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Die ewige Versuchung

w,ieauchfimmer


Calacirya

Ich verweise nochmals auf die unzähligen alleinerziehenden Frauen. Die müssten mal eure "Thesen" hier lesen...

Ja, eben, ich habe da Erfahrung mit und auch Frauen in meinem Bekanntenkreis, die ständig wechselnde Partner hatten oder die Kinder dann nachts alleine ließen, weil sie kein Geld für einen Babysitter hatten. Du stellst dir das unrealistischer Weise so vor, als hätte man als Alleinerziehende, wenn man sich vom Partner getrennt hat, nun wieder alle Zeit der Welt, sich selbstzuverwirklichen. Vergiss es! Nicht einmal Zeit, Freundinnen zu besuchen, hat man. Das war noch leichter mit Vater, weil man sich dann mit dem Babysitten abwechseln kann. Man merkt, dass du keine Ahnung hast, was es heißt, alleinerziehend zu sein.

w!iesazuchiFmmer


Calacirya

ein erfülltes Sexleben ist manchen Leuten eben wichtiger als Ehemann und Kind.

Dann sollte man weder heiraten, noch ein Kind bekommen. Aber einsam zwischen den wechselnden Liebhabern will man ja auch nicht sein? Freiheit hat nun mal auch ihren Preis und sich überall nur die Vorteile rauspicken, das geht nicht.

S6qu)iaz7zexl76


Alleinerziehende Mütter sind in den seltensten Fällen in der Lage sich selbst zu verwirklichen. Denn wie stellt man sich so einen Tag vor? Man geht morgens arbeiten und ist froh darüber dass es sowas sie Kindergärten, Schulen, Horte und Nachmittagsschulen gibt. Abends kommt man nach Hause und muss den Haushalt schmeißen für zwei Personen. Hier könnte man Anfügen dass das Kind ab einem gewissen Alter seinen eigenen Teil zum Haushalt beitragen soll. In dem Fall ist es jedoch nicht mehr Chancengleich mit den Kindern die sich ganz auf ihre Schule konzentrieren können. Ein Kind macht in jedem Lebensalter Probleme. Anfangs verlangt es nach Aufmerksamkeit und später hat man Stress weil es sich anderweitig Aufmerksamkeit verschafft.

Irgendwann kommt das Kind jedoch in ein Alter indem es abends auf sich selber aufpassen kann. Theoretisch könnte man nun abends ausgehen. Aber von welchen Geld denn? Allein erziehende Mütter haben in den meisten Fällen weniger Geld für sich zur Vefügung als Sozialhilfe empfangende Singlefrauen. Ein Kind kostet Geld, verdammt viel Geld, soviel Geld wie es sich viele Kinderlose garnicht vorstellen können.

Ja aber jetzt ist das Kind endlich ein junger Erwachsener, in der Lage für sein Leben selbst zu bestimmen und zum Teil für sich selbst zu sorgen. Ab hier kann steht der persönlichen Entfaltung der Mutter nichts mehr im Wege. Tja bis an dieser Stelle hätte man dem Kind auch genausogut eine halbwegs intakte Familienatmospähre mit Vater bieten können.

Man könnte bei meinen Schilderungen auch aufschreien und sagen dass man doch nicht nur für das Kind lebt. Wenn man so denkt, dann sollte man erst garkeine Kinder in die Welt setzen und diese Verantwortung auf sich nehmen. Wenn man es einmal getan hat dann soll man auch soviel Rückrad haben dafür einzustehen und das Beste daraus zu machen. Das Kind kann nämlich nicht dafür dass seine Eltern fehlbar sind.

PS: Ich weiß dass ich im großen und ganzen das gleiche gesagt habe wie wieauchimmer. Ich wollte es nur nochmal genauer aufführen.

wyieYauchqimmexr


Squizzel76

Ich hatte auch fast nur alleinerziehende Freundinnen. Eine war aber verheiratet mit Kind. Sie war die einzige, die mich mal abends, wenn mir die Decke auf den Kopf fiel, besuchen konnte. Wir konnten auch mal abends zusammen in dern Biergarten, weil ihr man ab und zu auch mal bereit war, auf meinen Sohn mit aufzupassen. Zwei meiner "Freundinnen" (weil ich ihr Verhalten nicht ok fand in Anführungsstrichen) ließen ihre Kinder einfach abends alleine, um sich einen Lover zu suchen und hatten dann schließlich ständig wechselnde Lover im Bett. Dass der Partner mal wechseln kann, ok, aber ständig ein anderer hat den Kindern in ihrer eigenen Beziehungsfähigkeit sicher nicht gut getan, zumal sie sich die Männer auch vorher nicht genau anschauten und beide auch mal einen dabei hatten, der gewalttätig war, was die Kinder dann mitbekamen. Die haben sich sexuell selbstverwirklicht, wo ich drauf verzichtet habe. So ein Chaos wollte ich meinem Kind nicht antun. Ich hab mich ab und zu, wenn mein Kind bei einer freundin gut untergebracht war, mit einem ON´s benügt, was ich aber sicher nicht sexuelle Selbstverwirklichung nennen würde.

A!lbanxi


Wenn man so denkt, dann sollte man erst garkeine Kinder in die Welt setzen und diese Verantwortung auf sich nehmen.

ich denke mal, die meisten frauen wollen in dem moment, in dem sie das kind kriegen, auch ein kind. bloß wenn sie noch nie ein kind hatten, woher sollen sie denn dann wissen wie das dann wird? wie kann sie wissen, ob ihre beziehung zu ihrem mann irgendwann mal schwul wird? Das sind doch alles sachen, die man nicht voraussehen kann, und das kind bleibt dann bei einer trennung meistens an der frau hängen...

Ich hab schon öfters gehört, dass die kinder dann einen "knacks" kriegen, sowas find ich immer noch besser, als in einer "fassadenfamilie" aufzuwachsen. Entweder merkt man das irgendwann, und kriegt nen viel größeren knacks, oder man merkt es nicht, naja, dann merkt man sicher auch vieles anderes nicht. ob das nun besser ist oder nicht sei mal dahingestellt. ich würde sowas nicht wollen.

So wie ihr alle redet, dürfte keine frau mehr ein kind kriegen. Kinder sind zwar in mancher hinsicht hilfloser als erwachsene, aber so "weich" wie ihr sie darstellt sind sie auch wieder nicht.

CHaUlacirxya


Mann ohne Namen:

der Mann ist für mich nicht durchweg böse und schwanzgesteuert. Wie kommst du da drauf?

Tja, dann ist man auch ziemlich dumm, wenn man überhaupt eine Ehe eingeht, bevor man weiß, wozu das führt...

Tja, das ist die Tendenz, ich finde es traurig. Wir nehmen uns selber immer wichtiger, Karriere, Bedürfnisse usw. für Kinder ist da natürlich immer weniger Platz. Und natürlich macht die Wegwerfgesellschaft auch nicht vor Beziehungen halt. Warum Reparieren, Probleme lösen ist doch anstrengender als davonzulaufen...

Das ist trauriges Gejammer. Keine Lösung, oder sonstwas produktives. Dass es immer weniger Kinder gibt, liegt sicherlich auch an den Kosten. Kinder sind ein Armutsrisiko. Aber das ist hier nicht das Thema.

Millionen Frauen leben so, und die Kinder leiden nicht.

Falsch! Ein kind braucht einen Vater genauso wie eine Mutter, das hat nix mit konservativer Einstellung zu tun, sondern ist psychologisch wichtig.

den hat es ja immer noch. Nur, er wohnt nicht zuhause.

Vielleicht kann man es auch aus diesem Standpunkt betrachten daß nicht die Frau wegen ihrer "gelüste" und ihrem Sexualleben die Familie zertört sondern der Mann weil er nicht drauf eingeht..

Dann erklär mal, wie der Mann ihre Lust nach fremdem Fleisch stillen soll.

offene Ehe.

Aber intelligenet Menschen reden, bevor sie sich binden, egal ob Ehe oder nicht, über ihre sex. Vorlieben. Wenn da die Lust auf fremdes Fleisch zu gehört, sollte der Partner das wissen und damit einverstanden sein.

Aber wenn´s einem schlecht geht mit dem Partner, dann muss ich mir doch überlegen und handeln so daß es mir wieder gut geht.

Es kann doch keiner von mir erwarten leiden zu müssen.

Richtig. Handeln kann aber auch sein, an sich zu arbeiten (ggf. mit dem Partner). Davonlaufen, weil man Abwechslung braucht mag der leichtere Weg sein. Dann hätte man die Verantwortung eines Kindes nicht auf sich nehmen dürfen.

pauschal gesehen richtig.

In diesem Fall aber ARBEITET die Frau. Der Mann geht nicht drauf ein. Und nu??

Grainne

Siquiz3ze0l67x6


@Albani

Hättest du einen Satz weitergelesen hättest du deine Antwort bekommen

Wenn man es einmal getan hat dann soll man auch soviel Rückrad haben dafür einzustehen und das Beste daraus zu machen. Das Kind kann nämlich nicht dafür dass seine Eltern fehlbar sind.

C}aela/cixrya


Squizzel: Das kenne ich aber anders. Meine Mutter hat das auch geschafft, zwei Kinder großzuziehen UND sich selbst - einigermaßen - zu verwirklichen.

Albani:

So wie ihr alle redet, dürfte keine frau mehr ein kind kriegen. Kinder sind zwar in mancher hinsicht hilfloser als erwachsene, aber so "weich" wie ihr sie darstellt sind sie auch wieder nicht.

ja.

Sag mir mal einer die FAMILIE, wo alles stimmt. Auch da gibts i.d. Regel SChwierigkeiten.

Diese "Idealmodelle", die hier gezeichnet werden, mit beiden Eltern im Haus, sind meistens von aussen ideal. Es guckt jedoch kaum einer hinter die Kulissen...

Grainne

S)quizOzel7x6


Und woher hatte sie das Geld und die Zeit?

S5quizzfexl76


PS: In jeder großen Uni gibt es Statistiken in denen Studenten freiwillig teilnehmen können. Schaut einfach mal nach wieviel Prozent Scheidungkinder es an den Hochschulen gibt. Ihr werdet überrascht sein...

Euiyn Elmotiuonaust


bei einer Trennung ist nie nur einer schuld

Von dieser vielfach anerkannten Theorie hab ich nie auch nur einen Scheiß gehalten :-)

C)alacxirya


Und woher hatte sie das Geld und die Zeit?

ich versteh das Problem nicht. Sie ging tagsüber arbeiten, und abends, wenn ihr danach war, weg. SO oft war das auch nicht. Übrigens gibts für solche Fälle, wenn die Kinder noch jünger sind, Babysitter. Wenn sie älter sind, stellt sich das Problem nicht mehr.

Grainne

SQqui?zUzelx76


Und wovon willst du die Babysitter bezahlen?

So zu leben setzt voraus dass eine Frau einen gut bezahlten Beruf hat. Doch welche Zielgruppe haben wir? Mädels die in jungen Jahren Kinder bekamen und erst später bewußt wurden was sie verpassen. Solche haben in den seltensten Fällen eine Ausbildung die ihnen so ein Leben ermöglicht. Ausserdem kannst du die damaligen Zeiten bei weitem nicht mehr mit heute vergleichen.

CMalac*irxya


Na, solange ist das auch nicht her.

Ausserdem sind babysitter nicht so teuer.

Klar, junge Frauen, die direkt ihr kind bekommen, bevor sie eine Ausbildung haben, die sind selber schuld. Die haben später ein Problem.

Meinst du, die gibt es noch so häufig? Ich glaube, eher nicht.

Grainne

AQlFban~i


@ squizzel76

@Albani

Hättest du einen Satz weitergelesen hättest du deine Antwort bekommen

ich lass doch nich nen satz weg, damit ich von jemandem ne antwort krieg, also wirklich. ich sag meine meinung, und damit basta. Das einzigste was du damit erreicht hast ist das, dass ich jetzt wissen will, welchen satz du meinst...

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