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Emanzipation und sexuelle Unterwerfung: Widerspruch?

A0nne FDeclos


wieauchimmer

jetzt rede dich nicht raus, deine Behauptung war einfach nur falsch. Siehe auch

[[http://wwwwbs.cs.tu-berlin.de/cgi/gesetze/Grundgesetz/data/1734.html]]

wjieaxuchixmmer


Anne Declos

Ich rede mich nicht raus. Du tust so, als sei mit dem ursprünglichem Satz schon alles erledigt gewesen. Das ist es immer noch nicht, z.B. gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

Awnne iDecxlos


wieauchimmer

Der ursprüngliche Satz, dessen Existenz vor 199? du bestritten hast, ist der wichtigste Satz und Vorraussetzung für alle nachfolgenden Gesetzesänderungen.

Dieser eine Satz ist an Eindeutigkeit nicht zu übertreffen und sagt alles aus. Auf diesen Satz bezog ich mich, als ich schrieb, Alice Schwarzer und Co hätten genau zu diesem Satz nichts beigetragen, der war schon da.

Du hast behauptet, er stünde dort im Grundgesetz erst seit 1993 und das ist falsch.

wwieauFchim<mxer


Anne Declos

und Vorraussetzung für alle nachfolgenden Gesetzesänderungen.

Die anderen Gesetzesänderungen sind aber sicher nicht auf Bäumen gewachsen, sondern da haben sich emanzipierte Frauen für eingesetzt. Also was soll deine Wortklauberei? Willst du ernsthaft behaupten, dass sich nach 1950 in der Gleichstellung der Frau nichts mehr getan hat, also Emanzen ab da überflüssig waren? Darum ging es hier doch.

A3nne 2Decxlos


wieauchimmer

Willst du ernsthaft behaupten, dass sich nach 1950 in der Gleichstellung der Frau nichts mehr getan hat

Das habe ich nirgendwo behauptet, weder ernsthaft oder scherzhaft.

wmieau;chimxmer


Anne Declos

"Emanzen haben zu diesem Satz nichts beigetragen, sie sind erst in den siebziger Jahren in Massen aufgetaucht, als sie durch die Strassen gelaufen sind mit 'mein Bauch gehört mir' Plakaten. Demonstrativ wurden BHs verbrannt (lächerlich) und weite Schlappergewänder angezogen, Männer wurden verteufelt und für (fast) überflüssig erklärt."

Und das?

Emanzen haben vielleicht in den 70gern nichts zu diesem einen Satz beigetragen, aber für seine Realisation in Gesetzen gesorgt. Ein Satz im Grundgesetz ist nämlich hohle Luft, solange er nicht in der allgemeinen Gesetzgebung auch umgesetzt wird.

A?nn.e DecTlos


wieauchimmer

Emanzen haben vielleicht in den 70gern nichts zu diesem einen Satz beigetragen, aber für seine Realisation in Gesetzen gesorgt.

Langsam gehen dir die Argumente aus.....'Gesorgt' haben sie dafür nicht, sie haben vielleicht hier und da den Anstoss gegeben, über Benachteiligungen von Frauen nachzudenken. Gesetze werden nicht von Emanzen geändert, sondern von Abgeordneten, männlichen wie weiblichen. Und ich wiederhole es noch einmal, vielleicht nimmst auch du das jetzt zur Kenntnis: ich bin kein Gegner von Emanzipation, ich kann nur das Getue dieser speziellen Damen nicht ertragen, weil es verlogen und teilweise albern und lächerlich ist und Teile der Bevölkerung von ihnen verteufelt wurden; auch Frauen, die nicht ins feministische Schema passen.

A nne De8clos


wieauchimmer

abgesehen davon, es macht Spaß, sich mit dir zu zanken :-D

wcieau<chimmxer


Anne Declos

'Gesorgt' haben sie dafür nicht

Doch, denn sie sind mitllerweile auch in politischen Ämtern zu finden, z.B. die Frauenbeauftragte.

ich kann nur das Getue dieser speziellen Damen nicht ertragen, weil es verlogen und teilweise albern und lächerlich ist und Teile der Bevölkerung von ihnen verteufelt wurden

Das findest du in allen "Subkulturen" oder politischen Gruppen. Das ist nicht speziell etwas, was mit Emanzipation zutun hat.

auch Frauen, die nicht ins feministische Schema passen.

Da auch mittlerweile Emanzen Mütter geworden sind, haben sie auch keine anderen Probleme als du, außer, dass sie sich statt um 4 Kinder, um eins oder zwei und einer Erwerbstätigkeit kümmern. Es ist übrigens nicht Schuld der Emanzen, dass man als Hausfrau mitunter belächelt wird. Der oft als minderwertig betrachtete Status von Mutter und Hausfrau, hängt nämlich mit alten patriarchalen Denkstrukturen zusammen und nicht mit feministischen, nämlich mit den Anforderungen einer Leistungsgesellschaft und da wir die Hasufrauen- und Mutterarbeit eben nicht als Leistung anerkannt, weil sie keinen Profit in Geld erwirtschaftet.

Die Feministen bennen das Problem nur, was dann aber für manche so rüber kommt, als sei dies gegen Hausfrauen gerichtet. Es geht ja nicht um die Abschaffung von Mutterschaft und Hausfrau, sondern um die Vereinbarkeit mit dem Beruf und darum, die Männer im Haushalt und für Kinder mehr in die Pflicht zu nehmen (z.B. Einführung des Erziehungsurlaubs auch für Väter). Frau sein heißt ja nicht naturbedingt, dass man unbedingt in Hausarbeit und Mutterschaft aufgehen muss und nicht andere berufliche Interessen hat (Das war auch nur so in den 50ger 60ger Jahren. Davor haben Frauen immer in Fabriken, auf dem Feld und im Stall mitgearbeitet), die man verwirklichen möchte und trotzdem nicht unbedingt auf Kinder verzichten möchte.

Gerade im sexuellem Bereich hat die Emazipation dafür gesorgt, dass Frauen wieder eine eigenständige sexuelle Lust zugestanden wurde und sie nicht mehr als von Natur aus lustarm galt. Es hat Frauen sexuelle Freiheit gegeben. Das Selbstverstzändnis, was du heute als Frau von deiner eigenen Sexualität hast, rührt auch aus der Emanzipation. Dass Frauen das Recht auf einen Orgasmus zugestanden wird, war lange kein Gesprächsthema.

K4lexio


wieauchimmer

Ja, man kann auch ein netter und hilfsbereiter Mensch im Alltag sein und beim Sex ein Serienkiller. Entweder ich bin ein sensibler Mensch und spiele beim Sex aber eine andere Rolle, oder ich bin ein Tier, nicht sensibel, gierig, brutal, nicht liebevoll, dann bin ich aber ein Macho, der im Alltag auch so ist. Entweder man hat eine Persönlichkeit, spielt aber davon verschiedene Facetten und auch mal ganz andere Rollen, oder man ist eine gespaltene Persönlichkeit, dann kann man im Alltag ein Frauenversteher sein und beim Sex ein wildes Tier.

Nun ja, wir haben aber ein tierisches Gehirn erweitert durch die Fähigkeit des abstrakten Denkens, usw. Gefühle haben Tiere genauso und können genauso sensibel und liebevoll sein und nicht nur gierig und brutal, was Menschen genauso sein können – je nach Entwicklungsstufe und Veranlagung sowohl bei Tier als auch bei Mensch. Es gibt genauso Tiere, die weinen wenn ihre Kinder gestorben sind und sie tagelang nicht loslassen wollen, genauso wie es Tiere gibt, die ihre Kinder auffressen, wenn sie tot sind.

Ein grundsätzlich gefühlvoller Mensch mutiert nicht einfach so auf Schlüsselreiz unwillendlich zum wilden Tier. Das kennt man höchstens bei Psychpathen oder in abgemildeter Form Cholerikern. Er kann sich aber durchaus in die Rolle eines wilden Tieres hineinversetzen und im Spiel die Grenzen testen, bis er es so verinnerlicht hat, dass er die Kontrolle aufgeben kann. Dafür muss man aber gut aufeinander eingespielt sein.

Du erwähnst Psychopaten, Serienkiller, Vergewaltiger immer wieder, aber Vergewaltigung ist meistens ein Ausdruck der Machtausübung und selten eine Form der Befriedigung sexueller Bedürfnisse. Das ist für mich ein großer Unterschied, ob jemand durch Macht erregt wird oder durch die Frau bzw. Mann. Da geht es um Wut, um Gedanken, die sich der Gewalttäter zusammenphantasiert und aufgrund dessen er überhaupt einmal aggressiv wird. Vergewaltigung hat für mich nichts mit animalischem unkontrolliertem Sex zu tun. Gerade durch seine Gedanken steigert sich der Täter erst in seine Aggression und dadurch ist die Ausführung auch brutal, weil sie über die Sexualität ausgeübt wird und er ein ganz anderes Ziel hat als sexuelle Befriedigung, obwohl die oft bei Serienmördern dazu kommt, dass das Töten befriedigend ist.

So wie es auch bei Tieren ist. Die reagieren auf Schlüsselreize, völlig unkontrolliert und wenn sie dabei (was bei Enten z.B. vorkommt) das Weibchen erdrücken und töten, dann kann das "passieren", denn darauf achtet das Männchen in seiner Triebhaftigkeit nicht. Es hat keine Kontrolle, sondern reagiert rücksichtslos, gierig, ohne Empathie triebhaft. Eine solche Form von animalischer Tirebhaftigkeit ohne Kontrolle, kennt man eben bei Psychopathen und Vergewaltigern.

Wenn Du das unter animalischem Sex verstehst, dann verstehe ich natürlich Deine Einstellung.

Wobei es natürlich der devot/dominant-Kombination entsprechen würde, und es dabei immer noch nicht um körperliche Gewalt und Schmerzen geht, sondern erst in der gesteigerten Form, in der die devote Frau Schmerzen sexuell erregend findet.

Wenn man sich hingegen sensibel an das Spiel "animalischer Sex" rantastet, indem man aufeinander eingeht, die Grenzen austestet, kommuniziert, dann ist das keine reine Triebhaftigkeit mehr. Beim S/M oder Bondage geht es ja auch gar nicht um animalischen Sex, sondern viel mehr um etwas sehr Kulturelles, nämlich Rituale. Den anderen kunstvoll zu fesseln, das hat nichts mit "animalisch" zutun, sondern mit einem kunstvollem Ritual und ist daher ausgesprochen menschlich. Ein Ritual ist aber im Grunde soetwas wie ein Spiel, aber eines mit dem Ziel, sich so sehr da hinein zu finden, dass man irgendwann die Kontrolle aufgeben kann. Man könnte es m.E. mehr mit Meditation vergleichen, als mit "animalisch". In die Meditation gehe ich auch ganz bewusst und muss das auch üben. Das Ziel ist aber, in einen Trancezustand zu kommen, wo man die Ratio ganz ausschaltet.

Hier passt für mich Dein Vergleich nicht wirklich. In der Meditation geht es für mich darum, sich bewusst wahrzunehmen, sich zu spüren und eben mit dem Denken aufzuhören, die Ratio auszuschalten aber auch nur, weil man es durch das Denken oft ver-lernt hat und man es nicht mehr gewohnt ist, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Beim animalischen Sex passiert meiner Meinung nach dasselbe, man hört auf zu Denken und lässt seinen Trieben und Gefühlen freien Lauf.

Hier mein Einwand bezüglich Thema "zu softige Männer" und dergleichen:

Wenn allerdings, dass hier oft auf "Emanzen" zurückgeführt wird, dann kann ich da auch nicht zustimmen, denn dann geht es hier um Denkzusammenhänge und dann spielt es keine Rolle um welche, die der oder die betreffenden aufzugeben haben, damit sie sich einfach nur fallen lassen. Das hat meiner Meinung nach überhaupt nichts mit "Emanzen-Getue" zu tun, sondern der Unfähigkeit seine Gedanken los zu werden und das, egal welche, gleichberechtigte oder nicht. Auch heißt es im Umkehrschluss nicht, dass nur weil ein Mann es lernen würde seine Gedanken loszulassen, er dann "animalischer" wäre, als sonst.

Also, wenn ich einen netten, lieben Mann kennen lernen würde, der dann plötzlich, wenn wir Sex haben, zum wilden unberechenbaren Tier mutiert, dann wäre ich froh, wenn ich mit dem Leben davon komme. Wie würdest du darauf reagieren? Wenn man sich hingegen langsam und spielerisch an die Rolle herantastet, dann ist das etwas anderes, aber für Cala ist das ja nicht "echt" genug.

Wenn ich Deine Definition von animalischem Sex nehme und was Du darunter verstehst, wenn ein Mann zum Tier wird, dann wäre ich auch weniger "erfreut".

Für mich ist animalischer, wilder, leidenschaftlicher, temperamentvoller Sex nicht gleichbedeutend mit brutal oder zerstörerisch. Das ist meiner Meinung nach auch von Mensch zu Mensch verschieden, denn der eine knallt gegen die Tischecke und hat einen blauen Fleck und der andere spürt es kaum. Die Schmerzempfindlichkeit ist bei jedem Verschieden, genauso jegliche Empfindung und Sinnlichkeit und mit Sinnlichkeit meine ich alle Sinne. Das, was für den einen wild ist, "spürt" der andere kaum. Die eine Frau schreit schmerzvoll auf, wenn der Mann ihre Brustwarze zwischen die Zähne nimmt, die andere empfindet es erregend, wenn er zubeißt und das wird sicher von vielen einfach als harter Sex bezeichnet, usw. usw. – aber auch hart heißt nicht unbedingt brutal, für den, den es erregt. Und das alles hat überhaupt noch nicht den Bereich Sado-Maso erreicht. Vor allem fällt bei den einen die Schmerzempfindlichkeit deutlicher, bei anderen bleibt sie ziemlich gleich, je erregter sie sind. Womit soll man denn das vergleichen? Das kann nur jeder und jede selber sagen, dass der Liebhaber wilder war als der andere, was aber noch lange nichts darüber aussagt, ob das eine andere Frau genauso empfinden würde. Das ist ganz einfach wie bei allen Dinge, wo es um Sinnlichkeit und Gefühle geht – ich weiß, du wirst jetzt gleich auch "Aggressionen" bekommen ;-) -, aber es ist relativ und von Mensch zu Mensch verschieden.

Somit kann ich abschließend sagen, dass ich mich über einen Mann, der sich fallen lässt, seinem animalischen Trieb (so wie ich ihn definiere) unkontrolliert freien Lauf lässt und damit meine ich nicht, dass er brutal wird, oder gar den Gedanken hat mich zu zerstören, denn dann würde er ja denken, das es einfach genau das ist, was mir entspricht. Allerdings hast Du mir eine Erklärung geliefert, warum mein Mann bzw. mein Ex dann doch überrascht waren, nachdem sich tagsüber meine Leidenschaft auf eine andere weise zeigt, das keinesfalls auch nur irgendjemanden dazu veranlassen würde mich nicht als einfühlsam zu bezeichnen und wenn ich mit etwas nichts anfangen kann, dann sind es kontrollierte Gefühle und dazu zähle ich auch kontrollierten Sex, egal zu welcher Tageszeit. Empathie ist für mich wieder ein gedanklicher Vorgang mit Einschaltung der Ratio, der von der Vorstellungskraft abhängt und darum sehe ich darin auch keinen Widerspruch. Das bezeichne ich für mich als "echt", ohne es natürlich auf andere zu projizieren. Kontrollierte Gefühle sind für mich nicht echt, aber auch das ist natürlich relativ und nur aus meiner Sicht gesehen. So wie Du animalisch definierst, so ist es natürlich auch für mich ein Widerspruch.

wEieauZchiImmxer


Kleio

Beim animalischen Sex passiert meiner Meinung nach dasselbe, man hört auf zu Denken und lässt seinen Trieben und Gefühlen freien Lauf.

Wieso passt dann für dich der Vergleich mit Meditation nicht? Sex wird ja auch in der Magie als eine starke positive Energie betrachtet und Magie fällt ja ebenso wie Meditation in den Bereich der Spiritualität.

Für mich ist animalischer, wilder, leidenschaftlicher, temperamentvoller Sex nicht gleichbedeutend mit brutal oder zerstörerisch.

Es reicht ja auch der Kontrollverlust ohne vorheriges einfühlsame Einspielen auf den anderen und kennen lernen seiner Grenzen. Das muss deshalb nicht zerstörerisch sein.

aber es ist relativ und von Mensch zu Mensch verschieden.

Von Mensch zu Mensch, aber nicht grundsätzlich eine klar verschiedene andere Natur von Mann und Frau, aber genau das wurde ja hier behauptet: Frauen, die nicht devot sind, sind keine richtigen Frauen, haben ihre weiblichen Wurzeln noch nicht gefunden. Männer, die nicht dominant sind, sind keine richtigen Männer.

Um DIESEN Streitpunkt geht es hier doch! Gegen individuelle Vorlieben und Temperament hat doch hier niemand etwa einzuwenden, darüber brauchen wir nicht diskutieren.

Somit kann ich abschließend sagen, dass ich mich über einen Mann, der sich fallen lässt, seinem animalischen Trieb (so wie ich ihn definiere) unkontrolliert freien Lauf lässt und damit meine ich nicht, dass er brutal wird, oder gar den Gedanken hat mich zu zerstören,

Aber er muss auch nicht den Gedanken haben, dominant zu sein, weil das im Wesen des Mannes liegt und im Wesen der Frau die Unterwürfigkeit. Das ist der Streitpunkt.

Empathie ist für mich wieder ein gedanklicher Vorgang mit Einschaltung der Ratio

Sehe ich nicht so, denn Intuition betrachte ich nicht als rational. Es geht um das Gespür für den anderen und nicht um rationale Verhandlungen auch wenn es nicht schadet, auch mal klar drüber zu reden, was sich jeder vorstellt.

Kontrollierte Gefühle sind für mich nicht echt,

Darüber haben wir doch schon geredet. Man kontrolliert sie nur so lange, bis man das Gespür für den anderen intuitiv hat. Dafür muss man ihn aber gut kennen (seltener passt es sehr schnell)

KCl%eio


Anne Declos

Langsam gehen dir die Argumente aus... 'Gesorgt' haben sie dafür nicht, sie haben vielleicht hier und da den Anstoss gegeben, über Benachteiligungen von Frauen nachzudenken. Gesetze werden nicht von Emanzen geändert, sondern von Abgeordneten, männlichen wie weiblichen. Und ich wiederhole es noch einmal, vielleicht nimmst auch du das jetzt zur Kenntnis: ich bin kein Gegner von Emanzipation, ich kann nur das Getue dieser speziellen Damen nicht ertragen, weil es verlogen und teilweise albern und lächerlich ist und Teile der Bevölkerung von ihnen verteufelt wurden; auch Frauen, die nicht ins feministische Schema passen.

Gesetze werden von jedem einzelnen geändert, denn Politiker müssen einmal gewählt werden, aber dafür müssen Frauen einmal das Wahlrecht haben.

Es gibt keine Gleichberechtigung ohne Selbstverantwortlichkeit - Gleichwertigkeit vielleicht, aber keine Gleichberechtigung. Das eine ist eine moralische Wertung und das andere eine gesetzliche und somit allgemeingültige. Du und Dein Mann mögen noch so sehr der Meinung sein, dass es "unser" Geld ist, "unser" Haus, so ist er derjenige, der das Geld verdient und Dir steht ein Taschengeld zu - ach ja und das Kindergeld gehört nicht zur Hälfte Dir und Deinem Mann, sondern ist für Deine Kinder. Nur weil er moralisch der Meinung ist, dass Du ihm die Hälfte seines Gehaltes wert bist, bist Du gleichwertig. Jemand, der nicht selbstverantwortlich ist, ist abhängig und Abhängige sind nicht gleichberechtigt. Ich weiß zwar nicht, wie alt Du bist, aber mit einer besonders hohen Witwenpension würde ich nicht rechnen und Kinder sind an sich nicht darum auf der Welt, um ihre Eltern zu erhalten. Hier bist Du auch von ihrer Moral abhängig. Wenn Du Glück hast und sie Dich als wert erachten, dann werden sie Dich unterstützen und wenn nicht, dann wirst Du vom Staat abhängig sein. Natürlich ist es Dein recht, Deine Verantwortung für Dich Deinem Mann abzugeben, aber damit bist Du unselbständig und das ist für Dich die richtige Lebensweise, aber auch da denken Frauen verschieden.

Knleixo


wieauchimmer

Es reicht ja auch der Kontrollverlust ohne vorheriges einfühlsame Einspielen auf den anderen und kennen lernen seiner Grenzen. Das muss deshalb nicht zerstörerisch sein.

So wie ich Dich verstanden hatte, hatte ich den Eindruck, dass Du Kontrollverlust mit Brutalität assoziierst. Es ist aber unkontrollierter Sex sowohl ohne Einspielen als auch ohne Brutalität möglich.

Aber er muss auch nicht den Gedanken haben, dominant zu sein, weil das im Wesen des Mannes liegt und im Wesen der Frau die Unterwürfigkeit.

In meinem Wesen jedenfalls liegt weder Dominanz noch Unterwürfigkeit.

Das ist der Streitpunkt.

Nicht mein Streitpunkt. Das ist Calacyrias Meinung.

Sehe ich nicht so, denn Intuition betrachte ich nicht als rational. Es geht um das Gespür für den anderen und nicht um rationale Verhandlungen auch wenn es nicht schadet, auch mal klar drüber zu reden, was sich jeder vorstellt.

Genau - das ist der einzige Punkt, den wir anders sehen. Es schadet nicht, aber mir bringt es nur bedingt etwas. Das Wesen eines Menschen kann man nicht verändern.

Darüber haben wir doch schon geredet. Man kontrolliert sie nur so lange, bis man das Gespür für den anderen intuitiv hat. Dafür muss man ihn aber gut kennen (seltener passt es sehr schnell)

Aus meiner Sicht eben nicht. Das ist entweder da oder nicht, genau wie Liebe/Leidenschaft entweder da ist oder nie. ;-)

Meant+is


@ wieauchimmer

Nach meinem Verstehen meint sie dasselbe wie ich.

Ich dachte, du trennst es (Rollenspiel) ???

In der Spieltheorie heißt Spiel aber eher soetwas wie bewusste Strategie. Wenn ich mich langsam mit meinem Parner drauf einspiele, unsere Phanatsien auszuleben, dann ist das eine bewusste Strategie mit dem Ziel, das Bewusstsein aber irgendwann ausschalten zu können. Daher mein Vergleich mit Meditation.

Die Spieltheorie passt hier nicht. Der Vergleich mit der Meditation ist okay, obwohl ich beim Sex quasi raufkomme und mich mit Meditation normalerweise eher runterhole.

Weil die Emanzipation noch nicht so selbstverständlich ist, dass Frauen oft nur dann akzeptiert werden z.B. in hohen beruflichen Positionen, wenn sie noch männlicher als Männer sind (siehe Magaret Thatscher).

Es gibt auch Frauen, die den Gegenbeweis antreten und trotzdem beruflich voll akzeptiert sind. Gerade im Dienstleistungssektor sind soft skills gefragt, und der Trend in Managementseminaren geht schon seit Jahren in diese Richtung. Wir müssen uns nur trauen.

Beides, aber wo ist das Problem? Wieso immer zwei Dinge gegeneinander aufwiegen, was denn nun besser ist? S. Freud behauptete, der v.O. sei der einer erwachsenen Frau.

Ich habe überhaupt nichts aufgewogen, ich habe nur geschrieben, dass ich beides brauche. So bedeutend die Arbeit von Freud für die Entwicklung der Psychoanalyse ist, viele seiner Theorien sind heute längst überholt. Bitte leg' mir Freud nicht in den Mund, das vertrag ich gar nicht :-(

So artet das aber auch zuweilen hier im Forum aus. Der v.O ist der "Richtige" und der k.O ist nur Spielerei. Was soll das?

Das sagt keiner hier im Forum. Es gibt allerdings Frauen, die beim GV nur vaginal kommen können bzw. denen der vaginale Orgasmus mehr bringt. Das ist ja legitim, oder? Das Problem bei v. O. ist, dass die Beteiligung des Partners eine große Rolle spielt, dh er muss lange und hart ficken können.

Es fühlt sich bei mir unterschiedlich an. Nur K. ist irgendwie oberflächlicher, aber zu einem nur V., ganz ohne K-Stimmulation, bin ich noch nicht gekommen, aber einmal beinahe. Ich weiß auch nicht, wieso ich mich da einem Leistungsdruck aussetzen soll, nur weil einige meinen, dies wäre erst der richtige O.

Das habe ich nie behauptet, ich stell' auch keine Vergleiche an, weil ich meistens nicht einmal weiß, wie ich dann tatsächlich gekommen bin. Das kann ich höchstens nachher noch rekonstruieren, wenn ich mich noch in der selben Stellung befinde. Ich sehe ehrlich gesagt auch keinen Unterschied zwischen v.O. und k.O. beim GV, 'mal ist der Orgasmus sehr intensiv, 'mal sind's mehrere hintereinander, 'mal ist er nicht so stark. Das hängt eher von dem Organ ab, dass am stärksten dabei beteiligt ist, nämlich dem Hirn.

Ich habe aber auch letztens festgestellt, dass "Halten" tief drin, ohne Bewegung zwischendurch auch sehr gut sein kann. Ich finde, man klann hier gar nichts pauschalisieren.

So weit sind wir noch nicht ;-) Jedenfalls hab ich so (noch) keine Chance auf einen Orgasmus. Wir wollten uns mal nur durch gemeinsames tiefes Atmen zum Orgasmus bringen, aber wir schaffen es momentan nicht einmal bis zum Versuch. Ich bin auch überzeugt, dass man sich auch ohne jegliche körperliche Stimulation zum Orgasmus bringen kann, aber davon bin ich weit entfernt. Es wollte auch nicht pauschalieren, aber ich denke, einige Frauen werden für eine G-Punkt-Stimulation einen sehr aktiven, fest stoßenden Mann brauchen. So unplausibel ist meine Theorie nun auch wieder nicht.

@ Kleio

Ich weiß zwar nicht, wie alt Du bist, aber mit einer besonders hohen Witwenpension würde ich nicht rechnen und Kinder sind an sich nicht darum auf der Welt, um ihre Eltern zu erhalten. Hier bist Du auch von ihrer Moral abhängig. Wenn Du Glück hast und sie Dich als wert erachten, dann werden sie Dich unterstützen und wenn nicht, dann wirst Du vom Staat abhängig sein.

Gleichberechtigung heißt auch, dass man sich auch für Kindererziehung und Haushalt entscheiden kann. Nur weil du das selbst nicht machst, kann Anne Declos sich so entscheiden, wie sie es für richtig hält.

Indirekt sind wir alle von Nachkommen abhängig, die zahlen uns nicht nur die Pensionen, sondern schaffen auch Wertschöpfung, wenn wir das nicht mehr können. Altenpflege will ich jetzt gar nicht erwähnen. Volkswirtschaftlich gesehen ist Kindererziehung mehr wert als jeder Managerjob, leider hat das keinerlei positive Konsequenzen. Warum werden wohl die Kinder immer weniger? Leider ist die Emanzipation gescheitert, wenn es um Kinder geht.

A|nne# Decxlos


wieauchimmer

Es geht ja nicht um die Abschaffung von Mutterschaft und Hausfrau, sondern um die Vereinbarkeit mit dem Beruf und darum, die Männer im Haushalt und für Kinder mehr in die Pflicht zu nehmen

Ich will nicht Beruf und Kinder miteinander verbinden, für mich sind meine Kinder mein Beruf. Meinen Mann brauche ich auch nicht in die Pflicht zu nehmen, er kann schon alleine denken und fühlen und kümmert sich um die Kinder, soweit es ihm möglich ist, genauso wie um Dinge des Haushaltes oder um seine Klamotten.

Emanzen im Bundestag ? Gut, wie du meinst, ich sehe dort eher emanzipierte Frauen...

Und über die Position der Frauenbeauftragen (da sehe ich die ín unserer Stadt vor mir) kann ich nur schmunzeln...

Politiker werden gewählt, ja, ab und zu sind sogar Frauen dabei, das alleine sagt aber leider gar nichts über die Qualität der Politik und der Gesetze aus, 90 % aller Politiker nicken eh nur ab, was die Fraktion ihnen vorsetzt.

Auch das Wahlrecht haben Frauen schon vor Alice Schwarzer gehabt - und auch das garantiert leider nicht, dass die Politik besser wird, schade eigentlich.

Das eigentliche Thema dieses Fadens ist ja auch nicht die Emanzipation, sondern die Folgen für das Liebesleben von Frauen, besonders von den Frauen, die auf speziellere Dinge stehen. Vielleicht sollten wir darauf wieder zurückkommen.

Wenn ich einen lieben und netten Mann kennenlerne, mit ihm Sex habe und feststelle, dass er im Bett genauso lieb und nett ist, dann ist für mich die Sache gestorben - das bringt mir keinen Spaß. Sowas hatte ich auch etliche Jahre schon, danke, das genügt. Im Bett will ich einen Mann, keinen Schoßhund. Und den habe ich, seit fünfzehn Jahren.

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