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Hinhalten? Pflichtübung?

sHwisskromzeo hat die Diskussion gestartet


Hab da kürzlich mit meiner Frau darüber gesprochen: Sie sagt, sie habe viele Freundinnen, die dem Sex eigentlich nichts mehr abgewinnen können, die praktisch noch einmal wöchentlich "die Beine breit machen", damit ihnen der Alte quasi nicht davonläuft! Ich war einerseits schockiert davon, wieviele Frauen das seien, andererseits traurig, dass es tatsächlich viele Frauen gibt, die Sexualität überhaupt nicht geniessen können... ich meine, die machen's sich nicht mal selbst, die denken nicht mal an Seitensprünge, es liegt also wohl nicht am Mann, sondern einfach an der Priorität, welche Sex bei diesen Frauen einnimmt.... Bringt mich ins Grübeln.... möcht keine Frau sein!

Antworten
b'arIney=1970


sowas ähnliches haben wir hier auch: [[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/115443/]]

...schätze da gibts sehr viele Frauen die so sind....

M0.)-Usxchi


nicht nur frauen

es gibt ja auch männer die keinen spaß am sex haben und die frau nur bespringen, damit sie befriedigt ist.

traurig aber wahr, soll auch einige männer geben die schon orgasmen vorgetäuscht haben....

würde mich soooo scheiße fühlen, wenn ich so lieblos gevögelt werde :-(

b^arney1x970


da magst Du zwar recht haben - aber im Verhältnis gesehen sind doch eher die Männer die "so lieblos gevögelt werden". Nicht jeder Mann ist ein AlBundy. Ich kenne zumindes in meinem Bekanntenkeis keinen Mann der sich Beschwert das seine Frau häufiger will als er - es ist meist umgekehrt. Mag sein, daß es in diesem Forum anders ist...aber das liegt ja auch am Thema....Frauen die an Sex nicht interessiert sind treiben sich hier auch nicht rum. Ich halte mich ja auch nie in einem Reitforum auf....

Mgar]cxc


Gene

Ich denke, dies hat oftmals noch was mit den Genen zu tun, im steckt halt noch dieses unbedingte Frotpflanzungsgen, dieses ist bei den Frauen auch nicht so stark vorhanden.

Auch wenn ich jetzt Prügel bekomme, aber auch mit der "Gleichberechtigung" hat dies etwas zu tun, mit der Rolle des Mannes, dieser hatte dahingehend schon immer mehr "Rechte". Ein Mann konnte schon immer seine Sexualtität oftmals "öffentlich" ausleben, über Sex reden usw., Frauen dagegen mehr hinter vorgehaltener Hand. Erst in den letzten jahrzehnten hat sich dies ein bisschen gewandelt, vor 50 Jahren wurde doch von Seiten des Mannes oftmals gar nicht auf die Wünsche und Bedürfnisse der Frau eingegangen. Eine Frau hatte den Haushalt zu führen auf die Kinder auftzuassen und willig im Bett zu sein.

Frauen haben denke ich mal, einfach Ihre Sexualität erst in den letzten Jahrzehnten entdeckt buw. sind dabei sie zu entdecken. Die jetzigen jüngeren Generationen von Frauen, haben schon viel mehr freiheiten, vor allem auch eine eigene Sexualität, gehen viel offener mit dem Thema um als unsere Mütter bzw. Großmütter.

Aber noch eine richtige Gleichberechtigung in Punkto Sexualität gibt es noch immer nicht.

Wenn ich als Mann, mit vielen Frauen geschlafen habe, bin ich vielleicht ein "Toller Hecht", ein Mann der viele Erfahrungen gesammelt und sich die "Hörner" abgestoßen hat.

Eine Frau, die viele Männer hatte, gilt oftmals immernoch als "Schlampe" und hat im Gegensatz zu einem Mann eher einen schlechten "Ruf".

Dies wird aber nicht nur von den Männern so gesehen, was mich am meisten wundert ist, dass auch viele Frauen so denken. Oftmals hörte ich von Frauen schon den Spruch " ist die Schlampe auch wieder hier, die macht es doch mit jedem".

Frauen suchen auch oftmals Fehler bei sich und geben sich die Schuld, wenn ein Kerl keinen "Hoch bekommt" sind es meist die Frauen die sich fragen "liegt es an mir", "was hab ich falsch gemacht", "bin ich nicht attraktiv genug" usw. Männer dagegen suchen meist die Fehler erst bei anderen.

Sicherlich gibt es auch die Ausnahmen und ich habe hier ziemlich Allgemein geschrieben, nicht alle Frauen sind Schlampen und nicht alle Männer sind Schweine ganz im Gegenteil.

KTommisCs0arGRloIcknexr


@Marcc

Das hast du schön gesagt.

KG

J@uli~a xH.


ich denke...

... das hier

Erst in den letzten jahrzehnten hat sich dies ein bisschen gewandelt, vor 50 Jahren wurde doch von Seiten des Mannes oftmals gar nicht auf die Wünsche und Bedürfnisse der Frau eingegangen.

ist oftmals immer noch ein problem. der mann geht nicht auf die frau ein, aber dies ist nicht allein sein fehler, denn genauso oft wissen frauen oft gar nicht, was ihnen gefällt, was ihnen lust macht. ich denke, dass manche frauen dem sex "niedrige priorität" beimessen, liegt vor allem daran, dass sie keine lust verspüren, vielleicht nur selten oder sogar gar nicht einen orgasmus kriegen. zur pflichtübung wird es dann, wenn es einem selber keinen spaß mehr macht. und ich glaube tatsächlich, dass es meist nicht daran liegt, dass die beziehung als ganzes am ende ist. viele frauen täuschen vor, und das fällt ihnen am beginn einer beziehung leichter. wenn sie sexuell zufrieden sind, weil sie darin richtige befriedigung finden, dann werden sie den sex genießen. dazu braucht es a) das zulassen und wissen der eigenen lust und vorlieben im bett und b) einen mann, der sensibel und geduldig genug ist, sich auf die wünsche der frau einzulassen, diese zu berücksichtigen und nicht nur "ergebnisorientierten" sex haben will. dann ist oft auch die frau bereit, dem mann wünsche zu erfüllen, gegen die sie sich sonst immer gewehrt hat. einfach mal versuchen, die ladies werden daaaaaaaaankbar sein ;-) ;-) ;-)

DIer_NePwto>n


Sagt mal, Jungs...

seid ihr wirklich so naiv oder tut ihr nur so? x:)

CtasamnYova1


Julia

Wieso ist am Beginn einer Beziehung z.B. erstes Jahr der Sex so gut ? Es wird meist mehrmals in der Woche "gerammelt" und beide haben Lust oder macht sie ihm in dieser Zeit schon etwas vor ?

Aber nach einer bestimmten Zeit macht meistens die Frau langsam den Rückzieher, woran kann das dann liegen ? Man hört dann sehr oft von den Männern, meine Frau hat kaum noch Lust, viel seltener hört man das Gegenteil.

Also: Wieso klappt es am Anfang und später nicht mehr ?

JduliFa H.


Es wird meist mehrmals in der Woche "gerammelt" und beide haben Lust oder macht sie ihm in dieser Zeit schon etwas vor ?

Aber nach einer bestimmten Zeit macht meistens die Frau langsam den Rückzieher, woran kann das dann liegen?

tja, wieso ist der sex am anfang so gut? keine ahnung, ob das hier DIE erklärung ist, aber zumindest eine möglichkeit: in den ersten 4 - 12 monaten des zusammenseins sind die pheromone im rausch der verliebtheit besonders hoch konzentriert, was dafür sorgt, dass man sich gegenseitig sehr anziehend findet, sich quasi "sehr gut richen kann". diese biochemische reaktion (nennen wir das mal ganz nüchtern so) sorgt auch für die "blindheit" in der liebe. wie gesagt, nach spätestens einem jahr lässt das nach, man ist nicht mehr in diesem rauschzustand und sieht nun auch den einen oder anderen fehler an seinem partner - gewissermaßen ist das beziehungsphase II.

so, was hat das nun mitm sex zu tun?

ich denke, entweder sorgt der verliebtheitsrausch dafür, dass es für die frau ok ist, ihre fehlende sexuelle befriedigung via orgasmus vortäuschen zu kaschieren - für sich selbst, weil es ja in frischverliebten zustand unnormal wäre, unbefriedigt zu bleiben; und für den partner, weil sie ihn nicht kränken will. und später, wenn das pheromonfeuerwerk abgeklungen ist, ist sie eventuell nicht mehr bereit, diesen kompromiss für sich einzugehen, traut sich aber auch nicht mehr zu sagen, dass bisher der orgasmus vergetäuscht war - was ja nicht heißt, dass die zärtlichkeiten nicht schön war, aber sie denkt, sie muss dieses etwas leisten: den orgasmus. wenn also die 1. verliebtheit weg ist, wird sex eventuell zur pflichtübung, u.a., weil frau ihre bedürfnisse nicht ausdrückt (der partner könnte aber auch nachfragen und ob eines "vortäusch-geständnisses" nicht allzu gekränkt sein.

oder aber es hat nichts mit vortäuschen zu tun und folgt einfach so natürlicherweise der pheromonlage, wobei ich da auch keine erklärung habe, warum es häufiger so ist, dass frauen dann weniger lust haben als männer. vielleicht wird einfach zuviel druck ausgeübt, für einige männer wird das ja bereits zum problem, wenn man 2, 3 mal hintereinander nicht wollte. anstatt gegenseitig vorwürfe auszutauschen, wäre es aber wichtig, sich darüber zu unterhalten, wie man die spannung im bett wieder herstellen kann. möglicherweise hat sich ja der "charakter" des sex geändert - weniger stürmisch und heftig als am anfang, vielleicht ruhiger und vertrauter - was ja auch nicht schlimm ist. vielleicht sollte man überlegen, was man neues versuchen kann, oder was sich an der wahrnehmung des sex oder des partners geändert hat, was das verlangen und die lust beeinflusst. wenn man dabei im hinterkopf hat, dass diese entwicklung alleine schon von der körperlichen biochemie vorgezeichnet ist, kann man ja auch etwas lockerer und mit weniger druck an die sache gehen. und der unterschied zwischen mann und frau? vielleicht ist das empfinden von sex unterschiedlich? im sinne von: für den mann geht es mehr um befriedigung (ich sage nicht, dass dies für alle gleichermaßen gilt, bevor mit anschuldigungen bezügl. vorurteilen begonnen wird ;-), und diese kann er auch erreichen, wenn die beziehung nicht mehr im anfänglichen rausch ist - der sex ist für ihn trotzdem gut. für die frau muss meistens auch das ganze emotionale drumherum stimmen, sonst kann sie es nicht so genießen, sich nicht fallen lassen, wenn sich merkt, dass nicht mehr alles ganz so rund läuft in der beziehung. das verunsichert. und wenn sie dann eventl bisher auch nicht relativ oft wirklich befriedigt wurde, steigt die verunsicherung noch. die emotionale und sexuelle verunsicherung vermischen sich und bedingen sich gegenseitig. ist ja auch klar: erst lässt das gefühl von verliebtsein nach, dann stellt man fest, dass man den sex nicht immer sooooo überragend fand (was ja in nem gewissen rahmen normal sein kann, schließlich funktioniert der mensch nicht ewig gleich wie ne maschine), man hat aber weiterhin sex, wird daraufhin noch verunsicherter, weil man ja merkt, dass man sich nicht 100% wohl dabei fühlt, dies wiederum wirkt sich emotional aus und man vermeidet eher den sex, um nicht wiederholt festzustellen, "dass es irgendwie nicht mehr so ist wie am anfang". durch diese negative gefühlsspirale kann dann auch ne krise entstehen - was aber für beziehungsphase II auch nicht allzu ungewöhnlich ist. das alles ist nicht schlimm und es lässt sich lösen, wenn man darüber redet.

anmerkung: die geschilderten biochem. vorgänge sind tatsache, die interpretation der daraus resultierenden verhaltensweisen erhebt aber nicht den anspruch auf objektivität. sie setzt sich zusammen aus eigener erfahrung, erzählungen von freundinnen und meinen spärlichen kenntnissen aus dem bereich "gender studies" (studiere sozialpsychologie).

eine echte lösung kann sowieso nur ein pärchen ganz individuell für sich finden.

viele grüße

C)alac"iryxa


Ich denke, dies hat oftmals noch was mit den Genen zu tun, im steckt halt noch dieses unbedingte Frotpflanzungsgen, dieses ist bei den Frauen auch nicht so stark vorhanden.

sorry, das ist Unsinn. Eine Frau, die wirklich Spaß am Sex hat, kann und will öfter als der Mann.

Sicher liegt es an der Gleichberechtigung. Da hat sich zwar in den letzten Jahrzehnten viel getan, aber auf sex. Gebiet noch lange nicht genug. Das schreibst du ja auch.

Dies wird aber nicht nur von den Männern so gesehen, was mich am meisten wundert ist, dass auch viele Frauen so denken. Oftmals hörte ich von Frauen schon den Spruch " ist die Schlampe auch wieder hier, die macht es doch mit jedem".

das ist einfach Neid. Traurig, aber wahr.

Frauen suchen auch oftmals Fehler bei sich und geben sich die Schuld, wenn ein Kerl keinen "Hoch bekommt" sind es meist die Frauen die sich fragen "liegt es an mir", "was hab ich falsch gemacht", "bin ich nicht attraktiv genug" usw. Männer dagegen suchen meist die Fehler erst bei anderen.

schön gesagt ;-D ... wenn du da genaueres drüber lesen willst, empfehle ich den thread: "Kann sich Sex durch Reden verbessern."

Dort werde/wurde ich so richtig schön durch die "Mangel genommen", weil meine ex-Partner keinen hochbekamen. Blies ich, war das falsch, blies ich nicht, war das auch falsch; äußerte ich Wünsche, war das falsch, blieb ich stumm, war das falsch; ach ja, am Ende war ich noch abgrundtief hässlich, frigide sowieso usw. Macht richtig Spaß, sowas zu lesen.

Grainne

C4asa~novxa1


Cala

Wieso wunderst Du Dich. Du bist schon sehr lange in diesem Forum. Ich habe schon viel von Dir gelesen, aber irgendwie lese ich immer eine tiefe Verbitterung heraus. Dein Schreibstil ist absolut und Du läßt keine Kompromisse zu. Manchmal hat man den Eindruck, dass Du nur diktieren willst in einer Beziehung bzw. ob der andere eine andere Meinung hat, ist für Dich indiskutabel.

Ich weiß Du bist sehr enttäuscht worden und bist mit dem derzeitigen Wohnverhältnis (Ex) äußerst unzufrieden, aber meiner Meinung nach dadurch zu einseitig orientiert.

Was wünschst Du Dir wirklich ? Ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du dies mit Deinen Ansprüchen bekommen kannst ? In Deiner derzeitigen Denkweise und Einstellung ?

Clalac:ixrya


Sorry, der faden heißt: "Kann sich Sex verbessern".

Julia:

wieso ist der sex am anfang so gut? keine ahnung, ob das hier DIE erklärung ist, aber zumindest eine möglichkeit: in den ersten 4 - 12 monaten des zusammenseins sind die pheromone im rausch der verliebtheit besonders hoch konzentriert, was dafür sorgt, dass man sich gegenseitig sehr anziehend findet, sich quasi "sehr gut richen kann". diese biochemische reaktion (nennen wir das mal ganz nüchtern so) sorgt auch für die "blindheit" in der liebe. wie gesagt, nach spätestens einem jahr lässt das nach, man ist nicht mehr in diesem rauschzustand und sieht nun auch den einen oder anderen fehler an seinem partner - gewissermaßen ist das beziehungsphase II.

das ist wissenschaftlich nachgewiesen. Ist so. Hängt mit den Hormonen zusammen, die bei "Verliebtheit" gebildet werden.

so, was hat das nun mitm sex zu tun?

ich denke, entweder sorgt der verliebtheitsrausch dafür, dass es für die frau ok ist, ihre fehlende sexuelle befriedigung via orgasmus vortäuschen zu kaschieren - für sich selbst, weil es ja in frischverliebten zustand unnormal wäre, unbefriedigt zu bleiben; und für den partner, weil sie ihn nicht kränken will. und später, wenn das pheromonfeuerwerk abgeklungen ist, ist sie eventuell nicht mehr bereit, diesen kompromiss für sich einzugehen, traut sich aber auch nicht mehr zu sagen, dass bisher der orgasmus vergetäuscht war - was ja nicht heißt, dass die zärtlichkeiten nicht schön war, aber sie denkt, sie muss dieses etwas leisten: den orgasmus. wenn also die 1. verliebtheit weg ist, wird sex eventuell zur pflichtübung, u.a., weil frau ihre bedürfnisse nicht ausdrückt (der partner könnte aber auch nachfragen und ob eines "vortäusch-geständnisses" nicht allzu gekränkt sein.

schön gesagt. Deine postings gefallen mir.

oder aber es hat nichts mit vortäuschen zu tun und folgt einfach so natürlicherweise der pheromonlage, wobei ich da auch keine erklärung habe, warum es häufiger so ist, dass frauen dann weniger lust haben als männer.

nun ja, wenn die Hormone, sprich: Die Lust weg ist, ist es sehr schwer, sie wieder "anzukurbeln". DA müssten dann beide dran arbeiten. Ideal ist es, wenn man VORHER daran arbeitet, dass die Lust NICHT verschwindet. Durch ein aktives, abwechslungsreiches, reges Sexleben, welches für BEIDE Seiten befriedigend ist. Dann klappt das auch.

anstatt gegenseitig vorwürfe auszutauschen, wäre es aber wichtig, sich darüber zu unterhalten, wie man die spannung im bett wieder herstellen kann. möglicherweise hat sich ja der "charakter" des sex geändert - weniger stürmisch und heftig als am anfang, vielleicht ruhiger und vertrauter - was ja auch nicht schlimm ist. vielleicht sollte man überlegen, was man neues versuchen kann, oder was sich an der wahrnehmung des sex oder des partners geändert hat, was das verlangen und die lust beeinflusst. wenn man dabei im hinterkopf hat, dass diese entwicklung alleine schon von der körperlichen biochemie vorgezeichnet ist, kann man ja auch etwas lockerer und mit weniger druck an die sache gehen.

klingt sehr gut, was du da schreibst. Allerdings gebe ich zu Bedenken, dass es schon mal so ist, dass sich die Bedürfnisse der Partner so ändern, dass es unmöglich ist, da wieder zusammen zu kommen.

und der unterschied zwischen mann und frau? vielleicht ist das empfinden von sex unterschiedlich? im sinne von: für den mann geht es mehr um befriedigung (ich sage nicht, dass dies für alle gleichermaßen gilt, bevor mit anschuldigungen bezügl. vorurteilen begonnen wird , und diese kann er auch erreichen, wenn die beziehung nicht mehr im anfänglichen rausch ist - der sex ist für ihn trotzdem gut.

ja.

für die frau muss meistens auch das ganze emotionale drumherum stimmen, sonst kann sie es nicht so genießen, sich nicht fallen lassen

das ist bei mir nicht so. Mag aber bei vielen - vor allen Dingen jüngeren - Frauen so sein.

die emotionale und sexuelle verunsicherung vermischen sich und bedingen sich gegenseitig. ist ja auch klar: erst lässt das gefühl von verliebtsein nach, dann stellt man fest, dass man den sex nicht immer sooooo überragend fand (was ja in nem gewissen rahmen normal sein kann, schließlich funktioniert der mensch nicht ewig gleich wie ne maschine), man hat aber weiterhin sex, wird daraufhin noch verunsicherter, weil man ja merkt, dass man sich nicht 100% wohl dabei fühlt, dies wiederum wirkt sich emotional aus und man vermeidet eher den sex, um nicht wiederholt festzustellen, "dass es irgendwie nicht mehr so ist wie am anfang". durch diese negative gefühlsspirale kann dann auch ne krise entstehen - was aber für beziehungsphase II auch nicht allzu ungewöhnlich ist. das alles ist nicht schlimm und es lässt sich lösen, wenn man darüber redet.

ich bin der Meinung, dass es sich häufig durch Reden nicht mehr lösen lässt. Aber es kommt natürlich auch drauf an, WANN man redet. Tut man es direkt am Anfang, wenn die ersten Anzeichen für "Missstimmigkeiten" da sind, und, ganz wichtig: Kommt dann auch wirklich ein Dialog in Gang, mag das klappen.

Bei mir war das leider nicht so, es kam nix in Gang, als ich geredet habe.

Und bei vielen Paaren/Frauenn habe ich die Erfahrung gemacht, dass die zu SPÄT reden. Dann, wenn kaum noch was zu retten ist.

Grainne

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