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Auf der Reeperbahn, nachts um halb eins,

C aptainB Futxure


@Wüstensohn

Naja, das Interview war damals zu "Celebrity", da nagte das JM-Dasein zwar schon gewaltig an mir, aber so den Alltag überschattend wars auch noch nicht. Zumal man ja alles um sich vergißt, wenn man Woody Allen treffen darf...

w!ieaucRhimmexr


Captain Future

Damit sie also keinen 3%igen Lust-Verlust hinnehmen mußte

Da solltest du mal auf die Forumsbeiträge hier achten, wo die Unlust der Frau fast zur Scheidung führte, bevor sie hier im Forum erfährt, es könnte an der Pille liegen. Also nix mit 3%. Eine Pille für den Mann, die die Lust hemmt, würde sicher niemals auf den Markt kommen. Du kannst mir auch nicht erzählen, dass die sexuelle Befriedigung von Frauen schon gleichberechtigt zur männlichen gesehen wird. Die Tendenz geht zwar in diese Richtung, weil die Frauen da im Zuge der Gleichberechtigung ein anderes Selbstverständnis entwickelt haben, aber gleichwertig wird es immer noch nicht gesehen. Die Aussage "Männer brauchen dringend Sex, aber Frauen nicht unbedingt" findet sich hier auch oft im Forum, was dann aber von Frauen meist dementiert wird, aber es ist nachwievor in den Köpfen. Auch Fälle, wo sie sich beklagt, dass er so selten Lust hat, findet man hier recht häufig. Aber es grasieren immer noch eine Menge Klischees, was weibliche und männliche Lust angeht.

wuieavuc^himLmxer


Captain Future

Wobei ein Rachefeldzug auch mal eine feine Sache wäre...

Eine Frau verliebt sich nicht in dich, weil sie sich das vornimmt und so plant, sondern das ist spontan und was soll dann bitte ein Rachefeldzug? Die Frauen verlieben sich doch nicht absichtlich nicht in dich.

wTieapuchilm@mer


Captain Future

Wegen der Prostituierten-Diskussion finde ich es etwas befremdlich, daß wieauchimmer ihre Privat-Demo aufzieht.

Das war eine Reaktion auf Beiträge von Männern hier, die einfach nur vollkommen frauenverachtende Statements abgaben und denen es scheints wirklich nur um Frischfleisch geht und denen alles scheißegal ist. Da fand ich es durchaus angebracht, der menschenverachtenden Ignoranz etwas entgegenzusetzen. Es wird nämlich auch von vielen Männern vollkommen verharmlost. Ich finde es befremdlich, bei allen Informationen, die man zu dem Thema bekommt (jetzt wieder z.B. auf Spiegel-online), wenn die enormen Schattenseiten einfach so ignoriert werden und so dermaßen verantwortungslos damit umgegangen wird, nach dem Motto: Mir doch egal, was mit der Frau ist, Hauptsache sie hat tolle Titten und ich kann abspritzen. Ich finde es absolut richtig, wenn man auch anfängt, die Freyer strafrechtlich zu belangen, die Sex mit einer Zwangprostituierten haben. Bisher werden die Frauen selber mit Abschiebung bestraft und die Freyer bleiben unbehelligt. Daher gibt es auch so wenige Frauen, die überhaupt zur Polizei gehen. Da wird tatsächlich Täterschutz und nicht Opferschutz betrieben und leider scheint es genug Männer zu geben, die diesbezüglich absolut gewissenlos sind.

wgieau`chimmFer


Jackaroo

dann sollte es doch moeglich sein eine weitere Marktluecke zu fuellen, indem Prostituierte anbieten Maennern zu zeigen wie sie eine Frau im Bett am besten verwoehnen.

Für so einen Marktlücke muss es erstmal Frauen geben, die dazu bereit sind, den Job zu machen und außerdem glaube ich nicht, dass die Nachfrage wirklich groß ist. Die meisten Männer wollen im Bordell doch nur bequem abspritzen und nicht lernen, wie man eine Frau befriedigt. Damals hatten auch die Frauen eine ganz andere Stellung in der Gesellschaft. Es waren ja Priesterinnen und der oberste Gott war die große Göttin (von der man heute noch Rudimente in der schwarzen Madonna findet und die auch in der Bibel erwähnt wird). Ob man sich als Frau sozusagen sexuelle ausgenutzt fühlt oder nicht, ist vielleicht weniger eine Frage des Geldes (bei den Tempeldienerinnen war das Geld eine Spende an den Tempel, hatte also auch einen ganz anderen "Beigeschmack"), als eine Frage des Respektes und der Würde, den man Frauen im Denken generell erweist. Eine Mata Hari hatte ja auch eine sehr angesehene Position und fühlte sich daher sicher nicht sexuell ausgebeutet im Gegensatz zum heute verbreiteten Fließband-Fick-Betrieb.

Ich finde einen Begleitservice ganz ok. Diese Frauen haben den Job und werden dafür bezahlt einem Mann nieveauvoll Gesellschaft zu leisten (mit ihm Essen gehen, etc.), ob es dann zu Sex kommt und sie sich dann etwas Extrageld verdient entscheidet sie dann nach Sympathy. Da kann man also ganz sicher sein, dass es freiwillig ist.

d4j enlemenRt of cRrixme


@wieauchimmer

ich weiß nicht mehr darüber, hatte ich nur so im Gedächtnis. Aber ich gehe davon aus selbstverständlich für männer und Frauen (alle anderen gucken in die Röhre). Es gibt überhaupt keinen Grund zu vermuten, es wäre nur für "Herrschaften". Wie kommst du drauf?

wcieauYcvhimbmer


dj element of crime

Es gibt überhaupt keinen Grund zu vermuten, es wäre nur für "Herrschaften". Wie kommst du drauf?

Hatte ich schon gesagt. In dem Artikel, wo es um sexuelle Dienstleistungen für Behinderte ging, war nur die Rede von Frauen, die als Dienstleisterin tätig sind, von Männern für weibliche Behinderte wurde nichts erwähnt. Wenn sich auch Männer dafür bereitfinden würden, behinderte Frauen zu beglücken, dann hätte da sicher auch etwas von im Artikel gestanden. Der klang aber insgsamt mal wieder nur so, als sei es ledigtlich ein Problem von Männern. Es wurde nicht einmal erwähnt, dass es ja auch behinderte Frauen gibt. Das gab mir doch zu denken.

d8j elemenwt ofg crixme


ah

davon hab ich mal was mi fernsehen gehört. ich meine mit männern. das gibts auf jeden fall. Ich wüßte auch nicht, wieso nicht. immerhin geht es da um geld. da findet sich schon wer.

d#j elemQent 7ofK criCme


noch was @wieauchimmer

du wirkst etwas angespannt auf mich. Fast paranoid, möchte ich sagen. Du solltest dich etwas entspannen. ganz ehrlich. *:)

CsonnabiYssexur


eine hässliche Hypothese...

Wenn sich auch Männer dafür bereitfinden würden, behinderte Frauen zu beglücken, dann hätte da sicher auch etwas von im Artikel gestanden.

Bei uns in der Schweiz sind die Zeitungen gerade voll mit Berichten über einen Gerichtsfall; ein Pfleger hat sich an zwei schwer behinderten Mädchen sexuell (und fotografisch dokumentiert) vergangen.

Meine hässliche Hypothese ist: Sex mit behinderten Frauen ist journalistisch viel schwieriger zu behandeln weil - zusätzlich zu den komplexen Fragestellungen zu "Sex auf Rezept", die für beide Geschlechter gleichermassen anspruchsvoll sind - noch ein latentes Unbehagen hinzukommt, weil wir es gewohnt sind, die Sexualität behinderter Frauen in den Medien nur im Zusammenhang mit (leider wohl ab und zu vorkommenden) Übergriffen durch Pfleger thematisiert zu finden.

Sprich: die Erwähnung nur weiblicher Prostituierter im Artikel könnte von der vermeidung eines schwierigen Themas herrühren, beziehungsweise davon, eine dem Berichterstatter sympathische Initiative nicht für oberflächliche Leser in die Nähe zu möglichem sexuellem Missbrauch zu rücken.

[/hypothese]

JQacksaroo


@ wieauchimmer:

hör bitte auf im Bezug auf Prostitution und Männer ständig Ausdrücke wie "Fließband-Fick-Betrieb" und ähnliches zu gebrauchen. Hier im Forum wurden dir doch genug Beispiele gezeigt, dass es Männer bei Prostituierten oft wenn auch nicht immer um Zärtlichkeit und Kommunikation geht. Die meisten Männer erkennen sich hier in deinen Beschreibungen nicht wieder.

Ich selber war auch schon mal in so einem "Hurenforum" im Internet wo Männer über ihre Erlebnisse bei den käuflichen Frauen berichten. Die Art und weise wie da geschrieben wird stösst mich teilweise auch ab, aber ich glaube dass viele die dort derbe Sprüche klopfen dennoch sehr viel Respekt vor der Frau haben. Aber wir reden ja hier von käuflichem Sex. Was käuflich ist ist quasi eine Ware. Somit ist es doch nicht verwunderlich wenn man rückblickend auf sein Erlebnis im Puff darüber wie über eine Ware spricht und denkt. Das schafft die nötige Distanz zwischen den Parteien. Man(n) will sich schliesslich dort nicht verlieben und dann wochenlang im Internet Gedichte über die betreffende Hure posten. Die derbe Ausdrucksweise dort kommt auch oft von der Tatsache, dass Männer sich gerne vor Geschlechtsgenossen profilieren. Es gibt vielleicht Typen die bei der Hure ne Stunde kuscheln wollen und dann im Thread sich nochmal ne Genugtuung holen indem sie schreiben wie sie es der "Nutte" richtig besorgt haben mit dem Ziel andere neidisch zu machen. Du malst dir da ein zuschlechtes Bild von dem wie sich Männer im Puff verhalten.

Wer übrigens mal was gesellschaftskritisches lesen will im Bezug auf "Sexualisierung" der Gesellschaft dem kann ich Michel Houellebecq empfehlen (z.B. "Elementarteilchen"). Die Art wie er schreibt ist sicher nichst für jeden und ich findes es teils auch sehr krass, aber es regt zum nachdenken an. Leute die zu Depressionen neigen sollten vielleicht aus eigenem Interesse auch die Finger von seinen Büchern lassen.

k;leeCner-xdd


@Captain Future

Wie ist das eigentlich mit diesen Begleitdiensten? Gehen da Damen nur mit ins Theater oder ist da auch mehr drin?

JAIN ;-)

Der Service der Lady kann auf evtl. vorhandener HP oder telefonisch abgeklärt werden.

Manche bieten nur Escort-Service, manche bieten auch GV.

Umgekehrt gibt's auch Wohnungsladies, welche zusätzlich Escort-Service anbieten.

Übrigens (meine Alzheimer - tsss tsss) gibt's auch noch "Haus & Hotel" (H&H), Mann kann sich also im (ver-)trauten Heim besuchen lassen, sozusagen mit psych. Gebietsvorteil; in dem Fall vorher Staub wischen und Bad reinigen ;-) ;-) ;-)

dZj etlemen@td of crzim$e


wg. behinderten - Sex

Vielleicht haben ja auch erst mal nur männliche Behinderte Sex gefordert (wieauchimmer stereotypisierung folgend) und deswegen machens erst mal nur frauen für Männer. In dem Fall hätte Männer so was wie eine Vorreiterrolle. Sowas bleibt nicht lang auf Männer beschränkt.

Also ich fnde das sehr gut.

wKieau"ch7immer


dj element of crime

du wirkst etwas angespannt auf mich

Vielleicht bin ich auch einfach nur nicht oberflächlich. Wirkt das gleich angespannt, wenn man sich tiefere und weitgreifendere Gedanken über etwas macht?

Ich bin dir ja schon dankbar, dass jetzt nicht die typische unter die Gürtellinie-Nummer kommt in der Richtung: Alle Emanzen sind nur Emanzen, weil sie häßlich sind, sexuell frustriert und unausgeglichen. Trifft alles nicht auf mich zu. Ich bin aber z.B. auch politisch engagiert und eine politische Diskussion würdest du sicher auch als "unentspannt". So gehen eben die Temperamente auseinander. Ich reg mich gerne auf und hab auch manchmal gerne Stress. Da fühl ich mich einfach lebendiger, als wenn alles immer so schön entspannt ist. Man kann eben auch südländisches Temperament haben, wenn man gar nicht südländisch ist.

w:i8eauch|im|mexr


Connaisseur

beziehungsweise davon, eine dem Berichterstatter sympathische Initiative nicht für oberflächliche Leser in die Nähe zu möglichem sexuellem Missbrauch zu rücken.

So sensibel sind die beim Spiegel gewöhnlich nicht! Wenn, dann glaube ich eher, dass der Artikel von einem Mann geschrieben wurde, der die Frauen einfach vergessen hat, zu erwähnen. Dieses politisch korrekte "Liebe LeserInnen", finde ich zwar manchmal auch albern, hat aber vielleicht durchaus seinen Sinn, drauf zu achten. Bei einer Alternate-Hardware-Bestellung kam mal als automatische Antwort "Sehr geehrte Herren -Firmenname-" zurück. Da habe ich ihnen zurückgeschrieben "Sehr geehrte Damen Alternate". Danach haben sie das in "Sehr geehrte Damen und Herren geändert". Auch wenn vielleicht viel mehr Herren Hardware bestellen, als Damen, fand ich das dennoch nicht korrekt.

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