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Die ewige Versuchung

C$alacxirya


Der Reiz der fremden Haut muss vorhanden sein, sonst funktioniert es nicht. Dann kann es auch leidenschaftlich werden.

ja.

Es geht hier nur um Sex, Lust usw.

das ist schon klar.

Ich habe es vielleicht nicht richtig ausgesprochen aber die Versuchung war bei mir immer mit einem Gefühl der Sympathie verbunden. Also ich denke dabei eigentlich gar nicht an Sex sondern an die Person, wie sie ist, was sie macht, denkt, ich möchte sie kennen lernen.

das ist bei mir auch so. Allerdings bin ich der Meinung, wenn ich mich mit jemand INTENSIV ein paar Stunden unterhalten habe (und damit meine ich KEINEN small talk übers Wetter), kenne ich die Person einigermassen bzw. kann sie in etwa einschätzen. So viel Menschenkenntnis traue ich mir zu. Und dann weiß ich auch, ob ich Sex will oder nicht. Und weiter: Warum soll ich dann noch warten? In dem Sinne ist derjenige ja dann kein absolut Fremder mehr für mich. Ausserdem lernt man beim Sex Menschen auch gut kennen ;-D

Grainne

dOer Ksnilcxh


wieauchimmer

Ich zähle es zu den polygamen Spielarten, der Kontakt mit dem anderen Paar läuft hauptsächlich über Kreuz. SCs eignen sich gut, man kann ausprobieren, sie bieten eine gute Atmosphare für das vorherige Kennenlernen oder anonyme Formen des Sex zu mehreren. In den besseren (Paare-)Clubs kann man vor Kotzbrocken sicher sein.

Ist dir eine Partnerschaft bekannt, bei der man sich an den Tagen, an denen man sich nicht sehen konnte, Freiheiten gewährte?

g{ol]denS-drxeam


wieauchimmer

Swingerclub stelle ich mir eher scheiße vor. Man weiß ja nicht, wer alles da ist und es gibt eben auch einige, die möchte ich mir nicht einmal beim Sex vorstellen, weil mich das dann abturned, geschweige denn sehen.

Die Bandbreite ist so groß und es gibt so viele Räume dort, daß man sich diejenigen, die man sich nicht ansehen möchte, ja auch nicht ansehen muß. Nicht ansehen, und anfassen und anfassen lassen schon gar nicht. Aber es gibt auch reichlich attraktive Menschen dort.

Wer Swingerclubs nur aus TV kennt, hat sowieso ein total verfälschtes Bild. Und die eigenen Vorstellungen, wie es dort ist, entsprechen auch nie der Realität.

G6abr*iel ,Knixght


golden dream

Mag sein, aber wenn man die Wahl hat zwischen einer privaten Party und dem kommerziellen Swingerclub, ist die Entscheidung eindeutig - für mich zumindest...

R7ebehcca


LEB DEINE GEFÜHLE

Gefühle darf man nicht unterdrücken, das tut nicht gut!

Wobei ich zugeben muß, daß das Selbsteingeständnis doch nicht so treu zu sein wie man immer dachte, obwohl einem Treue in der Beziehung ja soo wichtig ist eine sehr schmerzhafte Erfahrung ist!

Definiere Deine Definition von Treue neu.. Wenn das mit Deinem Mann zusammen geht, um so besser. Dann brauchst Du kein schlechtes Gewissen zu haben ihn zu hintergehen.

Für mich gilt zum Beispiel die Regel, daß ich mich auf nichts einlasse

- wobei ich mich so ernsthaft verlieben könnte, daß die Beziehung zerbrechen könnte

- wodurch ich meinem Partner etwas wegnehme (zB. Zeit)

- was ich eigentlich nur mit meinem Schatz tun möchte, etc.

Habe da meine eigene Theorie, von der ich allerdings nicht weiß, ob das in jeder Beziehung funktioniert:

Ehrlichkeit und Vertrauen. Das heißt für mich, nicht heimlich zu flirten. Er weiß von jeder "Affäre", und sei sie noch so unbedeutend. Ich finde es einfach wichtig, daß der Partner einen noch immer einschätzen kann: Was ist der Fremde für ein Kerl? Warum tut sie das? Ist sie verliebt? Ist es reine Spielerei, etc.

Wir haben die Vereinbarung, daß ich bei jeder Person vor dem Körperlichen Kontakt nachfrage. Jeder Mann der mir zu tief in die Augen schaut weiß, daß ich einen Freund habe. Und daß mein Schatz jederzeit das Recht hat mir die Affäre zu verbieten wenn sie ihm zu weit geht.(Was allerdings noch nie passiert ist.)

Vielleicht war ja ein Ansatz für Dich dabei?

Ich meine im Endeffekt wird es immer wieder im Leben Menschen geben, die man trifft und die einen in ihren Bann ziehen. Ich glaube niemand kann sich davon freimachen. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht..

Rebecca

wyi4eaucGhimmxer


der Knilch

Ist dir eine Partnerschaft bekannt, bei der man sich an den Tagen, an denen man sich nicht sehen konnte, Freiheiten gewährte?

Es scheint immer noch nicht bei dir klar geworden sein, was ich unter Freiheit verstehe. Ich gewähre meinem Sohn die Freiheit, dass er z.B. bis Mitternacht aufbleiben darf. Einem eigenständigem erwachsenem, freien Menschen habe ich weder etwas zu verbieten, noch etwas zu erlauben. Eine Freiheit, die ich mir vom anderen erst großherzig erlauben lassen muss, ist keine Freiheit. Ich muss mir nichts erlauben lassen und niemand muss sich etwas von mir erlauben lassen.

Jeder kann tun, was er selber will und für richtig hält: Aber: Er muss es auch selber verantworten und selber die Konsequenzen tragen. In dem Moment, wo ich meinem Partner nämlich eine Erlaubnis erteile, trage ICH die Verantwortung.

Es wird doch sicher keiner leugnen, dass Verlustangst, Angst vor "besserer" Konkurrenz, Angst weniger begehrt zu werden, Angst, dass er mich, weil ich ja nicht neu bin, langweilig findet, Angst dass er sich verliebt und sich dann trennen möchte, etc. normale Ängste sind. Klar hängen Ängste auch immer mit dem eigenem Selbstbewusstsein zusammen. Die eine bekommt schon Panik, wenn der Partner nur mal eine andere Frau anlächelt. Die andere ist sich der Partnerschaft so sicher und sich selbst so bewusst, dass sie vielleicht auch mal einen Seitensprung ertragen kann, ohne große Angst zu bekommen. Dazu muss sie sich aber seiner Liebe sehr sicher sein, oder er ist ihr gleichgültig.

Es geht nicht darum, dem anderen die Freiheit nicht zu gönnen, sondern es geht mir darum, dass ICH nicht einsehe, so einen Psychostress ertragen zu müssen. Ich habe keine Lust, jedesmal, wenn er eine Affaire hat, beten zu müssen, es möge gut gehen und er möge bei mir bleiben. Ich bin zwar selbstbewusst, aber wieso sollte ich gleich so überheblich sein, anzunehmen, dass er mit einer anderen Frau nicht noch besseren Sex hat, was mich unter Leistungsdruck setzt, sofern es mir nicht gleichgültig ist, dass er scharf auf mich ist. Ich will schon gar nicht von ihm hören, was eine andere Frau vielleicht Geiles mit ihm gemacht hat und mich nun unter Druck fühlen, es ebenso zu machen. Ich sehe nicht ein, wieso ich meine Emotionen verdrängen soll. Ich BIN ein emotionaler Mensch und wenn ich meine Emotionen verdränge, kann ich das nur, indem ich insgesamt gleichgültiger werde. Das wirkt sich dann eben auch auf unsere positiven Gefühle zueinander negativ aus.

Er kann tun, was er will, aber muss dann eben folgende Möglichkeiten von Konsequenzen tragen:

Er ist offen und ehrlich zu mir: Ich fühle mich verletzt, verunsichert, unter Druck gesetzt und reagiere entweder sauer oder werde gleichgültig. Schlimmstenfalls geht die Beziehung in die Brüche.

Er hält den Mund, muss dann aber mit Geheimnissen leben und vor allem mit der Tatsache, dass unsere Beziehung nur so läuft, wie sie läuft, WEIL er Geheimnisse hat. Es beruht also auf Unehrlichkeit.

Er hat sich mit MIR auf eine Beziehung eingelassen. Das heißt auch, dass er MEINE Gefühle respektiert. Wenn ihm fremde Haut wichtiger ist, als meine Gefühle, dann zwingt ihn niemand dazu, mit mir eine Beziehung zu haben. Dann sollte er sich eine Frau suchen, die weniger emotional ist oder selber Lust auf fremde Haut hat und deshalb damit umgehen kann. Aber ich muss mich mit meinen Gefühlen nicht verbiegen, wegen SEINER Lust auf fremde Haut. Das muss er mit sich selber klären, was er will.

Ich kann mir noch einigermaßen gut vorstellen, dass man in die Beziehung Auszeiten einbaut. Wäre mein Partner ein paar Wochen alleine in Urlaub, dann würde ich nicht fragen, was er da gemacht hat, denn es geht mich nichts an. Es geht mich aber nur dann nichts an, wenn er nach diesen drei Wochen wieder so ist wie vorher, er sich nicht verliebt hat, nicht mit sich am hadern ist, ob ich denn überhaupt die Richtige bin und auch keinen weiteren Kontakt mit der Affaire hat und sie am besten schon so gut wie vergessen hat. Er geht mich nichts an, wenn es mich in keiner Weise betrifft. Ich möchte aber auch nicht involviert werden und von ihm erzählt bekommen, wie toll und aufregend sein Urlaubsabenteuer war. Das soll er dann bitte für sich behalten, wenn er mit dem Schweigen leben kann und dabei ist aber auch die Frage: Wieviele Geheimnisse verträgt die Nähe der Beziehung?

Ich reagiere nunmal auf Dinge sensibel und da er mich als dieses Sensibelchen, was ich bin, als Beziehung haben wollte, sollte er nicht später von mir verlangen, dass ich einen inneren Kampf mit meinen Ängsten kämpfe, nur damit ER seine Freiheit haben kann und nicht schweigen muss. Für mich ist das eine Zumutung und wenn er für ihn eine Zumutung ist, treu zu sein, dann soll er es eben heimlich machen und mit dem Geheimnis leben und den negativen Konsequenzen, die sich dadurch auf die Offenheit zueinander ergeben, oder sich eine Frau suchen, der das nichts ausmacht.

Er soll bitte die Konsequenzen selber tragen, die es für unsere Beziehung hat, denn ich werde meine Gefühlswelt nicht verbiegen, um ihm seine Gelüste zuzugestehen, denn dann würde ich in dieser Beziehung sicher nicht glücklich sein und ich sehe nicht ein, wieso ich unglücklich sein soll, nur weil er Lust auf fremde Haut hat. Dann soll er gehen, dann steht ihm die Welt der fremden Haut offen und ich bin auch nicht dafür zuständig, ihm beim Ausleben seiner Freiheit das Händchen zu halten.

w$ieaukchimbmxer


Rebecca

Gefühle darf man nicht unterdrücken, das tut nicht gut!

Genau, aber: Das gilt für denjenigen, der Eifersuchtsgefühle hat genauso, wie für denjenigen, der das Bedürfnis nach fremder Haut hat. Es ist dann einfach ein Konflikt, wo man keinem von beiden seine Gefühle vorwerfen sollte. Vielleicht kann man sich irgendwei annähern, aber im Zweifel läßt sich eine Trennung nicht vermeiden. ER muss nicht verzichten, weil mich das verletzt, aber ICH muss mich genausowenig verletzen lassen, weil er diese Bedürfnisse hat.

Hier wird immer von Moral geredet. Es ist genauso eine Moral, von anderen zu verlangen, das auszuhalten, dass der Partner seine sexuelle Freiheit lebt.

Er weiß von jeder "Affäre", und sei sie noch so unbedeutend.

Und wieweit kannst du wirklich offen und ehrlich sein? Kannst du ihm auch euphorisch vorschwärmen, was deine Affaire für einen großen, geilen Schwanz hatte und dass du das erste Mal in deinem Leben dreimal hintereinader gekommen bist? Wieviel kann er ertragen und wo ist die Grenze? Wenn ich nur Affairen haben darf, wo ich vorher weiß, dass es nicht so toll ist, dann kann ich auch ganz drauf verzichten.

Und daß mein Schatz jederzeit das Recht hat mir die Affäre zu verbieten wenn sie ihm zu weit geht.

Tolle Freiheit! Du stehst dann da mit einer "abgebrochenen" Affaire, von der du eigentlich mehr willst. Du lässt dir etwas verbieten. Was hat das mit Freiheit zutun? Das steht im Verhältnis zur tatsächlichen Freiheit so, wie ein Abenteuerurlaub zu einer Neckermannpauschalreise und ist für meinen Geschmack eine gespielte Freiheit und keine Wirkliche. Wieso tust du nicht einfach, was du willst, sondern gibst dich damit zufrieden, dass dein Freund darüber zu bestimmen hat? So eine Freiheit finde ich erbärmlich und will sie gar nicht haben.

RNebexcca


Ist dir eine Partnerschaft bekannt, bei der man sich an den Tagen, an denen man sich nicht sehen konnte, Freiheiten gewährte?

Ja, ist ein Männerpaar..

Und ich kenne mehrere Paare mit dem ungeschriebenen Gesetz "Was ich nicht weiß..", wo das aber auch auf beiden Seiten so läuft..

Liebe Grüße, Rebecca

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