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Wie man als Jungmann Weihnachten überlebt

C2apta!in 9Future hat die Diskussion gestartet


Ich hab' diesen Taxt ja versprochen, hier kommt er (in zwei Teilen), wenn auch spät:

Eine kleine, aber frohe Botschaft für Jungmänner (und in Analogie dazu sicher für viele Jungfrauen) ab einem gewissen Alter und einer gewissen persönlichen Reife.

Jede männliche Jungfrau leidet darunter, in Liebesdingen noch nicht an die Reihe gekommen zu sein. Als Ladenhüter fristet man sein Dasein, das Leben zieht an einem vorbei, und man betrachtet das Leben der anderen durch einen Grauschleier. Für das eigene Glück hat man möglicherweise alle Zutaten bis auf eine einzige zusammen, doch was fehlt, ist das Salz in der Suppe. Ohne dieses kann man die ganze Suppe im Grunde wegkippen, denn sie schmeckt nicht, und sie würde ohnehin bloß kalt werden durch das Warten.

Wenn der Jungmann mitansehen muß, wie alle seine Freunde aus Kindheits- und Jugendtagen langsam mit Mädchen auszugehen beginnen, immer wieder mal keine Zeit haben für den groben Unfug, den man sonst so getrieben hat (wie zum Beispiel Kanonenschläge in Briefkästen zu stecken), und dies überhand nimmt, bleibt ihm nur, die eigene Hoffnung hochzuhalten. Doch das ist nicht einfach, zumal die werten Freunde zu Heiraten beginnen, Kinder zeugen und Häuser kaufen. Der Jungmann wird zwar aufgrund der alten Freundschaft in dieses neue Sozialgefüge eingebunden, doch empfindet er keine wirkliche, ehrliche Freude daran, anderen die Hochzeit zu planen, beim Umzug oder beim Ikea zu helfen und dann auch noch Kinder zu sitten, damit die Eltern mal wieder eine ungestörte Liebesnacht verbringen können. Der Jungmann verbittert mit zunehmendem Alter in exponentiell steigendem Maße, eigene Erfolge auf anderen Gebieten verblassen im Vergleich zu diesem unsichtbaren Problem, das der Jungmann mit sich herumträgt, und eine schleichende Entfremdung selbst von den besten Freunden setzt ein. Diese begründet sich zum einen durch den Partner (und die Kinder) des guten Freundes / der guten Freundin des Jungmannes, die im Wert (natürlich) immer über dem einst besten Freund stehen werden, und zum anderen dadurch, daß Leute, die sich um die Frage, ob sie je geliebt werden, nie mehr Sorgen machen müssen, selbst wenn sie sich gerade in einem häßlichen Scheidungskrieg befinden sollten, denn sie wurden ja einmal geliebt, und das ist unveränderlich. Der Jungmann rutscht also im Lauf der Jahre unweigerlich von Platz Eins auf den Listen seiner Freunde weiter nach unten und verliert so an Wichtigkeit für den jeweils anderen. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.

Alle Jungmänner ab einem gewissen Alter zeichnen sich durch Hoffnungslosigkeit aus, die sie ständig ausstrahlen und auch nicht mehr verbergen können. Man hört sie in jedem Satz, und wenn nicht in der Formulierung, dann im Tonfall oder gar der Mimik des Opfers. Galgenhumor und Verzweiflung. Jungmänner haben traurige Augen. Und ihre Freunde ahnen nichteinmal im Ansatz, wie schwer es auf den Jungmännern lastet, zu erkennen, daß man ganz offensichtlich der Natürlichen Auslese zum Opfer gefallen ist und die eigenen Gene nicht mehr gewünscht sind, die eigene Version ein Auslaufmodell ist. Viele Jungmänner sehen sich zwar nicht akut als selbstmordgefährdet (sie würden ja ein eventuelles Liebesleben verpassen), würden aber das Erleiden eines tödlichen Unfalls in besonders depressiven Phasen des Alleinseins billigend in Kauf nehmen. Sie sind oftmals lebensmüde im eigentlichen Sinne des Wortes, "des Lebens müde", was nicht bedeutet, daß sie den Tod herbeisehnen oder ihn aktiv suchen.

Doch es gibt einen Ausweg aus diesem seelischen Jammertal. Dieser Ausweg liegt im Verlassen der üblichen Gedankenspiele, dieser Argumentationsbausteine abwärtsweisender Logikkaskaden, die sich beliebig wie Legosteine zusammenstecken lassen, sich immer gegenseitig begründen und stets in der Erkenntnis münden, daß das Leben ungerecht ist, daß niemand sich wirklich für das eigene Leid interessiert, und daß man nach seinem Tode erst Petrus, dann Gott höchstselbst aufs Brutalste zu verprügeln hat. Der Jungmann wagt auch nicht oft, laut zu meckern, denn woanders hungern ja Kinder oder irgendwelche Leute sitzen im Rollstuhl. Das ist das Leid der Mittelklasse, man kann sich nicht wirklich beschweren. Ohne nun auf das Leid der Jungmänner genau eingehen zu wollen (Jungmänner wissen sowieso, was gemeint ist, Liebende werden es ohnehin nicht verstehen. Nicht-Jungmänner sollen sich einfach vorstellen, sie würden versuchen, ein ganz normales Leben zu führen, dies aber mit dem Handicap keine Nase im Gesicht zu tragen, sondern nur ein Loch, durch das man in den Schädel sehen kann. Ungefähr so (im übertragenen Sinne) ergeht es uns Jungmännern 24 Stunden am Tag.), nun zu dem Gedankengang, der Berge zu versetzen vermag:

Man stelle sich vor: Wie würde man sich fühlen, wenn man plötzlich kein Jungmann mehr wäre? Wie würden sich die Freunde, die Bekannten, die Familie und die Kollegen verhalten, wenn man plötzlich einen Partner hätte bzw. das Problem von den Schultern hätte?

Die Antwort ist verblüffend einfach: Alle Menschen um einen herum würden sich falsch verhalten. Jede Erwiderung, sei es ein herablassendes "Na, bist Du jetzt auch endlich ein Mann geworden?", ein bemüht neutrales, aber immer noch herablassendes "Willkommen an Bord, Alter!" ein neutrales "Schön!" oder gar ein überaufmerksames "Ich freu mich ja so wahnsinnig für Dich!" würden für den (ehemaligen) Jungmann stets so hart klingen wie "Das wurde ja langsam Zeit, hoffentlich liegst Du uns jetzt nicht mehr so in den Ohren mit diesen Teeniesorgen", oder so herablassend wie "Siehste, ist doch ganz normal". Die Folge: Ganz egal, was passiert, ab einem gewissen Alter können die Freunde gar nicht mehr die Einfühlsamkeit an den Tag legen, die für den Jungmann im Grunde nötig wäre. Dies nicht, weil es schlechte Freunde (oder Verwandte etc.) sind, sondern weil sie sich selbst schon so weit von der Problematik entfernt haben, daß sie das Thema nur noch als kleines, unwichtiges Schlagloch auf ihrem eigenen Weg in dunkler Erinnerung wahrnehmen können. Denn zum einen waren sie ja wesentlich früher dran mit der Liebe als der Jungmann, daher brannte das Problem bei ihnen noch nicht so stark, und zum anderen ist es nur natürlich, unangenehme Kapitel in der eigenen Erinnerung nur allzu bereitwillig in der grauen Vergangenheit versinken zu lassen. Die Liebenden können die Verzweiflung des Jungmannes nicht nachvollziehen, genausowenig wie man als Erwachsener nicht nachvollziehen könnte, wie sehr ein Gleichaltriger darunter leiden würde, seine Schuhe nicht zubinden zu können, aus welchen Gründen auch immer. Wie man es also dreht und wendet: Der Jungmann kann davon ausgehen, nach seinem "Ersten Mal" nicht genau die Aufmerksamkeit zu bekommen, die er bräuchte, es wird entweder zu wenig sein oder ein übertrieben hohes Maß, was wiederum erniedrigend wirkt.

Antworten
C@aptai9n F+uture


Teil 2 von 2

Der entjungferte Jungmann wird erkennen, was alle seine Freunde seit Jahren oder gar Jahrzehnten hinterhergeschmissen bekommen haben, was alle anderen Menschen scheinbar ständig erleben dürfen, worauf Millionen von Filmen, Plakaten, Werbebotschaften und Kommentare anspielen, weswegen soviele Leute in der Früh müde aber trotzdem glücklich wirken. Er wird erkennen, welche Kraft hinter der Liebe stecken muß, und wie wenig seine Mitmenschen das zu würdigen wissen. Und er wird darüber stinksauer werden, denn sein langes unfreiwilliges Warten ist schlicht und ergreifend eine himmelsschreiende Ungerechtigkeit. Doch er wird es nicht ändern können, und seinen Freunden wird seine Meinung herzlich wurscht sein, und so wird der entjungferte Jungmann sich von seinen Freunden abwenden - zumindest für eine Zeit - und erkennen, daß die Kluft, geschaffen durch die als Keil einrückenden ersten Partner und später die Kinder der Freunde, wesentlich tiefer reicht, als er je befürchtet hat. Hier ist der Jungmann am empfindlichsten, denn an dieser Stelle werden Freundschaften und andere zwischenmenschliche Beziehungen aufs Härteste strapaziert, und es wird passieren, daß sich unter den Freunden die Spreu vom Weizen trennt. Der entjungferte Jungmann wird seine (gerade vergangene) Rolle als Relikt einer längst vergangenen Jugend erkennen, seine Existenz als Mahnmahl wider die Lieblosigkeit aus der Sicht der anderen, und seinen Zweck als Lesezeichen für Erinnerungen seiner Freunde an längst vergangene Zeiten. Der Fels in der Brandung mag stabil sein, doch wenn die Brandung das Leben ist, dann kann der Fels nicht teilhaben.

Der einzige Ausweg ist diese Erkenntnis: Man braucht seine Freunde nicht, und die Freunde brauchen einen nicht. Sie benutzen den Jungmann als Erinnerung an schlechtere Zeiten, ohne es zu wollen oder zu realisieren. Der Jungmann ist ein gern gesehener Partygast, aber das Leben spielt sich hinter verschlossenen Türen ab. Der Jungmann kann den Rückhalt nicht bekommen, den zu geben er bereit ist. Er kann nur dann emotional überleben, wenn er sich von seinen Freunden in einer Weise abgrenzt, als hätte er auch ein normales Liebesleben. Alle Menschen entwickeln ihr Beziehungsleben über Alleinsein (als Säugling), später Freundschaften (Kindergarten, Schule) bis hin zu Partnerschaften. Die Bedeutung des vorigen Zustandes nimmt mit jedem Schritt ab. Jungmänner müssen diesen Schritt aktiv vornehmen, anstatt abzuwarten, bis Amor mal zuzuschlagen gedenkt. Sie müssen sozusagen selbst die Nabelschnur durchschneiden, die bei allen anderen vom Partner durchgeschnitten wird.

Kappt der Ex-Jungmann oder der Jungmann, der das hier gelesen hat, schließlich einige der Taue, die ihn mit seinen Freunden verbinden, wird er merken, daß dies zwar schmerzhaft ist (Veränderung ist immer schmerzhaft), aber durchaus Gutes hat. Der Jungmann ebenso wie der Freund / die Freunde bekommt mehr Freiraum. Die Freunde hat das nicht zu stören, denn sie selbst haben sich diesen Freiraum ja selbst genommen, als sie einen Partner gefunden haben und den ehemals besten Freund auf Platz zwei oder tiefer verwiesen haben. Da kann der Jungmann durchaus schonmal Platz schaffen für einen Partner, der halt nur noch nicht da ist. Wenn Freunde sich zu beschweren beginnen, daß der Jungmann weniger Zeit hätte, dann zeigt sich, wer die ganzen Jahre Nutznießer war, und was der Jungmann im Grunde zu tun bereit war, um sich Freundschaft zu "kaufen". In Bayern sagen wir: "Ein Guter hält's aus, um einen Schlechten ist es nicht schade." Dies trifft auch auf Freundschaften zu. Es ist Zeit, Unkraut zu jäten.

Zur Sexualität und der Liebe: Liebe zu finden, ist Glückssache. Liebe kann man nicht herbeizaubern, generieren oder sonstwie schaffen. Man muß sie zwar erhalten, wenn man sie mal hat, aber das Entstehen der Liebe läßt sich nicht beeinflussen. Sexualität dahingegen kann man unabhängig von Liebe betreiben. Hier stehen ausschließlich die eigenen Moralvorstellungen Pate für die eigene Verklemmtheit. Der Grundkonflikt der Jungmänner ist, daß sie das, was sie am meisten brauchen, nur von denen bekommen können, von denen sie am meisten verletzt wurden. Dieses Problem läßt sich nur durch die Finden des perfekten Partners oder durch Trennung von Liebe und Sexualität lösen. Da das Finden des perfekten Partners von Glück abhängt, ergo nicht beeinflußbar ist, bleibt als einziger Weg für Jungmänner, ihre Krise seelisch zu überleben, Liebe und Sexualität zu trennen. Liebe kann man nicht schaffen, Sexualität kann man kaufen. Was also ist falsch daran, sich etwas Gutes zu tun, selbst, wenn keine Liebe im Spiel ist? Und nun das Schlüsselargument in puncto Sexualität: Wer wäre man, wenn man nicht selbst Herr seiner Entscheidungen wäre? Wieso muß der Jungmann keusch herumsitzen und auf das Glück warten, nur damit die Moralvorstellungen seiner allesamt entfremdeten Freunde, die seine Situation eh nicht verstehen können, befriedigt werden? Der Jungmann kann, verdammt noch mal, tun und lassen, wozu er Bock hat. Und wenn es sein soll, daß seine erste Penetration in einem dafür gedachten Etablissement vonstatten gehen soll, dann ist das eben Teil der Geschichte dieses Mannes. Die Jungmänner, die die Vorstellung nicht mögen, daß sie das erste Mal im Puff hatten, können sich mit folgender Argumentation retten:

Was ist das "erste Mal"? Das erste Mal eine Frau penetrieren? Oder das erste Mal lieben und geliebt werden? Alle, denen die Liebe wichtiger ist als der Sex, können nun aufatmen und ins Bordell rennen, denn gekaufter Sex ist im Grunde nichts anderes als Selbstbefriedigung mit Hilfe eines fremden Körpers. So gesehen sind alle Männer seit dem ersten Handbetrieb im Teeniealter keine Jungmänner mehr - oder werden es sein, bis sie lieben, und nicht bloß schnackseln. Denn die Anwesenheit einer Frau hat nichts zu sagen über die Anwesenheit von Liebe! Für alle, denen das noch nicht genug ist, kann man noch folgende Argumente hinzufügen: a) Sex mit Kondom gilt nicht, weil man den anderen mit dem eigenen Geschlechtsteil ja eigentlich gar nicht berührt und b) kann man sich ja auch verwöhnen lassen, ohne gleich zu penetrieren.

Und als Sahnehäubchen obendrauf: Langjährige Jungmänner wissen oft mehr vom Flirten als viele der Nicht-Jungmänner, die oft in langjährigen Beziehungen stecken, aber sich sozial abgeschottet haben und im Grunde nur noch mit dem Partner zusammen sind. Ein Jungmann, der sich selbst aktiv sexuelle Erfahrungen angeeignet hat, hat somit einen wesentlich besseren Stand im Leben als viele der Männer, die bei ihrem Mauerblümchen aus der Schulzeit geblieben sind und im Grunde sozusagen jeden Tag nur Würstel mit Sauerkraut essen.

Und wer sich nun denkt: "Ja, aber ich wurde vom Schicksal ungerecht behandelt und will deswegen aber weiterhin sauer sein!", dem kann kaum noch geholfen werden. Diese Kandidaten sollen sich vorstellen, sie nähmen die Sache selbst in die Hand, finden durch das dadurch gewonnene Selbstbewußtsein einen Partner (wenn es auch Jahre dauern mag) und erzählen dann jemandem, was sie durchgemacht haben! Die Bordell-Episoden können sie verschweigen, denn das fällt unter "aufwendige Selbstbefriedigung", und sie können zu allen erreichten Zielen in anderen Lebensbereichen hinzufügen: "Und all das habe ich ohne den Rückhalt einer Frau geschafft, ich war zu dieser Zeit sogar noch Jungfrau!" Und welcher noch so aufgeblasene Gesprächspartner kann eine Leistung wie diese dann noch schmälern, zumal er selber davon natürlich keine Ahnung hat?

Ich hoffe, ich habe meine Überlebensgedanken für Jungmänner nicht allzu konfus formuliert. Ich wünsche Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein spektakuläres, sexuell wie liebesmäßig erfolgreiches Jahr 2005!

Cvalarciryxa


hallo Captain,

ich hab nicht alles gelesen, im Gegenteil, nach 3 Zeilen aufgegeben, da der Tenor ja immer derselbe ist... aber trotzdem mal ein paar Bemerkungen:

Und wer sich nun denkt: "Ja, aber ich wurde vom Schicksal ungerecht behandelt und will deswegen aber weiterhin sauer sein!", dem kann kaum noch geholfen werden. Diese Kandidaten sollen sich vorstellen, sie nähmen die Sache selbst in die Hand, finden durch das dadurch gewonnene Selbstbewußtsein einen Partner (wenn es auch Jahre dauern mag) und erzählen dann jemandem, was sie durchgemacht haben!

sorry, du denkst immer noch falsch. Opfer-Haltung. Hör auf zu jammern und nimm es in die Hand. Nicht die VORSTELLUNG hilft dir, sondern das TUN.

Vergangenheit interessiert NICHT.

Nicht deinen eventuellen zukünftigen Partner, nicht deine Umwelt, KEINEN.

Aber anscheinend DICH.

Und deshalb kommst du aus dieser OPFERHALTUNG auch nicht raus.

Ansonsten: Frohe Weihnachten.

Grainne

hma!ppyAdi cky


Das Jungmann sein ist sicher keine Haltung, und auch kein Opfer. Es wird ursachen dafür geben. musst wissen, ob du die Suchen willst. sicher ist das verdammt schwer in der heutigen Zeit, wo ja die Kids schon Sex haben(was ich absolut nicht gut heiße), sich als Jungmann zu outen. Aber man sollte daraus keinen Kult machen, und tausende von Postings zu dem Thema an den Start bringen. Bei den meisten Menschen, die noch keinen Sex in dem Alter hatten(ich lasse die weg, die sich freiwillig dafür entschieden haben), sind die Ursachen tiefern denk ich. ich habe auch nur Teile deines Postings gelesen. Es kann nie schaden kurzgefasst das Ganze rüberzubringem, denn so wird es keiner lesen, und dass ist ja wohl eher nicht deine Intention?

Hast du auch Angst vorm Sex (allgemein, 1. mal)

Als Single allein Weihnachten zu feiern, wenn man das sonst immer mit seiner Freundin gemacht hat ist auch scheiße. ich beklage mich aber nicht. Denn das zu vermissen was man hatte, ist manchmal viell. schlimmer als das zu vermissen/herbeizusehnen, was man noch nicht hatte.

Denk mal ruhig drüber nach.

Wünsche dir ein nicht allzu qualvolles Weichnachtsfest!

@ cala:

Vergangenheit interessiert sehr wohl(wenn man rausfinden möchte warum etwas so oder halt nicht so ist)

CYalacUirya


Vergangenheit interessiert sehr wohl (wenn man rausfinden möchte warum etwas so oder halt nicht so ist)

ja. Einmal. Gründlich. Dann muss es aber gut sein.

Grainne

CmaptaFin F!utuxre


@calacirya und happydicky

Sorry, aber ihr habt das ganz und gar nicht verstanden! Dieser Post richtet sich hauptsächlich an die Teilnehmer des Threads

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/95559/]]

und macht nur Sinn, wenn man ihn ganz liest, bevor man antwortet. Daher:

@ Calacirya:

Die von Dir zitierte Stelle ist ein Negativbeispiel, wie man sich nicht benehmen soll, Du stellst sie jedoch hin, als wäre sie eine von mir hier propagierte Ansicht!

@ happydicky:

Ich habe keine Angst vor Sex, aber eine gewisse Nervosität wird dann wohl dabei sein. Das mit dem Vermissen, was man nie hatte ist eine heikle Diskussion, zu der empfehle ich Dir auch erst o.a. Thread zu lesen (den kriegst Du bis Silvester nicht durch).

@ alle:

Mein Weihnachten ist super-duper in Ordnung, Family und alles, kein spur von Qualvoll. Ich zisch gleich wieder ab, denn eben hatten wir Bescherung, und gleich gibt's Fondue!

@ alle JM:

o.a. Text ist für Euch geschrieben! Laßt Euch von den Kommentaren von Leuten, die Euer Leben nicht nachvollziehen können, nicht abhalten, ihn vorurteilsfrei zu lesen! (an Cal. und Hap.: ist echt nicht böse gemeint!)

hIappyKdicxky


ich brauch mir zum Thema vermissen nix mehr durchzulesen...! Nicht lesen - erfahren! Mir geht es auch ganz good, weihnachten find ich eh zum Kotzen.

L5imb~o-M_uxffin


Captain Future, sie hat deinen Text doch garnicht gelesen.

Clalac!iryxa


Captain: Viel Spaß.. im JM-faden hab ich mal eine zeitlang mitgelesen und auch geschrieben. Deshalb kenne ich die "Stimmung" da.

Grainne

LaiCmb3o-Muf;fin


Das hat sich aber mittlerweile leicht geändert.

J:äger?me0istxer


Ein Jungmann, der sich selbst aktiv sexuelle Erfahrungen angeeignet hat, hat somit einen wesentlich besseren Stand im Leben als viele der Männer, die bei ihrem Mauerblümchen aus der Schulzeit geblieben sind und im Grunde sozusagen jeden Tag nur Würstel mit Sauerkraut essen.

Manche Jungmänner sitzen vor einem leeren Teller ...

SutReEt/FiGhxTeR


@ Captain:

Sehr amüsant. Und ich glaube, die Kritiker sollten den Text ein bischen weniger ernst nehmen

C[apt/ain Fu!ture


@Jägermeister

Ich sitze auch vor einem leeren Teller. Mit "aktiv aneignen" meine ich den ganz banalen Puffbesuch. Oder auch nur mal zur Entspannung in eine Stripbar oder so. Ist ja im Grunde nicht die Welt.

Ich bin gespannt, wie das hier so diskutiert wird, der Eindruck bis jetzt ist, daß mich keiner ernstnimt, aber auch noch kaum echte JM hier waren, wie z.B. vBoy35+, DJ element of crime usw.

hVaFppyd"icky


ich nehme durchaus ernst was du sagst captain. Aber ich sehe wenig Selbstreflektion.

CTapteain F4uturxe


@happydicky

Nichts für ungut, happydicky (schon gar nicht an Weihnachten), aber a) habe ich hier schon vor zwei Jahren selbst reflektiert, und Du bist gerade mal seit gestern registriert, und b) denke ich nicht, daß ich mich in puncto Selbstreflektion vor jemandem rechtfertigen muß, der Threads wie "Hey Jungenz, wer findet seinen eigenen Schwanz auch noch erregend? manchmal reicht es mir völlig aus ihn ganz fest anzufassen und mir beim Wichsen zuzuschauen. Auch gern mal vor der Webcam oder vorm Spiegel." postet.

Ich bin aber nicht auf Streit aus, ich möchte Dich nur wissen lassen, daß hinter obigem Text eine Menge Hirnschmalz, Zeit, persönliches Leid und unangenehme Lebenserfahrungen stehen, und daß Du nach einmaligem Überfliegen nicht einfach anprangern kannst, daß Dir da zu wenig reflektiert wird. Vielleicht verstehst Du ja die ganze Situation gar nicht? Lies erstmal den anderen Thread (95559) - komplett natürlich - und dann diskutieren wir weiter.

Nun will ich aber wieder zu meinem Plätzchenteller unten und alte S8-Filme gucken! Hab einen schönen Abend, es ist gerade heute nicht nötig, sich im Internet herumzutreiben. Ich hab nur meinen Thread kontrolliert, zu Recht, denn wie man sieht, wird dort bereits mit Schlamm geschmissen.

Servus,

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