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Emanzipation und sexuelle Unterwerfung: Widerspruch?

w=iMeaLuchimmxer


Calacirya

Die können nicht zu dem stehen, was sie wollen.

Ja, ja, im Grunde meines Herzens wollte ich natürlich nie Kunst studieren und einen Beruf erlernen, sondern Hausfrau werden und dem Göttergatten die Pantoffeln bringen. Tja, und dass ich von meinem eigenem Gled leben muss, furchtbar! Lieber wäre ich finanziell abhängig und würde meinen Göttergatten um jeden Cent anbetteln müssen. Wie fühlt man sich denn so, nach 16 Jahren als Hausfrau? DU bist doch diejenige, die hier an ihrem Leben vorbei gelebt hat und jetzt spielst du den Guru?

"Ich brauche nicht"

Tja, aber ich brauche auch nicht vom Sozialamt leben ohne einen Mann der m ich aushält....

Ich gönne jeder Emanze ihre Einstellung

Hingegen tust du mir eher mit deinem, wie du selbst oft genug hier preisgegeben hast, verpfuschtem Leben als unselbständige, abhängige Frau eher Leid. Den Widerspruch, dass du es einerseits als Qual empfunden hast, es aber anderseits als Tugens verkaufst, fällt dir nicht einmal auf.

j!uli2Q6


es gibt auch männer die sehr fürsorglich und nett und einfühlsam sein können aber trotzdem im bett wissen wo ihr platz ist

ausserdem ist jeder mensch anders durch einstellungen, komplexe und was weiss ich alles

aber um richtig guten sex zu haben muss man einfach loslassen können und sich seinem partner hingeben können

das hat nix mit männer zu tun die aufschneiden wollen oder sonst was sondern hier geht es um die wurzeln

und dann ist es guter sex und wenn du einmal so einen mann in deinem bett hast wirst du verstehen was es heisst das der mann die führung übernimmt und sich die frau "unterwirft"

denn auch ein "richtiger" mann ist einfühlsam und erniedrigt dich nicht mit seinen wünschen sondern ihr wollt es gemeinsam ausleben

dazu muss man aber erstens über seine sexuellen wünsche reden können und zweitens einander vertrauen können

dann brauch auch hier keiner einen emanzenkram sondern jeder hätte guten befriedigenden sex ohne ausreden vor sich zu schieben wie migräne oder was auch immer

b<axbs


grainne,

dein text von 15.01.05 16:37 ist (altbekannter, tausendmal durchgelutschtere) blödsinn.

er ist an JUNGMÄNNER gerichtet, also leute, die keinen sex haben und auch keinen kriegen. wir reden hier nicht über jungmänner, sondern über leute di

SEX HABEN!

ich habe und hatte sex, obwohl ich deine meinung über männer und klischees, die sie angeblich zu erfüllen haben, nicht teile. gus hat und hatte sex, obwohl er kein bedürfnis hat frauen zu dominieren. wieauchimmer hat und hatte sex, obwohl sie kein bedürfnis hat, dominiert zu werden und gezeigt zu kriegen, wo es langgeht. alle möglichen leute haben sex, obwohl sie deine meinung nicht teilen! also kann es ja wohl nicht stimmen, dass nur dominante männer zum zug kommen oder nur dominante männer eine frau befriedigen könnten.

gBus


... ???

aber um richtig guten sex zu haben muss man einfach loslassen können und sich seinem partner hingeben können

Das gilt nur für Frauen?

hier geht es um die wurzeln und dann ist es guter sex und wenn du einmal so einen mann in deinem bett hast wirst du verstehen was es heisst das der mann die führung übernimmt und sich die frau "unterwirft"

:-/

Tut mir leid, dir widersprechen zu müssen, aber es geht genausogut auch andersrum. Ganz erstaunlich gut sogar.

UND.

Kannst du dir vorstellen, daß sich diejenigen die das eben andersrum viel stärker empfinden, die eben zu IHREN Wurzeln erst mal kommen mussten, sich nichbt auf Klischees berufen konnten und das FÜR sich SELBST erfahren haben, daß die sich irgendwie verarscht fühlen, wenn ihnen hier jemand erzählen will sie müssten "nur mal so einen mann in deinem bett haben..."?

???

j2ulVi26


@ babs

wo hab ich geschrieben dass es um misshandlungen geht wenn der mann die führung übernimmt

ich denke dass einige von euch wenn man sowas anspricht davon ausgehen dass man fast vergewaltigt werden muss als frau damit der mann der dominate ist!??!?!?!

sorry aber lies doch noch mal meine beiträge durch und dann können wir gerne weiter diskutieren

ich habe auch niemanden meine meinung aufgezwungen sondern meine meinung geäussert

ich akzeptiere auch andere meinungen aber ich stehe zu meiner meinung und werde sicherlich nicht jetzt meine meinung ändern weil ich hier oder andere angegriffen werden

ihr argumentiert hier mit alltagssituationen zum grössten teil ich rede über sex

mir wird vorgeworfen dass ich eine falsche meinung habe und sie anderen aufzwingen aber wenn ich mir andere beiträge durchlese werde ich einfach angegriffen ohne argumentation sondern einfach nur weil diejenigen keine andere meinung akzeptieren können

j(ulxi26


also ganz ehrlich ich finde auch dass sich eine domina unterwirft

hey klar versteht jetzt wahrscheinlich auch keiner von euch aber ist für mich so

sie lebt es nur anders aus wahrscheinlich genauso wie ich meinen sex anders auslebe als grainne und ich hab trotzdem eine ähnliche meinung wie sie

-^Fliz


@calacirja

Emanzen sind für mich das frustrierteste, unemanzipierteste Volk, was es gibt. Die können nicht zu dem stehen, was sie wollen. Weil, sie wollen ja gar nicht. Sie sind so verkrampft in ihrem: "Ich brauche nicht", dass sie es selbst gar nicht mehr merken.

tja, ich "oute" mich: ich bin eine Emanze. Was anderes kann ich mir auch gar nicht vorstellen.

Frustriert? Ja, manchmal schon. Frustriert über die Ignoranz, über die Gleichgültigkeit und über die Undankbarkeit von Männern und Frauen ihren Mitmenschen gegenüber.

vor allem Emanzen gegenüber.

Ja, ja, du hast schon richtig gelesen.

Oder wem, glaubst du, hast du die Möglichkeit, das Recht und die Freiheit zu verdanken, dein Leben so zu führen, wie du es willst? Den christlichen, islamischen oder sonstigen Fundamentalisten etwa?

Siehste.

Eben: auch den Emanzen.

Den Frauen (und Männern), die seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung und die Gleichbehandlung von Männern und Frauen kämpfen.

Aber du bist ja noch nicht mal in Lage, den Unterschied zwischen Gleichbehandlung und Gleichsein zu sehen.

Ich bin eine Emanze. Aber ich wollte nie genau gleich wie ein Mann sein. Ich will nur gleich behandelt werden. Ich will die gleichen Rechte. Die gleichen Möglichkeiten. Ich will das gleiche Recht wie Männer so zu sein, wie ich will.

Männer profitieren davon schließlich auch und daher gibt es eine Menge Männer, die die Gleichberechtigung durchaus schätzen - außer die Würstchen natürlich, die nichts sind und nichs haben außer ihre eingebildete Macht über Frauen und ihren vermeintlichen Mehrwert.

Auf solche Nullen kann ich dann aber gut verzichten.

Aber zurück zur Frustration: sexuell bin ich gar nicht frustriert - so eine Ungerechtigkeit aber auch, gell ;-D

Tatsächich brauche ich keinen Mann für Sex, aber gelegentlich will ich einen. Das ist ein Unterschied.

Die Männer, mit denen ich bisher zu tun hatte, haben es im Übrigen immer sehr geschätzt, dass ich sie wollte, nicht nur brauchte.

Das macht das Ganze nämlich ein bisschen exklusiver.

Du verstehtst?

gxus


juli...

Du solltest dich nicht angegriffen fühlen. :-)

Daß es hier bei der Argumentation "ins Extrem" geht liegt daran, daß das Thema eben nicht zum ersten mal auf dem Tisch ist und die "deutlichen Eckpunkte" schnell hervorkommen.

Gegen deine Meinung hat niemand etwas, im Gegenteil.

Und gegen Aussagen wie "dann ist es guter sex und wenn du einmal so einen mann in deinem bett hast wirst du verstehen" kann ich, denke ich, argumentieren.

Ist das ok?

-kFiz


@ calacirja

Nachtrag:

habe noch einmal deinen zweiten langen Text gelesen, den über "Max". Beim ersten Lesen ist mir schon etwas quer "im Magen gelegen", beim zweiten Durchgang wurde es mir klar:

Du beschwörst in diesem Text die absolute Geschlechtertrennung. Männer und Frauen können sich nur als potentielle Sexualpartner begegnen, nicht als Menschen. Das Zusammentreffen von Mann und Frau muss für dich zwingend sexuell motiviert sein, und wenn das nicht der Fall ist, wertest du es als Niederlage (für den Mann), als gescheiterte Begegnung.

Nein, ich ziehe es vor, Männer erstmal als Menschen zu sehen, in zweiter Linie erst als potentielle Liebhaber. Damit beraube ich mich wenigstens nicht um die Hälfte der Weltbevolkerung als mögliche Freunde (das sind aktuell immerhin 3 Mrd. Menschen).

Schon mal soweit gedacht?

b"abs


wieauchimmer

Die Erfahrung hab ich auch schon durch. Er hat mich fast umgebracht, der Sex war total Mist und eigentlich war er nur ein Aufschneider mit Komplexen, der das Spiel "Andere erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen" spielte.

war bei mir auch so. er war im grunde unflexibel, ängstlich. hat aber im alltag und auch beim sex den dominanten gemacht und war natürlich vollständig kritikresistent. mit frauen wie grainne kam und kommt er immer gut zurecht, die haben seine männlichkeit nicht so überfordert. er konnte zwar lang ficken und hat mir auch brav orgasmen gemacht, aber er war so auf sein männliches rollenbild festgefahren, dass er mich und meine weigerung mich zu fügen wohl als bedrohung empfinden musste. was "psychische gewalt" bedeuten kann, weiss ich seither nur zu gut. er hat mich fast kaputt gemacht.

wenn man sie näher kennen lernt, die erbärmlichsten Weicheier überhaupt sind, aber ihre Schwäche damit überspielen, indem sie sich dominant, respektlos bis erniedrigend, super cool und super stark aufführen.

...

Die wirklich starken Männer sind die, die dazu stehen, wie sie sind und zwar auch zu ihren weichen Seiten. Das sind nämlich im Endeffekt die selbstbewussten Männer, weil sie sich ihrer eigenen Identität bewusst sind und diese leben, anstatt sich hinter Männlichkeitsklischees zu verstecken.

diese erfahrung bzw. beobachtung hab ich auch hautnah gemacht. ein mann, der mit sich selbst zurecht kommt - im gesamten mit sich selbst zurecht kommt, also auch mit seiner weiblichen seite - muss sich nicht an vorgefertigten, starren rollenbildern festklammern, er findet alleine zu seiner persönlichkeit. ein mensch, der ohne klischees und rollenbilder nicht weiss, wer er ist und wo er hingehört, ist für mich tatsächlich schwach und kann mich mit seiner persönlichkeit nicht überzeugen.

boaXbxs


juli,

wo hab ich geschrieben dass es um misshandlungen geht wenn der mann die führung übernimmt

ich denke dass einige von euch wenn man sowas anspricht davon ausgehen dass man fast vergewaltigt werden muss als frau damit der mann der dominate ist!??!?!?!

du hast das auch nicht gesagt, stimmt. aber wenn du grainne zustimmst, dann solltest du vorher gut lesen, welchen inhalten du zustimmst. grainne behauptet nämlich dass die meisten frauen besonders geil werden, wenn sie es mit männern zu tun haben, die "manns genug sind", so richtig scheisse mit frauen umzugehen - misshandlung nicht ausgeschlossen.

w9ieau(chimmexr


gus

Ich habe wirklich den Eindruck sie suchen eine Rechtfertigung.

Vielleicht fühlen sie sich sonst schuldig oder so...

Nee, es stand doch da auch ganz eindeutig. Die brauchen das, ihre eigenen Einstellung als naturgegeben zu sehen, um sich als Frau fühlen zu können. Sie scheinen Probleme mit ihrer weiblichen Identität zu haben. Sie suchen sich ja ausgerechnet das traditionelle Rollenklischee (was allerdings nicht unbedingt der Natur der Frau entsprich, jedenfalls nicht dem Bild von Frau früher Kulturen, in denen man die große Göttin verehrte und es immer eine weibliche sehr selbstbewusste und sexuell lustvolle Gottheit war, die gleichzeitig Krieg und Liebe verkörperte). Wer sich für seine eigene Identität solche Schubladen sucht, da liegt nahe, dass er mit selbiger Probleme hat.

Ich fühle mich hingegen als Frau, egal, was ich tu und kann mich auch nicht über mangelndes Interesse von Männern beklagen (habe sogar schon mehrere unangenehme Belagerungszustände hinter mir, wo er ein "Nein" einfach nicht verstand und meinte, ein Recht auf mich zu haben und mir tatsächlich erklären wollte, dass er besser wisse, was richtig für mich ist, nämlich er. Das waren allerdings äußerlich nicht unbedingt sehr männliche Typen. Nein danke, auf solche dominanten Männer steh ich nicht!)

gJus


Da...

muss ich babs Recht geben, juli.

Schließlich fängst du an mit:

ich stimme besonders grainne in fast allen punkten zu.

b{abGs


fiz,

Die Männer, mit denen ich bisher zu tun hatte, haben es im Übrigen immer sehr geschätzt, dass ich sie wollte, nicht nur brauchte.

das ist auf dauer gesehen auch der bessere weg. ein mann, der wenig skrupel hat und zudem von seiner partnerin gebraucht wird, wird durch diese abhängigkeit sehr leicht dazu verleitet, jeglichen respekt vor der frau zu verlieren und das abhängigkeitsverhältnis schamlos auszunutzen - auch über den sexuellen bereich hinaus.

j#uli2x6


ich habe auch nicht gesagt ich stimme ihr zu 100% zu

ich glaube es war in meinem ersten beitrag wo ich geschrieben hab in fast allen

ich verstehe auch viele eurer argumentationen nur sind sie wie gesagt zu weitläufig

als grainne geschrieben wurde auf ihren post losgegangen und das thema eigentlich meist aussen vor gelassen und einfach weil sie was geschrieben hat und sicher mit bestimmten aussagen sehr kontrovers ist (auch in anderen threads) wird das ganze in eine schiene gelenkt die nicht richtig ist

genauso wie es dann heisst nur weil ich (wie gesagt fast) ihrer meinung bin dass ich die gleichen sexuellen vorlieben habe oder das gleiche leben oder was ihr euch sonst noch denkt habe

zu dem thema ich sollte gut lesen bevor ich etwas zustimme muss ich dir leider sagen du solltest gut lesen bevor du mir etwas vorwirfst

i

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