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Psychisches Erleben beim Sex: "Aufnehmen" & "Eindringen"

g'us


"Was M. Storch schreibt ...

... (übrigens Fachfrau auf dem Gebiet Psychologie), ist uralt."

Ja, das stimmt. Wirklich URalt.

Die alte Leier Menschen in Schubladen stecken zu wollen.

Wer meint, das negieren zu müssen, bitte sehr. Ist aber ein wenig unsinnig. Denn es ist so, mit den Gegensatzpaaren. Es gibt viele Belege dafür, dass Frauen männliche Männer bevorzugen.

Im Gegensatz zu deinen "Belegen", die einfach Behauptungen sind gibt es hier echte BEISPIELE.

Und die zeigen, daß Frauen sich genausowenig in die Schubladen einordnen lassen wie Männer. Du sagts: "Jeder, wie er mag. Dann sollen sich Männer aber nicht wundern, warum sie nicht zum Zuge kommen." Der Witz ist doch: ICH komme ja "zum Zug". :-) Trotzdem wird hier mein Empfinden als "unmännlich" dargestellt.

Euch interessiert hier doch keine einzige "männliche Psyche".

Euch interessiert doch nur, warum ihr keinen Mann findet, der so ist wie IHR ihn wollt.

Und deshalb formuliert ihr krampfhaft REGELN der Männlichkeit.

Viel Glück.

:-(

L&iebdes0Sqtixch


Cyman das du für, und nicht gegen zärtliche Liebhaber und deren Freundinnen redest, konnte ich beim besten willen nicht erkennen. Dann tuts mir Leid da hab ich ja deine Absicht total falsch eingeschätzt und ganz umsonst dagegen gewettert :-D Dein ganzes Post auf das ich mich bezogen hab kam mir vor wie ein Plädoyer für den weiblichen Orgasmus, nur das alle Schlußfolgerungen genau umgedreht sind...

Also sind wir uns ja doch einig. Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe sollen Frauen, auch dir gegenüber, den Orgasmus einfordern. Gut dann sage ich mal so, vermutlich verzichten Frauen auch gern mal auf den O., wenn sie dafür mehr Zärtlichkeit bekommen, oder all das was im allgemeinen abwertend als "Vorspiel" (vor dem so unglaublich "wichtigen Akt", sein Teil reinzustecken und stundenlang zu stoßen) abgetan wird. Wo wir grade dabei sind, mit "falsch" habe ich dich natürlich nicht zitiert, ich bin nicht sicher um welches Stilmittel es sich überhaupt handelt, jedenfalls dasselbe wie du es bei "rein-raus", "vollziehe" usw. benutzt...

Also, genau deine Annahme, Sex wäre für Frauen (allgeimein) nicht befriedigend, halte ich für totalen quatsch und die Meinung vieler Frauen gibt mir Recht. Das der Orgasmus für die meisten Männer eine große Rolle spielt ist klar und verständlich/erklärbar, aber man darf nicht von sich, also von Männern auf Frauen schließen oder umgekehrt.

Ich denke was du sagen wolltest war dann Frauen sollten mehr Zärtlichkeit, Hingabe, Einfühlsamkeit oder Schlicht Hingabe einfordern, statt dem Orgasmus, der ihnen nicht das einzige ziel vor Augen ist beim Sex (sollte es auch den Männern nicht sein, aber die Realität sieht halt schon so aus wie mir scheint).

Mboes KHatharxsis


Das ist keine Diskussion

Gus, ich kann dir nur beipflichten!

Dieses Forum eignet sich nicht dazu die eigene Sicht der Realität zu missionieren!!

Jeder von uns hat seine eigenen individuellen Erfahrungen gemacht. Jeder kann versuchen darin ein System zu erkennen, aber falls irgendjemand auf Grund seiner persönlichen Erfahrungen widerspricht, dann hat man das so zu akzeptieren und nicht zu sagen, wie er/sie nach dem eigenen Pseuosystem sein sollte. >:(

Niemand von uns hat das Recht zu behaupten eine wirklich objektive Einschätzung abzuliefern, denn unser Blick auf die Welt ist immer subjektiv. Also stellt hier keine Dogmen auf, wie etwas "ist". Ihr wisst es nicht und ich weiß es auch nicht. >:(

und kommt mir hier nicht mit "statistisch", denn dieses Forum ist nicht represäntativ für die Gesellschaft.

Der Zweck dieses Forums ist es Erfahrungen auszutauschen!

Wenn man möchte, kann man diese Erfahrungen integrieren. Wenn nicht, auch gut!!

LRiebesUStich


morgenluft...

Zitat:

.Ha. Frauen, ausgenommen solche "devoten Luder" wie hier im thread vertreten funktionieren anders beim Sex und erotik als Männer. Akzeptiere es.

In diesem Thread werden die Begriffe "Dominanz" und "Männlichkeit" laufend und völlig beliebig vertauscht, verwechselt und durcheinandergewürfelt. Dazu kommt noch, dass dem Wort "Dominanz" hier ganz selbstverständlich - zumindest ein Beigeschmack - von Sadismus unterstellt wird. Und wenn du hier fein säuberlich zwischen "devoten Ludern" und "Frauen" unterscheidest, dann macht es die Sache nicht besser. (Glaub mir, jedes "devote Luder" hier weiss besser wie "Frauen" funktionieren als du - oder auch jeder andere Mann).

Hä? Ich weiß nicht worauf du hinaus willst.

Und wo ist mein smili geblieben, ohne macht es die "devoten Luder" so ernst und hässlich...

Das stimmt nur bedingt. Eine Frau durch "wildes Rammeln" zu erregen und zum Höhepunkt zu bringen ist eine schwierige Sache, die nur die wenigsten Männer beherrschen. Selten ist sie deshalb, aber nicht - wie du meinst - weil "Frauen" anders ticken.

Was gibt es da bitte noch zu beherrschen....? "wildes rammeln" hatte ich genau deshalb so geschrieben, weil ich damit liebloses rein raus, möglichst noch in high-speed tempo meinte.

Wenn du grade darauf stehst bitte, ich bin mir aber sicher das Frau an sich nicht drauf steht.

Ich weiß nicht wieso Frauen Sex ohne Orgasmus mehr genießen können, ich bin ein Mann! Also stell mir bitte nicht Fragen darüber, auch keine rethorischen :-) Frag lieber deine Geschlechtsgenossinnen. Jedenfalls ziehen fast alle Frauen Zärtlichkeiten ohne Sex lieblosem Sex vor, was sich zB. auch in den vielen vorgetäuschten Orgasmen äussert, Frau hatte Vorspiel, der eigentliche Akt wird aber als eher mässig empfunden und sie will dem ein Ende machen ohne den Partner zu kränken. Und wieso, ich denke weil beim eigentlichen Akt die Zärtlichkeit plötzlich vergessen wird und der Egoismus, beim annähern an den männlichen Orgasmus, doch einzug hält.

Bemerkst du den Widerspruch? Vorspiel = erregend, aber Erregung führt nicht zum Orgasmus? Und braucht es auch nicht?

Vorspiel war nur ein Beispiel für Zärtlichkeit. Denn viel mehr gibts ja nicht, beim, für die Frau, "schlechten" Sex.

Erregung ohne Befriedigung ist für eine Frau genau so schön wie für einen Mann! Nichts anderes. Wozu gibt es dann überhaupt einen weiblichen Orgasmus, wenn schon die Erregung Befriedigung ist?

Nein, das sehe ich anders. Für einen Mann ist Sex ohne Orgasmus in den meisten Fällen wie eine halbe Sache, er muss einfach kommen, frauen erleben es anders. Ich weiß das das schreckliche Verallgemeinerungen sind, aber bitte geh du auch nicht nur von dir aus.

Es wird vermutet durch den weiblichen O. erhöht sich die warscheinlichkeit auf Schwangerschaft, eine endgültige Funktion in dem sinne ist aber noch nicht geklärt. Es kann auch einfach daran liegen, das die Klitoris das weibliche Pendant zur Eichel ist und eigentlich so garnicht von Mutter Natur eingeplant ist, sich aber als nützlich erwiesen hat. Aber ist es denn überhaupt wichtig?

Jeden Mann, der sowas schreibt, 1) möchte ich mit dem Kopf an die Wand knallen und 2) von dem weiss ich, zu welcher Kategorie von Liebhabern er gehört.

1) Aua. Ganz schön gewalttätige Fantasien die du da hast. Ich glaube nicht das du das tun wolltest würden wir das live diskutieren, ich meine es nicht im Geringsten egoistisch und will Frauen nichts vorenthalten, im Gegenteil, ich will Vorurteile und falsche Meinungen von Männern richtig stellen.

2)Das wage ich sehr zu bezweifeln. Du hast Null ahnung und machst grade den selben Fehler über den du dich aufregst.

AIrvtxus


Wenn ich das alles lese zeigt das doch alles nur wie krank das menschliche Gehirn ist. Perfide spinnen das Unterbewußtsein, die akuten Bedürfnisse Phantasien, die erlebt werden wollen und können oder auch nicht. Ein Maß der Dinge gibt es wohl nicht. Nur "Nein" heißt "Nein" wie unsensible die Männer auch immer sein mögen, wenn nicht eine "eindeutige" Geste etwas anderes deutet.

T>uranxdot


LiebesStich:

Gut dann sage ich mal so, vermutlich verzichten Frauen auch gern mal auf den O., wenn sie dafür mehr Zärtlichkeit bekommen

Muß man sich denn entscheiden, entweder Orgasmus oder Zärtlichkeit? Es ist durchaus möglich beides zu bekommen. Zuviel verlangt ist es eigentlich auch nicht.

Das der Orgasmus für die meisten Männer eine große Rolle spielt ist klar und verständlich/erklärbar, aber man darf nicht von sich, also von Männern auf Frauen schließen oder umgekehrt.

Du darfst aber auch nicht den Schluß ziehen, daß Frauen der Orgasmus weniger wichtig ist als Männern, nur weil sie eben Frauen sind.

Für einen Mann ist Sex ohne Orgasmus in den meisten Fällen wie eine halbe Sache, er muss einfach kommen, frauen erleben es anders. Ich weiß das das schreckliche Verallgemeinerungen sind, aber bitte geh du auch nicht nur von dir aus.

Woher weißt du denn so genau wie Frauen es erleben??

Ich stimme zwar mit morgenlufts anderen Aussagen nicht überein, aber in dem Punkt hat sie recht. Sex ohne Orgasmus ist für eine Frau nicht wirklich befriedigend. Es ist nur eine "halbe Sache". Da ich es selber schon erlebt habe, kann ich dir sagen, daß Befriedigung und Glück das letzte ist , was man danach empfindet.

Jedenfalls ziehen fast alle Frauen Zärtlichkeiten ohne Sex lieblosem Sex vor, was sich zB. auch in den vielen vorgetäuschten Orgasmen äussert

Etwas merkwürdige Schlußfolgerung. Zärtlichkeiten ohne Sex sind natürlich schön. Liebloser Sex ist Definitionssache, nur weil etwas schneller und härter zugeht ist es noch lange nicht lieblos. Und wenn mir wirklich liebloser Sex geboten wird täusche ich doch keinen Orgasmus vor und lasse mich benutzen... ich würde aufstehen und gehen.

Frau hatte Vorspiel, der eigentliche Akt wird aber als eher mässig empfunden und sie will dem ein Ende machen ohne den Partner zu kränken. Und wieso, ich denke weil beim eigentlichen Akt die Zärtlichkeit plötzlich vergessen wird und der Egoismus, beim annähern an den männlichen Orgasmus, doch einzug hält.

Beim eigentlichen Akt brauche ich keine Zärtlichkeit, beim eigentlichen Akt sollte es schon härter zur Sache gehen. Um einen Orgasmus zu erreichen braucht eine Frau keine Zärtlichkeit (also kein sanftes Streicheln und zarte Berührungen), sondern die richtigen, schnellen Bewegungen...

Caalaci9rya


Es ist eben so - und das klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd, aber nur eine Frau, die den Mann als ihr natürlichermaßen überlegen und als ihren selbstverständlichen Führer betrachtet, ist voll Orgasmusfähig und kann sich in allen Facetten ihres Seins als Frau fühlen.

nichts anderes sage ich hier.

Genau das was du dir hier als "falsch" definierst ist die Realität, Frauen ist der Orgasmus nicht so wichtig wie Männern, weil sie Sex auch ohne richtig genießen können (welcher Mann kann das schon?)..

Welch Unsinn! Was bitte soll denn dabei genossen werden? Das dient nur als Erklärung dafür, dass Frauen trotzdem Sex haben (sollen? müssen?).

ja, der GEdanke beschleicht mich dabei auch ;-D

Vorspiel, auch mal kuscheln, ist für sie viel wichtiger und erregt sie erst soweit das es in richtung Orgasmus geht.

Bemerkst du den Widerspruch? Vorspiel = erregend, aber Erregung führt nicht zum Orgasmus? Und braucht es auch nicht? Erregung ohne Befriedigung ist für eine Frau genau so schön wie für einen Mann! Nichts anderes. Wozu gibt es dann überhaupt einen weiblichen Orgasmus, wenn schon die Erregung Befriedigung ist? Jeden Mann, der sowas schreibt, 1) möchte ich mit dem Kopf an die Wand knallen und 2) von dem weiss ich, zu welcher Kategorie von Liebhabern er gehört.

treffend bemerkt. Ich hatte einige von der Sorte, die meinten, Erregung reiche ja für eine Frau. Befriedigung müsse nicht sein. Mit sowas mach ich es einmal. NUR einmal.

gus:

"Brief und Siegel drauf", daß hier endlich geklärt wird wie Männer und Frauen SIND:

Zitat:

Und ein Mann ist nun mal aktiv, erobernd, sich nehmend, was er will. Wenn er das nicht kann, ist er asexuell.

Ich glaube hier piepts!

Das ist doch unterstes Wochenschau-Niveau.

Ganz tolles Gespräch

du kannst anscheinend anderer Leute Meinung nicht stehenlassen. Ein nicht aktiver, nicht fordernder Mann ist für mich ein Weichei. Punkt, aus, Ende. Bestenfalls ein Freund. Und mit Freunden ficke ich nicht. Sie erregen mich NULL.

Grainne

Wyatc{h-Irobny


gottchen man kann sich auch über jeden scheiss den kopf zerbrechen

C-albaci5rya


Erregung ohne Befriedigung ist für eine Frau genau so schön wie für einen Mann! Nichts anderes. Wozu gibt es dann überhaupt einen weiblichen Orgasmus, wenn schon die Erregung Befriedigung ist?

Nein, das sehe ich anders. Für einen Mann ist Sex ohne Orgasmus in den meisten Fällen wie eine halbe Sache, er muss einfach kommen, frauen erleben es anders. Ich weiß das das schreckliche Verallgemeinerungen sind, aber bitte geh du auch nicht nur von dir aus.

und du lebst im vorigen Jahrhundert. Bei solch antiquierten Meinungen hat es keinen Zweck überhaupt noch zu diskutieren. Glaubst du das eigentlich, oder willst du es nur deinen unfähigen Geschlechtsgenossen glauben machen ??? Mann muss kommen, aber Frau ist es mehr oder weniger egal? Sag mal, wo leben wir denn? Oder, welche Mäuschen hattest du bisher im Bett? Die haben sich wohl alle nicht getraut, den Mund aufzumachen :-o

Du hast NULL Ahnung von Frauen und verbreitest Lügen. Das ist alles. Anmaßend, deine Behauptungen, das ist alles.Typisch männliche Anmaßung, übrigens.

Beim eigentlichen Akt brauche ich keine Zärtlichkeit, beim eigentlichen Akt sollte es schon härter zur Sache gehen. Um einen Orgasmus zu erreichen braucht eine Frau keine Zärtlichkeit (also kein sanftes Streicheln und zarte Berührungen), sondern die richtigen, schnellen Bewegungen...

richtig.

Grainne

b/abxs


grainne (und wer sich sonst angesprochen fühlt...),

bitte versuche, meinen beitrag ruhig zu lesen, ohne dich schon von anfang an darüber aufzuregen, dass mein name drunter steht. denke darüber nach, und versuche zu verstehen, was ich dir hier erklären möchte.

Ein nicht aktiver, nicht fordernder Mann ist für mich ein Weichei. Punkt, aus, Ende. Bestenfalls ein Freund. Und mit Freunden ficke ich nicht. Sie erregen mich NULL.

das ist auch ok so, nicht jeder mann muss dich erregen. du kannst ja geil finden was du willst, so wie ich geil finde, was mir gefällt.

ABER nicht jeder mann, der für dich uninteressant ist, ist deshalb für alle frauen uninteressant, ein weichei, ein nichtbringer. denn du bist nicht das mass aller dinge, du bist nicht die anspruchvollste unter allen frauen, du bist nicht die weiblichste aller frauen, du bist nicht die geilste unter allen frauen. du bist nur eine frau, die eben ihre persönlichen neigungen hat. du bist nur eine seite, du bewegst dich in der nähe eines extrems, nicht in der masse. also hör doch bitte auf, davon zu reden, dass alle frauen das wollen, was du willst. ich bin eine frau, und ich will nicht das, was du willst.

ich bewege mich in der nähe des anderen extremes. zwischen deiner seite und meiner seite gibt es eine masse an leuten, die nicht so (mehr oder weniger) "einseitg" veranlagt sind, wie du oder ich. sie haben normalen sex, mal so und mal so. ohne klare aktiv-passiv-einteilung... ohne feste regeln, ohne starke oder besondere neigungen. für diese masse kannst du nicht sprechen und ich kann es auch nicht. du kannst nicht für diese frauen beurteilen, welche männer sie geil finden müssen, ich kann es auch nicht.

männer, so wie frauen, haben das gute recht, sich im alltag und beim sex so zu verhalten, wie es ihrer persönlichkeit und ihren vorlieben entspricht. wenn sie sich dabei weniger an einem klischeehaften rollenbild orientieren möchten, dann ist das auch ihr gutes recht. ihnen deshalb gleich damit "zu drohen" dass sie SO aber beim anderen geschlecht gar nicht ankommen können, geht an der wahrheit vorbei.

du regst dich über "die emanzen" auf, die dir vorschreiben wollen, wie sex heutzutage auszusehen hat. du regst dich über "die emanzen" auf, die mit ihren gleichberechtigungs-bemühungen das männerbild, dass du bevorzugst, kaputtmachen.

ABER du nimmst dir selbst genau das gleiche recht heraus, wie diese "emanzen". du schreibst anderen frauen vor, welche art von sex sie gleich finden sollen. du schreibst männern vor, welchem männlichkeitsbild entsprechend sie dich zu verhalten haben. du verhältst dich wie eine, von dir so abgelehnte "emanze", nur tust du das in genau die andere richtung.

ich persönlich halte auch nichts davon, jeder frau vorzuschreiben, sie müsse sich beim sex gleichberechtigt verhalten. das macht doch niemanden automatisch glücklicher oder zufriedener. ich halte aber auch nichts davon, den leuten vorzuschreiben, dass männer dominant und frauen devot sein müssten. das macht auch niemanden automatisch glücklicher.

ich hab mich in den ersten jahren unendlich oft überwinden müssen, hab wasweissichwie oft weinend im bett gelegen, weil ich nicht wusste was mit mir los ist, warum ich nicht so "einfach" funktioniere wie andere frauen. ich hab nicht verstanden, warum mich das weit verbreitete getue beim sex nicht so geil macht, wie es sollte. es war hart und oft schmerzhaft, herauszufinden, was mir spass macht und auch den mut zu finden, es so zu tun.

... und jetzt kommen hier ein paar masochistische frauen und erklären, tief in sich wolle doch jede frau einen harten, dominanten mann, und erklären ihre extreme neigung zum naturgesetz. wer das nicht erkennt, würde seine weiblichkeit verleugnen.

wie wäre es denn, wenn hier langsam mal wirklich etwas vorsichtiger mit verallgemeinerungen umgegangen wird. es muss doch möglich sein, dass sich ein paar frauen, die beim sex sehr dominante männer bevorzugen, sich unterhalten, ohne dabei jede andere art von sex knietief in den dreck zu trampeln. ohne dabei ihre art von sex als die weiblichste, die natürlichste und sogar als die normalste hinzustellen. ihr unterhaltet euch hier über ein extrem! es muss doch gehn, dass ihr das tut, ohne zu unterstellen, dass jede frau die anderen sex hat, ihre weibliche seite verleugnet oder bloss irgendeinem mann gefallen will.

ausserdem: wenn eine frau gern hart gefickt wird, dann hat das auch nicht wie selbstverständlich mit ihrer psychischen weiblichkeit zu tun, sondern kann genauso gut nur an ihrer anatomischen weiblichkeit liegen. anders: nicht jede frau, die diese art der körperlichen stimulation mag, steht auch drauf, sich unterzuordnen oder scheisse behandelt zu werden. ihr werft immer gleich alles ganz allgemeingültig in einen topf, nur weil es bei euch persönlich zufällig in einem topf liegt, und insgesamt diese masochistische neigung ergibt.

hier wird immer wieder masochismus[/i] mit [b]weiblichkeit verwechselt. worüber ihr hier redet, ist in erster linie masochistischer sex, nicht typisch weiblicher sex. es muss euch doch irgendwie möglich sein, das besser auseinander zu halten, und eure weiblichkeit nicht ständig als begründung für euren masochismus herzunehmen. masochismus/passivität muss sich genausowenig wie dominanz/aktivität oder sadismus einem geschlecht zuordnen lassen.

noch was anderes, grainne.

es erheitert dich scheinbar sehr, dass gus von "gefressenwerden" schreibt. fällt dir da eigentlich gar keine parallele zu deinem eigenen empfinden auf? du findest es geil, wenn ein mann mit seinem harten schwanz ganz dreist in deinen körper eindringt. gus findet es geil, wenn ein gieriges weibliches geschlechtsorgan ganz dreist seinen harten schwanz in sich aufsaugt und frisst.

machst du dich neuerdings gerne über masochismus lustig?

wPieaucphimTmexr


Calacirya

alleine bin ich im Alltag ja vollständig.

Ach, ja? Tatsächlich?

Hier geht es ausschließlich um die sex. Komponente.

Und wie sieht es damit aus, wie passen die Komponenten zusammen? Sind Alltag und Sex zwei gespaltene völlig anderes agierende und fühlende Personen? Dann passt der hier schon gefallene Ausdruck "schizophren" sehr gut. Oder spiele ich beim Sex eine andere Rolle, als im Alltag? Dann ist es ein Rollenspiel, aber das lehnst du ja für dich ab. Also bleibt schizo.

w"ieau)chixmmer


gus

Es heißt, WENN du in einer Hinsicht SO bist, dann SUCH in genau der Hinsicht eben das ANDERE.

So hab ich das mit dem Ying und Yang auch immer verstanden, ein Streben nach Ausgleich. Das kann allerdings langweilig sein, es sei denn, man lebt auch die Extreme, aber hat sie für sich sozusagen "versöhnt".

Aber die Namen sind austauschbar und an den Enden, den Extremen, gehen sie wieder ineinander über.

Das sind dann wohl die Paradoxen, die so schwer zu verstehen sind, aber dennoch alltäglich.

wBi@eau"chi]mmxer


Gamma-Atömchen

Natur:

Die Dominanz des Männschens, seine stärke, sozialer Rang, seine Kompetenz

Schon das beruht auf menschliche Rollenklischees, denn in der Natur gibt es eine Menge Arten, wo die Weibchen dominant sind: Elefanten, Bonobos (stark mit uns verwandt), Orcas...

Da hat man sich die Tierwelt unter menschlichen Klischees angeschaut und geglaubt, dass männliches Imponierverhalten auch gleichbedeutend mit Dominaz ist. Genauer hingeschaut musste man das inzwischen revidieren.

"Die Gemeinschaft der Bonoboweibchen ist viel enger als bei den Schimpansen. Erst durch den Gewinn an Akzeptanz der Weibchen wird der Weg in die Gemeinschaft des gesamten Verbandes geebnet. Das Sozialleben der Bonobos ist also nicht nur auffallend auf die Weibchen orientiert, sondern scheint von ihnen dominiert zu sein. Dies wäre für Primaten dieser Entwicklungsstufe so ungewöhnlich, dass die Experten lange zögerten, diese These öffentlich zu vertreten."

Aber die Klischees stereben scheinbar nicht aus.

Mpom an?d Dxead


@ babs:

schön geschrieben. Fühle mich sofort besser, wenn ich eine Frau nicht "die Treppe hochrammeln" muß, um als vollwertiger Kerl zu gelten. Eine Beziehung, in der das von mir erwartet wurde, habe ich beendet. Nicht, weil ich keinen Spaß an der Sache gehabt hätte, sondern weil mir diese ständige Erwartungshaltung voll auf den Keks ging.

Meine schönsten (leider auch seltensten) Erfahrungen sind die vom gleichzeitigem "Aufnehmen und Eindringen". Leider klappt das (für mich) nur selten und zu dritt. Und leider (für Dich :-) )muß man dafür einer von den zwei Kerlen sein. Da bleibt dann auch kein Raum mehr für irgendwelche Egotrips und da fließt und geht auch endlich alles ineinander (mir egal, wenn da die Metaphern von Kreisen und Halbkreisen nicht mehr greifen).

Allerdings muß ich zugeben, dass das für mich nur als Modell für erfüllten Sex, nicht als Modell für eine erfüllte Partnerschaft taugt.

w3ieauwchim7mer


Ein Emotionaut

Ob man sie damals in der wunderbaren Steinzeit einfach gepackt, neben das Feuer geworfen und gevögelt hat

Dummer Weise wurden mittlerweile in der Gegend Kudistan Hochkulturen entdeckt aus der Steinzeit, wo ziemlich eindeutig ist, anhand der Reliefs, dass die Frauen in dieser Kultur eine sehr hohe, wenn nicht gar dominate Position hatten. Aber in den heutigen Köpfen scheint da ein komisches Bild von der Steinzeit zu herrschen, so wie es in unserer Schulbüchern gemalt war und das halten wir für die Wahrheit. Übrigens erhielten auch Frauen als Grabbeigabe Jagdwaffen.

Aus diesem falschen Bild von der Vergangenheit, was deshalb so falsch dargestellt ist, weil es von Menschen so gesehen wurde, die männliche Dominazklischees im Kopf hatten, leiten wir scheinbar heute noch ein "So sein" von Mann und Frau ab. Es ist aber nichts weiter als ein Umkehrschluß. Weil heute Mann und Frau nach langer patriarchaler Tradition so sind, geht man einfach davon aus, in der Steinzeit wären die Verhältnisse auch so gewesen. Neuere archäologische Funde lassen da aber sehr große Zweifel dran aufkommen und es sieht so aus, als müßten wir bald unser Klischeebild von der Steinzeit, sowohl, was Mann/Frau angeht, als auch, was ihr angebliches "Primitivsein" angeht, revidieren.

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