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Die ewige Versuchung

d\er IKnilcxh


@ wieauchimmer

Ich sprach nicht von kompletter Freiheit, die möchte ich auch nicht leben. Die Fehlen von Lust nach fremder Haut ist weder ein Manko, noch ist sie erstrebenswert. Sie ist der Unterschied zwischen unseren Positionen, werten muss ich diese Eigenschaft nicht. Ebenso, wie jemand, der z.B. nicht devot ist, auch bestimmte Dinge nicht erleben wird/kann. Es ist eine Veranlagung.

Geilheit ist in dem Zusammenhang ein besseres Wort als Leidenschaft. An Sport habe ich dabei noch nicht gedacht.

wkieauckhimmxer


der Knilch

Die Fehlen von Lust nach fremder Haut ist weder ein Manko, noch ist sie erstrebenswert.

Bringt immerhin in der Regel weniger Probleme in der Beziehung mit sich. Ich kenne nämlich keine offene Beziehung, wo Verlustangst und Leiden so ganz zu vermeiden ist. Man erträgt es eben. Um es auf ein Minimum zu reduzieren, muss man sich oft gerade an bestimmte Regeln halten. Z.B.: Nicht in diesem Ort, nur ON´s, kein weiterer Kontakt mit dieser Person nach dem Sex u.s.w. Bei soviel Regeln weiß ich nicht mehr, was das überhaupt mit Freiheit zutun hat. Da würde mir die Lust auf fremde Haut spätestens vergehen, wenn ich auf soviel achten muss, z.B. auch darauf, dass ich die Männer vermeide, die mir richtig gefährlich werden könnten. Das sind aber genau die Männer, auf die ich, wenn überhaupt, Lust hätte. Um die Beziehung nicht zu gefährden, muss ich aber genau denen, in die ich mich verlieben könnte und wo die Chance auf Leidenschaft höher ist, aus dem Wege gehen. Das ist doch m.E. keine Freiheit. Das ist Pseudo-Freiheit in abgepackten Tüten.

GrabrUiel Kmnight


wieauchimmer

Es läßt sich auch vermehrt eine allgemeine Bindungsangst feststellen. Nie gab es so viele Singles, Tendenz steigend. Glücklich sind die meisten damit nicht.

Ja, so sehe ich das auch.

hörst du das grainne? hör lieber auf die frau, sie hat ahnung.

Sie redet nicht mehr mit mir, denn genau das will sie gar nicht hören und wahrhaben.

Alles andere wäre auch sehr enttäuschend... ;-) Würde sie noch mit dir (oder mir) reden, dann wären unsere Argumente nicht intensiv genug gewesen bzw. hätten es nicht genügend auf den Punkt gebracht.

Das "völlig freie" Single-Dasein und die feste Beziehung (monogam oder nicht) haben ihre Vor- und Nachteile, und man kann nicht nur die Vorteile von beiden haben wollen, das wird niemals funktionieren. Man bezahlt einen hohen Preis dafür, ähnlich wie beim Fremdgehen.

WXatch-$IrFony


Sie redet nicht mehr mit mir, denn genau das will sie gar nicht hören und wahrhaben.[7quote]

ja mit mir redet sie auch nicht mehr, macht aber nichts ihre doofen theorien amüsieren mich auch weiterhin prächtig.

traurig nur, wenn sie es schafft auch nur einen menschen mit ihrer menschen- und gefühlsverachtenden lebensweise anzustecken.

dGer K'nilxch


@ wieauchimmer

Bringt immerhin in der Regel weniger Probleme in der Beziehung mit sich.

Konflikte ja, Probleme nein. Sind monogame Beziehungen frei von Problemen? Oder "monogame" Beziehungen ;-)

Das ist doch m.E. keine Freiheit.

Die liegt ebenso wenig in der Monogamie. Ist Freiheit das Motiv? Schließlich wollen wir ja beide nicht die absolute Freiheit.

A@rwenx74


Es geht hier nur um Sex, Lust usw. Ich habe es vielleicht nicht richtig ausgesprochen aber die Versuchung war bei mir immer mit einem Gefühl der Sympathie verbunden. Also ich denke dabei eigentlich gar nicht an Sex sondern an die Person, wie sie ist, was sie macht, denkt, ich möchte sie kennen lernen. Ich würde nie mit einem Fremden ins Bett steigen, da bin ich vielleicht altmodisch aber ich wollte nie für einen Mann eine von vielen sein. Dafür bin ich zu romatisch und zu eitel.

dfer; Knixlch


@ Arwen

Dann solltest du vielleicht mitdiskutieren. Diskussionen im Auftrag anderer führen wir hier nicht.

waieaucyhimmxer


Gabriel Knight

Das "völlig freie" Single-Dasein und die feste Beziehung (monogam oder nicht) haben ihre Vor- und Nachteile, und man kann nicht nur die Vorteile von beiden haben wollen, das wird niemals funktionieren.

Und ich habe bei manchen (Achtung, keine Verallgemeinerung) das Gefühl, dass sie einfach nicht wissen, was sie wollen und sich daher möglichst viel offen halten wollen. Ich bin überzeugter Singel, wenn ich nicht liebe und fühle mich damit wohl. Ich bin überzeugte Geliebte, wenn ich liebe und dann interessieren mich nicht die anderen netten, attraktiven Männer, die ich an jeder fünften Straßenecke finde und Angst habe, ich könnte jetzt was verpassen. Ich weiß aus Erfahrung, dass Sex ohne Gefühle nur mäßig aufregend ist und wieso sollte ich das vermissen, wenn ich tollen Sex mit einem geliebten Partner haben kann? Ich vermisse nichts. Was allein fremde Haut so aufregend macht, kann ich nicht nachvollziehen und ausprobiert hab ich es, als ich Single war.

Gpa=briel K;night


wieauchimmer

Was allein fremde Haut so aufregend macht, kann ich nicht nachvollziehen und ausprobiert hab ich es, als ich Single war.

Eine Erfahrung, die man durchaus machen sollte, als Single. Wenn man dann zu diesem Ergebnis kommt:

Ich weiß aus Erfahrung, dass Sex ohne Gefühle nur mäßig aufregend ist und wieso sollte ich das vermissen, wenn ich tollen Sex mit einem geliebten Partner haben kann? Ich vermisse nichts.

dann kann man sicherlich keine "fehlende Freiheit" unterstellen. Eher müsste man bei manchen anderen "fehlende Gefühle" unterstellen.

der Knilch

Ich stimme wieauchimmer insofern zu, das die größer gewordene sexuelle Freiheit im allgemeinen nicht glücklicher gemacht hat, das Gegenteil ist der Fall.

Da sind wir wieder bei der Verallgemeinerung. Würdest du akzeptieren, dass mich diese Freiheit glücklicher macht? Was deine bevorzugte Beziehungsform selbstverständlich nicht antastet, deine These jedoch widerlegt.

Nette, ausweichende Antwort. Bist du der Ansicht, das die Menschen im allgemeinen durch die größer gewordene sexuelle Freiheit glücklicher geworden sind (aufgrund der größeren Freiheit), oder nicht?

wbieauvchimmxer


der Knilch

Konflikte ja, Probleme nein. Sind monogame Beziehungen frei von Problemen?

Lebst du eine problemlose offene Beziehung? Ein befreundetes Ehepaar lebt seit 10 Jahren eine und es funktioniert. Aber: Sie toleriert es, sagt aber: "Einer leidet immer". Sie kennt das schon von ihren Eltern. Da war es die Mutter, die immer fremdging, der Vater hats toleriert, aber sie hat auch mitbekommen, wie er drei Kreuze machte, wenn die Affaire seiner Frau wieder vorbei war. Mir ist es tausendmal wichtiger, dass der Mann, den ich liebe nicht leidet, als ein dummes, dusseliges, unbedeutendes, kleines Fickabenteuer, was nicht einmal leidenschaftlich war.

Die liegt ebenso wenig in der Monogamie.

Doch, vollkommen, denn ich habe mich völlig frei für genau diesen Partner entschieden und wenn ich ihn nicht mehr will, verlass ich ihn. Ich will ihn aber, ich begehre ihn und nicht andere und daher habe ich mit ihm eine Beziehung und nicht mit anderen. Wenn man sich natürlich nicht so sicher ist, ob man die Beziehung wirklich will, oder nur, weil man nicht einsam sein will, dann ist die sexuelle Freiheit vielleicht reizvoll. Für mich nicht.

Die Freiheit ist für mich eben nicht das Motiv, denn ich bin frei. Wieso sollte ich mir also durch irgendetwas Freiheit verschaffen? Ich war so frei, eine Beziehung einzugehen und da stehe ich zu, solange sie mich glücklich macht. Ich kenne nicht dieses "Hat man das eine, will man das andere" nicht. Macht sie mich nicht mehr glücklich, bin ich so frei, sie zu beenden. Ich steh nicht auf halbherzige Dinge und benenne Halbherzigkeit auch nicht mit dem Begriff "Freiheit". Man kann auch schließlich das Abenteuer "fremde Haut", als sexuelle Spielart in die Beziehung mit einbauen, indem man eben einen Dreier oder Vierer macht. Aber jede Form von Autonomiestreben brauche ich gar nicht, denn ich bin autonom.

dOer Knwilxch


@ Gabriel Knight

Du hattest doch keine Frage gestellt. Diskutieren wir über deine oder meine Freiheit? Oder über die Verallgemeinerung? Die Frage nach deinem und meines Glück ist beantwortet. Die Frage nach der Verallgemeinerung lässt sich somit nicht beantworten, die Begründung findest du in diesem Faden.

dOero Ksnixlch


@ wieauchimmer

Lebst du eine problemlose offene Beziehung?

Die Offenheit betreffend: ja.

wKiea]uchimxmer


der Knilch

Die Offenheit betreffend: ja.

Wie wäre es mit einer klaren Antwort?

Mein Partner könnte machen, was er will, habe keinerlei Ambitionen, jemanden einzuschränken. Ich möchte aber nicht damit belastet werden, dass ich verunsichert werde, Verlustangst habe, unter Leistungsdruck gerate, weil ich denke, ich muss besser beim Sex sein, als seine Affairen, damit er mich noch richtig begehrt, etc. (Ich möchte nicht hören, wie geil es doch mal mit einer Frau mit Riesentitten war, weil ich dann sicher auf so dumme Gedanken kommen würde, ob ich mir meine nicht vergrößern lasse, damit er mich geil findet.) Ich will aber auch diese Gefühle, die sicher nicht unnormal sind, verdrängen müssen. Das macht krank. Er soll also selber wissen, wieviele Geheimnisse die Beziehung verträgt.

Ich für meinen Teil möchte weder mit den Gedanken leben: "Wenn er das wüßte, würde er mich hassen", noch möchte ich jemandem zumuten, mit Angstgefühlen umgehen zu müssen, die eben normal genug sind, dass ich sie niemandem als "Du bist aber spießig" oder "Du bist besitzergreifend" vorwerfen kann. Es gibt nur wenige Menschen, die keine Eifersucht empfinden. Die Toleranzgrenzen sind verschieden. Weil Eifersucht normal ist, ist Polygamie ein Problem. Ich setze meine Priorität darauf, den anderen nicht in so einen Psychostress zu versetzen, weil mir das so ein kleines, bedeutungsloses Sexabenteuer nicht Wert ist.

d^er KFnilch


@ wieauchimmer

Dann stelle doch eine klare Frage. Ob meine Beziehung gänzlich problemlos ist? Nein. Ich diskutiere auch nicht sämtliche Aspekte meiner Beziehung in einem Internetforum. Unter welchen Regeln wir polygam sind? Eigentlich ganz einfach: wir haben gelegentlich Sex mit anderen Paaren. In einem Swingerclub, andere Kontaktwege sind auch möglich. Der Haken, bzw der Grund für das "eigentlich": da wir seit ein paar Wochen eine Wochenendbeziehung haben, ist das nicht sonderlich kompatibel. Die zwei Tage, die wir uns sehen, brauchen wir für uns. Alternativen sind derzeit in der Schwebe, darüber brüten wir noch.

w!ieau6chiymUmer


der Knilch

wir haben gelegentlich Sex mit anderen Paaren.

Das ist für mich aber keine sexuelle Freiheit, sondern eine Spielart des partnerschaftlichen Sex. Das kann ich mir auch gut vorstellen. Ich stelle es mir nur ein wenig schwierig vor, ein Paar zu finden, wo ich ihn ok finde und er sie. Es gibt nämlich auch Männer, die mag ich nicht einmal anfassen, geschweige denn Sex mit ihnen haben. Eine Spielart des gemeinsamen Sexlebens finde ich in Anbetracht vieler weiterer aber nicht so wichtig. Swingerclub stelle ich mir eher scheiße vor. Man weiß ja nicht, wer alles da ist und es gibt eben auch einige, die möchte ich mir nicht einmal beim Sex vorstellen, weil mich das dann abturned, geschweige denn sehen.

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