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Emanzipation und sexuelle Unterwerfung: Widerspruch?

Cjalaxcirya


Dominanz: Der Wille, zu (be-)herrschen.

Es gibt dumme dominane Männer (ich geh mal vom Mann aus, kann aber auch Frau sein, also dann das sog. Macho-Gehabe), und intelligente dominante Männer (die meist bekommen, was sie wollen). Intelligente, dominante Männer bekommen das deshalb, weil sie den Verstand einschalten, also logisch vorgehen, und emotional keine Nullen sind, d.h. in etwa wissen, wie Frauen denken/fühlen.

Kombiniert kann Dominanz mit Sadismus sein, aber darüber reden wir hier nicht. Was eigentlich schade ist, denn dann wird es richtig spannend.

Devotheit: Unterwürfig wollen/sein, sich hingeben wollen.

anymore problems?

zu den angebl. Träumereien: Träum weiter ;-D

Grainne

wKi!ea9uchi*mmexr


Calacirya

Was soll daran schwer, die Begriffe zu verstehen?

Aber die Frage hast du immer nicht beantwortet.


Unter Dominanz versteht man in der Biologie und in der Anthropologie den Zustand, dass die einen Individuen gegenüber den anderen Individuen einen hohen sozialen Status aufweisen, worauf letztere unterwürfig reagieren. Das Gegenteil von Dominanz ist Unterwürfigkeit.

Dominanz-Hierarchien sind bei vielen Tieren zu finden, einschließlich der Primaten und Menschen.

In der Psychologie spricht man von Dominanzverhalten, wenn ein Individum das Verhalten von einem oder mehreren anderen Individuen beherrschen bzw. kontrollieren möchte.

Im Sado-Maso-Bereich bedeutet Dominanz, dass jemand durch die Anwendung bestimmter Mittel (z.B. körperlicher, geistiger, finanzieller usw.) die Kontrolle über andere Menschen oder die Situation erlangen kann oder es tatsächlich tut.

In der Spieltheorie spricht man von der Dominanz einer Strategie bzw. von einer dominanten Strategie, wenn ein Spielzug ungeachtet der gegnerischen Antwort stets zu einem besseren Ergebnis als jeder andere Spielzug führt.

(und da haben wir sogar wieder den Begriff "Spiel")


Devot

ist wohl das am häufigsten falsch verwendete Wort im Bereich der S/M - Szene überhaupt.

Laut Duden stammt 'devot' aus dem lateinischen und bedeutet 'unterwürfig'. Somit beschreibt es also eine rein seelisch- emotionelle Eigenschaft.

Aus meinem Blickwinkel ist es das Bedürfnis einer Frau, sich einem Mann unterordnen zu dürfen, sich ihm zu unterwerfen bzw. von ihm unterworfen zu werden. Diese Lust an der Unterwerfung enthält aber nicht zwangsweise auch die (sexuelle) Lust am Schmerz. Viel Frauen lieben es, brauchen es, dass ihr Lebenspartner eine Führungsrolle in der Partnerschaft übernimmt, würden diese aber sofort beenden, wenn er ihr vorsätzlich und zu seinem Vergnügen Schmerzen zufügen würde.


Sadomasochismus ist ein Begriff der Humanwissenschaften, der eine besondere sexuelle Präferenz beschreibt. Aus der Sicht von Medizin und Psychologie handelt es sich um eine sexuelle Präferenzstörung oder Paraphilie. Aus der Sicht der Soziologie liegt ein abweichendes Verhalten vor. Dieses ist häufig subkulturell organisiert. Kernpunkte des subkulturellen Sadomasochismus sind Freiwilligkeit und Einvernehmlichkeit der Partner und die erotische Komponente, dadurch kann er von sexueller Gewalt unterschieden werden. Der Begriff wurde 1913 von Isador Sadger geprägt. Ausdruck dieser ethischen Grundlagen sind die unter Sadomasochisten weitverbreiteten Mottos safe, sane, and consensual (SSC, zu Deutsch sicherheitsbewusst, mit klarem Verstand und einvernehmlich) und risk aware consensual kink (RACK, sinngemäß etwa Risikobewußtsein, Eigenverantwortung und Einvernehmlichkeit). Allerdings gibt es auch Sadomasochisten, die ihre Wünsche nicht real ausleben, sondern auf die Fantasie beschränken. Auch gibt es, wie auch bei Sadismus und Masochismus sehr wenige Personen, die ihre Wünsche als persönlichkeitsfremd und krankhaft bewerten und im klinischen Sinn behandlungsbedürftig sind. Es gibt Überlagerungen mit anderen sexuellen Präferenzstörungen. Sadomasochismus kommt bei homosexuellen wie auch heterosexuellen Männern, Frauen und Transgendern vor.

CZalaciXrya


ICH hatte mit den Begriffen KEINE Probleme.

Grainne

wJieaCuch0immxer


Calacirya

Wir auch nicht, aber du bist mit dem Wunsch nach Definition des Begriffes der Beantwortung der Frage aus dem Weg gegangen. Die Definition wäre nun geklärt, wo bleibt die Antwort?

GGafbriela Knixght


wo bleibt die Antwort?

Ich bin auch gespannt.

w_ieauc#himmxer


Gabriel Knight

Eigentlich hat sie diese Frage ja hier schon zu Genüge beantwortet. Ich will es nur nochmal klar und deutlich lesen, damit sie mir nicht vorwirft, wie sie das ja tut, ich würde ihr irgendwas unterstellen, was sie allerdings die ganze Zeit hier aussagt.

AHnneH Decqlxos


wieauchimmer

Viel Frauen lieben es, brauchen es, dass ihr Lebenspartner eine Führungsrolle in der Partnerschaft übernimmt

Tatsächlich ?? Viele Frauen ??

Und wie kommt das ? Liegt es vielleicht doch in der 'Natur der Frauen' ?

Was Cala 'behauptet' ist ja wohl nichts anderes, es gibt viele Frauen, die genau das wollen, allerdings nicht in der Partnerschaft, sondern NUR im Sexualleben. Viele Frauen phantasieren in diese Richtung, trauen sich aber nicht, sich selbst und anderen das einzugestehen, weil es scheinbar nicht zur sogenannten Emanzipation passt, was ein Trugschluss ist, denn

genießen kann man das nur, wenn man im täglichen Leben eben nicht untergebuttert wird - nur dann ist es möglich, situativ freiwillig Macht an einen anderen abzugeben und dieses Machtgefälle beim Sex als erregend zu empfinden.

Im übrigen, ein Homosexueller beispielsweise ist auch dann homosexuell, wenn er seine Neigung nicht auslebt, ausleben kann. Mit einer submissiven Frau ist es nicht anders, deshalb sind auch die Anspielungen auf Calas wenige bzw. Nicht-Erfahrung völlig überflüssig und nur als Provokation zu werten.

Das Sadomasochismus eine PräferenzSTÖRUNG ist, kann ich so nicht stehen lassen. Das assoziiert eine Art Krankheit, krank sind Sadomasochisten nicht, ganz im Gegenteil, sie haben in der Regel ein ausgesprochen befriedigendes Liebesleben und submissiv-masochistische Frauen leiden seltenst unter Orgasmusschwierigkeiten - im Gegensatz zu vielen Frauen, die 'Blümchensex' praktizieren (was mich persönlich auch nicht wundert :-) )

Emanzipation hätten wir in Deutschland auch ohne Emanzen, seit Bestehen der Bundesrepublik ist im Grundgesetz festgeschrieben, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Auf diesen wichtigen Satz im höchsten Gesetz der BRD kann jede Frau pochen und diese Gleichberechtigung auch einfordern, notfalls vor Gericht. Emanzen haben zu diesem Satz nichts beigetragen, sie sind erst in den siebziger Jahren in Massen aufgetaucht, als sie durch die Strassen gelaufen sind mit 'mein Bauch gehört mir' Plakaten. Demonstrativ wurden BHs verbrannt (lächerlich) und weite Schlappergewänder angezogen, Männer wurden verteufelt und für (fast) überflüssig erklärt. Aber Emanzen haben sich nicht auf ihre Weiblichkeit besonnen, sondern versucht, möglichst viele 'männliche' Eigenschaften zu übernehmen und sich sogar äußerlich anzupassen (an Männer !). Dieses ganze Bewegung habe ich in meiner Jugend hautnah miterlebt - und natürlich hatte sie Folgen für das Selbstverständnis von Männern, auch negative Folgen, u.a. die, dass es heute so schwierig ist, Männer zu finden, die keine Weicheier, Frauenflüsteresteher, Sofies sind. Ernstgenommen werden Frauen trotz (oder wegen) dieser Frauenbewegung immer noch nicht so richtig. Vielleicht gelingt es der Generation der heutigen Teenager, denn sie wachsen ohne Kampf-Emanzen auf und für sie sind gleiche Rechte völlig selbstverständlich.

Krleixo


Anne Declos

Aber Emanzen haben sich nicht auf ihre Weiblichkeit besonnen, sondern versucht, möglichst viele 'männliche' Eigenschaften zu übernehmen und sich sogar äußerlich anzupassen (an Männer!).

Was verstehst Du unter "Weiblichkeit".

MVantixs


@ Fiz

du verdrehst meine Wort - ganz bewusst?

Ich weiß es nicht. Aber zur Verständigung trägt so etwas nicht bei.

Du machst es dir ziemlich einfach. Wenn du auf ein Post nicht eingehen willst, behauptest du, man habe dich nicht verstanden bzw. deine Worte "verdreht". Oder du bist einfach nur "genervt" oder "ernsthaft sauer". Du bist doch hier diejenige, die andere Meinungen nicht akzeptieren kann bzw. andere nicht verstehen will.

Das war dein Post:

Auf der einen Seite soll der Mann so einfühlsam sein, dass er genau merkt, wann und wie sie verdroschen werden will.

Einer, der genau merkt, wann die harte Gangart angesagt ist, der weiß, wie weit er gesetzte Grenzen überschreiten darf und der auch sonst allen körperlichen Anforderungen der Holden entspricht.

Im rl soll sich das Blatt dann wenden: liebevoll und versorgend, aufmerksam und die Freiheit nicht einengend.

Einer, der sich auf "schnipp" dreht und wendet, wie es gerade gewünscht wird:

im Grunde ein dressiertes Tierchen, das kuschelig mit weichem Fell das Sicherheitsbedürfnis stillt und im Bedarfsfall gefährlich knurrend den Angst-kick produziert - immer an der kurzen Leine.

Also mal ehrlich: das ist der Traum von einem Hampelmann, auf den würde noch nicht mal eine Kampfemanze in ihren wildesten Jahren kommen.

Aber man könnte ja dran arbeiten, vielleicht kann man die Männer davon überzeugen, dass es sich lohnt, sich zum Deppen zu machen, wenn man ihnen einredet, alle Frauen wollten das so.

Du willst uns damit sagen, dass Männer, die gleichzeitig im Alltag sensibel sind und beim Sex dominant, "dressierte" Hunde sind sich zum Deppen machen. Habe ich das richtig verstanden?

Ich habe darauf geantwortet, dass Sensibilität und Dominanz kein Widerspruch sein müssen. Es gibt tatsächlich Männer, für die Emanzipation selbstverständlich ist, die sensibel sind und beim Sex auf ihre Partnerin eingehen können (zB dominant sein können). Und nicht, weil die Partnerin das will, sondern, weil es ihnen selbst Spaß/Lust macht. Abgesehen davon braucht es für SM-Elemente sowieso einen sensiblen dominanten Partner, sonst funktioniert es sowieso nicht. Sex ist für mich einfach schöner, wenn beide Partner aufeinander eingehen können, was ist daran so komisch? Ich verwende das Wort Liebe nicht gern, aber schon mal was von Intimität und Zuneigung gehört? Mit welchen Männern hast du bloß bis jetzt Sex gehabt?

Ich kann verstehen, dass du dir das nicht vorstellen kannst, wenn du beim Sex andere Präferenzen hast bzw. es noch nicht erlebt hast. Vielleicht, weil du Sex und Realität nicht trennen kannst/willst. Wie soll denn deiner Meinung nach eine Partnerschaft zwischen Männchen und Weibchen aussehen, wie soll ein Partner beim Sex sein?

@ wieauchimmer

So kenne ich das auch. Wir haben immer mehr ausprobiert, haben aber auch die Rollen getauscht. Möglich, dass sich auch irgendwann entwickelt hätte, dass er immer die dominante Rolle spielt und ich die devote oder umgekehrt.

Wenn du beide Seiten kennst, warum machst du dich dann über die Tatsache lustig, dass ein Mann gleichzeitig sensibel/emanzipiert und dominant sein kann? Siehe Zitate:

Zitat Fiz: Auf der einen Seite soll der Mann so einfühlsam sein, dass er genau merkt, wann und wie sie verdroschen werden will.

Antwort wieauchimmer: Ja und solche Widersprüche findet man vor allem bei Psychopaten.

Zitat Fiz: im Grunde ein dressiertes Tierchen

Antwort wieauchimmer: Ein ganzer Kerl, Dank Chappi

???

Ich habe aber in mir sowohl devote Eigenschaften und Wünsche (passiv), als dominante (aktiv)...

Ich denke, jeder hat beide Eigenschaften, sie sind nur bei jedem Menschen anders ausgeprägt. Es ist halt nur die Frage, ob beim Sex, und nur beim Sex (ich kann Sex und Alltag trennen, genauso wie Sex und Liebe) nicht gewisse Verhaltensweisen eher geschlechtsspezifisch sind, dh dass vielleicht ein höherer Prozentsatz an Frauen beim Sex eher passiv, und ein höherer Prozentsatz der Männer beim Sex eher aktiv ist (Betonung nicht auf hoher, sondern höherer, dh mehr als 50 %):

Wenn man als Frau G-Punkt-Stimulation bevorzugt (was ja beim GV naheliegt, sonst würde man ja zB Oralverkehr bevorzugen), erreicht man das technisch am besten durch "gefickt werden", dh der Mann ist dabei der aktivere Part. Selbst wenn ich in Reiterstellung ficke, komme ich leichter zum Orgasmus, wenn er von unten aktiv mitfickt, weil ich nur mit meinen eigenen Bewegungen und dem "Parieren" des Partners weder den richtigen Druck noch den erforderlichen schnellen Rhythmus hinbekommen. Auch beim Cunnilingus ist der Mann aktiv, die Frau passiv. Der Mann hingegen kann sich auch durch aktives Verhalten (ficken) beim Sex zum Orgasmus bringen, die Frau ist dabei sehr eingeschränkt.

Ich analysiere mich nicht selbst beim Sex, aber mir ist aufgefallen, dass es technisch und konditionell auch leichter ist, wenn der Mann aktiv fickt. Dabei habe ich momentan beim Sport eine bessere Kondition als mein Partner, aber beim aktiv ficken hält er einfach problemlos viel länger durch als ich. Das heißt jetzt nicht, dass ich mich nicht mitbewege, aber der Mann ist dabei sicher der aktivere Part.

Ich will nochmals betonen, dass die oben angeführten Gedanken überhaupt nicht ausgereift, nicht wissentschaftlich begründet und rein theoretischer Natur sind.

@ Anne Declos

Viele Frauen phantasieren in diese Richtung, trauen sich aber nicht, sich selbst und anderen das einzugestehen, weil es scheinbar nicht zur sogenannten Emanzipation passt, was ein Trugschluss ist, denn

genießen kann man das nur, wenn man im täglichen Leben eben nicht untergebuttert wird - nur dann ist es möglich, situativ freiwillig Macht an einen anderen abzugeben und dieses Machtgefälle beim Sex als erregend zu empfinden.

Treffend formuliert :)^

Emanzen haben zu diesem Satz nichts beigetragen, sie sind erst in den siebziger Jahren in Massen aufgetaucht, als sie durch die Strassen gelaufen sind mit 'mein Bauch gehört mir' Plakaten.

Die "echten" Emanzen gab's übrigens schon viel früher (Anfang des 20. Jahrhunderts), und sie haben eindeutig zur Gleichberechtigung der Frauen beigetragen. Beispiel: Internationaler Frauentag 1916-Forderung des Wahlrechts. Auch die "Emanzen der 70iger" haben einiges zur Gleichberechtigung beigetragen.

Glaubst du wirklich, vorher waren die Männer besser? Dann sprich mal mit älteren Frauen. Frauen, die vor 50-100 Jahren in der Realität gleichberechtigt waren und Lust am Sex hatten, sind eher die Ausnahmen. Ich zitiere jetzt mal eine heute 80jährige: "Sex gab's zu meiner Zeit noch nicht." ;-)

...Weicheier, Frauenflüsteresteher, Sofies...

Was verstehst du darunter? Ein sensibler Mann ist meiner Meinung nach kein Weichei, im Gegenteil! Ein echter Mann hat genug Selbstbewusstsein, auch zu seiner sensiblen Seite zu stehen und auf die Meinung von anderen zu sch..... Außerdem lege ich beim Sex und in der Partnerschaft darauf Wert, dass ich verstanden werde. Wenn mein Partner meinen Gesichtsausdruck falsch interpretieren würde, hätte ich wirklich Probleme - bzw. leicht einen gebrochenen Arm. Mich kotzen eher diese Pseudo-Machos an, die ihr mangelndes Selbstbewusstsein durch macho-artiges Verhalten zu kompensieren versuchen, aber in Wirklichkeit nichts drauf haben, die Frauen unterdrücken wollen, weil sie selbst weder Charakter noch Persönlichkeit haben.

Vielleicht gelingt es der Generation der heutigen Teenager, denn sie wachsen ohne Kampf-Emanzen auf und für sie sind gleiche Rechte völlig selbstverständlich.

Leider auch nicht für alle...

w4ieau?chimmlexr


Mantis

Ich habe darauf geantwortet, dass Sensibilität und Dominanz kein Widerspruch sein müssen. Es gibt tatsächlich Männer, für die Emanzipation selbstverständlich ist, die sensibel sind und beim Sex auf ihre Partnerin eingehen können (zB dominant sein können). Und nicht, weil die Partnerin das will, sondern, weil es ihnen selbst Spaß/Lust macht. Abgesehen davon braucht es für SM-Elemente sowieso einen sensiblen dominanten Partner, sonst funktioniert es sowieso nicht. Sex ist für mich einfach schöner, wenn beide Partner aufeinander eingehen können, was ist daran so komisch? Ich verwende das Wort Liebe nicht gern, aber schon mal was von Intimität und Zuneigung gehört?

Aber genau darum gehts ja gar nicht. Es geht ja darum, dass er dominant sein soll, ein Tier, von Natur aus, weil das (angeblich) die Natur des Mannes ist (Siehe auch Thread zum Thema eindringen, da heisst es: "gierig", ohne Mitleid, "stark", etc.). Liebe wird ja vor allem von Cala strickt abgelenht, als die größte Ausrede von Frauen für schlechten Sex. Das will Cala also nicht, sondern ein Tier. So beschreibt sie es jedenfalls. So ein Tier kann aber auch im Alltag nicht einfühlsam sein. Es sei denn, er ist wirklich schizo, ein Psychopath. Der einfühlsame, liebende Mann ist ja kein triebgesteuertes Tier, sondern kann ein liebevoller Mensch sein und hat aber beim Sex Lust, die dominante Rolle zu SPIELEN. Mein Ex war so, dass Cala ihn sicher sofort mit "Superweichei" bezeichnen würde, aber beim Sex hat er auch mal gerne die dominate Rolle gespielt. Wir haben eben abgewechselt. Wenn man beim Sex aber eine andere Rolle einnimmt, als im täglichen Leben, dann ist es entweder ein Rollenspiel (das lehnt Cala aber als "unecht" ab), oder es handelt sich um einen schizophrenen Psychopath, der nur dann zum Tier wird, wenn er sexuelle Schlüsselreize erhält. Das wäre mir allerdings zu gefährlich, denn solche Leute sind unberechenbar und haben es NULL unter Kontrolle.

Wenn du beide Seiten kennst, warum machst du dich dann über die Tatsache lustig, dass ein Mann gleichzeitig sensibel/emanzipiert und dominant sein kann?

Siehe oben. Du hast meine Beitrag nicht verstanden und auch nicht, dass Cala keinen sensiblen Mann will und schon gar keine Liebe (und wir haben uns sehr geliebt). Sie will nicht diese Gefühlsduselei, sondern das Tier im Mann. Darüber habe ich mich lange genug mit ihr ausgetauscht. Sie will also keinen lieben Mann, der beim Sex das Tier spielt, sondern er soll in Echt das Tier sein, bzw. beim Sex zu einem echten Tier mutieren. Rollenspeil lehnt sie ab. Lies mal ihre Beiträge!

nicht gewisse Verhaltensweisen eher geschlechtsspezifisch sind, dh dass vielleicht ein höherer Prozentsatz an Frauen beim Sex eher passiv, und ein höherer Prozentsatz der Männer beim Sex eher aktiv ist

Wenn das so wäre, was wir nicht wissen, dann wäre aber noch die Frage, ob das noch ein Überbleibsel des Patriarchats ist oder irgendetwas mit der Natur der Frau zutun hat. Die Sexlieder der Göttin Innana aus dem sumerischen Matriarchat hören sich nicht gerade sehr devot an. Ich finde es eine Anmaßung, dass hier behauptet wird, jede Frau sei von Natur aus devot und eine Frau, die das nicht ist, hat ihre Weiblichkeit noch nicht entdeckt und das auch noch von einer Frau hier vorgebracht, die gerade mal seit 1,5 Jahren üpberhaupt angefangen hat, ihre eigene Sexualität zu entdecken. schon meint sie, sie habe die Weisheit mit Löffeln gefressen und ihr sexuelles Empfinden sei der inbegriff von Weiblichkeit und alle, die anderes empfinden, die haben ihre Wurzeln noch nicht gefunden. Vielleicht oiest du dir nochmal die Formulierungen durch. Dass Männer keine Tiere mehr sind, das habenh die Emanzen in Schuld.

Wenn man als Frau G-Punkt-Stimulation bevorzugt

Wieviele Frauen sind das denn wohl?

die Frau ist dabei sehr eingeschränkt.

Ich beweg mich immer mit, also versteh ich nicht, den Einwand. Und was hat wild ficken mit unterwürfig zutun? Ich würde sagen: Soviel wie aktiver Sport mit Krieg zutun hat.

KPlecixo


wieauchimmer

Siehe oben. Du hast meine Beitrag nicht verstanden und auch nicht, dass Cala keinen sensiblen Mann will und schon gar keine Liebe (und wir haben uns sehr geliebt). Sie will nicht diese Gefühlsduselei, sondern das Tier im Mann. Darüber habe ich mich lange genug mit ihr ausgetauscht. Sie will also keinen lieben Mann, der beim Sex das Tier spielt, sondern er soll in Echt das Tier sein, bzw. beim Sex zu einem echten Tier mutieren. Rollenspeil lehnt sie ab. Lies mal ihre Beiträge!

Also darin sehe ich keinen Widerspruch. Man kann sensiebel und liebevoll im Alltag sein und animalisch beim Sex, oder verstehe ich Deinen Einwand nicht? Wildheit, Temperament, Leidenschaft und Sensibilität sind kein Widerspruch. Berichtige mich bitte, wenn ich Dich falsch verstanden habe.

AQn{ne De:cloxs


@ Mantis

Auch die "Emanzen der 70iger" haben einiges zur Gleichberechtigung beigetragen.

Was denn ?

Weicheier Frauenflüsterer, Softies

Darunter verstehe ich Männer, die mit sich selbst nicht im Reinen sind, die ihr 'Mannsein' für sich nicht akzeptieren, sondern versuchen, der von 'den Frauen' für sie vorgesehenen Rolle des 'Männchens' gerecht zu werden, die, die letztlich Angst haben vor Frauen, die keinen Mut, keine Tatkraft, keinen Ehrgeiz haben und im sexuellen Bereich - die, die stundenlang klaglos an mir herumstreicheln und sich dann wundern, dass keine Leidenschaft entsteht und ich einschlafe....

Ich zitiere jetzt mal eine heute 80jährige: "Sex gab's zu meiner Zeit noch nicht."

Einen solchen Satz hätte ich von meiner Mutter (75) nie gehört.

Entscheidend ist auch nicht, ob Männer früher besser waren, sondern wie sie jetzt sind.

Sensibel...tja, das kommt doch sehr drauf an, was man darunter genau versteht oder wie es sich äußert. Sensibel für seine eigenene Bedürfnisse, sensibel genug, um den Ausdruck im Gesicht seiner Frau zu deuten, wenn beide gerade im Bett sind, sensibel genug, um zu merken, wenn sie sich gerade mit Problemen 'rumschlägt, sensibel genug, um Grenzen nur zu überschreiten, wenn beide dafür bereit sind. Oder so sensibel, dass es die eigene Spontanität dämpft, weil 'ihr' dies und das gerade mal nicht so richtig in den Kram passt, so sensibel, dass eine falsche Bemerkung tagelanges Beleidigtstein nach sich trägt, so sensibel, dass er ihr gegenüber völlig verunsichert ist, weil er ihr alles recht machen will und doch nicht kann.

Mich kotzen eher diese Pseudo-Machos an, die ihr mangelndes Selbstbewusstsein durch macho-artiges Verhalten zu kompensieren versuchen, aber in Wirklichkeit nichts drauf haben, die Frauen unterdrücken wollen, weil sie selbst weder Charakter noch Persönlichkeit haben.

Mit solchen Typen führe ich nicht mal ein Gespräch...

Wenn man als Frau G-Punkt-Stimulation bevorzugt (was ja beim GV naheliegt, sonst würde man ja zB Oralverkehr bevorzugen), erreicht man das technisch am besten durch "gefickt werden", dh der Mann ist dabei der aktivere Part. Selbst wenn ich in Reiterstellung ficke, komme ich leichter zum Orgasmus, wenn er von unten aktiv mitfickt, weil ich nur mit meinen eigenen Bewegungen und dem "Parieren" des Partners weder den richtigen Druck noch den erforderlichen schnellen Rhythmus hinbekommen.

Volle Zustimmung !

AcnLne #Declo\s


wieauchimmer

Wenn man als Frau G-Punkt-Stimulation bevorzugt

Wieviele Frauen sind das denn wohl?

Drei mindestens :-) :-) :-)

w[ieauc hixmmer


Kleio

Man kann sensiebel und liebevoll im Alltag sein und animalisch beim Sex, oder verstehe ich Deinen Einwand nicht?

Ja, man kann auch ein netter und hilfsbereiter Mensch im Alltag sein und beim Sex ein Serienkiller. Entweder ich bin ein sensibler Mensch und spiele beim Sex aber eine andere Rolle, oder ich bin ein Tier, nicht sensibel, gierig, brutal, nicht liebevoll, dann bin ich aber ein Macho, der im Alltag auch so ist. Entweder man hat eine Persönlichkeit, spielt aber davon verschiedene Facetten und auch mal ganz andere Rollen, oder man ist eine gespaltene Persönlichkeit, dann kann man im Alltag ein Frauenversteher sein und beim Sex ein wildes Tier.

Ein grundsätzlich gefühlvoller Mensch mutiert nicht einfach so auf Schlüsselreiz unwillendlich zum wilden Tier. Das kennt man höchstens bei Psychpathen oder in abgemildeter Form Cholerikern. Er kann sich aber durchaus in die Rolle eines wilden Tieres hineinversetzen und im Spiel die Grenzen testen, bis er es so verinnerlicht hat, dass er die Kontrolle aufgeben kann. Dafür muss man aber gut aufeinander eingespielt sein.

Also, wenn ich einen netten, lieben Mann kennen lernen würde, der dann plötzlich, wenn wir Sex haben, zum wilden unberechenbaren Tier mutiert, dann wäre ich froh, wenn ich mit dem Leben davon komme. Wie würdest du darauf reagieren? Wenn man sich hingegen langsam und spielerisch an die Rolle herantastet, dann ist das etwas anderes, aber für Cala ist das ja nicht "echt" genug.

Amnn'e Decxlos


wieauchimmer

Wenn man beim Sex aber eine andere Rolle einnimmt, als im täglichen Leben, dann ist es entweder ein Rollenspiel (das lehnt Cala aber als "unecht" ab), oder es handelt sich um einen schizophrenen Psychopath, der nur dann zum Tier wird, wenn er sexuelle Schlüsselreize erhält. Das wäre mir allerdings zu gefährlich, denn solche Leute sind unberechenbar und haben es NULL unter Kontrolle.

Das ist einfach nur Unsinn.

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