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Sex mit einem Fremden,

AGltenb4uergxer


Interessant...

...das hier jedem "Fremdgänger" gleich Dummheit und Nachlässigkeit in Sachen Schutz vor Geschlechtskrankheiten vorgeworfen wird und die Tatsache, dass so einige Menschen Liebe und Sex ganz gut trennen können ebenso ausser acht gelassen wird....

HQanst43


Einfach Sex zu haben ohne irgendwelche "Verpflichtungen" kann sooo gut sein! Ich habe in der Vergangenheit diese Lust herrlich ausgelebt, und werde nie irgendeine Situation vergessen. Heute, nachdem ich mit meiner Frau sexuell völlig glücklich bin (sie hat früher auch gerne gelebt!), erregen uns unsere Erinnerungen zudem noch oft!

b^onnAeri~goel


@ Altenbuerger

Klar können einige Menschen Liebe und Sex problemlos voneinander trennen.

Es soll ja auch die Sorte Menschen geben, die gar keine Liebe empfangen und auch wieder zurückgeben können.

Die können dann problemlos ihren Sex ausleben. Klarer Fall.

Nur, wie ich oben geschrieben habe, kann es aber durchaus sein, daß man nach vielen wechselnden GV-Partnern den "Richtigen" (Frauen nennen das ja z.B. den "Mr.Right")/die Richtige trifft und dann das Gefühl namens Liebe entdeckt.

Vielleicht will man dann treu sein und dem anderen/der anderen auch vertrauen können.

Richtig blöd ist es dann nur, wenn der andere/die andere diese Meinung nicht teilt und weiter andere Menschen ins Bett zieht.

Von diesem Fall habe ich oben geschrieben und dieser soll bisher nicht selten vorgekommen sein.

Was GV-Krankheiten betrifft:

Die Nachlässigkeiten in Sachen geschütztem Sex betreffen sicherlich alle Gesellschaftsschichten.

Damit meine ich z.B. im gleichen Atemzug einerseits die Menschen, welche mit 40 zum 2.GV-Partner übergehen und andererseits jene, welche mit 20 in der Disco Nr. 74 klarmachen. Extrem gesprochen.

Jedenfalls sind jene Menschen dumm², welche ihr Gehirn erst nach einem neuen Sexpartner einschalten und sich dann fragen, ob der andere "clean" war oder nicht.

Saubere Grüße,

bonnerigel

A?lte;nbuerxger


Verstehe.

Kam nur im obigen Beitrag recht verallgemeinernd von Dir rüber.

S0alom0e


@ bonnerigel

Mein kess dahingeschriebener Satz kam etwas provokativ rüber und Du hast auch dementsprechend reagiert. Kein Problem für mich. :-)

"Fremdgehen": Ein ebenso anrüchig-heikles wie interessantes Thema. Entwickelt sich aus unterschiedlicher Motivlage heraus, ist in vielen Fällen eine

einmalige

Sache, wird in wenigen Fällen chronisch, zum immer wiederkehrenden Bedürfnis, kann eine bestehende Partnerschaft zerstören, in eine Krise treiben, aus einer bestehenden Krise resultieren aber auch aus einem scheinbar ausweglosen Dilemma herausführen, eine Partnerschaft (und Liebe) stabilisieren, wenn nicht gar vorantreiben. Alles ist möglich, bonnerigel. Alles ist möglich.

Seit vielen Jahren bin ich verheiratet, glücklich, habe das "verflixte 7. Jahr" längst hinter mich gelassen (besser gesagt: mein Mann und ich, denn es handelt sich ja hier um eine gemeinsame Sache).

Geheiratet haben wir im Standesamt - nicht kirchlich, weil wir Beide Taoisten sind - haben uns dort das Jawort gegeben, uns aber schon viel früher füreinander entschieden. Mein Mann sagte mir damals: "Lass es nicht zu, dass ich es jemals selbstverständlich hinnehme, dass du mir gehörst. Dass, was ich jetzt für dich empfinde, soll von Dauer sein. Lass dieses Feuer nie erlöschen."

Wie viele Männer mir seitdem begegnet sind, vermag ich nicht zu sagen. Ich habe sie nicht gezählt und nur wenige davon sind mir in Erinnerung geblieben - in guter mehr als in schlechter. Würde ich jetzt sagen: "Ich bin stolz darauf ein Luder zu sein."? Sicherlich nicht, aber ich schäme mich dessen auch nicht, bekenne mich dazu.

Was nun die moralischen Aspekte betrifft, (Nein, Moral ist mir kein Fremdwort. Ich entstamme einem altspanischen Adelsgeschlecht, in dem dieses Wort immer groß geschrieben wurde) so lässt sich sagen, dass ich damit leider einige Beziehungen vor eine harte Probe gestellt (mancher Mann, mit dem mich eine Affäre oder gar nur ein ONS oder Quickie "verband", wollte daraufhin Frau und Kind verlassen) jedoch nicht wenige Beziehungen, die vorher aussichtslos erschienen, gerettet habe. Ich war viele Jahre nebenberuflich als Sexualberaterin tätig - mit entsprechender Qualifikation, versteht sich - und habe nach dem sexuellen Abenteuer nicht selten zwischen Mann und Frau vermittelt und immer mit Erfolg. So habe ich Theorie und Praxis miteinander verbunden und nicht vom Bürostuhl aus vermittelt.

HIV (schon mal gehört?)

Wenn Du meine Ansicht darüber erfahren möchtest, dann verwende die Suchfunktion. Liegt lange zurück. Ein Stück Forumsgeschichte kontrovers diskutiert.

Mit freundlichen Grüßen

S,alhomxe


Das Wort "einmalige"...

war nicht als Zitat gedacht.

b8oWnnerixgel


@ Salome

Ja, ich hatte mal einen Therapeuten, der hat auch Theorie mit Praxis dahingehend verbunden, daß er seine Freundin/Partnerin einerseits und Bettbekanntschaften andererseits hatte. Darüber hat er auch locker-flockig darüber gesprochen.

Von diesem kam dann hinsichtlich meines vorbeziehungstechnischen Sexlosigkeit der glorreiche Ratschlag:"Gehen sie doch mal fremd".

Wau, wär ich selber nicht drauf gekommen. Habe ich aber trotzdem nicht gemacht, da ich mich weder dem Taoismus zugehörig fühle, geschweige denn "die Moral" für einen südpazifischen Speisefisch halte. ;-)

Wir haben anscheinend eine Sache gemeinsam und eine Sache diametral entgegenliegend.

Was uns verbindet ist wohl die große Liebe, die wir für unsere jeweiligen Partner empfinden.

Was uns aber 180° trennt, ist die GV-Partner-Quote.

Was ich in diesem Zusammenhang nie verstehen werde ist, ist die Tatsache, daß einige ernsthaft behaupten, nicht mehr zu wissen, mit wievielen Menschen sie schon Sex hatten.

Es geht ja nicht um ein Buch dahingehend führen und man kann sich auch um einen +/- verhauen. Aber manche kommen anscheinend nur noch mit groben Schätzungen aus (z.B. 25-50).

Das kann ich logischerweise nicht verstehen.

Bevor der Einwand kommt, ich würde ja auch nicht die Restaurantbesuche in meinem bisherigen Leben zählen, so sehe ich da schon noch einen kleinen und feinen Unterschied.

Es ist eine alte Streitfrage, ob man allen Verlockungen und Reizen im Leben erlegen sollte oder nicht. Darüber liesse sich sehr lange und breit diskutieren. Da gibt es auf beiden Seiten gute und schlüssige Argumente.

Wie bei den meisten Dingen im Leben so sehe ich "die Wahrheit" auch hier irgendwo in der Mitte liegen. "Schwarz" und "Weiß" sind erstens keine Farben und zweitens Extreme, welche mir nicht zusagen. Nicht selten "wandert" zudem ein Sachverhalt in der persönlichen Überzeugung von einer extremen Position zur anderen (-> Paradigmawechsel). Gut zu beobachten beim pubertierenden Nachwuchs, sofern vorhanden. ;-)

Die Postition von meiner Freundin und mir, hinsichtlich des eigenen sexuellen Spektrums, habe ich vor Tagen in einem anderen Thread hinreichend dargelegt.

Ohne darauf näher eingehen zu wollen (vielleicht hast Du den "Faden" ja ganz gelesen?), möchte ich sagen, daß wir z.Z. dabei sind, gemeinsam unsere Position im angesprochenen Spektrum zu finden und auszuloten.

Dass das ein mittel-bis langfristiger "Weg" bedeutet, muß ich Dir ja nicht sagen.

In einem Punkt sind wir allerdings schon relativ weit und nahezu konform:

Fremdgehen wäre für uns ein großer Vertrauensbruch in unserer Beziehung.

Jetzt muß ich doch noch mal auf den angesprochenen "Faden" eingehen:

Ich habe dort über die Möglichkeit eines ONS sehr laut nachgedacht und wurde daraufhin von einigen Mitdiskutanten (-und onkel;) stark gerügt.

Ich habe daraufhin durch lange und intensive Gespräche mit meiner Freundin in letzter Konsequenz begriffen, daß die "Liebe" zu ihr weitaus größer und stärker ist, als ein ONS mit einer anderen Frau im besten Fall bedeuten würde.

Letzterer Gewinn würde ersteren Verlust nicht im geringsten wiederauffangen bzw. ausgleichen.

Dementsprechend stellt sich für mich nur die Option, meine Freundin auf die Reise hin zu einer neuen Sexualität mitzunehmen.

Das ein Seitensprung in manch einer anderen Beziehung zu dessen Stabilität beigetragen hat, lasse ich jetzt mal gegenargumentslos stehen.

Letztendlich ist das Fremdgehen bei uns kein Straftatbestand wie z.B. ein Ladendiebstahl, der zu 100% der Fälle zu Lasten des Täters geahndet werden sollte und daher zu einer klaren Trennung zwischen Täter und Opfer führt.

Fremdgehen ist in unserem Heimatland des 21.Jahrhunderts höchstens ein "moralischer Straftatbestand", welcher sich bei jedem "Täter" normalerweise als einen moralischen "Bruch" gegenüber seines Partners offenbaren sollte.

Ich verwende den Konjunktiv, da jeder bekanntlich anders darüber denkt und seine Meinung bezieht und danach lebt.

Ein Vorteil hat die Individualisierung der Gesellschaft aber allemal:

Es gibt keine Sittenhaft mehr und ich muß nicht für die Fehler meiner Familienangehörigen geradestehen.

Viele Grüße,

bonnerigel

Saa]lomxe


@ bonnerigel

kam dann hinsichtlich meines vorbeziehungstechnischen Sexlosigkeit der glorreiche Ratschlag:"Gehen sie doch mal fremd".

Wau, wär ich selber nicht drauf gekommen. Habe ich aber trotzdem nicht gemacht, da ich mich weder dem Taoismus zugehörig fühle...

Den Zusammenhang zwischen Fremdgehen und Taoismus musst Du mir mal erklären. Irgendwie hast Du da etwas missverstanden. Ich habe Taoismus nur in dem Zusammenhang erwähnt, dass wir vor diesem Hintergrund nicht kirchlich geheiratet haben.

Was ich in diesem Zusammenhang nie verstehen werde ist, ist die Tatsache, daß einige ernsthaft behaupten, nicht mehr zu wissen, mit wievielen Menschen sie schon Sex hatten

Für mich spielt es keine Rolle, ob ich mit zwanzig oder fünfzig Männern Sex hatte. Viel wichtiger ist, ob mir diese Begegnungen etwas gebracht haben und welchen Einfluss sie auf mein künftiges Sexualleben ausüben. Ich könnte da spontan zwei oder drei Beispiele nennen, wo solche Zusammenkünfte im Nachhinein unsere eheliche Sexualität beflügelt und ihr neue Impulse verliehen haben. Mein Mann hat davon ebenso profitiert. Und nur diese Erlebnisse sind in meinem Gedächtnis haften geblieben. Was ist daran unvernünftig?

Es ist eine alte Streitfrage, ob man allen Verlockungen und Reizen im Leben erlegen sollte oder nicht. Darüber ließe sich sehr lange und breit diskutieren. Da gibt es auf beiden Seiten gute und schlüssige Argumente.

Das sehe ich ganz ähnlich. Auch ich habe nicht jeder Verlockung nachgegeben und bin froh darüber. Schließlich ist Sex ja nicht alles.

In einem Punkt sind wir allerdings schon relativ weit und nahezu konform:

Fremdgehen wäre für uns ein großer Vertrauensbruch in unserer Beziehung.

Dagegen lässt sich nichts sagen. Wenn ihr euch darüber einig seid, ist jede Diskussion überflüssig. In jeder Beziehung werden andere Prioritäten gesetzt. Wir (mein Mann und ich) definieren Vertrauensbruch halt anders. Nach dieser Definition bin ich meinen Mann nicht untreu, wenn ich mit anderen Männern schlafe.

Untreu wäre ich, wenn ich meine außerehelichen "Abschweifungen" in Bereiche vordringen lasse, die nur meinem Mann vorbehalten sind. Das ist noch nie passiert und wird auch nie passieren. Da bin ich mir ganz sicher.

Gruß

bAonYnerixgel


@ Salome

Den Zusammenhang zwischen Fremdgehen und Taoismus musst Du mir mal erklären. Irgendwie hast Du da etwas missverstanden. Ich habe Taoismus nur in dem Zusammenhang erwähnt, dass wir vor diesem Hintergrund nicht kirchlich geheiratet haben.

Das war nur im Spaß gemeint. Ich kann mich nicht wirklich zum Taoismus äußern, da ich nur grob weiß, daß es was mit einer chinesischen Philosophie zu tun hat.

Wenn ich Dir damit zu nahe getreten bin, dann tut es mir leid.

Für mich spielt es keine Rolle, ob ich mit zwanzig oder fünfzig Männern Sex hatte.

Darum geht es mir auch nicht, zu wissen, ob es für Dich eine Rolle spielt. Das geht mich auch nichts an.

Nur, wenn man nicht genau weiß, ob man nun mit 20 oder mit 50 Männern (Frauen) Sex hatte, dann zeigt mir das deutlich, daß es erstens nicht wirklich wichtig gewesen sein muß und zweitens, daß man sich entweder nicht an seine Vergangenheit erinnern kann oder will.

Denn, eines mußt Du mir zugestehen, zwischen den Zahlen 20 und 50 (um in dem Beispiel zu bleiben) liegt doch eine erhebliche Distanz.

Untreu wäre ich, wenn ich meine außerehelichen "Abschweifungen" in Bereiche vordringen lasse, die nur meinem Mann vorbehalten sind.

Um eben jene "außerehelichen Abschweifungen" zu vermeiden, wollen meine Freundin und ich nur gemeinsam entsprechende Ausschweifungen praktizieren. ;-)

Grüße,

bonnerigel

S*aloame


@ bonnerigel

Ich merke schon: Hinter dem Nick bonnerigel verbirgt sich ein sympathischer Mensch. Deine Frau wird das sicher zu schätzen wissen. :-)

Nur, wenn man nicht genau weiß, ob man nun mit 20 oder mit 50 Männern (Frauen) Sex hatte, dann zeigt mir das deutlich, daß es erstens nicht wirklich wichtig gewesen sein muß...

In meinem Fall trifft das zu. Was in meiner Ehe bzw. Familie passiert (Ich habe noch eine fabelhafte Tochter) ist mir viel wichtiger. Darüber lasse ich keinerlei Zweifel aufkommen.

Und doch kann die ein oder andere (sexuelle) Begegnung mit einem fremden Mann -auf ihre Weise- bedeutsam sein. Das kommt ganz auf die Situation an und wie sich die Sache entwickelt. Und: -auf die Gefahr, dass ich mich hier wiederhole- solche Erfahrungen bleiben in meinem Gedächtnis haften. Wenn ich mich einer solchen Situation gegenübersehe, lasse ich etwas mehr Gefühl zu. Männer sind für mich keine lebenden "Fickmaschinen", wenn ich das mal so sagen darf. So dekadent bin ich nicht.

...und zweitens, daß man sich entweder nicht an seine Vergangenheit erinnern kann oder will.

Wir alle, bonnerigel, können (und wollen) uns nicht mehr an jedes Detail vergangener Erfahrungen erinnern. Dieses "natürliche Ventil" dient unserem Selbstschutz und dass wir im Leben die Übersicht behalten.

Denn, eines mußt Du mir zugestehen, zwischen den Zahlen 20 und 50 (um in dem Beispiel zu bleiben) liegt doch eine erhebliche Distanz.

Rein mathematisch - ja. Es bleiben jedoch Quantitäten und diese spielen für mich nur eine untergeordnete Rolle. Ist Dir nicht auch Qualität viel wichtiger? Hast Du Dich nicht ganz bewusst dafür entschieden?

Liebe Grüße

b8onnearigexl


@ Salome

Erstmal ein großes Dankeschön für Dein Lob. Das ging runter wie frisches Nutella. :-)

Ich sehe schon, wir zwei könnten viele Abende durchdiskutieren. Es würde uns so schnell nicht langweilig werden. :-D

Meine Freundin weiß das übrigens auch zu schätzen, daß sie mit einem....ne, wollen wir mal hier nicht rumstrunzen. ;-)

Wir wissen und gegenseitig zu schätzen.

Ich habe mich sehr wohl für die "Qualität" entschieden, ohne bis dato zu wissen, wie sich die Quantität überhaupt anfühlt.

Das ich das in manchen Phasen bereut habe, liegt einzig auf der Tatsache begründet, daß mir die Erfahrungen fehlten und nicht, daß mich die Liebe und die Beziehung zu meiner Freundin störten.

Liebe Grüße,

bonnerigel (<---sympathisch)

s'tylep-xb


Sie hat ja nur erzählt sie war auf einer Wanderung alleine in den Appalachen und hat diesen Typen getroffen. Dann haben sie es nachts am Lagerfeuer getrieben.

Kein Name, kein Telefon, Appalachen...das war Bigfoot!

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