier ist wenigstens einer, der Fettleibigkeit auch als sozialpolitisches Problem ansieht

@all:

letztlich muss ich von mir ausgehen: Ich war immer schlank, egal was ich gegessen oder getrunken habe. Definitiv hätte ich ein Problem, würde ich zunehmen. Aber ob ich die Disziplin zum Abnehmen aufbringen könnte, könnte ich so ohne weiteres nicht beurteilen. Deswegen neige ich zur Zurückhaltung, was die Beurteilung anderer angeht.

DWon J{okQer


@Moderation

wo sind eigentlich all die "unverschuldet" fettsüchtigen [...] 1945 gewesen? in all den alten dokumentationsfilmen, die ich schon gesehen habe, ist mir nicht ein einziger aufgefallen.

Die Ecken wurden wieder mal nicht sauber ausgefegt. Wie sonst ist es zu erklären, daß oben zitierter Schmähtext noch fortbesteht?

Dieser Text ist ein Schlag ins Gesicht für alle Menschen, die den Zweiten Weltkrieg und die kargen Nachkriegsjahre überlebt haben. Von Zynismus geprägt, der seines Gleichen sucht. Medizinisch gesicherte Krankheitsbilder werden als Hirngespinste abgetan.

*empört*

yooseYff


Da bin ich gerne mal advocatus diaboli

Medizinisch gesicherte Krankheitsbilder werden als Hirngespinste abgetan.

Angeblich ist das Krankheitsbild "Soziophobie" auch medizinisch gesichert. In einem Spiegel-Artikel wurde mal die Behauptung aufgestellt, dass viele Krankheiten lediglich Erfindungen der Pharmaindustrie seien. Die Autoren stützten sich dabei auf Aussagen von Wissenschaftlern. Insgesamt ist Medizin - soweit ich weiß - keine vollkommen unumstrittene Wissenschaft.

Aber ich bin kein Medizin-Experte.

Wenn man jedoch die zitierte Aussage widerlegen möchte, muss man Gegenbeispiele fettleibiger Menschen um 1945 aufbieten. Das wäre der effektivste Weg.

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