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Inzucht während Pharaonenzeit, Altertum und heutzutage

TdriYnity1\983


Rebecca

ich denke mal wenn man seine kinder "normal"! erzieht kommt das gar nicht auf..geschwisterlieb(sexuell)e und geschwisterliebe(platonisch) sind zwei verschieden paar schuhe....wenn es dazu kommen sollte dass sich die geschwister mehr als platonisch lieben dann kann es ja u.U. auch daran liegen dass die eltern ihren kindern nicht genügend aufmerksamkeit und liebe schenken(damit ist nichts sexuelles o.ä. gemeint!! einfach die normale liebe die zwischen eltern und kindern existiert)und sich die kinder dadurch in dieser form zuwendung suchen was dann eben auch in sexueller zuwendung ausarten kann..aber das sollte eben gar nicht erst auftreten es sei den etwas ist echt schiefglaufen in der erziehung

LG T

R]ebe|cca


Trinity

Hoffen wir mal, daß das so einfach zu lösen ist. denn besonders toll fänd ich es nicht.. Aber vermutlich passiert das tatsählich nur sehr selten, weil man als Familie (hoffentlich) eh schon eine enge Beziehung zueinander hat.

LG, Rebecca

Tpriqnity1W983


nein normalerweise werden die kinder durch die eltern und die gesellschaft schon so geprägt dass es nicht auftritt...!!

MQr Cuxff


Antwort Mikele

Nein ich unterstelle dem Staat in keinster Weise mit diesem Gesetz Eugenetik betreiben zu wollen, noch will ich das. Auch habe ich zwischenzeitlich die Stellungsnahme vom Bundesjustizministerium gelesen und soweit ich beurteilen kann deckt es sich einigermassen mit meinem Beitrag.

Schau mal, es ist ein grosser Unterschied wenn jemand gesund ist und seine zukünftige Familie freiwillig und bewusst (fahrlässig) den Risiken einer Inzestverbindung aussetzt oder ob man sich im Falle von nichtbekannten Erbkrankheiten unbewusst oder bekannten Erbkrankheiten gezwungenermassen diesem Risiko aussetzt, siehe dazu meine "Geschwindigkeits Analogie" im letzten Beitrag. Ausserdem kenne ich eigentlich keine andere Möglichkeit mit einem so hohen Risiko (lt. SZ Artikel 50%) schwerbehinderte Kinder zu zeugen. Das Risiko dass eine Frau mit Downsyndrom ein Kind welches ebenfalls Downsyndrom hat wird übrigens mit etwa 10% beziffert.

..deine vermutung, das "moralische tabu" es inzest habe mit der gefahr von behindertem nachwuchs zu tun, kann ich nicht so recht teilen. mir erscheint die aussage eines anthropologen im zusammenhang mit dem sächsischen geschwisterpaar plausibler..

Ich kenne und bin einverstanden mit der Hypothese dass Erwachsene Personen eine angeborene, instinktive Abneigung gegen sexuelle Handlungen zu Personen empfinden, mit welchen sie in der frühen Kindheit (0-6 Jahre) nahe zusammenlebten... Wobei sich das und das "moralische Tabu" keineswegs ausschliessen, im Gegenteil ergänzen sie sich. Nur dass die erstere Hypothese nichts mit dem Thema zu tun hat.

Danke für den Link zur süddeutschen zeitung. Zeigt doch dieser Artikel meines Erachtens gut was passieren kann wenn sich Geschwister Lieben: Die Familie leidet, die Eltern leiden und vom Nachwuchs ganz zu schweigen. Und genau das ist es was der fragliche Gesetzesparagraph schützen soll:

Schutzgüter sind in Erster Linie Ehen und Familien

(Stellungsnahme vom Bundesjustizministerium). Desweiteren sehe ich nicht ein wieso der Autor dieses SZ Artikels in Bezugnahme auf die Eugenetik Inzest legalisieren will. Die Begründung dass analog zu dem Inzucht Paragraphen jedes heiratswillige Paar eine genetische Untersuchung über sich ergehen lassen müsste ist absurd, ganz davon abgesehen dass dies das Selbstbestimmungsrecht verletzten würde.

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Die Frage ist ja auch,

wo fängt Inzest eigentlich an? In meiner Kind- und Jugendzeit habe ich gerne und oft mit meinen Eltern geschmust und hin und wieder war ich dabei auch erregt gewesen. Habe mich da ein wenig enger an meine Eltern gepreßt oder mich ein wenig an ihnen gerieben. Meine Eltern haben sicherlich meinen "Zustand" bemerkt, aber nicht besonders reagiert.

Das ist sicherlich noch kein Inzest und heute bin ich froh, dass es nur beim Schmusen geblieben ist.

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Da gab es doch ein Fall einer

österreichischen Familie in der USA. Das Kindermädchen hat mitbekommen, wie Bruder und Schwester Doktorspiele betrieben haben. Wie Kinder nun mal sind. Die Krankenschwester meldete das dem Sozialamt und schwupps wurden die Eltern wegen Inszuchtsverdacht verhaftet. Nach langer Verhandlung durften die Eltern nach längerer Trennung zu ihren Kindern aus den USA ausreisen und ein Neubeginn in Österreich beginnen. Die haben keine Lust mehr nach Amerika zu gehen, glaube ich.

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