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Frauenarztbesuch: Die Gefühle der Frau und ihres Partners

g1olden-{dreaxm


Wenn es hier um Ausleben eines Fetischs geht, kann man sich sachliche Argumentation ja sparen.

F(rom4 Eurxope


Unnötig häufige Untersuchungen (@American Football)

Hallo! Mit deinem Beitrag triffst Du es genau.

Ich finde, dass viele Frauenärzte eben häufiger untersuchen als nötig.

So hatte meine Frau ja bei der FA-Praxis ausdrücklich einen Termin zu reinen Krebsvorsorge geben lassen. Dann kommt sie am 5. Tag nach ihrem Regelbeginn dahin (Blutung war bereits 2 Tage abgeklungen, und sie wusste halt einfach nicht, dass so kurz nach der Regel kein günstiger Termin für nen Abstrich ist.

Dann sitzt sie bei dem FA im Besprechungszimmer (es war ihr erster Termin bei diesem FA), der fragt die Standarddaten von ihr ab (Geburt gehabt, wann zuletzt Regel? etc. etc.) und macht anschließend die Spekulum-Untersuchung um ihr zu sagen: "Für den Abstrich müssten Sie nächste Woche noch mal wiederkommen."

Jetzt musste sie also ein ZWEITES MAL die gesamte Prozedur über sich ergehen lassen (die sie schließlich auch gern so selten wie möglich machen will und die ja auch ganz einfach eine Stunde verlorene Zeit darstellt).

Da steckt für mich ARROGANZ oder FEHLENDES EINFÜHLUNGSVERMÖGEN des Arztes dahinter.

Erstens hätten die Helferinnen bei der Terminvereinbarung darauf hinweisen können, dass man in der Zyklusmitte am besten den Abstrich machen kann, und zweitens hätte der FA bei der Vorbesprechung bereits sagen können, als er erfuhr, dass sie erst vor 5 Tagen ihre Regel hatte: "Dann lassen wir mal jetzt die Untersuchung, kommen Sie lieber nächste Woche."

Aber nein, erstmal untersuchen jetzt, so auf Verdacht, zumindest die Brust usw.... (hat ja vielleicht sogar den Vorteil, dass es dann 2x Geld gibt...wenn er den Abstrich an einem 2. Termin macht).

Jedenfalls finde ich den Gedanken furchtbar, dass es dem Arzt überhaupt nichts ausmacht, dass eine Patienten dann halt zweimal bei ihm antanzen darf - für 'ne reine Krebsvorsorge.

FVrom Eeurope


FA-Besuch und Fetisch

@goldendream:

Also, anders als "Steuer" möchte ich sagen, dass ich nicht davon überzeugt bin dass es bei mir ein "Fetisch" ist. Vielleicht aber hat meine Frau es durch ihre Ablehnung jetzt für mich dazu gemacht??

F4rGom )Europe


@Turandot: Sexuelle und nicht-sexuelle Berührungen

Hallo!

Du hast ganz recht, dass es sexuelle und nicht sexuelle Berührungen an allen Körperteilen geben kann. Ich würde diese Berührungen als "sexuell gemeinte" und "nicht sexuell gemeinte" bezeichnen.

Unabhängig davon aber ist es ja nun mal so, dass der Mensch eben Sexualorgane hat, die sich von den anderen dadurch unterscheiden, dass man/frau sich dort nur dem Partner zeigt und sich auch nur von ihm dort berühren lässt.

Auch Frauen haben hier zu diesem Thema ja geschrieben, dass für sie der FA deshalb eben doch etwas "sehr intimes" hat.

Für mich ist der Gedanke schön, dass die Sexualorgane, die bei der sexuellen Begegnung zwischen zwei Partnern doch Mittelpunkt stehen, schon an sich "Sexualität" ausstrahlen und dort nur der Partner ran/rein darf.

Dass alle anderen Menschen dort nicht ran/rein dürfen, hat auch symbolischen Wert. Ein anderer darf dir zwar z.B. tröstend über den Rücken streicheln, aber z.B. unter keinen Umständen zwischen die Beine gehen.

Das Sich-nackt-Zeigen in der Sauna etc. ist dagegen, wie ich finde, nicht ganz mit zu vergleichen. Es fängt wirklich dort an, wo ein anderer Mensch bei Dich (die Frau) an oder in der Scheide berührt.

Das Sich-in-der-Scheide-Befinden finde ich übrigens etwas noch Intimeres, als wenn z.B. ein Urologe bei einem Mann den Penis kurz anfasst (wohl, weil die weiblichen Sexualorgane dadurch, dass sie innen liegen, ein noch größeres Geheimnis darstellen als der außen herumhängende Penis beim Mann).

g<o]ldSen-dmrxeam


from europe

hat ja vielleicht sogar den Vorteil, dass es dann 2x Geld gibt... wenn er den Abstrich an einem 2. Termin macht).

Das ist nicht von der Hand zu weisen. Da kann er zwei Mal Beratung abrechnen.

Im übrigen habe ich persönlich noch nie erlebt, daß ich zum Abstrich noch mal hätte wiederkommen sollen. Egal, zu welchem Zeitpunkt während des Zyklus ich da war. Bei keinem Frauenarzt.

F:rom E\urope


@goldendream:

Würdest Du also auch sagen, dass dieser "Doppeltermin" eindeutig zeigt, dass dieser FA eine ziemlich komische Art hat, Termine und Untersuchungen durchzuführen?

Im Übrigen sagte meine Frau nach dem 1. Termin auf meine Frage, wie sie denn diesen neuen FA fände: "Er nimmt sich Zeit, macht die Untersuchung sehr gründlich."

F^romH Euxrope


Fragt der FA, ob die Frau in einer festen Beziehung ist?

Noch ne Frage:

Meine Frau war bei diesem für sie neuen FA ja zum erstenmal, und trotzdem hat er bei der Anamnese, also der Abfrage der persönlichen Patientendaten nur gefragt, ob sie schon mal geboren hat (Antwort ja), ob sie die Pille/Spirale nimmt (Antwort nein), ob sie regelmäßig Medikamente nimmt (Antwort nein) und wann sie zuletzt ihre Regel hatte, ob sie irgendwelche Zwischenblutungen oder Beschwerden hätte etc.

ER HAT NICHT gefragt, ob sie eine feste Beziehung hat, ob sie regelmäßigen Geschlechtsverkehr hat.

Meine Frage: Müsste oder sollter ein guter FA das nicht fragen, wenn er eine neue Patientin vor sich hat? Infektionen und auch das Krebsrisiko am Gebärmutterhals (darum geht es ja beim PAP-Abstrich) werden doch auch davon beeinflusst, wie das Sex-Leben der Frau aussieht.

mLenscshenkinxd


himmelhergott

wie kann man sich nur so ausgiebig mit nem Arztbesuch beschäftigen?

Vielleicht hat er sie ja auch Untersucht, damit sie nicht einmal ganz umsonst gekommen ist.

Die Beratung konnte er schon abrechnen, nachdem sie gesagt hat, dass die Blutung gerade vorbei war.

Vielleicht hat er auch erst bei der untersuchung gesehen, dass irgendwas dafür spricht, dass sie in zwei Wochen wiederkommt.

und

Im Übrigen sagte meine Frau nach dem 1. Termin auf meine Frage, wie sie denn diesen neuen FA fände: "Er nimmt sich Zeit, macht die Untersuchung sehr gründlich."

das ist was positives!!

Eiscaldxa


meine güte ich krieg hier n horn!!!!!!!!!!!!!!

>:(

verdammt nochmal er wird dafür bezahlt dass er sich zeit nimmt und alles gründlich macht mann!!! wie alt bist du eigentlich? 13? so klingt das nämlich! wenn du etwas hören willst über ne fä die weder gründlich gearbeitet hat noch sich zeit genommen hat, werde ich dir gerne meinen ersten fa besuch beschreiben. %-|

ER HAT NICHT gefragt, ob sie eine feste Beziehung hat, ob sie regelmäßigen Geschlechtsverkehr hat.

Meine Frage: Müsste oder sollter ein guter FA das nicht fragen, wenn er eine neue Patientin vor sich hat?

sag mal guter mann, sonst gehts dir aber gut oder? ist dir eigentlich klar, wie viele patientimmen ein arzt hat? MEHRERE HUNDERT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! was zu geier geht den das sexualleben der frauen an und ob die in ner beziehung lebt!!!!!!! mann, ich finds echt erschütternd dass n erwachsener mann null ahnung vom "wahren leben" (bezigen auf ärzte) hat. das ist echt traurig.

g!olDden-d7ream


from europe

Würdest Du also auch sagen, dass dieser "Doppeltermin" eindeutig zeigt, dass dieser FA eine ziemlich komische Art hat, Termine und Untersuchungen durchzuführen?

Ich maße mir nicht an, das zu beurteilen. Es mag wirtschaftliche Hintergründe dafür geben oder auch im Fall deiner Frau einen medizinischen Aspekt dafür, daß sie nochmal einbestellt wurde. Eins ist aber ganz sicher nicht der Fall: er hat sie nicht nochmal einbestellt, um sie ein zweites Mal aus Spaß an der Freud untersuchen zu können.

Auch Frauen haben hier zu diesem Thema ja geschrieben, dass für sie der FA deshalb eben doch etwas "sehr intimes" hat.

Das mag bei einigen, oder vielleicht sogar sehr vielen Frauen so sein. Ich z.B. gehöre nicht dazu. Für mich macht es keinen Unterschied, in welche Körperöffnung ein Arzt schaut, Mund, Ohren oder Scheide. Und für den Arzt macht es vom Empfinden her auch nicht wirklich einen Unterschied. Das weiß ich aus Gesprächen mit Gynäkologen ganz sicher.

Die unterhalten sich beim Stammtisch höchstens mal drüber, welche Schamlippenform am hübschesten ist.

Eascaxda


natürlich isses was intimes, für mich jedenfalls. auf publikum kann ich da echt verzichten. aber was willste damit sagen? was ist so schlimm daran, dass viele frauen fa besuche als etwas intimes ansehen?

TAuranXdot


ER HAT NICHT gefragt, ob sie eine feste Beziehung hat, ob sie regelmäßigen Geschlechtsverkehr hat.

Ich glaube dir kann mans sowieso nicht recht machen. Wenn er gefragt hätte würdest du dich vermutlich darüber aufregen, was ihn das angeht. :-/

--diamoInd21x-


Huiuiui, was für eine Diskussion :-/

@From Europe:

Was genau ist dein Problem??

Ein FA ist nunmal dafür da, die Frau an ihren intimsten Stellen zu untersuchen. Egal, ob es für dich einen Unterschied macht, ob ein Urologe den "außen hängenden" Penis untersucht oder ob ein FA das "Innere" der Frau untersucht - wie soll die Untersuchung denn sonst von statten gehen?

Also ich kann nur für mich sprechen:

Ich sehe da 2 Seiten.

Auf der einen Seite ist der FA-Besuch (also ich bin auch bei einem Mann, weil meine Mutter mit ihm zufrieden ist und ich auch dort hinbin, weil es mir egal war, ob eine Frau oder ein Mann mich untersucht - Arzt ist Arzt, und wenn er gut ist, dann gehe ich dort gerne hin) schon etwas intimes, ich wollte z.B. auch nicht meinen Freund dabei haben. Das heißt auch nicht, dass ich kein Vertrauen zu ihm habe oder mich direkt für etwas schäme, was dort passiert, aber ich bin selbst nicht himmelhoch begeistert, wenn ich dort hinmuss (ungefähr genauso, als müsste ich zum Zahnarzt) und dann muss mir nicht noch jemand zuschauen.

Auf der anderen Seite: Das ist im Grunde auch nur ein Arzt wie jeder andere. Und ich glaube ehrlich gesagt, dass man mit der Zeit auf jeden Fall "abstumpft", also dass man keine sexuelle Erregung oder sonstiges verspürt, wenn man als FA eine Frau untersucht.

Und wie schon einigte sagten: Jeder Mann, der an deiner Frau vorbeiläuft, könnte jemand sein, der sich danach vorstellt, wie es wäre, mit ihr Sex zu haben.

Die Gedanken sind frei (gottseidank), und du wirst auch niemals dahinterkommen, was andere genau denken. Also mach dich doch nicht so verrückt!

Ansonsten: Wenn er seine Arbeit gut und genau macht, ist doch super! Ich wäre froh, mein FA würde sich manchmal etwas mehr Zeit nehmen. Denn man will doch auch sichergehen, dass man gesund ist, oder?

Ob der FA fragt, ob man in einer festen Beziehung hat etc, ist wohl unterschiedlich. Mein FA frägt mich das immer, aber vielleicht auch, weil ich noch jünger bin, keine Ahnung.

Jedenfalls muss man daraus, dass er diese Frage nicht gestellt hat (vielleicht hat er es auch einfach vergessen? Oder deine Frau dir ist nicht erzählt?), nicht gleich schließen, dass er eine komische Art zu untersuchen hat oder ein inkompetenter Arzt wäre.

Irgendwie verstehe ich wirklich dein Problem nicht genau.

Ist es nur, weil der FA sie dort unten untersucht?

Oder ist es eine Art Eifersucht auf den FA? Weil du nicht der einzige bist, der da ran/rein darf?

Sind es Minderwertigkeitskomlpexe irgendeiner Art, die dich dazu veranlassen, sich so viele Gedanken über einen Arzt(!) zu machen?

Falls du die Fragen irgendwo schon beantwortet hast, sorry, aber ich habe jetzt nicht jeden einzelnen Post gelesen.

Lg,

diamond

groldBen-dareaxm


was ist so schlimm daran, dass viele frauen fa besuche als etwas intimes ansehen?

Gar nichts. Ich wollte ja nur zum Ausdruck bringen, daß es erstens von längst nicht jeder Frau als so furchtbar intim empfunden wird und zweitens von den Gyns erst recht nicht.

rHomp ha[rounxd


Anamnese

heißt Krankengeschichte und nicht persönliche Daten.

Wenn man nur zur Vorsorge geht, gibt es vielleicht keine Anamnese (ohne Krankheit keine Krankheitsgeschichte?).

Wie auch immer, was ein Arzt abfragt, sollten nur medizinisch relevante Fakten sein, und das Sexleben gehört nicht unbedingt dazu. Ich denke, wenn er es gefragt hätte, solltest du eher auf den Arzt sauer sein (hört sich ja so an, als ob er abcheckt, ob sie noch zu haben ist). Die einzige Frage in dieser Richtung bei einer neuen Patientin vor der Untersuchung kann sein, ob sie Jungfrau ist, weil er dann vorsichtiger untersucht. Aber auf eine Infektion wird man ja normalerweise nicht untersucht, bevor man keine Beschwerden hat; und wenn dann eine diagnostiziert wird, kann der Arzt immer noch sagen, dass eventuelle Kontaktpersonen auch behandelt werden sollten. Und wie sich Sex auf das Gebärmutterkrebsrisiko auswirkt, weiß ich nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein wichtiger Faktor ist. Und sie sollte ja eh darauf untersucht werden, und dann wird es in ein Labor geschickt, und ob sie jetzt bedingt durch ihr Sexleben eine gering veränderte Wahrscheinlichkeit hat, Krebs zu bekommen, ist doch dann auch egal.

Hat deine Frau denn keinen Ring, an dem man erkennen kann, zu wem sie gehört? Oder schenk ihr doch eine dicke Kette mit deinem Namen als Anhänger. Oder ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Ich bin vergeben" (nicht in Brusthöhe). Ich bin froh, dass ich weder Gynäkologe noch deine Freundin bin.

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