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Psychisches Erleben beim Sex: "Aufnehmen" & "Eindringen"

wfieavunchixmmer


Gabriel Knight

Das alle, die an Gott glauben, religiöse Fanatiker sind?

Wenn du den Satz so verdrehst, wie du ihn scheinbar verdrehen willst, dann kannst du ihn so verstehen. Ich schrieb das aber nicht, sondern ich schrieb "wie ein religiöser Fanatiker". Das heißt eindeutig nicht, dass alle, die an Gott glauben, Fanatiker sind, sondern, dass es unter denen, die an Gott glauben, Fanatiker gibt und auf diese Teilgruppe beziehe ich mich (alle Muslime glauben ja überigens an den selben Gott wie die Christen). Wenn du dir den Satz so verdrehst, wie er eindeutig nicht geschrieben ist, dann ist das nicht mein Problem.

Wenn ich von fußballbegeisterten Fanatikern rede (du siehst, der Satz ist genauso aufgebaut), heißt das dann, dass ich alle, die an Fußball interessiert sind, für Fanatiker halte? Wenn ich von dummen Lehrern spreche, heißt das dann, dass ich alle Lehrer für dumm halte? Was ich geschrieben habe, war wohl sprachlich eindeutig und nicht das, was du mir unterstellst. Vielleicht solltest du erstmal richtig lesen, bevor du mich angreifst.

Das:

"Das alle, die an Gott glauben, religiöse Fanatiker sind?"

aus dem Satz:

"dran zu glauben, wie religiöse Fanatiker an Gott."

herauszulesen...dafür bedarf es schon deinerseits eine gehörige Portion daran, es so zu verstehen, wie du es willst. Vom Satzbau her kann man es nämlich nicht so verstehen, wie du es verstanden hast.

Ich hätte sonst schreiben müssen: "wie gottgläubige Fanatiker"

Fällt dir der Unterschied auf?

Also wie wäre es, wenn du dich mal mit dem Verstehen von grammatikalischem Satzbau befasst?

m>orgeHnluf+t


wieauchimmer

Immerhin sind wir jetzt schon zu dritt, die deinen Satz so verstanden haben, dass du Glauben mit Fanatismus gleichgesetzt hast. Ist wohl nicht so rübergekommen, wie du es gemeint hattest, aber verdrehen muss man dazu nichts.

G>a_briel4 Knixght


wieauchimmer

Da musst du gar nicht so aggressiv reagieren, ich habe lediglich noch einmal den Satz hinterfragt, sicher auch im Interesse von anderen.

Oder bellen hier getroffene Hunde... ???

w5ieau6chimmxer


Also, Leute, ich bitte euch....

Wenn ich sage: "...wie weiße Doggen", sage ich dann, dass alle weißen Hunde Doggen sind? Wohl kaum.

Wenn ich sage "...wie rechtskonservative Fanatiker", sage ich damit, dass alle Rechtskonservativen Fanatiker sind? Nein, es könnten auch einfach CDU-ler sein die zwar rechtkonservativ, aber keine Fanatiker sind, aber "...rechtskonservative Fanatiker" meint Rechtsradikale im Speziellen, also eine spezielle Untergruppe.

Also wenn ihr einen Satzbau nicht richtig versteht, dann ist das wirklich nicht mein Fehler!

Oder bellen hier getroffene Hunde...

Es herrscht Religionsfreiheit. Selbst wenn ich alle Religiösen in ihrem Denken in gewissen Punkten für fanatisch, dogmatisch, oder nennen wir es "unbeweglich" halten würde, dann dürfte ich diese Meinung ebenfalls vertreten. Wieso darf man hier im Forum z.B. die Meinung vetreten, dass alle Emanzen bestimmte negative Eigenschaften haben, ohne dafür gleich der Blasphemie angeklagt zu werden, aber sobald es um Gott geht, hat man da einen ganz empfindlichen Nerv getroffen? Welche Empfindlichkeiten treffe ich denn, wenn ich mich negativ über Religion äußere? Welche Hunde habe ich denn da am falschen Fuß erwischt? Wenn man sich seines Glaubens ganz sicher ist, kann man doch über sowas drüber stehen und muss hier nicht gleich die Inquisition starten. Darf ich denn "Jehowa" sagen, oder reicht schon allein ein Tabu-Wort, um irgendwen empfindlich zu treffen?

G7abrieel KUnight


wieauchimmer

wenn man von mehreren mißverstanden wird, sollte man sich in der Tat mal Gedanken machen, wie man künftig seinen Satzbau umstellt, damit man auch richtig verstanden wird. Ansonsten hat es ja keinen Wert, hier zu diskutieren. Wenn nichts ankommt, kann man sich die Mühe sparen.

m#orgoenhlufxt


wieauchimmer

..Selbst wenn ich alle Religiösen in ihrem Denken in gewissen Punkten für fanatisch, dogmatisch, oder nennen wir es "unbeweglich" halten würde, dann dürfte ich diese Meinung ebenfalls vertreten. .

.

Ja, zweifellos. Was mich betrifft, beeinflusst das aber wiederum meine Meinung über die betreffende Person.

.Welche Empfindlichkeiten treffe ich denn, wenn ich mich negativ über Religion äußere? ..

.

Bei mir - keine. Religiösen Glauben mit Fanatismus gleich zu setzen stellt für mich aber keine negative Äusserung über Religion dar, sondern bringt nur eine intolerante Geisteshaltung zum Ausdruck.

w$ie;auc~himmxer


morgenluft

Religiösen Glauben mit Fanatismus gleich zu setzen stellt für mich aber keine negative Äusserung über Religion dar

Das habe ich auch nicht getan. Also brauchen wir da nicht mehr drüber reden. Ich habe von religiösen Fanatikern geredet, sprachlich eundeutig, für euch vielleicht dennoch mißverständlich und das sind eben die, welche ihre Religion tatsächlich fanatisch leben. Dass es solche gibt und auch nicht wenige davon, wird ja wohl hier niemand anzweifeln, oder?

w;ieau!ch>immer


Gabriel Knight

Wenn nichts ankommt, kann man sich die Mühe sparen.

Ist es denn bei dir angekommen, dass mein Satz vom grammatikalischem Aufbau in Ordnung war, denn das zu erklären, damit habe ich mir jetzt mehr Mühe gegeben, als du mit deinen Anschuldigungen, oder wieso hackst du immer noch auf mir rum? Soll ich dir noch ein paar Beispiele alla "weiße Dogge" geben, oder ist das jetzt verständlich geworden?

Wei wäre denn nach deinem Dafürhalten der Satzbau perfekt und unmißverständlich gewesen?

CIalaycirya


Carmelion: Ja, ich beschäftige mich seit langem mit Fachliteratur. Sind nicht alles HIrngespinste, die ich hier verbreite. Mich interessieren immer die psychologischen Hintergründe.

Natürlich MUSS es nicht so sein, Ausnahmen bestätigen ja die Regel. Das dürfte ja wohl bekannt sein.

ausserdem, wie oft sind wissenschaftliche erkenntnisse überholt worden?

die Lehre der Archetypen gibt es auf der ganzen Welt, unabhängig von Kultur, Ideologie, sonstwas. Sie ist universell. Das ist kein fake.

ich würde sagen, jeder sollte sich mal an die nase fassen und sich mal überlegen, was er wirklich fühlt... und dabei würde ich die tollen bücher mal ausser acht lassen. ich denke mit einem gesunden menschenverstand lässt sich alles von selbst lösen... und gerade wenn es sich um die eigene sexualität dreht. da kann ein buch zwar ne gewisse hilfe oder einen anstoss zum nachdenken geben, aber mehr auch nicht!!!

zufälligerweise hat mir aber dieses Buch (Unter anderem) sehr viel weiter geholfen. Warum sollte ich das außer Acht lassen? Wenn du mit "gesundem Menschenverstand" die Ratio meinst, die Vernunft, dann geh mal tiefer. Dahinter. Dahinter sind die Wurzeln. Leider sind die bei den meisten verschüttet oder sie lassen es nicht zu, dass ihnen die Wurzeln bewusst werden - Jung spricht nicht umsonst vom Unbewussten ;-D ... und wenn die Wurzeln dann bewusst werden, kann es auch schon mal für denjenigen, der sich - teilweise - erkennt, unangenehm werden. Das ist mit ein Grund, warum viele Menschen die Suche nach den Wurzeln ausblenden, sie gar nicht vornehmen. Die eigene Ratio - Vernunft - vorschalten.

Er zieht seine Aussage aus Legenden und Mythen und es ist SEINE Interpretation!

ja, woraus soll er denn sonst seine Aussagen ziehen? Gibt es etwas, was mehr an die Wahrheit rührt als Legenden/Mythen? Mit Ratio kann man das Unbewusste nicht erklären. Das ist ein Widerspruch in sich. Es geht einfach nicht.

Man darf nicht vergessen, dass Jung aus einer Zeit stammt, wo die traditionellen Männer-und Frauenrollen noch stark gültig waren und er auf dem Hintergrund seines eigenen Selbstverständnisses interpretiert.

jeder interpretiert vor dem eigenen Selbstverständnis. Klar, dass die traditionellen MÄnner - und Frauenrollen bei gewissen usern Unbehagen hervorrufen ;-) (wobei ich jetzt NICHT der trad. Männer-und Frauenrolle das Wort reden will, hier geht es "nur" um Sex).

Grainne

w>iea,uch]immer


Calacirya

die Lehre der Archetypen gibt es auf der ganzen Welt, unabhängig von Kultur

Das ist nicht richtig!

Die Juchitan kennen z.B. drei Geschlechter und nicht nur zwei. Da gelten Transexuelle als eigenes und als solches voll akzeptiertes Geschlecht. Das war auch bei mehreren Indianerstämmen üblich.

Sie ist universell. Das ist kein fake.

Schon allein dieses eine Beispiel der Juchitan, widerlegt es, dass es universell ist.

es etwas, was mehr an die Wahrheit rührt als Legenden/Mythen?

Hast du die Legende von Lilith gelesen? Und, wie passt diese zu den Archetypen, vor allem dahingehend, wie du diese hier einbringst, nämlich quasi als Beweis dafür, dass Frauen z.B. passiv sind. Da wären dann noch die Walküren oder Innana. Wen auch nur eine einzige Legende nicht in dieses Konzept passt, ist es schon nicht universell.

gUus


wieauchimmer hat Recht

1.

Du scheinst aber dran zu glauben, wie religiöse Fanatiker an Gott.

Diesen Satz kann man nicht mißinterpretieren.

- WIE glaubt ein religiöser Fanatiker an Gott?

- SO wie Calacirya an ihre Frau Storch.

2.

Unsere nähsten lebenden Verwandten sind in der Entwicklung viel zu weit von uns entfernt um jetzt Rückschlüsse auf unser Sexualverhalten ziehen zu können, hier überhaupt den Versuch zu machen Vergleiche zu ziehen ist absurd.

Was wieauchimmer hier angeführt hat eben genau DAS erläutert:

Weder die Evolution, noch der Tiervergleich bringt uns hier also weiter...

Der ganze Abschnitt war eine Antwort auf meine Zusammenfassung in der ich unterstellte, daß hier z.B. Calacirya eine "weibliche" bzw "männliche" Grundhaltung damit zu belegfen versuchten, daß die ja "evolutionär logisch" wären ("Schwäche pflanzt sich nicht fort").

Wir reden also sehr wohl (auch) von evolutionären Zeiträumen, aber auch da kann man eine solche geschlechtliche "Grundhaltung" NICHT BELEGEN.

C6alaZciryxa


Ich habe eure angeblich wissenschaftlichen "Thesen" nicht gelesen, warum auch... aber eins ist für mich klar:

Schwäche pflanzt sich nicht fort. Das hat die Natur nicht vorgesehen. Und daran ändert sich auch in ein paar Jahrhunderten Kultur etc nichts. Dieser Zeitraum ist ein Fliegensch**** im Vergleich dazu, wie alt die Menschheit ist.

Und allein aus diesem Grund bevorzugen Frauen starke, männliche Männer.

Grainne

wHioeauch4imxmer


Calacirya, dann lies bitte das:

Schwäche pflanzt sich nicht fort.

Darwin formulierte "Survival of teh fittest". Fit ist was völlig anderes als "stark". Fit ist ein sehr weiter Begriff. Er umfasst alles, was eben erfolgreich sein kann: Stärke auch, aber ebenfalls (und heutzutage viel wichtiger) Intelligenz, soziale Kompetenz, Kreativität, etc.

Mal drei Beispiele aus dem Tierreich: Weibchen bevorzugen bei männlichen Fauen große, prächtige Schwanzfedern. Die machen den Fau aber nich stark, sondern ganz im gegenteil. Sie sind eher hinderlich. Ebenso das prächtige Hirschgeweih, was selbst bei einem Kampf mit einem anderen Hirsch sher hinderlich ist, als nützlich, oder die dunkle, dichte Mähne eines Löwen, unter der dieser Löwe viel mehr schwitzt, als eine mit heller, lichter Mähne.

"Überleben des Stärkeren" ist ein Mißdeutung von Darwin, die besonders bei den Nazis und dergleichen beliebt war. Hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder.

Das hat die Natur nicht vorgesehen. Und daran ändert sich auch in ein paar Jahrhunderten Kultur etc nichts.

Wie du siehst, ist das in der Natur nicht vorgesehen, selbst bei Tieren nicht und bei Menschen spielt die Körperkarft gegenüber der Intelligenz fürs Überleben eine mindere Rolle. Da nämlich der Mensch, der klug und geschickt ist und sich Waffen herstellt, jedem Muskelprotz überlegen ist...und das war auch sicher schon so in der Steinzeit.

Wenn du von deinen Klischees nicht runter kommen möchtest, gut. Aber du willst doch damit deine Menung zu Männlichkeit und Weiblichkeit "beweisen". Es ist aber kein Beweis, weil es schlichtweg nicht stimmt.

gUuxs


Soso...

eins ist für mich klar:

Schwäche pflanzt sich nicht fort.

Warum hast DU dann eigentlich noch diesen Drang?

Für die Evolution bist du längst "tot". Du wirst dich nicht mehr fortpflanzen.

Da diese Mechanismen ja älter sind als die moderne Medizin dürftest du den Drang also gar nicht mehr haben.

Unter früheren Bedingungen wäre das Verschwendung von Recourcen, Du würdest damit deine Population schwächen....

Und bei Evolution geht es doch um das Überleben der Art, nicht des einzelnen, oder stimmt das nicht?

;-)

wSieauchhimmxer


gus

oder stimmt das nicht?

Nee, stimmt nicht. Dem Einzelnen ist das Überleben der Art piepegal, siehe "Das egoistische Gen" von Dawkins.

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