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Kann sich Sex verbessern?

lhuscheH-00x7


Grainnes These:

Guter Sex entwickelt sich nicht, entweder, der Mann kann es, oder er kann es nicht

stimmt für mich nur zur Hälfte. Der Mann oder die Frau kann es vielleicht von Anfang an, aber das kann auch anders sein. Zum Glück sind wir ja lernfähig. Manche lernen schneller, manche langsamer und dann gibt es auch solche, die nicht lernen wollen.

Squizzel, du sagst:

Die einen sind bereits beim ersten mal technisch perfekt und absolut einfühlsam. Die letzten werden immer Grobmotoriker bleiben und nie auf den Partner eingehen. Dazwischen gibt es aber eine Menge (die meisten) die mit der Zeit dazulernen.

Um z.B. ein Musikinstrument virtuos spielen zu können, brauche ich Talent, klar. Das Gute beim Sex ist, das ich für "guten" Sex nicht unbedingt bestimmte Eigenschaften brauche. Wenn z.B. zwei Leute zusammen Sex machen und mit ihrem Sex zufrieden und befriedigt sind, dann ist der Sex für sie "gut". Das kann z.B. auch durchaus die Kombination Grobmotoriker/Devote sein. Ich sehe es so, dass es gerade in Beziehungen für "guten Sex" wichtig ist, dass die Leute in ihrer Grundeinstellung zum Sex kombinationsmäßig zusammenpassen. Wenn ich jetzt immer an Partner gerade, wo das nicht stimmig ist, wird es sehr schwer, aber bestimmt auch nicht unmöglich, in der Hinsicht auf einen Nenner zu kommen. Entscheidend ist dabei für mich immer die Bereitschaft, dazuzulernen.

menschenkind

Für mich ist es ganz eindeutig: Ja, Sex kann sich verbessern. Ja, er soll sich auch verbessern. Es ist auch ein besonderer Genuss, zu erleben, dass er sich verbessert. Niemand sollte die Hoffnung aufgeben, dass sich sein Sex immer weiter verbessern kann. Entscheidend ist hier einfach die mentale Einstellung zum Sex.

:-) Gruß von lusche und 007, der perfekten Kombination ;-D

bxabs


Kann sich Sex verbessern?

ja, natürlich kann sich sex weiterentwickeln.

ich kenne es gar nicht anders... und einen ons hatte ich noch nie, wäre nichts für mich. eben, weil ich auch von mir selbst weiss, dass ich zeit brauche, um "aufzutauen", mich wirklich so verhalten zu können, wie ich bin. und ich brauche zeit, um mein gegenüber kennenzulernen und festzustellen, wie er gern angefasst werden möchte, wo er besonders gern angefasst werden möchte, welche fantasien er hat und was er ausschliesst. ich will zeit haben, um mich voll auf jemanden einlassen zu können und den teil meiner sexualtität, der einen mitspieler erfordert, soweit es mir spass macht und meine grenzen nicht überschreitet, auf ihn "optimieren" zu können. ich brauche zeit, um festellen zu können, wie ich und mein körper auf ihn reagieren, was mir mit ihm besonderen spass macht. ich möchte ihm auch zeit geben, mich und meine "eigenheiten" kennenzulernen.

das kann jahre dauern.

und mit einem mal sex kann man es niemals im selben umfang herausfinden.

beim ersten gemeinsamen sex kann so viel passieren und schieflaufen. ich bin eine fehlerquelle und funktioniere nicht wie eine maschine, mit meinen gegenüber verhält es sich gleich. ich kann bei den ersten malen schon feststellen, wie ich mich in seiner gegenwart fühle und wie er mit mir im allgemeinen umgeht. aber innerhalb kürzester zeit kann ich nicht alles über die sexualität wissen, die in ihm innerhalb von vielen jahren mit all ihren feinheiten und details herangewachsen ist. höchstens die grundrisse kann ich erkennen. ich würde auch nicht wollen, dass mich jemand nache einem versuch in eine schublade steckt, da ich weiss, dass wesentlich mehr in mir steckt, als ich bei einem mal jemals von mir zeigen könnte oder wollte.

wenn meine sexualität so wenig umfassen würde, dass ich es ich innerhalb von ein paar stunden oder tagen vor jemandem ausbreiten kann, dann kanns ja nicht besonders viel damit auf sich haben. ich würde auch keinen partner wollen, über den ich so schnell nichts mehr neues herausfinden kann, der mir nichts mehr neues von sich zeigen kann, bei dem ich nichts mehr auszuprobieren, nachzufragen und nachzuforschen weiss.

kennenlernen und sich zusammen weiterzuentwickeln ist bei jeden schritt ein schönes gefühl, des "sich wieder ein stückchen näher gekommen seins"... und das würde ich nicht missen wollen.

l|usche-"00x7


babs sagt:

ich würde auch nicht wollen, dass mich jemand nache einem versuch in eine schublade steckt, da ich weiss, dass wesentlich mehr in mir steckt, als ich bei einem mal jemals von mir zeigen könnte oder wollte.

Das finde ich besonders wichtig: Von diesem Schubladendenken wegzukommen (Ich bin so, mein Partner ist so, die anderen sind so, blabla ..., das Leben ist so). Schubladendenken ist Gift für eine Weiterentwicklung, tötet die Phantasie, ist einfach öde.

Wenn schon Schublade, dann nie ganz zumachen oder ganz oft mal aufmachen und nachsehen, oder der Inhalt noch aktuell ist. *:)

S`qu%izzmel7x6


dann erklär mir bitte, wie es zu verstehen ist, ich kann nur den von mir bereits erklärten Sinn sehen.

Och ne, dazu habe ich keine Lust ;-)

Ich bin der Ansicht ich hätte mich klar genug ausgedrückt.

zum beispiel verstehe ich nicht, warum du dich auf meinen konkreten Fall beziehst.

Wenn man sich nicht auf deinen Fall beziehen soll, dann verstehe ich nicht warum er hier überhaupt dargelegt wurde.

Um z.B. ein Musikinstrument virtuos spielen zu können, brauche ich Talent, klar. Das Gute beim Sex ist, das ich für "guten" Sex nicht unbedingt bestimmte Eigenschaften brauche.

Selbstverständlich brauchst du bestimmte Eigenschaften. Mal von den mentalen wie Einfühlungsvermögen und Aufmerksamkeit abgesehen, gibt es da noch anatomische Talente wie feinmotorik und körperliche Sensibelität. Diese und weitere sind nicht bei jedem Menschen gleichstark ausgeprägt,

mborJgeinlufxt


menschenkind

Partnerschaftliches Sexualleben so formen zu können wie in deinem Fall, setzt Unerfahrenheit und gewisse Zufälligkeiten voraus. Guter Wille allein reicht dafür nicht aus. Es ist nämlich nicht nur eine Frage des guten Willens, der Akzeptanz und des Interesses für den Partner, um bestimmte Vorlieben des Partners annehmen zu können, sondern es hängt in erster Linie davon ab, ob er sie - wenigstens bis zu einem gewissen Grad - teilen kann. Nur dann kann man es nämlich auch auf Dauer leben. Ich betone: auf Dauer! - Das ist nämlich der Knackpunkt.

m&enstche2nkSind


squizzel

Wenn man sich nicht auf deinen Fall beziehen soll, dann verstehe ich nicht warum er hier überhaupt dargelegt wurde.

als erfahrung...

es ging in den vorangegangenen Threads um Erfahrung.

morgenluft

Partnerschaftliches Sexualleben so formen zu können wie in deinem Fall, setzt Unerfahrenheit und gewisse Zufälligkeiten voraus. Guter Wille allein reicht dafür nicht aus.

es ging auch zu einem großen teil darum,d ass grainne männern schon den guten Willen pauschal abspricht.

Ob es klappt ist ne andere Frage. Aber man kann es zumindest versuchen...

Und die Akzeptanz hat sich auch erst entwickelt.

bTabs


es ging auch zu einem großen teil darum, d ass grainne männern schon den guten Willen pauschal abspricht.

ich glaube, jeder hat schon mal von "selbsterfüllenden prophezeiungen" gehört...

-Rn3rVx-


Ja.

Aber es sollten schon beide Partner ein interesse daran haben.

Wenn einer zufrieden ist und es ihm so gefällt wie es ist, ist es sehr schwer ihn zu überzeugen mal was neues zu testen, oder etwas zu verändern.

Ich weiss aber auch das es Paare gibt die zu verschieden sind, wo troz gutem willens es einfach nicht hin haut, das ist ziemlich doof. *aus erfahrung sprech*

Einen Partner zu ändern der nicht will, geht nicht.

Dann lebt man entweder so weiter und nimmt es in kauf, den schlechten sex und das man nicht befriedigt wird, oder man trennt sich, ganz einfach.

mfg

luuschVe[-007


-n3rV-

Einen Partner zu ändern der nicht will, geht nicht.

Geht nicht, gib's nicht! (Das ist jetzt keine Werbung)

Ab und zu Frust muss sein. Aber nicht vom Frust übermannen (bzw. überfrauen) lassen. Es gibt immer mehrere Wege, bevor der letzte Weg (Trennung) beschritten werden muß.

-<n3rcV-


Man kann es nicht beim ersten mal sex sagen, wie der partner im Bett ist und wie nicht, da für beide ja alles neu ist.

Es braucht etwas Zeit, aber was ich nicht wichtiger finde "unvoreingenommenheit" , wenn man an eine sache ran geht und hat im kopf schon der bringt es ehe nicht, das wird wieder ein reinfall, dann wird es das auch.

mfg

M9anStis


Ich denke, bis zu einem gewissen Grad muss man schon sexuell zusammenpassen bzw. ähnliche Vorstellungen haben. Wenn ein Partner nur auf Blümchensex steht und der andere eher auf hartes Gerammel wird das auf die Dauer wahrscheinlich nicht funktionieren. Manchmal passt halt die Chemie, und man hat sexuell gleich von Anfang an einen direkten Draht zueinander, ohne dass man lang über Vorlieben diskutieren muss. Wobei natürlich nicht gesagt ist, dass das immer gleich bei den ersten Malen klappen muss. Man darf nicht vergessen, dass jeder der Partner ja meistens schon eine sexuelle "Vorgeschichte" hat, die ihn natürlich geprägt hat. Nicht jeder kann sich beim ersten Mal gleich total fallenlassen.

Also, ich erwarte schon, dass sich der Sex in einer Beziehung noch verbessert! Sonst wäre ja jede langjährige Beziehung in punkto Sexualleben stinklangweilig. Ich bin auch der Meinung, dass in einer vertrauensvollen Beziehung sich der Sex sowieso im Laufe der Zeit positiv verändert, weil man über alles/vieles offen reden und sich auch immer mehr fallenlassen kann. Abgesehen davon können sich Vorlieben und Schwerpunkte auch ändern, deswegen würde ich auch von vornherein nicht bestimmte Dinge ausschließen, die ich vielleicht in einigen Jahren gerne mache. Manche Personen, die Dinge kategorisch ausschließen und nicht einmal ausprobieren oder sich damit auseinandersetzen, kann ich nicht verstehen.

l5uschex-007


Mantis,

wieder mal ein super Beitrag. Da spricht die Lebenserfahrung. Ganz meine Meinung *:)

MPantxis


@ lusche-007

Danke! |-o Mit deiner Lebenserfahrung kann ich bei weitem nicht mithalten (ich schätze deine Beiträge übrigens sehr), aber ich habe in den letzten Jahren nicht nur eine Menge über mich selbst, sondern auch beziehungsmäßig dazugelernt. Und es hat mir schon immer Spaß gemacht, in verschiedene Schubladen hineinzugucken und zu versuchen, mich in andere Menschen hineinzuversetzen. So gesehen finde ich dieses Forum auch ganz interessant ;-)

l0usc>he-00x7


@Mantis

Danke! ;-D Dass dir meine Beiträge gefallen, freut mich sehr. Wo doch Deutsch in der Schule das von mir meistgehasste Fach war.

Ansonsten muss ich schon wieder sagen: Ganz meine Meinung (jetzt wird es mir ja schon langsam unheimlich) *:)

CJalazciryxa


menschenkind:

ich habe mich nicht auf deinen konkreten Fall bezoegen, sondern auf deine allgemeinen aussagen

ja, und die beziehen sich auf meinen Fall und sehr ähnlich klingende Geschichten anderer Frauen.

schade zwar, dass dud ich nicht weiter damit befassen willst

warum sollte ich? Es klingt für mich alles logisch und schön, so, wie du es beschreibst. Es hat aber eine völlig andere Ausgangsbasis, und nur DESHALB war der Ausgang eurer Entwicklung positiv.

Grainne

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