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Emanzipation und sexuelle Unterwerfung: Widerspruch?

j^uli2x6


und zu diesem satz:

Du merkst, dass du ganz schön in Rollenklisches denkst, oder?

ich merke wie du versuchst mir so ein denken anzuhängen

natürlich kann man einzelne textzeilen rauspicken ohne den vorigen inhalt zu beachten aber das ist einfach uninteressant

R5eb\ecxca


Kein Widerspruch für mich

Ich denke emanzipierte Frauen lieben die Abwechslung: Wer immer unterdrückt wird, sehnt sich nach dem einfühlsamen, liebevollen, bla, bla, Lover.

Und Wenn ich einen superlieben einfühlsamen, verständnisvollen intelligenten Mann habe, dann macht es mich um so mehr an wenn eben genau dieser Mann ab und zu im Bett plötzlich dominant wird.

Ey, und wenn ich diesen Mann mit meinem anspruchsvollen Wesen den ganzen Tag lang terrorisiert habe 8-) .-/

ja, Mensch, dann hat er es doch verdient, wenn ich mich ihm grenzenlos unterwerfe...

Somit denke ich gehört die Sache mit der Dominanz zur Emanzipation dazu, denn vorher hat si sicherlich nicht so viel Spaß gemacht!

bYabs


juli,

natürlich kann man einzelne textzeilen rauspicken ohne den vorigen inhalt zu beachten aber das ist einfach uninteressant

ich bemerke nur, dass du im prinzip nichts aussagtst. du redest um irgendeinen heissen brei rum, scheust dich offenbar davor, klare worte zu wählen... wischi-waschi vom devoten mann, der irgendwie doch dominant ist. vielleicht willst du hier nicht "durchschaut" werden? willst du dich damit daran festklammern, dass ein mann dominat sein muss - sogar wenn er devot ist? oder willst du zugestehen, dass auch ein mann devot sein kann, wenn es seinem wesen entspricht? willst du sagen, dass jeder die position einnehmen soll, die ihm am meisten liegt, oder...

WAS?

was willst du eigentlich sagen?

und kannst du dafür vielleicht ein paar punkte und beistriche verwenden, der leserlichkeit wegen? danke.

wyieaucUhimmer


babs

willst du dich damit daran festklammern, dass ein mann dominat sein muss - sogar wenn er devot ist?

Das verleitete mich zu der Aussage, dass sie in Rollenklischees denkt. Egal, wie es aussieht, der Mann hat eben grundsätzlich (eben von Natur aus) der Dominante zu sein, auch wenn er sich devor verhält. Da wird dann eben so lange gedreht, bis die traditionellen Rollenklischees wieder stimmen.

KNlRexio


Calaciryia

richtig, mein Reden. Aber freiwillig Hausfrau zu sein, gilt nicht. Wird einem von gewissen Oberemanzen dann vorgeworfen.

Nun, was andere davon halten, ist ihre Sache, aber für mich ist alles, was jemand freiwillig macht, weil er oder sie es so will und es sich mit den Neigungen des Partners verbinden lässt in Ordnung. Egal welche Art Beziehung, wenn es beide wollen, dann soll es so sein.

Emanzen sind für mich das frustrierteste, unemanzipierteste Volk, was es gibt. Die können nicht zu dem stehen, was sie wollen. Weil, sie wollen ja gar nicht. Sie sind so verkrampft in ihrem: "Ich brauche nicht", dass sie es selbst gar nicht mehr merken.

Gut, jeder wie er mag. Ich gönne jeder Emanze ihre Einstellung... bedeutet es schließlich einen Mann mehr für mich, den, den sie nicht will, weil sie sich zu fein dafür ist usw. Aber bitte, leben und leben lassen. Persönliche Anfeindungen haben hier nix verloren. Ist ja sogar anderen aufgefallen:

Nun, die Anfeindungen haben ja eine Geschichte, die sich mit manchen UserInnen wohl über mehrere Fäden ziehen. Teilweise ist es auch Deine Formulierung, warum sich wohl viele persönlich angesprochen fühlen. Ich nehme einmal Deinen ersten Absatz in diesem Faden als Beispiel:

Emanzipiert sein heißt für mich, das zu fordern, was ich will/brauche. Nur, leider haben uns die "Damen Emanzen" da einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn sie verstehen Emanzipation nur so, wie sie es verstehen wollen: Eben Gleichberechtigung, auf allen Ebenen. Dass dabei Männlein/Weiblein zum Einheitsbrei verkommt, ist egal. Hauptsache, alles ist political correct.

Im ersten Satz fängst Du damit an, über Dich zu schreiben. Im zweiten Satz aber gehst Du weg von Dir und fängst an zu pauschalisieren, wobei ich persönlich nicht wüsste, über wen Du auf einmal schreibst, weil Du plötzlich ein "uns" verwendest. Dann führst Du "Damen Emanzen" an, die Gleichberechtigung so verstehen, wie sie es wollen und lieferst die Definition jener "Damen Emanzen". Du schreibst, dass die Damen Emanzen wollen, dass Männlein/Weiblein zu einem Einheitsbrei verkommen.

Wenn Du das bisher so erlebt hast und das Dein Eindruck von den Frauen und Männern ist, die Du bisher kennen gelernt hast, dann würde sich niemand angegriffen fühlen, wenn Du das auch so schreiben würdest. Dass diese "Emanzen", die Du kennen gelernt hast, es nicht verstehen, dass "ihr" (ich nehme an Du und einige Deiner Bekannten/Freundinnen) es nicht verstehen, dass "ihr" Gleichberechtigung anders definiert als sie. Damit hätte sich niemand persönlich angesprochen gefühlt. In dieser pauschalisierten Form, wie Du es beschrieben hast, gibt es aber eigentlich nur zwei Arten von Frauen – die, die Gleichberechtigung so verstehen, wie Du/Ihr und die Damen Emanzen, die einen Einheitsbrei wollen. Das aber trifft weder auf die UserInnen hier zu, noch trifft es bei vielen nicht auf ihre eigenen Erfahrungswelt.

Weiter schreibst Du:

//Du kannst tagelang mit Emanzen diskutieren, sie werden nicht einsehen (Können/wollen), dass ein Machtgefälle beim Sex geil ist, ja, erwünscht ist. Sonst haben wir nämlich den Einheitsbrei, keiner tut was, weil ja jeder Angst hat, was falsch zu machen - damit meine ich vor allen Dingen die Männer, die unter der Emanzenfuchtel groß geworden, so erzogen worden sind.

Irgendwo solls ja noch ein paar andere Männer geben. Nur, finden muss man sie.//

Jetzt erweiterst Du Deine Pauschalisierung, ohne zu erwähnen, dass Du tagelang mit Emanzen diskutiert hast, sie nicht einsehen wollten, dass es für Dich und viele andere Frauen ein Machtgefälle beim Sex geben muss, weil Du und viele Frauen es sich wünschen. Nachdem Du aber in einer "wir"-Form schreibst, sind alle, die das lesen in dieses "wir" eingeschlossen. Einige wollen wirklich diesen Einheitsbrei, andere Frauen wollen kein Machtgefälle beim Sex, andere wiederum wollen weder ein Machtgefälle, noch wollen sie ein Einheitsbreit, etc. etc. etc. Wenn Du ganz einfach bezogen auf Dich schreiben würdest, würden sich hier viele nicht "angegriffen" fühlen. Es geht gar nicht um den Inhalt, wenn er auf Dich persönlich bezogen ist, sondern wenn Du Vorurteile beschreibst, wie z. B. "Männer wollen...." "Frauen wollen..." Damit fühlt sich jeder Mann angesprochen und jede Frau und wenn bei ihnen gewisse Dinge nicht zutreffen, dann müssen sie es für sich richtig stellen, dass sie eben anders denken und fühlen – andere Bedürfnisse haben.

für mich ist es auch wichtig dass der mann die führung übernimmt dass er mir zeigt dass er mich begehrt und auch was er willeben. Und das kann ein Mann, der Angst hat, die Führung zu übernehmen, eben nicht. Und zeigen, dass er Frau begehrt? Gab/gibt es da nicht den tollen Spruch: "Nur nicht den Eindruck erwecken, dass man mit ihr ficken will" Ja, was denn sonst? Was will ich denn sonst von einem Mann? Leben kann ich auch alleine. Ich will spüren, dass er mich begehrt. Sonst würde ich keinen Sx wollen, ist ja logisch.

Und wenn er passiv ist beim Sex, ist das genauso ein Fiasko. Ängstlichkeit, Unsicherheit, keinen eigenen Willen, nix. Eine Nullnummer. Ach so, Faulheit wäre auch noch ein Motiv.

Das ist der Grund, warum viele Frauen keinen Spaß haben am Sex. Weil vom Mann nix kommt. Weder Begehren, noch Aktivität.

Ich finde, Du hast schön beschrieben, was Du brauchst und was Du willst. Das ist etwas ganz anderes! Wer soll etwas dagegen haben? Ich habe damit keine Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass Du Deine Bedürfnisse kennst und weißt, was Du willst, obwohl ich andere Bedürfnisse habe.

Noch ein Beispiel. Bei Deinen vier Gründen regieren entweder wieder Vorurteile oder die Aufklärung, dass sich Deine Aussagen auf die Frauen beziehen, die Du kennst und Du wirst wieder pauschal. Ich nehme an, dass Du die Bedürfnisse Deines Freundes kennst und wenn Du Frauen kennen gelernt hast, die es mit netten Männern so halten, so gibt es Frauen, die mit netten Männern anders umgehen und etwas ganz anderes meinen, wenn sie von einem Mann der Meinung sind, dass er nett ist. Du schließt aber aus Deinen Erfahrungen auf eine Frau, die Du noch nie getroffen hast und das ist ein Vorurteil.

Grund 1: Jemand, der einer Frau zu jeder Tages- und Nachtzeit so gut zuhören kann wie Du, ist selten. Und das ist Dein Todesurteil, denn um es mal mit den Worten einer Bulemikerin auszudrücken: "Ich esse nie dort wo ich kotze". Das heißt für Dich, dass sie zwar gerne ihre Sorgen bei Dir ablädt, sich ihren Spaß aber woanders und nicht bei Dir - ihrer seelischen Müllhalde - holen wird.

Das ist sicher eine Möglichkeit, denn es gibt Frauen, die netten Männern nichts abgewinnen können. Für mich z. B. hat sich ein netter Mann nie in seiner "Nettigkeit" geändert, vorausgesetzt er hat sein Verhalten nicht verändert. Nett sagt für mich aber auch nichts Anderes über den Mann aus, als das er eben nett ist. Es sagt nichts darüber aus, ob ich mich in den netten Mann verliebe oder nicht, es sagt nicht aus, ob er temperamentvoll, still, ruhig, sanft, wild, interessiert, etc. etc. etc. ist. Es gibt auch "nette Arschlöcher" und auch das besagt überhaupt nicht aus, ob man sich in sie verliebt oder nicht, genauso wenig darüber worauf sich diese Bezeichnung bezieht. Genauso gibt es Frauen, die sich nichts sehnlicher wünschen, einen Mann kennen zu lernen, der ihnen Tag und Nacht zuhören würde und sie sich darum in ihn verlieben.

KSleNi~o


Calaciryia

Grund 2: Nette Männer sind langweilig. Sie verbreiten nicht dieses prickelnde Versprechen eines aufregenden Marlboro-Man-mit-Drei-Tage-Bart- Abenteuers. Frauen sind Pferdeflüsterinnen; sie wollen wilde Hengste zähmen und nicht auf dem Pony-Karussel reiten.

Nette und freundliche Männer sind sicher für viele Frauen langweilig, aber der Marlboro-Mann-mit-Drei-Tage-Bart kann sowohl abenteuerlich als auch nett sein und ich kenne genügend solcher Männer, die nett sind. Genauso aber kenne ich genügend Frauen, die einem Mann mit der Ausstrahlung eines Marlboro-Mann-mit-Drei-Tage-Bart-Abenteuers nichts abgewinnen können, egal ob die nun nett oder nicht nett sind. Sicher gibt es Frauen, die Hengste zähmen möchten, aber genauso gibt es Frauen, die gezähmt werden wollen, genauso gibt es Frauen, die weder zähmen noch gezähmt werden wollen. Die Kombinationen sind unendlich. Auch wenn Du es so siehst, so sehen es andere nicht immer so.

Grund 3: Frauen wissen nicht, was sie wollen und sind dankbar, wenn ihnen jemand die Entscheidung abnimmt. Männer wie Du, die Ihnen alle Wege offen lassen und ihnen signalisieren "Es wird so ausgehn, wie Du es magst, ich werde all das tun was Du sagst, ich werde da sein, wenn Du nach mir fragst" werden leider auch irgendwann fragen müssen "Äh...Wo willst Du hin?" wenn ihre Angebetete mit dem Kerl abzieht, der ihr sagt "Du willst mit mir ins Bett, gibs zu!".

Es gibt sicher Frauen, die weder wissen, was sie wollen und die auch Männer wollen, die ihnen die Entscheidungen abnehmen. Auch hier gilt es zu differenzieren, denn alle Frauen sind nicht so, genauso wie alle Männer nicht für ihre Frauen mitentscheiden wollen. Auch das hängt von den Bedürfnissen, Neigungen, etc. etc. der Betreffenden ab. Ich kenne genauso Pärchen, die beide sanft, freundlich lieb und nett sind und deren Bedürfnis es ist in Harmonie miteinander zu leben. Es ist auch nicht mein Bedürfnis, aber ich kann nicht von mir auf andere schließen.

Grund 4: Wohl der entscheidende Faktor ist die Tatsache, dass irgendwo in dem grossen Buch der menschlichen Geschichte verankert ist, dass nette Männer nicht mit netten Frauen zusammen kommen dürfen. Anscheinend ist das ein physikalisches und psychisches Polaritätsproblem, vergleichbar wie bei einem Magneten. (+) und (+) stoßen sich nun mal ab. Was bedeutet das also für Dich? Werde ein rücksichtsloses Arschloch, dem die Gefühle einer Frau völlig an den Sackhaaren vorbeigehen.

Wenn das Deiner Erfahrung entspricht, so ist das in Ordnung für mich. Auch wenn sich + und + abstoßen, so ziehen sich - und - an. Wenn Dein Freund nur so tut, als würde er zuhören wollen und tief in seinem Inneren ein "rücksichtsloses Arschloch" sein, dann kann das der Grund gewesen sein, warum die Frau sich nicht in ihn verliebt hat und sie ihn durchschaut hat. Es kann aber auch ganz einfach sein, dass er obwohl er nett ist, sie sich nicht in ihn verliebt hat und trotzdem einen netten Mann will. Genauso aber kann es auch sein, dass sie sich in Weiberhelden verliebt. Etc. etc. etc. Für den Grund gibt es die verschiedensten Möglichkeiten der Mutmaßung und was wirklich der Grund war, kann nur sie sagen. Wenn dein Freund aber vom Wesen aus eben ein netter Mann ist, warum soll er sich verstellen? Es gibt doch genug Frauen, die nette Männer wollen. Wenn er sich verstellt, dann bekommt er erst recht eine Frau, die nicht zu ihm passt. Nicht jeder Mann und nicht jede Frau sind nun einmal auch potentielle "Liebeskandidaten".

Ich für meinen Teil nehme Deine Aussagen als Deine Meinung, egal ob Du nun "wir", Frauen oder sonstiges schreibst, denn Du kennst nicht alle Frauen und nicht alle Männer und kannst Dir darüber kein Urteil gebildet haben. Sogar Statistiken geben nur die Neigungen von einer Mehrheit an und ich kann erahnen, was der Durchschnitt der Menschen, die aufgrund dieser Statistik befragt wurde denkt. Auch die besagen noch nichts über die konkreten Wünsche, Gefühle und Gedanken der Einzelnen. Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse und wäre sogar traurig, wenn man Menschen in zwei Prototypen teilen könnte. Auf der anderen Seite ist es keine Seltenheit, dass Menschen in ihrer Umgebung Menschen mit ähnlichen Charakterzügen kennen, aber das ist noch lange kein Grund zu glauben, dass es nicht auch andere Charaktere gibt, vor allem, wenn hier es im Forum schon genug Beiträge von UserInnen gibt, die beschreiben, dass sie andere Bedürfnisse habe und auch andere Definitionen. Wenn Du in Zukunft "wir", "jeder", Männer, Frauen, etc. vermeiden würdest und etwas konkreter schreibst, dann wäre es auch viel leichter zu verstehen, worum es Dir geht, natürlich nur dann, wenn Du daran interessiert bist, dass man sich mit dem Inhalt Deiner Beiträge befasst. So bekommt man wenig von Deiner Einstellung mit.

b]abs


wieauchimmer,

Da wird dann eben so lange gedreht, bis die traditionellen Rollenklischees wieder stimmen.

scheint mir auch so. einerseits schreibt sie von der domina, die doch irgendwie devot ist. andererseits vom devoten mann, der ja doch irgendwie dominat ist. dazu noch so ein pseudo-tolerantes um den heissen brei herumschleichen.

sieht so aus, als ob es nicht anders sein dürfte, als dem klischee entsprechend. eigenartig, dass bei manchen leuten gleich so eine bestürzte stimmung ausbricht, wenn man an ihren rollenbildern rüttelt. "was nicht sein darf, kann nicht sein?"

w@iewaucxhimmer


babs

eigenartig, dass bei manchen leuten gleich so eine bestürzte stimmung ausbricht, wenn man an ihren rollenbildern rüttelt.

Ich steh auf jeden Fall auf die neueren chinesischen Filme mit den "Kampfweibern", die aber im Vergleich zu europäischen Kampfweibern dennoch nichts Männliches an sich haben, sondern immer noch ganz Frau sind. Da gibts auch einen netten Jacky Chan Film, wo er von einer Oma kurz und klein gehauen wird. (Es war auch in Japan Tradition, dass es Aufgabe der Hausherrin war und nicht des Mannes, einen Einbrecher mit dem Schwert niederzustrecken).

KHleixo


wieauchimmer

Hier wird aber behauptet, dass Frauen von Natur aus unterwürfig, passiv,etc. sind und alle Frauen, die das nicht auch leben, keine echten Frauen sind.

Wenn sie es aber so sieht und sie ist nicht die einzige. Dass sie nicht alle Frauen kennt, ist selbstverständlich – ihrer Erfahrung entspricht es aber. Wenn sie aber der Meinung ist, dass Frauen von Natur aus passiv und unterwürfig sind, dann nützt es auch nichts, sie zu provozieren, indem Du sie persönlich pauschalisierst. Vorausgesetzt Ihr beide kennt Euch nicht persönlich, kann keine von Euch beiden ein vollständiges Bild von der anderen haben, damit sie urteilen kann. An Mutmaßungen und Vorurteilen bleibt Ihr einander also nichts Schuldig. Im Prinzip machst Du nichts Anderes als Calacyria. Du assoziierst ihre Aussagen mit Deinen persönlichen Erlebnissen. Sie versteht nicht, dass Du die Dinge nicht so siehst wie sie und Du verstehst genauso nicht, dass sie die Dinge nicht so sieht wie Du. Einer alleine kann nicht streiten und ihr beide macht das Fäden über Fäden – wie ein Hahnenkampf, nur dass es hier keinen Sieger geben kann, denn für Dich ist Deine Meinung richtig und für sie ihre. Außerdem kennst Du ihre Beiträge nun schon lange genug, um zu wissen, wie sie von ihr gemeint sind und dass es ihre Meinung ist und sie eigentlich nicht behauptet, dass Frauen von Natur aus unterwürfig sind, sondern, dass es ihre Meinung ist. Es ist ja genauso wenig zutreffend, dass nun niemand außer Calacyria so denkt und Du schreibst es ja selbst, dass Du schon oft mit solchen Vorurteilen und Erwartungen konfrontiert wurdest, von Menschen, die Dich in ein Klischee drücken wollten, nur weil Du nicht in ihre Vorstellung von "Frau" gepasst hast. Ich weiß, dass Du Dich gerne aufregst und das trifft auch auf Calacyria zu, denn sonst hätte schon längst eine von Euch beiden oder beide entweder einen anderen Zugang gesucht oder einfach aufgehört zu provozieren. Viele UserInnen wissen aber nichts von Eurem "Spaß" und kommen wegen Euch beiden ins Zwischenfeuer, weil sie Eure Vorgeschichte nicht kennen. Ich sehe es aber genauso, dass es Euch beiden um den "Spaß" geht und nicht um das Thema. In dieser Diskussion jedenfalls, ist keine von Euch beiden unterwürfig und beide, seid Ihr der Meinung, dass ihr emanzipiert seid. ;-)

b'abs


wobei es ja

doch so ist, dass der devote part einer beziehung weitgehend die kontrolle über das geschehen hat, und der dominante part sich nur innerhalb der, vom devoten vorgegebenen, grenzen bewegen kann. auch wenn der devote part vorgibt, dass grenzen überschritten werden dürfen, dann ist das auch nichts weiter als ein neue grenze, an der man sich orientiert.

nur ist das nicht an "mann" und "frau" gekoppelt, wie von juli dargestellt, sondern nur an devot und dominant. der devote lenkt zu einem guten teil, und der dominante muss sich dem gewissermassen fügen. egal ob nun mann devot und frau dominant ist, oder sich die sache umgekehrt verhält.

aufs rollenbild-klischee bezogen:

mann kann/darf nur so dominant sein, wie frau es ihm erlaubt. er muss also in gewissem sinne "weichgespült" sein, weil er ja rücksicht auf die grenzen der frau nehmen muss. wenn er das nicht täte, wäre er womöchlich nicht mehr als ein irrer sexualstraftäter. dieses bisschen weichgespültheit ist das einzige, was ihn vom gewaltverbrecher unterscheidet. während er also weichgespült ihre grenzen respektiert, ist er möglichst überzeugend der dominanten rammler, der nicht zu früh kommt, ihr orgasmen schenkt und dabei so tut, als ob er ganz egoistisch und männlich nur an sich dächte - ein richtiger, männlicher mann eben.

es ist zwar vielleicht jetzt für die devote/masochistische weiblichkeit wenig ansprechend formuliert, aber das ist es doch im prinzip, was den dominanten mann ausmacht.

für mich reichts halt schon, wenn er meine grenzen respektiert, mit orgasmen schenkt und auf körperliche schmerzen steht. die ego-rammel-show und das machogehabe kann er gern weglassen, das beeindruckt mich nicht, ist mir nur im weg. und ich wäre echt froh, wenn mal ein paar leute endgültig akzeptieren könnten, dass es diese variante weiblicher sexualität auch gibt.

b}abs


hallo Kleio,

schön, dass du hier schlichten willst.

aber ich finde es ziemlich gemein und frustrierend, dass die vernüftigeren immer nachgeben sollen, nur um der ruhe willen. :-|

w5ieau,chi)mmexr


Kleio

Im Prinzip machst Du nichts Anderes als Calacyria. Du assoziierst ihre Aussagen mit Deinen persönlichen Erlebnissen.

Nein, das tu ich nicht, denn ich pauschalisiere meine persönlichen Erlebnisse nicht, indem ich von allen Männer und allen Frauen verallgemeiner oder von der weiblichen Natur rede, so als beruhe meine Erfahrung auf dem einzig wahren Naturgesetz. Also wirf uns bitte nicht in einen Topf!

Einer alleine kann nicht streiten und ihr beide macht das Fäden über Fäden

Dann wird dir wohl entgangen sein, dass nicht "Wir beide" uns streiten, sondern hier mehrere beteiligt sind.

Außerdem kennst Du ihre Beiträge nun schon lange genug, um zu wissen, wie sie von ihr gemeint sind

Ja, sie sind genauso pauschal gemeint, wie sie sie schreibt. Wenn sie es nämlich nicht so pauschal meinen würde, sondern dies nur eine ungeschickte Formulierung ist...sie wurde hier schon so oft von vielen Teilnehmern darauf hingewiesen, dass es nicht anzunehmen ist, dass sie diesen Formulierungsirrtum nicht längst abgelegt hätte, wenn sie es nicht so meinen würde.

und sie eigentlich nicht behauptet, dass Frauen von Natur aus unterwürfig sind

Eigentlich? Das ist ein Unwort. Sie sagt es genau so, dass Frauen von Natur aus unterwürfig sind und wenn sie aber "eigentlich" etwas anderes meint, nämlich nur ihre eigene Meinung, dann ist sie erwachsen genug, das auch so zu sagen, ohne dass ich interpretieren muss, was sie denn "eigentlich" wirklich meint.

Eurem "Spaß" und kommen wegen Euch beiden

Sorry, aber du tust so, als wäre das eine persönliche Sache zwischen mir und Cala. Das trifft nicht zu und ich finde es auch nicht in Ordnung, dass du mich als einzige darauf ansprichst. Was soll das? Unterlass es bitte, es auf einen angeblich persönlichen Streit zwischen uns beiden zu beschränken!

In dieser Diskussion jedenfalls, ist keine von Euch beiden unterwürfig und beide, seid Ihr der Meinung, dass ihr emanzipiert seid.

Amen.

Sorry, Kleio, aber manchmal hörst du dich an, wie die Oberlehrerin!

gfus


Sorry Kleio...

Ich vermute es geht dir (und sicher einigen) auf die Nerven, aber...

das sind keineswegs nur "die beiden".

Auch ich bin keineswegs der Meinung, daß es sich hier einfach nur um "zwei Meinungen" handelt und keiner nachgeben will.

Klar kannst du sagen, daß wir ja "wissen" wie es gemeint ist... ABER.

Ich glaube sie meint es genau so wie sie es sagt.

Klar kannst du sagen, daß wir ja "wissen", daß Calacyria immer Sachen sagt die keine Grundlage haben und/oder sich widersprechen, ABER.

Findest du wirklich, das ist "im Prinzip dasselbe" wie auf dieses Fehlen von Grundlagen, die Widersprüche, immer wieder hinzuweisen?

Tut mir leid, aber MICH nervt das.

Und ICH finde es stört die Diskussionen, immer wieder.

Und DAS finde ich Kacke genug um mich immer wieder drüber aufzuregen.

:-)

bsabxs


Nein, das tu ich nicht, denn ich pauschalisiere meine persönlichen Erlebnisse nicht, indem ich von allen Männer und allen Frauen verallgemeiner oder von der weiblichen Natur rede, so als beruhe meine Erfahrung auf dem einzig wahren Naturgesetz.

nein, das tut wieauchimmer tatsächlich nicht. ganz im gegensatz zu grainne.

ausserdem hat sie auch richtig bemerkt, dass sie hier nicht die einzige ist, die grainne widerspricht.

kleio, es ist unfair von dir, von uns zu erwarten, dass wir rücksicht üben, nur weil grainne nicht dazu in der lange ist, weniger provokativ zu formulieren und ihre meinung auch als das darzustellen was sie ist, nicht mehr als ihre persönlich meinung. grainne ist kein kind, mit dem man nachsicht üben muss. sie ist eine erwachsene frau und sollte wissen, wie man sich im umgang mit anderen menschen verhält - auch im internet. das scheint ihr aber schwierigkeiten zu bereiten. und wenn sie hier dauernd anderen auf die füsse tritt, es immer wieder an genau der gleichen stelle tut, und oft genug sogar bewusst, dann seh ich nicht ein, dass andere immer stillhalten müssen.

K8lexio


babs :-D

hallo Kleio,

schön, dass du hier schlichten willst.

Ich bin Realistin. ;-D ;-D Sie haben doch nicht so einen langen Weg von Faden zu Faden zurückgelegt, dass sie auf einmal die Meinung der anderen akzeptieren. ;-D ;-D

aber ich finde es ziemlich gemein und frustrierend, dass die vernüftigeren immer nachgeben sollen, nur um der ruhe willen.

Und jetzt wieder ernsthaft: Ein Nachgeben ist meiner Meinung nach überhaupt nicht nötig. Ich will keinen von beiden ihr Meinung nehmen und gerade dadurch, dass beide wissen, was sie wollen, haben sie doch genug zu sagen, um anderen einen Gelegenheit zu geben, Ihre Sicht der Dinge nachzuvollziehn, den eigenen Horizont zu erweitern, usw. Wenn jemand nicht der Meinung ist, dass man aus Vernunft nachgeben soll, dann bin ich die erste. ;-) Über dieses Thema gibt es übrigens einen Faden. Hier gibt es aber nichts zu erreichen. Es ist aber möglich seine Meinung zu schreiben, ohne andere zu provozieren (gut, Ausnahmen bestätigen die Regel, denn manche fühlen sich schon durch eine eigene Meinung provoziert, auch wenn sie sachlich ist). Es ist reiner Egoismus von mir ;-) , denn mich würden ihre Beiträge über Ihre Ansichten zu den Themen viel mehr interessieren, als ihre gegenseitigen Provokationen und Kommentare über die Meinung der jeweiligen anderen. :-D

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