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Befriedigender Sex ohne Penis?

Reollai0ngOwoatxcher hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich frage in erster Linie die jüngeren Frauen hier im Forum, ob sie sich vorstellen können, heißen Sex mit vielen Orgasmen haben zu können, OHNE einen erigierten Penis in sich zu spüren und statt dessen "nur" per Streicheleinheiten, ausgiebigem Lecken und einfühlsamen Fingern verwöhnt zu werden.

Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass ältere Frauen (so ab ca. 35) das richtig genießen können und dabei viel mehr empfingen als beim üblichen rein und raus. Aber wie denken jüngere darüber? Gehört für "junge erwachsene Frauen" ein Penis in der Vagina unbedingt mit dazu oder habe ich ein gewisses Klischeedenken?

Antworten
DreceCmbexr


Bin ich mit grad 25 noch jung??

Also ich seh das genauso, wie die etwas älteren Frauen.

Klar ist es auch schön, "richtig"Sex zu haben-wobei das Küssen, Streicheln usw.bei mir nen genauso großen Stellenwert hat- aber sooo viel hab ich von Rein-Raus im endeffekt nicht, wie von dem anderen Drumherum..da gibt's ja auch viiieeeel mehr Möglichkeiten.

Mei, schee...bei dem Thema wird's mir gleich ganz warm um's....HERZ!;-)

Vyirgo


Ich bin auch jemand der Streicheneinheiten, Küssen, Lecken ect. stundenlang genießen kann und damit völlig befriedigt sein kann. GV muß nicht immer sein ... darf aber auch nicht fehlen.

Irgendwann will ich ihn richtig spüren, dann werd ich verrückt wenn er mich zappeln lässt. Erst recht wenn er mal kurz eindringt und langsam anfängt ... um dann wieder aufzuhören und mich weiter streichelt und küsst ... dann werd ich echt irre *hrrrr*

Aber wir haben immer wieder Abende an denen wir uns gegenseitig verwöhnen ohne das es letztendlich zum GV kommt ... und diese Abende sind wunderschön!

Virgo

a]xelx84


hmm

meine freundin (17) genießt es mehr, wenn ich sie eben durch lecken, fingern und steicheln zum orgi bringe, als das ich sie mitm penis pentriere...

M@antixs


@ Rollingwatcher

Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass ältere Frauen (so ab ca. 35) das richtig genießen können und dabei viel mehr empfingen als beim üblichen rein und raus.

Ich bin der Meinung, dass es eher umgekehrt ist. Ich werde mit zunehmendem Alter eher "rein-raus"-fixierter. Ehrlich gesagt kann ich mich an Sex ohne GV in den letzten Jahren überhaupt nicht erinnern. Natürlich hängt es auch von individuellen Präferenzen ab und vom Partner ab.

Vielleicht beziehen sich deine Erfahrungen auf Frauen, die in jüngeren Jahren Hemmungen vor Oralverkehr hatten und sich erst mit zunehmendem Alter richtig gehenlassen können?

R9ollinGgwatxcher


@ mantis

Diese Erfahrungen machte ich mit Frauen, die seit jahren verh. sind bzw. waren und von ihrem Partner eigentlich nur enttäuscht sind (Beispiel: langweilige Pflichtnummer oder egoistisches rammeln, abspritzen, fertig ohne an die Gefühle der Frau zu denken).

Da ich noch keine Erfahrungen mit einer jüngeren habe (außer, als ich selbst jung war), hab ich mir halt vorgestellt, dass diese nur auf Schw..ze aus sind und nicht wissen, was sie versäumen, weil "jung und dumm".

SZunnGyleEin


naja.. ich komme bei der üblichen rein-raus-nummer nicht immer.... d.h. ich findes es zwar auch schön, bin aber nicht immer komplett befriedigt nach dem sex.... komme eher durch lecken, streicheln,...

NAigFhtexr


@ Rollingwatcher

aus Deinen Worten und Deinem profil schließe ich das Du querschnittsgelähmt bist.

Ich hoffe Dir nicht zu nahe zu treten mit folgender Frage:

Soweit mein medizinisches Wissen reicht, spürst Du zwar keine direkten Reize mehr unterhalb einer gewissen Linie, aber die Libido mit allen hormonellen Konsequenzen ist doch noch vorhanden. Demzurfolge sollte es doch auch weiterhin so sein,dass Du Erektionen bekommst, auch wenn Du kein direktes Gefühl mehr hast. Die Stimmulation sollte doch trotzdem nochda sein .. und einen Orgasmus körperlich fühlen (die Hormonausschüttung dabei, das kribbeln im Körper).

Das einzige wo dieses Thema meines Wissen mal am Rande gestriffen wurde, war der Film "Geboren am 4ten Juli".

Ich habe mich schon häufig sowas gefragt, ob und wie so etwas geht, da ich mich sehr häufig selbst in allen möglichen Situationen vorstelle.

Rsollvingwatxcher


Referat für Nighter :-)

Fangen wir mal an mit dem Referat: "Wie kommt es zu einer Querschnittlähmung und welche Auswirkungen hat dies auf den menschlichen Körper" *gg*

Jeder Mensch hat eine Wirbelsäule. Diese führt vom Hals bis hinab zur Lende und die Wirbel werden unterteilt in drei Gruppen: Hals-, Brust- und Lendenwirbel. Alle Wirbel sind innen quasi hohl und damit die Wirbelsäule beweglich ist, wird jeder Wirbel von einer Bandscheibe mit dem nächsten gekoppelt. In dieser Wirbelsäule befinden sich Millionen von Nervensträngen, die die Befehle des Gehirns an die entsprechenden Organe und Körperteile weiterleiten. Wird jetzt durch einen Unfall ein oder mehrere dieser Wirbel gebrochen, ist es fast immer so, dass auch alle oder ein großer Teil der Nervenstränge durchtrennt werden. Da gibt es tausende Möglichkeiten. Schlechtestenfalls werden alle Nervenstränge "gekappt, duchschnitten, getrennt" (wie bei mir), und die Verbindung Gehirn - Körperteile/Organe besteht nicht mehr. Bestenfalls sind nur ein paar der vielen Nerven beschädigt und die Auswirkungen sind auf leichte Störungen begrenzt. Natürlich kommt es auch darauf an, in welcher Höhe der/die Wirbel gebrochen ist/sind. Sind Halswirbel verletzt, ist das das schlimmste, denn dann kann derjenige nur noch seinen Kopf bewegen. Brustwirbel gebrochen heißt, Kopf und Oberkörper funktionieren einwandfrei, aber alles was tiefer ist, ist von der Verbindung abgeschnitten, hat keinen Kontakt mit dem Gehirn (das ja die Befehle erteilt). Lendenwirbel gebrochen heißt Glück im Unglück, denn da sind meistens die wenigsten Nerven getrennt und die meisten haben noch Gefühl "unten", können sogar noch ein paar Schritte laufen, manche sind kaum beeinträchtigt, andere spüren nur die Füße - je nachdem halt, wieviele Nerven durchtrennt wurden. Kommen wir zurück zu meiner Situation. Also bei mir sind damals gleich drei Brustwirbel gebrochen und alle Nervenstränge wurden durchtrennt. Das heißt, mein Kopf und mein Oberkörper sind funktionsfähig, alles was unterhalb des Bauchnabels liegt, ist ohne Empfinden, ohne kontrollierte Funktion, ich kann nicht darüber bestimmen, weil die Verbindung Gehirn - Körper nicht mehr existiert. Das heißt, mein Gehirn kann meine geilen, sexuellen Gedanken nicht an den Penis weiterleiten. Er erigiert nicht wegen visuellem oder gedanklichem. Ich kann ihn manuell maipulieren (streicheln etc.) und darauf reagiert er, aber leider nur "halbherzig". Genausowenig wie ich Gefühl/Empfinden habe, habe ich einen körperlichen Orgasmus, wenn man vom Kribbeln im Bauch absieht. Ich kann auch keinen Einfluss nehmen auf meine Schließmuskeln, sowohl bei Blase als auch bei Darm. Natürlich esse und trinke ich wie jeder andere auch, aber ich habe keine sichere Kontrolle darüber wann und wo ich das Verdaute wieder ausscheide. Es besteht demnach auch nicht mehr der Drang, auf die Toilette zu "müssen", kein einhalten oder verkneifen, denn ich spüre, fühle ja nichts. Die Blase entleert sich einfach, wenn sie voll ist , das gleiche macht der Darm. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon in die Hose gekackt habe. Ich kenne ein paar Rollis, die aus Scham und Angst schon jahrelang nicht mehr das Haus verlassen haben. Soweit gehts bei mir natürlich nicht. Ich bin überall zu finden und habe schon die halbe Welt bereist. Zum Glück bin ich nicht der einzige Querschnittgelähmte, sondern es sind zur Zeit ca. 40000 allein in Deutschland und jedes Jahr kommen ca. 1000 neue hinzu. Folgerichtig hat sich da eine eigene Industrie entwickelt, die forscht und hilft und jede Menge Hilfsmittel entwickelt hat und weiter entwickelt, damit wir Gelähmte ein einigermaßen normales Leben führen können. Angefangen bei den Rollstühlen, die vor 20 jahren noch sehr klobig und unbeweglich waren, heute aber klein, fein, leicht sind und mit denen man schneller als jeder Fußgänger ist, mit denen man toll Sport betreiben kann usw. Diese Industrie hat auch spezielle Kondome entwickelt. Das sind Kondome, die mit einem speziellen Hautkleber auf den Penis geklebt werden und vorne mit einem kleinen Schlauchansatz verbunden sind. Dazu gibt es Beutel aus hautverträglichem Material (Latex), die ebenfalls einen Schlauch haben, der genau in den Schlauchansatz des Kondoms passt und somit wird eine Verbindung hergestellt. Wenn sich meine Blase jetzt entleert, weil sie voll ist, läuft das Urin in den Beutel, der mit Kreppband am Unterschenkel befestigt ist. Es gibt verschiedene Beutelgrößen, ich habe mittelgroße, in die ein 3/4 Liter hineinpasst. Ist der Beutel voll, muss ich das Urin natürlich rauslassen, ihn entleeren. Das ist aber das geringste Problem, denn eine stille Ecke findet man überall - oder noch besser, eine Behindertentoilette. Musst du mal gucken, wenn du einen im Rollstuhl siehst, der sich an den Unterschenkel fasst...dann prüft er, ob sein Beutel voll ist oder ob noch was reinpasst :-) Aus hygienischen Gründen wechsle ich jeden Tag das Kondom und den Beutel.

Es gibt noch eine andere Art der Blasenentleerung, das Selbstkathederisieren. Das habe ich mal ne zeitlang probiert, aber das ist nix für mich. Andere sind davon begeistert, ich nicht. Ich benutze meine Kondome und Beutel schon 25 Jahre, habe mich daran gewöhnt und eigentlich auch keine Probleme damit. Beim Katheder musst du exakt im gleichen Zeitintervall (z.B. alle 3 Stunden) irgendwo aufs Klo und schiebst dir den Katheder in die Blase, die sich daraufhin entleert. Aber erstens ist mir das zu zeitabhängig (man muss dauernd auf die Uhr schauen, sonst hat man ne nasse Hose), zweitens zu unhygienisch (weil da jedesmal die Gefahr besteht, dass man sich Bakterien einfängt, die zu einem Harnwegsinfekt führen können) und drittens kann man nur da hingehen, wo man eine Möglichkeit hat, sich den Katheder reinzuschieben, ohne aufzufallen. Das machen in der Regel auch nur die gelähmten Frauen, denn die haben ja nun mal keinen Penis, wo sie ein Kondom drankleben können, aber in den letzten Jahren auch immer mehr Männer, weil sie denken, mit Katheder gehts schneller und ist nicht so umständlich. Na ja, da kann man drüber streiten. So, jetzt noch das etwas erfreulichere: eine gewisse Kontrolle über Blase und Darm habe ich auch. Nicht wie du oder andere Nichtbehinderte, aber immerhin. Wenn ich duschen will, mich nackt sonnen will oder wenn ich nackt Sex haben will, kann ich meine Blase entleeren, indem ich mir mit den Fingerspitzen auf die Blase klopfe. Nennt sich bei Ärzten "triggern" und ist zwar nicht so sicher wie Katheder, aber auf jeden Fall gesünder und ich habe dann, nach dem Klopfen so ca. 1-2 Stunden meistens die Gewissheit, dass kein Urin kommt. Mit dem Stuhlgang ist es wesentlich schwieriger, das ist eigentlich das größere Problem, das alle Qs´ler, ob Mann oder Frau, haben. Du hast mich zwar nicht danach gefragt, aber wenn ich schon dabei bin, dich so schlau zu machen, dann das auch noch, aber etwas kürzer *gg*. Wie gesagt, spüre und fühle ich nichts, aber ich bin ja nun schon so lange gelähmt, dass ich meinen Körper ganz gut kenne. Es gibt so kleine Anzeichen, die mir sagen, dass es Zeit für die "große Toilette" wird. Wenn die Winde öfter wehen, der Magen rumort, wenn ich keinen Hunger habe, obwohl ich lange nichts gegessen habe oder ich so eine Art Völlegefühl habe. Ich habe mir seit vielen Jahren angewöhnt, alle zwei Tage den Darm zu entleeren. Aber wenn ich diese Anzeichen bemerke, gehe ich auch mal zwischendurch. Sicher ist sicher und meistens habe ich Recht *gg*. Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Die gebräuchliste ist, am Abend vorher ein Abführ-Zäpfchen zu nehmen, dann entleert sich der Darm am nächsten Morgen. So habe ich das damals in der Reha gelernt, wie alle anderen Neuverletzten auch. Aber ich hatte ja viele Freundinnen, darunter eine Krankenschwester und eine andere war Altenpflegerin. Beide sagten mir, dass das mit den Zäpfchen keine gute Lösung wäre, weil sich der Darm daran gewöhnt und irgendwann nicht mehr darauf anspricht. Dann müssen stärkere Mittel her und immer stärkere - und irgendwann geht gar nix mehr und du kriegst einen künstlichen Ausgang gelegt. Das wollte und will ich natürlich nicht. Also praktiziere ich das "Ausräumen". Ich ziehe einen Einmalplastikhandschuh an und dringe vorsichtig in meinen Darm ein. Man könnte auch sagen, ich mache es mir anal *gg*. Jetzt stimuliere ich den Darm (Finger vor und zurück, im Kreis bewegen) und irgendwann kommt dann das "gesuchte" langsam heraus. Dann neuer Handschuh und wieder rein - das vielleicht 10 x, bis ich mir ziemlich sicher bin, dass die "Sitzung" beendet ist und ich wieder Ruhe habe. Das ganze dauert so zwischen 30 und 60 Minuten. Ich saß auch schon 1 1/2 Stunden, was gottseidank die Ausnahme ist. Aber ich mache jedesmal eine Pause, damit wieder was "nachrücken" kann, deshalb geht das halt nicht in 5 Minuten. Ich muss ja auf Nummer Sicher gehen. Auf jeden Fall mache ich alles ohne chemische Hilfsmittel und bin sehr froh darüber.

So, jetzt bist du (und andere Forum-members umfassend informiert und weißt so viel über Querschnitt, dass du Krankengymnast oder Pfleger werden könntest *g* Aber es macht mir nichts aus darüber zu reden/schreiben. Im Gegenteil, ich bin froh, wenn jemand Interesse zeigt. Ich habe das schon öfter Bekannten, Freunden, Familie erklärt. Je mehr wissen, wie das bei mir läuft, desto weniger Probleme habe ich (und andere Gelähmte), brauche mich nicht zu schämen (ist sowieso ein Fremdwort für mich) oder bringe andere in peinliche Situationen, weil sie nicht verstehen, weshalb ich jetzt (z.B. während dem Essen oder bei anderen ungünstigen Gelegenheiten) einen fahren lasse oder so was in der Richtung.

Das ganze hat jetzt mit dem eigentliche tread überhaupt nix zu tun, das weiß ich selbst. Aber wenn man schon mal gefragt wird...... :-)

Danke fürs lange Lesen :-)

Gruß

NvighXter


@ Rollingwatcher

WOW!

Vielen Dank für diesen überaus interessanten Exkurs.

Als ich angefangen habe zu lesen, dachte ich mir "jaja, alles schon soweit bekannt", aber im weiteren Verlauf war doch sehr viel neues und interessantes dabei. Speziell über die Konsequenzen habe ich mir bisher wohl noch keine Gedanken gemacht.

Nun habe ich wirklich Neues gelernt!

Das ganze ist zwar tatsächlich etwas offtopic, aber ich glaube das kaum jemand sich beschweren wird. ;-)

Diese Ausführungen lassen wirklich einiges sehr viel besser verstehen!

:-D

Klasse!

1A-Posting!

LRiKl0abl)assblaxu


@Rollingwatcher

Schließe mich Nighter an, das war eine sehr ausführliche und gleichzeitig hilfreiche Erklärung.

Leider bin ich mit 35 nicht mehr jung genug, um zu deiner Frage in deinem Sinne Stellung zu nehmen. Ich denke aber, dass es für viele junge Frauen kein Problem ist, Sex ohne Penstration zu haben. Denn gerade die jungen Frauen haben eher selten einen vaginalen Orgasmus und kommen beim "Rein-raus" nicht wirklich auf ihre Kosten.

Außerdem: Jeder Frau, die sich auf eine Beziehung (wenn es denn darum geht?) mit dir einlässt, bringt sicher Verständnis für deine Situation auf. Es ist ihr klar, dass bestimmte Praktiken nicht in Frage kommen und sie wird sie dann auch nicht so vermissen.

Dein Posting zeugt von einem guten Selbstbewusstsein, du wirst auch mit jüngeren Frauen klarkommen.

Ssabb/elK200x5


Genauso ist es!

Also, ich denke, dass ich mit meinen 16 Jahren noch jung bin und ich schon einige Erfahrungen gemacht (mehr als so manch einer denkt)! Der Behauptung, dass man mehrere Orgasmen hintereinander bekommen kann ohne miteinander zu schlafen, stimme ich zu. Wenn ich ehrlich bin, muss ich auch sagen, dass mir das Lecken und Fingern viel besser gefällt als der Sex an sich. Der Genuss ist viel besser! Der Sex ist hierbei nur eine Nebenrolle bzw. der krönende Abschluss ;-)

Die meistren Orgasmen bekomme ich nur durchs Lecken und Fingern, beim Sex an sich eigentlich kaum. Es wirkt auf mich nicht so sehr stimulierend. Zwar ist es dann für den Mann nicht gerade ein spannender Part (kann ich mir vorstellen), weil er nicht wirklich befriedigt wird, aber das kann man ja nach dem Lecken (oder wie auch immer) nachholen :-)

Am besten gefällt es mir, wenn ich beim Lecken Anweisungen geben kann, wie schnell oder langsam die Zunge lecken soll. Das erhöht den Reiz und macht mich noch mehr an. Ich glaube, das ist bei jeder Frau recht unterschiedlich. Letztendlich kommt es drauf an, was man draus macht ;-)

g9us


@ Rollingwatcher :-D

Das war sehr nett, das hier mal zu erläutern.

Hat mich sehr interessiert.

Freut mich, daß du hier schreibst. *:) :-)

RJollixngwTatc_her


find ich prima :-)

Doch, find ich echt gut, dass meine Ausführungen so positive Resonanz hatten. Aber ist ja für jeden nur von Vorteil. Nichtbehinderte können sich die Situation eines Querschnittsgelähmten besser vorstellen und Gelähmte werden mit anderen (wissenden) Augen betrachtet. Vielleicht sollte ich noch anmerken, dass man (ich) auch mit einer solchen Behinderung sehr gut leben kann. Es ist alles nur ein klein wenig schwieriger oder halt langsamer, aber es geht im Prinzip fast alles.

Dass auch auf mein eigentliches posting reagiert wurde ist natürlich ebenfalls super. Es scheint tatsächlich Mädels zu geben, die nicht nur an Schw...ze denken, wenn es um Sex geht. Ehrlich gesagt, würde ich gerne jemandem mit dieser Einstellung, diesaem Empfinden wie SabbelK2005 näher kennenlernen....kann auch gerne älter sein wie 16 *g* (35 -Lilablassblau- ist für mich ja quasi noch Teenageralter, da ich auf die 50 zugehe :-). Allerdings nicht für eine feste Beziehung.

Danke noch an Gus, ich schreibe gerne hier, wenn auch nicht so oft. Viele Treads sind echt interessant, manche lächerlich und einige kann man vergessen. Im großen und ganzen scheint mir dieses Forum aber enes der wenigen "seriösen" zu sein. Dewshalb schau ich gerne rein.

Gruß

ANnaixs


Hallo Rollingwatcher,

hab Deine Posting mit grossem Interesse und auch Erstaunen und Bewunderung über Deine Offenheit gelesen :)^

Um Deine Eingangsfrage zu beantworten: Mein Liebster hat nach einer OP wegen eines Prostatakarzinoms auch eine erektile Dyfunktion, sprich der Schwanz wird nur halbsteif :-( Ohne Hilfsmittel (da komm ich später noch mal drauf zurück) ist ein Eindringen also so gut unmöglich.

Als er mir das beim zweiten Date erzählt hat, war ich erst Mal geschockt, wie Du Dir sicher vorstellen kannst. Allerdings hat mich mehr die Diagnose Krebs umgehauen, über die Folgen hab ich gar nicht so sehr nachgedacht damals. Es war eh schon zu spät, ich war nämlich schon verliebt x:)

Wir haben trotzdem ein erfülltes Sexualleben, Rollingwatcher :-D Wir konzentrieren uns z.B. auf Oralsex und andere Spielchen, der GV steht ziemlich im Hintergrund. Das hat auch Vorteile :-) Im übrigen kann ich vaginal eh nicht kommen, brauche also sowieso eine klitorale Stimulation. Seit längerem hat er von seiner Urologin eine Vakuumpumpe bekommen und damit klappt jetzt auch der GV (wär das nix für Dich?) :-) Orgasmus kann er übrigens immer bekommen, auch wenn er nur halb oder gar nicht steif ist, das ist überhaupt kein Problem.

Ich will nicht leugnen, dass es nicht manchmal auch frustrierend ist, manchmal für ihn, manchmal für mich. Ein spontaner Quickie mit Eindringen ist nicht drin :-(

Liebe Grüße

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