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Meine Freundin "stinkt" so wegen Übergewicht?

Ivsabelxl


@Salome

Es geht mir hier nicht um Stigmatisierung einer bestimmten Menschengruppe, sondern darum, die Dinge nicht nur einseitig zu betrachten.

Das ist ja ok so. Doch das hat Wutz auch nicht getan, deshalb habe ich Deinen Einwurf "sie übertreibe" nicht so ganz verstanden...

Liebe Grüße

LAukevwarxm


@Joker:

Dann meinen wir hier offenbar das Gleiche. Denn: Wer abnehmen will, aber trotzdem nicht abnimmt, der hat es nicht versucht, weil: Wer über längere Zeit mehr Kalorien verbraucht, als er zu sich nimmt, der nimmt todsicher ab.

@yoseff:

Natürlich habe ich keine genauen Zahlen, und ich habe auch nicht behauptet, dass die deutsche Volkswirtschaft an Adipositas zugrunde geht. Aber: Es geht ums Prinzip, und dieses Prinzip ist schuld, dass sich in Deutschland nichts mehr rührt und wir uns auf einem jämmerlich mittelmäßigen Niveau befinden. Das große Übel, mit dem wir hier zu kämpfen haben, ist, daß die Deutschen nie gelernt haben, Eigenverantwortung zu übernehmen. Und wenn ich mir die Wahlergebnisse im Osten ansehe, dann ist es sowieso völlig aussichtslos, daß aus diesem Land nochmal was wird.

D?on Jxoker


@yoseff

Den wissenschaftlichen Stellenwert der Schulmedizin können wir gern an anderer Stelle erörtern. :-)

Man sollte schon ein gesundes Gefühl dafür haben, über was man (kontextbezogen) philosophieren "darf" und wo man sich lieber zurückhalten sollte.

D/on [Jokxer


@Lukewarm

Wer abnehmen will, aber trotzdem nicht abnimmt, der hat es nicht versucht, weil: Wer über längere Zeit mehr Kalorien verbraucht, als er zu sich nimmt, der nimmt todsicher ab.

Auf diese einfache Formel lässt sich das leider nicht bringen. Gerade PCOS-Patienten befinden sich hier in einen Teufelskreis, der nur schwer zu durchbrechen ist. Daß dieses Krankheitsbild nicht selten mit dem Metabolischen Syndrom korreliert, macht die Sache noch komplizierter.

Ich kenne wirklich hochmotivierte Patienten, deren Bemühungen jeden Erfolg vermissen ließen. Auch eine konsequente Reduktionsdiät hat da nichts verbessern können. Zumal sich solche Diäten manchmal aus medizinischen Gründen verbieten.

y_o]seff


@Don Joker

Den wissenschaftlichen Stellenwert der Schulmedizin können wir gern an anderer Stelle erörtern.

Einverstanden.

Man sollte schon ein gesundes Gefühl dafür haben, über was man (kontextbezogen) philosophieren "darf" und wo man sich lieber zurückhalten sollte.

Ich hatte gehofft, die nötige Zurückhaltung bereits gezeigt zu haben. Aber vielleicht hast Du recht.

Worum es mir aber ging: etwas als medizinisch gesichert hinzustellen, ist für sich genommen noch kein Argument. Denn dies ist für den Laien nicht einehbar, warum das so ist. Er hat lediglich die Wahl, dem Experten zu vertrauen und ihm zu glauben.

In einer Diskussion wie dieser sollte aber nicht Glaube an Expertise eingefordert, sondern Überzeugung erarbeitet werden. Theorie zieht in der von Dir zitierten Passage eine wie auch immer abgesicherte Empirie zu Rate. Diese hat eine gewisse Evidenz. Wenigstens für sie selbst.

Wenn es aber wissenschaftlich nachweislich genetische Gründe gibt für Fettleibigkeit, könnte man auch gute Argumente vorbringen, ob und dass es auch 1945 Fettleibige gegeben haben muss. Und dann im Anschluss wäre die Frage zu klären, wie es zu der von Theorie beschriebenen Wahrnehmung in den Dok-Filmen kommt. Und: ob diese Evidenz zu entkräften ist.

Das wäre sicherlich erfolgreicher als eine moralische Intervention. Weil es das Wissen der beteiligten in jedem Falle mehren würde. Und offenkundig scheinst Du einiges über das Thema zu wissen, weshalb mein Ansinnen Aussicht auf Erfolg haben könnte. ;-)

Ganz davon abgesehen habe ich freilich Verständnis für Deinen Ärger über den zuweilen angeschlagenen Ton.

Szagloxme


@ yoseff

Diese Aussage von Fiz:

Sie hat sich nämlich nicht über Leute geäußert, die ein paar Pfündchen zuviel habe, die Molligen, die Beleibten, die Dicken.

Sie sprach von "Fetten", von Fettleibigkeit. Das ist was anderes.

bezog sich nicht auf tatja_na, sondern auf theorie.

-Fiz hat (nicht ganz zu Unrecht) tatja_na's Beitrag kritisiert. Daraufhin stellte sie den Text theorie's Beiträgen gegenüber und meinte dazu, das liese sich nicht vergleichen, weil theorie von "Fetten" redet, tatja_na hingegen unterstellt, sie würde nur "Mollige" meinen.

Abgesehen davon, dass extrem übergewichtige Menschen nicht weniger Recht auf fairen Umgangston haben als leicht Übergewichtige, (die Logik soll mir mal einer widerlegen) ging ja aus tatja_na's Text eindeutig hervor, dass sie ebenfalls von einer extrem übergewichtigen Frau sprach. "12 Tonnen" , hier selbstverständlich als Metapher verwendet und nicht wörtlich zu nehmen, weisen ja darauf hin.

Ergo sind hier keine Unterschiede vorhanden, wie -Fiz uns einreden möchte. Deshalb sprach ich von: bar jeder Logik

Was nun den von DJ zitierten Text betrifft, so halte auch ich ihn für unangemessen und inhaltlich ebenso falsch. Sicherlich hat es zu Kriegszeiten weniger übergewichtige Menschen gegeben als heutzutage, aber krankheitsbedingt "fette" Leute hat es auch da gegeben. Dazu muss man wissen, dass Fettleibigkeit paradoxerweise auch ein Symptom von (qualitativer) Mangelernährung sein kann.

Gruß

-IFixz


@salome

das hast du tatsächlich missverstanden, bzw. verdreht.

Tatjanas Text fand ich unmöglich. Der Satz: *Sie hat sich nämlich nicht über Leute geäußert...* bezog sich auf die Beiträge von theorie.

Und noch etwas: einreden möchte ich gar niemandem etwas, ich äußere hier nur meine Meinung.

Warum bist du denn so bissig?

Irritiert,

CZasano?vax1


Nehmen wir eine

Zahl von 100 Personen, die fett sind (sagen wir übern gesunden BMI). Wie viel Prozent davon ist krankheitsbedingt adipös ? Wie viel davon psychisch adipös und was ist hausgemacht ? Dann nehme man Deutschland und z.B. Amerika. Da die Deutschen den Ami's alles nach machen, wird bald auch jeder 4. oder sogar 3. fett sein oder ?

SEa%lomxe


Liebe -Fiz

Ich habe ganz und gar nichts gegen Dich.

Doch: Was sollte ich hier missverstanden haben (?):

Das ist dumm, respektlos und frech. Aber sowas kann man nicht auf eine Stufe stellen mit Meinungsäußerungen wie z.B. die von theorie.

Sie hat sich nämlich nicht über Leute geäußert, die ein paar Pfündchen zuviel habe, die Molligen, die Beleibten, die Dicken.

Sie sprach von "Fetten", von Fettleibigkeit.

Wohlgemerkt, Deine Kritik gegenüber tatja_na's Text verstehe ich schon. Zwar kann ich tatja_na's Ärger begreifen, so wie sie die Situation beschrieben hat, aber ein so formulierter Text läuft der Netiquette zuwider und darf deshalb auch gelöscht werden. Da sind wir gewiss einer Meinung. (sorry tatja_na)

Wenn ich aber sage, dass Deine Argumentation nicht stimmig ist, dann beziehe ich mich einzig darauf, was hier geschrieben steht (siehe Zitat). Wenn das "bissig" herüber gekommen sein sollte, bitte ich um Entschuldigung. Lag nicht in meiner Absicht. ;-)

EOi2n Emo-tioBnaut


Allgemein: Die Pflicht und das Streben eines jeden Menschen muss es sein, irgendetwas, was auch immer, zu tun, das für die Gesellschaft von Nutzen ist.

Fuck, dann lebe ich wohl in einer ganz miesen Gegend Deutschlands - hier gibt es sowas nicht.

-SFixz


@salome

ok, ich versuche es nochmal, hoffentlich klappt es jetzt.

Über Tatjanas Beitrag sind wir uns ja einig.

Bleibt der Rest. Was ich meinte, ist folgendes: theories Beiträge bezogen sich nicht auf mehr oder weniger mollige bis dicke Personen, sondern auf Menschen die richtig fettleibig sind. Die obendrein nichts gegen ihre Fettleibigkeit tun (im Gegenteil) aber ordentlich jammern.

Sie fühlt sich Gegenwart diese Leute unwohl. Nimmt lieber Abstand. So habe ich das jedenfalls verstanden.

So wie theorie geht es mir auch.

Ich verstehe nicht, was daran unlogisch ist. Deshalb glaube ich, dass du mich irgendwie missverstanden haben musst.

Oder?

War ich jetzt klarer?

versöhnlich,

Sxalomxe


Aber...

Du hast den Vergleich doch zwischen theorie und tatja_na gezogen.

:-/ :°( und in diesem Punkt (Frau nix dick sondern mega-fett)

sind ihre Ansichten quasi identisch.

Hilfe - wo ist mein Riechsalz? *verzweifelt_nach_Luft_schnapp* *:)

D`ieWuxtz


Wo hört dick auf und wo fängt Fettleibigkeit an?

Würde mich mal interessieren.

Generell denke ich aber, dass man das nicht an der Kilozahl festmachen kann. Manchmal wirkt das bei dem einen mehr und manchmal weniger.

Wenn jmd (von den Damen) Größe 34/36 trägt und dann jemanden betrachtet, der vielleicht 42/44 hat, nennt er diese Person schon dick. Wenn aber eine andere Person Größe 44/46 hat, und eine Person mit 50 betrachtet, ist die Relation dann schon wieder anders.

Im übrigen denke ich, dass ihr mich wohl auch als Fettleibig bezeichnen würdet, wenn ihr nur mein Gewicht und nicht mich als Person sehen würdet. Wenn ihr jmd dicken seht (und ich schreibe nun absichtlich nicht fettleibigen) dann geht ihr automatisch davon aus, dass die Person sich nicht bewegen kann. Doch das ist nicht so. Zumindest nicht immer.

Und wisst ihr, was ich genauso schlimm finde (und ich denke, dass einige von euch auch zu der Gruppe solcher Personen zählen)?

- Sollen wir wetten, dass wenn: Ein beleibter Mensch sich etwas zu Essen kauft, und sei es nur Obst oder ein trockenes Brötchen, er schief angeschaut wird? Ihr wisst doch garnicht, ob der Mensch vielleicht seit morgens nix gegesssen hat. Ihr habt doch auch mal Hunger, oder?

Das sind so Alltagssituationen und ich denke in solchen braucht die Menschheit mehr Toleranz. Das kann man aber nicht nur auf übergewichtige Menschen beziehen, sondern auf alle Schichten, oder generell auf alle Menschen.

Lg,

S&alcome


@ DieWutz

Also ich trage zwar selbst Konfektionsgröße 34 bin aber trotzdem kein Mensch, der so denkt, wie Du das gerade beschrieben hast.

Ganz im Gegenteil.

-2Fixz


@salome

hmm.... irgendwie hab ich das Gefühl, dass wir das Gleiche meinen, aber nicht das Gleiche sagen/verstehen.

Ich weiß auch nicht, wie ich es noch anders ausdrücken soll:

Beide (theorie und tatjana) haben letztlich die gleichen Grundgefühle (nämlich eine Abneigung gegen Dicke).

Aber theories Äußerungen kann ich nachvollziehen, ich finde sie nicht ausgesprochen ungerecht, ich hatte immer noch den Eindruck, dass sie den Menschen hinter der Problematik respektiert .

Bei Tatjana hatte ich das Gefühl nicht. Ihre Äußerungen fand ich diskrimierend und respektlos.

Jetzt angekommen? *schwitz*

Gruß,

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