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Frauenarztbesuch: Die Gefühle der Frau und ihres Partners

C#lauds2ia


ironisch schreibt man mit einem o, die zwei rr darfst du in deinem Fall dagegen ruhig stehen lassen...

FgromW Eurropxe


Brustabtasten durch Ärzte

ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft medizinisch gesehen genauso harmlos wie überflüssig. "Knötchen in der Brust entdeckt frau auch bei der normalen Körperpflege" (bzw. auch der Partner beim Sex.

"Es ist höchste Zeit mit diesem Spuk in der Gynäkologie aufzuhören" - Originalzitat von schwedischen führenden Gynäkologen.

Was dieser guter Mann nicht bedacht hat, ist aber wahrscheinlich der PSYCHOLOGISCHE Beruhigungseffekt, den sich mancheine unserer krebsgefahr-bewussten jungen Frauen regelmäßig vom FA abholen möchten.

Während es nun Aufgabe der Frauenärzte wäre, Frauen selbstbewusster zu machen, belassen die meisten die Frauen in der Vorstellung, nur sie als Arzt könnten Brustveränderungen erkennen.

Farom Eu<rope


Das Geheimnis der Weiblichkeit

liegt im körperlichen Sinne in den inneren weiblichen Geschlechtsorganen. Diese haben für viele Menschen eine symbolische Bedeutung. Warum sonst gibt es "Schamgefühl", ist Sex mit einem Fremden für viele ein Grund, eine Partnerschaft zu beenden.

Die Menschen neigen also dazu, der körperlichen Materie (die allerdings das Wunder der Fortpflanzung erbringt) eine SYMBOLISCHE Bedeutung zuzuerkennen. Die Sexualorgane (vor allem der Frau) sind ein TABU, an das frau nur sich und den geliebten Partner heranlässt.

Es gibt wohl folgende Abstufungen:

1. Einem Menschen nackt seine (äußeren) Sexualorgane zeigen (Sauna, (FKK-)Strand

2. Einem Menschen erlauben, die inneren Sexualorgane (=Vagina) zu berühren/hineinzuschauen

3. Mit einem anderen Menschen gemeinsam Lust empfinden, mit und an diesen Sexualorganen (Sex).

Für mich persönlich ist Stufe 1 noch kein allzu großes Tabu. Wie Nighter, bin ich sogar stolz, wenn jemand anders meine Frau so in Sauna oder am Strand sieht. Schließlich lässt sich ja NUR MICH dort HINEIN (Stufe 2).

Und da liegt für mich das Problem: Der Frauenarzt bekommt bei meiner Frau ebenfalls STUFE 2 erlaubt, weil es ja "medizinisch erforderlich" ist.

Und da setzen meine ganzen Diskussionsbeiträge an:

A) Vieles, was der FA macht, halte ich - aus genannten Gründen - für nicht unbedingt notwendig oder sogar überflüssig/evtl. schädlich. Diesbezüglich bin ich empört, dass STUFE 2 überhaupt von meiner Frau erlaubt wird.

B) Natürlich können bei Krankheit (und auch Vorsorge) gynäkol. Untersuchungen "STUFE 2" erforderlich sein. Da das aber für mich schon eine TABU-Durchbrechung ist, würde ich mir wünschen, dass meine Frau dieses TABU respektiert, indem sie "Zeichen" setzt, die diese Situation DEUTLICH von STUFE 2 unterscheiden:

1. Zu einer weiblichen Gyn. gehen

2. Wenn zu einem männl. Gyn: den Partner mitnehmen.

[ Im Übrigen habe ich genau wie Nighter ein wissenschaftliches Interesse (Faszination) an gynäkologischen Dingen und hätte mich gern mit dem FA darüber unterhalten. Das meine Frau so etwas verwehrt, macht einen traurig. ]

Als Partnerschaftliches GEHEIMNIS bleiben also nicht mehr der inneren Sexualorgane an sich (der FA hat die Vagina meiner Frau mit seiner Ausleuchtung+Spekulum besser gesehen als ich), sondern ja - was? Der Sex an sich. Irgendwie ist aber ein Stück Romantik, Geheimnis etc. verloren gegangen. Für mich persönlich.

Das möchte ich aber niemandem aufdrängen. Jeder hat seine eigenen Gefühle, die alle "normal" sein können. Nur sich hier dauernd gegenseitig ironisch oder zynisch fertig machen, dazu habe ich keine Lust mehr!

Frdl. Gruß,

C#laudxsia


From Europe

Soll ich dir was sagen?

Deine Frau kann einem bloß Leid tun. Sorry...

DvonJatello


Irr - oh! - nisch

@Claudsia

Das mit dem Ausziehen und dem halbnackt in einer Kabine warten kenne ich auch noch, das war damals echt gängige Praxis und wir haben es alle nicht anderes gekannt. Übrigens auch bei der Frauenärztin, bei der ich damals war.

Ich habs einfach nicht getan, ich bin angezogen rein und niemand sagte etwas. Wenn ich untersucht werden sollte, war immer noch genug Zeit, mich ganz auszuziehen.

Geradezu rührend, wie Claudsia die "Würdelosigkeit" (Turandot), der alle unsere Mütter und Großmütter ausgeliefert waren, herunterspielt.

1. Wieso ist eine Frau nur ‚halbnackt‘, nachdem sie ihr Höschen und ihren BH ausgezogen hat?

Check‘ ich da mal wieder was nicht richtig?

2. Gabs‘ zu Zeiten unserer Mütter/Großmütter wirklich schon eine nennenswerte Zahl von weiblichen Frauenärztinnen - wie Du hier zu suggerieren versuchst?

War es denn nicht so, daß bis ca. 1914 Frauen überhaupt nicht zum Medizinstudium zugelassen waren?

3. Sei‘ mal ehrlich: wieviele Frauen - glaubst Du - hatten den Mut - so wie Du - erstmal 'angezogen' reinzugehen?

Ergänzungsfrage:

4. Warum glaubst Du wohl, wurde unseren Vätern/Großvätern nichts davon erzahlt? Wenn mein Vater z.B. nachfragte, dann bekam er zu hören "Frauengeschichten" und damit war dann alles gesagt.

Kommentar

(bissig, ironisch - ich kanns einfach nicht lassen):

Unsere Mütter/Großmütter hielten sich eben noch an die Regeln anständigen Benehmens:

"HALBGÖTTER sind von frau grundsätzlich im Evaskostüm zu begrüßen und brauchen nicht erst extra dazu aufgefordert werden, sich in dieses zu begeben".

N;igh_txer


Meine Frau hatte mich damals ohne mit der Wimper zu zucken zum FA mitgenommen, als ich (aus Neugier) mit wolte. Im Gegenteil, sie fand die Idee gut. Und während der späteren Schwangerschaft war ich dann fast jedesmal dabei. Allein deswegen, weil ich weiß wie es beim FA abgeht und der "Atmosphäre" bei den Untersuchungen (die nicht immer stattfinden). Der FA ging auch ganz natürlich auf meine Fragen ein. Allein aufgrund dieser Erfahrungen habe ich keinerlei Bedenken oder Probleme mit dem FA-Besuch.

Deine Frau sollte Dich doch mal mitnehmen. Mit einem Schlag wären unter Umständen all Deine Bedenken vom Tisch...

CTlaBudsxia


Donatello, könnten wir uns nicht mal zunächst auf die Zeit einigen, von der wir reden?

Ich habe aus meiner Erfahrung berichtet, und ich war vor Jahren bei einer FÄ und das lief genauso ab wie sonst auch bei den FAs, bei denen ich vorher gewesen war.

Und die FÄ hat mir nicht behagt, also wechselte ich wieder .

Heute ist das doch ein wenig anders geworden, nicht wahr?

Ich gehe zu meinem langjährigen FA zur routinemäßigen Kontrolle, ich bin keine 17 mehr und trotzdem werde ich jedsmal untersucht, weil es eben medizinisch notwendig ist. Schau mal ins Gyn forum, vielleicht wirst du dann etwas aufgeklärter...

Und mein Mann ist manchmal dabei, meistens jedoch nicht, er hat so und so kein Problem damit.

Wie machst du das eigentlich bei Darmspiegelungen? Darf da an deine Frau auch nur eine Ärztin ran? Analverkehr soll ja auch ganz anregend sein für manche...

Ferom7 Eurxope


@Nighter: Ganz genau

...es wäre schön, wenn sie mich mitnehmen wollen würde. Desto mehr, weil ich schließlich damals bei einem Teil der Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft und der Geburt selbst auch dabei war.

Die Handlungen sind nicht sexueller Art, aber das Sich-in-die-Vagina fühlen und schauen-lassen ist dermaßen intim und eine Sache, die nur der Frau und ihrem Partner vorbehalten ist, dass zumindest der Partner dabei anwesend sein sollte. Das ist auch Interesse an der geliebten Partnerin im positiven Sinne.

Ich frage mich wirklich, was eigentlich dahinter steckt, wenn eine Frau den PARTNER keinesfalls mitgehen lassen möchte. Gerade damit unterstreicht sie doch, dass ihr die Untersuchung peinlich ist? Dass es ihr vor ihrem Partner peinlich ist, dass es eine Situation in ihrem Leben gibt, in der sie die partnerschaftliche Intimität SO vor einem fremden Mann preisgeben "muss" ("muss" im Sinne: wenn sie sich untersuchen lassen will).

Peinlich, dass es ihr peinlich ist, dass man auch so "unsexuell" mit ihren Sexualorganen umgehen kann?

Peinlich, dass ein anderer Mann wohl gar nichts dabei empfindet, wenn er ihre "weibliche Pracht" sieht?

g@ol7den-drexam


Da das aber für mich schon eine TABU-Durchbrechung ist, würde ich mir wünschen, dass meine Frau dieses TABU respektiert, indem sie "Zeichen" setzt, die diese Situation DEUTLICH von STUFE 2 unterscheiden:

1. Zu einer weiblichen Gyn. gehen

2. Wenn zu einem männl. Gyn: den Partner mitnehmen.

Da sie es offenbar aber nicht tut, empfindet sie dein diesbezüliches Begehren wohl als genauso unsinnig wie wir.

Sind noch Fragen offen?

Nfigh4ter


In diesem Zusammenhang mal ein Frage an die Damen:

Würdet ihr Eueren Partner jederzeit zum Gynäkologen mitnehmen und warum (also warum "ja" oder "nein")?

In diesem ZUsammenhang habe ich mich selbst gefragt ob ich meine Partnerin mit zu einer Rektal- oder sonstigen Urologischen Untersuchung mitnehmen würde. Antwort: eindeutig JA!

CVlauDdsxia


From Europe

Vielleicht ist es ihr aber auch nur peinlich, einen Mann mitzunehmen, der alles mit Argusaugen beobachtet und sich evtl. danebenbenehmen oder unangebracht einmischen könnte?

Vielleicht will die Frau einfach nur in Ruhe ihre Untersuchung hinter sich bringen?

Also ich würde dich auch nicht mitnehmen, wenn du solche Bedenken anbringen würdest.

Mein Mann hat sich gestern den Bauch gehalten vor Lachen, als ich ihm von dieser Diskussion erzählte....

Meine Freundin auch.

g'olden>-d6ream


Ich frage mich wirklich, was eigentlich dahinter steckt, wenn eine Frau den PARTNER keinesfalls mitgehen lassen möchte.

Das fragst du dich wirklich? Ich würde mal sagen, daß die Einstellungt, die du dazu hast, dahinter steckt. Einen Typen, der eine gynäkologische Untersuchung unter irgendeinem sexuellen Aspekt sieht, nimmt keine Frau mit. Weil nämlich nicht die Untersuchung selbst, sondern diese Einstellung peinlich ist. Wie du hier gelesen hast, sind durchaus schon interessierte Männer mitgenommen worden. Aber die haben sich nicht aus sexuellen Motiven interessiert.

g3oldSen,-drxeam


@ Nighter

Ich denke, ich habe deine Frae beantwortet. Ja, natürlich würde ich einen Mann mitnehmen, der ein sachlich-wissenschafliches Interesse hat. Meinetwegen auch nur eine gesunde Neugier. Aber keinesfalls einen, der die Untersuchung als sexuelle Handlung betrachtet. Das wäre mir dann nämlich wirklich peinlich.

C4lPaudsxia


Nighter, ich würde meinen Mann jederzeit überall hin mitnehmen. Aber der hat kein Interesse und lehnt da zumeist dankend ab. Er hätte bei mir im Übrigen viel zu tun, wenn er jedesmal mitgehen müsste.

Proktologische Untersuchungen sind sowieso meiner Meinung nach mehr als abturnend, ich glaub ich würde bei ihm da auch nicht mitgehen wollen, ich möchte mir ein paar Illusionen erhalten.

Ich kenne Männer, die gehen aus diesem Grund nicht mit zur Geburt.

Nbighxter


Ich kenne Männer, die gehen aus diesem Grund nicht mit zur Geburt.

Wenn sie den optischen Akt der Geburt als sexuelle eventuell abturnend empfinden, ziehen dann diese Herren nicht auch zwei nicht zusammenhängende Bereich (Sexualität und Gynäkologie) zusammen?

Es sieht schon "merkwürdig" aus, aber ich habe in diesem Fall auch keine "sexuelle Brille" beim Blick in die Scham meiner Frau aufgehabt, insofern da auch keinen Zusammenhang hergestellt!

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