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Frauenarztbesuch: Die Gefühle der Frau und ihres Partners

F0romp Eurhopxe


Freundin mit zur Urologin?

@Kleio...

Da wurde auch die Frage gestellt, ob ich was dagegen hätte, wenn meine Partnerin mitkäme, wenn ich beim Urologen eine Rektal-Untersuchung hätte.

Ich muss dazu sagen: Der "Arsch" ist wohl höchstens eine "zweitrangige" Sexualzone, aber trotzdem: Wenn sie mitkommen wollen würde, weil sie findet, dass ich da als ihr Partner z.B. bei einer weiblichen Urologin untenrum nackt rumliege, dann würde ich sie GANZ KLAR mitnehmen.

Das wäre für mich ein VERTRAUENSBASIS in unserer Beziehung. Letztendlich ist mir NICHTS vor meiner Partnerin peinlich. Das wäre für mich lächerlich. Von daher dürfte sie auch sehen, wenn mir "ein Metallstab in den Allerwertesten" geschoben würde.

Ich frage mich eher, ob nicht jemand, der damit Probleme hat, "Minderwertigkeitskomplexe" hat? Gerne Eure Meinung dazu!

F)r4om (Europe


Der Unterschied zwischen Kac... und Frauenarzt

@Escada:

Also, beim Kac... muss ich wirklich nicht zuschauen. Der Unterschied ist für mich der, dass bei Toiletten-Angelegenheiten schließlich kein anderer Mann (Mensch) bei meiner Freundin ist. Sie ist allein. Und allein kann sie, finde ich, machen was sie will. Z.B. auch Selbstbefriedigung. Das würde mich nicht stören.

@ Escada,

was aber noch der "Witz" ist: Manchmal, wenn ich ins Bad komme, ist sie zufällig beim Kac... (sie schließt nämlich nicht mal ab) und sagt höchstens mal, "geh mal noch kurz raus".

Das heißt, die Ablehnung von meiner Frau, beim FA mitzukommen, hat dann doch wohl eindeutig mit "Peinlichkeit" vor dem Frauenarzt zu tun, und da bin ich beim zentralen Punkt: Ist das nicht BEI IHR ein Minderwertigkeitskomplex?

Wenn der Arzt NUR "Arzt" ist, wäre mir persönlich ÜBERHAUPT NICHTS peinlich. Es geht schließlich um MICH, (und um meinen Partner), aber nicht um den Arzt, oder? Was der findet, denkt etc. kann mir doch total egal sein?!?

EdsRccadxa


Was der findet, denkt etc. kann mir doch total egal sein?!?

dies würde somit bedeuten, dass dir auch egal sein kann, was er sich vorstellt, wenn er gerade deine freundin untersucht. dass du davona usgehst dass er irgendwelche phantasien hat ist zwar völlig paranoider schwachsinn, aber selbst WENN: ist soch jacke wie hose, hauptsache er vernachlässigt seinen job als arzt nicht und ist kompetent.

Srteuexr


Vorstellung

Wenn sich der Frauenarzt der Deine Frau untersucht hat, sich Deine Frau vorstellt wenn er mit seiner Frau schläft, dann wirst

Du es nie erfahren. Im übrigen wäre es doch ein Kompliment für

Deine Freundin. Du kannst Dir beim Sex ja auch andere Frauen

vorstellen, die Du z.B. in Pornos oder Magazinen oder auch nur

im Fernseh gesehen hast, vorstellen.

Ich bin auch der Meinung, dass die Untersuchung irgendwie

mit Sexualität zu tun hat, auch wenn viele das als Normalität

hinstellen. Es stimmt, wenn man sonst einer Frau den Fingern

reinschiebt, ist es eine sexuelle Handlung. Irgendwie hat es

der Frauenarzt schon gut, die Frauen kommen von selber in

die Praxis, ziehen sich aus und legen sich nackt auf den Stuhl

und warten bis der Arzt den Finger oder Instrumente reinschiebt.

Wie ich schon geschrieben habe, erregt mich die Vorstellung bei

meiner Freundin schon sehr. Meine Gedanken sind vielleicht nicht

die Normalität, es ist irgendwie ein leichter Fetisch von mir.

Beim Gedanken, wie sie sich in der Praxis auszieht, wie sie nackt

vor ihm steht und nackt auf dem Stuhl liegt, bekomme ich immer einen Steifen. Wie gerne würde ich die Untersuchung heimlich beobachten und sie dürfte auch sehr intensiv sein und lange dauern.

Hat von Euch Frauen schon mal jemand die Erfahrung gemacht,

dass der Arzt länger als notwendig untersucht hat.?

E4scaxda


mann wenn ich sowas höre! ich habe mal n schülerpraktikum bei nem fa gemacht und weiss definitiv dass eúre schwachsinnigen vorstellungen von wegen es sei soo toll entblößte weiber TAGTÄGLICH zu sehen und dass sexualität im spiel ist total unrealistisch und kindisch snd. mann leute werdet mal erwwachsen...

FRrom WEuropxe


@Steuer: Bin genau auf deiner Linie...

Hallo, was du grad schriebst, ist so ungefähr das was ich auch sagen will:

Die Untersuchung HAT mit Sexualität zu tun, für mich auch, und vielleicht ist es auch von mir ein kleiner Fetisch, dass mir der Gedankte, dass meine Freundin/Frau untersucht wird, nen Kick gibt. Es ist ein Gefühl aus "Erregung" aber auch "Aufregung" im Sinne von "Das finde ich nicht in Ordnung". Also irgendwie ein zweideutiges Gefühl.

So nach dem Motto: "Wenn sie schon zum Frauenarzt hinwill oder hinmuss, dann möchte ich wenigstens mit." Als sie vor 7 Jahren von mir schwanger war, war ich ein paar Mal mit (da hat sie mich mitgelassen).

Ich habe festgestellt, wenn ich mitgehe, kann ich es verkraften, weil ich meine "Erregung/Aufregung" darüber dann als "Kick" verarbeite. Wenn ich aber nicht mitdarf, verarbeite ich die "Erregung/Aufregung" eher als "Wut gegen den Frauenarzt".

Ist schon blöd.

Haben noch mehr von Euch Jungs/Männern ähnliche Gefühle (gehabt)?

FUrom E=uropxe


@Escada: Durftest Du "dabei" sein?

Hallo Escada,

eine kurze Frage nebenbei: Durftest Du als Schülerin während deinem Praktikum sogar bei "Untersuchungen" dabei sein (also Abstriche, etc.)?

Wenn ja, wurden die Patientinnen vorher gefragt, ob sie zustimmen, dass weitere Personen während der Untersuchung dabei sind?

Mich würde mal interessieren, wieviel Prozent ungefähr zugestimmt und wie viele abgelehnt haben.

Weil - bei einem "Schülerpraktikum" bist Du schließlich (noch) keine angehende Frauenärztin (Medizinstudentin) gewesen, oder? Im Prinzip also ne "normale Schülerin".

Danke für ne Antwort.

Tpur(andxot


Viel wichtiger ist aber doch, dass er danach die Möglichkeit hat, sich mental z.B. beim Sex mit seiner eigenen (älteren und vielleicht sexuell unattraktiven Ehefrau) meine Frau vorzustellen. Er hat sie "dort gesehen, von außen und innen", er weiß bloß noch nicht, wie sie beim Sex stöhnt.

Ja und? Jeder beliebige Kerl auf der Straße kann deine Freundin anschauen und sich vorstellen mit ihr Sex zuhaben. Jemand, der sie nackt in der Sauna sieht genauso. Es spielt gar keine so große Rolle, ob man die Frau wirklich nackt gesehen hat, ein wenig Fantasie reicht. Du kannst rein gar nichts dagegen machen, daß jemand in Gedanken Sex mit deiner Freundin hat und eigentlich kann es dir auch egal sein. Echten Sex hat sie mit dir und sonst niemandem.

Irgendwie hängt "Sexualität" doch dick und förmlich in der Luft beim Frauenarzt?

Nein. Du stellst dir da Sachen vor... da muß man sich an den Kopf fassen.

Sexualität hat mit Spannung zwischen 2 Menschen zu tun, Erotik, dem sexuellen Knistern, Blicken, Berührungen. Bei einer gynäkologischen Untersuchung ist davon rein gar nichts vorhanden.

Ich finde es irgendwie unbegreiflich, wie man die Sexualorgane und das Berühren von Sexualorganen (wenn auch aus "medizinischen Gründen") so komplett loslösen können will von "normaler sexueller Berührung".

Schließ mal nicht von dir auf andere. Wenn ich ein Baby auf dem Arm habe und es mir an die Brust greift ist das auch keine sexuelle Berührung (für das Baby sowiso nicht, aber auch für mich nicht). Es ist nun einmal so, daß man Körperteile mit ganz verschiedenen Motivationen berühren kann. Das Berühren der Vagina kann überhaupt nicht sexuell motiviert sein, dagegen kann das Berühren der Schulter auch sexuell sein.

Wenn sie mitkommen wollen würde, weil sie findet, dass ich da als ihr Partner z.B. bei einer weiblichen Urologin untenrum nackt rumliege, dann würde ich sie GANZ KLAR mitnehmen.

Das wäre für mich ein VERTRAUENSBASIS in unserer Beziehung.

Vertrauensbasis heißt für mich, daß ich nicht überall mit hingehe und meinen Partner kontrolliere. Ich traue meinem Partner soweit, daß er selbst einschätzen kann, wo die Grenzen liegen.

Und ich respektiere, daß eine medizinische Untersuchung eine sehr private Sache ist, bei der man den Partner nicht dabei haben will. Das hat nichs mit "Geheimniskrämerei" zu tun sondern eher mit Scham. Scham ist eine natürliche Sache und man sollte jemanden nicht zwingen trotz Scham etwas zu tun.

Das heißt, die Ablehnung von meiner Frau, beim FA mitzukommen, hat dann doch wohl eindeutig mit "Peinlichkeit" vor dem Frauenarzt zu tun, und da bin ich beim zentralen Punkt: Ist das nicht BEI IHR ein Minderwertigkeitskomplex?

Sie will dich nicht dabei haben, weil sie es peinlich findet einen in der Hinsicht so grundlos eifersüchtigen und kontrollierenden Freund zu haben. Kann ich verstehen. Den Minderwertigkeitskomplex würde ich eher auf deiner Seite sehen, wenn du dir wegen einem harmlosen FA-Besuch so einen Kopf machst.

Wenn der Arzt NUR "Arzt" ist, wäre mir persönlich ÜBERHAUPT NICHTS peinlich. Es geht schließlich um MICH, (und um meinen Partner), aber nicht um den Arzt, oder? Was der findet, denkt etc. kann mir doch total egal sein?!?

Was "der" findet ist dir scheinbar aber überhaupt nicht egal. Wenn du schon meinst, der träumt nachts von der Vagina deiner Freundin...

S)teuxer


@ Europe

Ich denke mal, Du musst nicht aufgeregt sein, wenn Deine Partnerin zum Frauenarzt geht. Es ist in den meisten Fällen

wirklich nur eine rein beruflich-medizinische Angelegenheit.

Sei froh, wenn Deine Partnerin zur Untersuchung geht, denn

schließlich kann man Krankheiten ( und die gibt es zu genüge )

feststellen und man kann die Krankheiten heilen. Was ist mehr

Wert: Eine gesunde Frau mit der Du durchs Leben gehen kannst,

oder eine kranke, dafür nicht untersuchte Frau?

Schau, mir ist es auch nicht recht, wenn irgendein Mann meiner

Freundin etwas reinschiebt, aber das ist der Frauenarzt und der

schaut nach der Gesundheit meiner Partnerin.

Vielleicht sollstest Du, wie ich, den Fetisch einfach ein wenig gedanklich ausleben und auch mit Deiner Partnerin offen darüber reden, was sie und was Du empfindest. Laß Dir mal einen runter holen von ihr, während sie Dir erzählt was beim FA passiert, ich

hab dann immer einen wahnsinnig tollen Orgasmus.

E!scaRdxa


eine kurze Frage nebenbei: Durftest Du als Schülerin während deinem Praktikum sogar bei "Untersuchungen" dabei sein (also Abstriche, etc.)?

. ja natürlich, ich soll doch was lernen.

Wenn ja, wurden die Patientinnen vorher gefragt, ob sie zustimmen, dass weitere Personen während der Untersuchung dabei sind?

Mich würde mal interessieren, wieviel Prozent ungefähr zugestimmt und wie viele abgelehnt haben.

woher sollten die senn wissen, dass ich nur praktikum mache? ich habs ja nicht auf der stirn stehen. die dachte ich wäre ne arzthelferin und gut ist. da wareg naj nie mehrere personen da, sondern nur ich und der arzt. da hat keine abgelehnt. keiner aht sich angestellt.

Weil - bei einem "Schülerpraktikum" bist Du schließlich (noch) keine angehende Frauenärztin (Medizinstudentin) gewesen, oder? Im Prinzip also ne "normale Schülerin".

und seit wann müssen banale arzthelfeinne medizin studieren? ist doch egal ob ich schülerin eines gymnasiums oder ener berufsschule bin oder ???

wen man bei nem arzt, egal bei welchem n praktikum macht, ist mabn auch bei allem dabei. bei den abtreibungen (war ne praxis mit op-zentrum) war ich ja auch dabei und habe mitgewirkt. irgendwas muss ich ja machen.

greez

gRolTden -%drexam


from europe

wurden die Patientinnen vorher gefragt, ob sie zustimmen, dass weitere Personen während der Untersuchung dabei sind?

Viele Frauenärzte haben bei der Untersuchung sogar grundsätzlich eine Arzthelferin mit im Untersuchungsraum. Aus Sicherheitsgründen. Denn es soll ja schon vorgekommen sein, daß Ärzte von Patientinnen wegen sexueller Übergriffe angezeigt haben.

Steuer

Irgendwie hat es der Frauenarzt schon gut, die Frauen kommen von selber in die Praxis, ziehen sich aus und legen sich nackt auf den Stuhl und warten bis der Arzt den Finger oder Instrumente reinschiebt

Schon mal dran gedacht, daß das Ganze auch zu einer Abstumpfung bezüglich visueller Reize führen kann und zu massiven Problemen im Privatleben? Ich habe einen Gynäkologen im Freundeskreis...

gYoDld\en-drPeam


Ich meinte natürlich, "daß Ärzte von Patienten angezeigt wurden" |-o

g9ol3den-@dream


:-| Ich will hier endlich eine Editierfunktion!

Von ihren Patientinnen

ApmericVan FWootb=axll


unnötiges Abtasten

Als meine Frau schwanger war, war ich auch öfter bei Untersuchungen beim Frauenarzt mit dabei, in erster Linie wg. der Ultraschallbilder, aber auch die normale Untersuchúng habe ich mitbekommen. Das war alles kein Problem für mich.

Als meine Frau dann allerdings kurz vor der Geburt schon im Kreißsaal war (ich war die ganze Zeit dabei) und die diensthabende Ärztin einen jungen, werdenden Arzt/Praktikant dabei hatte, der einfach ohne meine Frau vorher zu fragen, ob es ihr recht sei, nach der Ärztin auch in der Muschi meiner Frau rumfingerte, wurde mir schon etwas anders zumute. Gerade weil das zweite Abtasten medizinisch nicht erforderlich war. Klar, angehende Ärzte müssen ja auch irgendwie lernen, aber hätte man nicht vorher mal fragen können?

Es waren auch keine Eifersuchtsgefühle, die ich in dem Moment hatte, eher die Sorge um meine Frau, die für mich in diesem Moment ausgenutzt wurde. Das fand ich gar nicht gut. Aber ich war in dem Moment einfach zu aufgeregt, um zu protestieren.

F3rom QEurope


Offen darüber reden

@ Steuer:

Vielen Dank für Deinen Beitrag. Offen darüber mit meiner Frau reden, das würde ich ja gern. Als sie damals den 2. Termin hatte und ich mitwollte, hat sie mich aber ja sofort als "unnormal" bezeichnet.

Ich werde es vielleicht demnächst nochmal versuchen, darüber mit ihr zu sprechen.

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