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Auf der Reeperbahn, nachts um halb eins,

k:lReenerx-dd


Aber weniger weil Sie um die Würde der Frauen bangen...

Ich glaube, jetzt hast Du einen ganz wunden Punkt getroffen...

Frauen formulieren dann "eklig" / "abstoßend" / "unattraktiv", verschleiern damit aber etwas ganz Anderes... ;-D

U[ns,c[hulds-engel


WAI

Ich hatte schon immer den Vredacht, dass viele Männer lieber über schicke Autos und schnellen Sex reden, als über sich selber nachzudenken).

Ich hatte schon immer den Verdacht, daß Frauen lieber über neue Handtaschen reden...als über sich selber nachzudenken.

aber auf die Meinung von Frauen legt ihr ja sowieso nicht so viel Wert.

Du hast ja ein Bild...

und vielleicht würde es auch mal helfen, Frauen zunächst einmal als ganz normale Menschen zu sehen und euch selber ein eigenes Frauenbild zu schaffen. Da scheinen eine Menge Klischees vorhanden zu sein, die dann an der Realität scheitern.

Klischees, die Du auch in verallgemeinenderweise gern bemühst..

Ihr seid ja eurem eigenem Frauenbild nicht treu.

Ein klares, eindeutiges Männerbild existiert doch auch nicht...

Ich geb´s auf!

UNnscUhuldsMengxel


Wenn man nicht ganz mit dem Klammerbeutel gepudert wurde, erzählt man einer Frau sowieso keine Puffgeschichten. Was soll das bringen?

m%eermxan


@kleener dd

Ich glaube, jetzt hast Du einen ganz wunden Punkt getroffen...

Frauen formulieren dann "eklig" / "abstoßend" / "unattraktiv", verschleiern damit aber etwas ganz Anderes...

Das ist mir klar.

Seltsamerweise äußerten viele Frauen mit denen ich über soetwas mal gesprochen habe, dass sie einen Seitensprung mit einer x-beliebigen Frau eher verzeihen könnten, als wenn ihr Partner sich Sex kauft.

Dabei sind doch rein rational die Risiken, für die Partnerin, (emotional/gesundheitlich) bei einer Prostituierten geringer.

Ist es vll. das Geld dem Sie dann hinterher trauern? Ein Puffbesuch=ein Paar Schuhe :-) Ich weiß, provokant, stelle es mal so als These in den Raum.

@unschuldsengel

Wenn man nicht ganz mit dem Klammerbeutel gepudert wurde, erzählt man einer Frau sowieso keine Puffgeschichten. Was soll das bringen?

Weil deine Partnerin doch ein Recht darauf hat alles von dir zu wissen, denn schließlich ist das Teil deines Profils und sie muss doch entscheiden dürfen, ob sie mit jemandem leben will, der in den Puff geht/gegangen ist. <---- So könnte frau argumentieren ;-)

kUlQeene?r-dxd


@meermann

Es wird noch verrückter:

Frauen, die ich jetzt (im Tantra-Seminar) kennengelernt und drüber gesprochen habe (sie sind alle geschieden oder so) haben volles Verständnis und teilweise Bewunderung gezeigt - das hatte ich nun auch nicht erwartet...

Gruss

Mzonik|ax65


Dabei sind doch rein rational die Risiken, für die Partnerin, (emotional/gesundheitlich) bei einer Prostituierten geringer.

Ist das so? In unserer Stadt wurde vor 2 Jahren aufgedeckt, dass eine HIV infizierte Prostituierte, zwar illegal, aber dennoch weiter gemacht hat und sogar häufig ohne Gummi.

Frauen formulieren dann "eklig" / "abstoßend" / "unattraktiv", verschleiern damit aber etwas ganz Anderes...

Hm, glaube ich nicht, denn mir ging es früher genauso. Ich finde und fand den Mann abstoßend, die Tatsache als solche, weniger die Frau. Heute sehe ich das ein wenig anders, aber es ist immer noch so dieser Gedanke im Hinterkopf "Einer der das nötig hat..."

Was JM anbelangt könnte ich mir allerdings vorstellen, dass es durchaus ein gewisser Durchbruch sein könnte, aber das ist natürlich rein hypothetisch.

k4leleneCr-xdd


Klar; nötig haben - was denn sonst ??? Und weiter... ???

Hab's auch nötig, heute noch Brot zu kaufen... ;-)

Gruss

mzeermxan


monika

Ist das so? In unserer Stadt wurde vor 2 Jahren aufgedeckt, dass eine HIV infizierte Prostituierte, zwar illegal, aber dennoch weiter gemacht hat und sogar häufig ohne Gummi.

Dummheit stirbt halt nicht aus, außer sie sterben alle an AIDS :-/

In der Regel soll es doch wohl so sein, dass Prostituierte auch auf ihre Gesundheit Wert legen.

Wohingegen gerade bei ONS und ähnlichem ein erschreckendes Mass an Naivität und Gutgläubigkeit leider noch STandard ist.

Heute sehe ich das ein wenig anders, aber es ist immer noch so dieser Gedanke im Hinterkopf "Einer der das nötig hat..."

Wer hat das nötig? Hat, denke ich, was mit Abwechslung zu tun, etwas suchen was ich woanders nicht bekomme etc.

Man kann das ja nicht an irgendwelchen Gesellschaftsschichten oder Ähnlichem festmachen.

Wenn alle Männer, die schon mal im Puff waren, von ihren Frauen verlassen werden würden, gäbe es sehr viele Singels in Deutschland ;-D

@kleener dd

Frauen, die ich jetzt (im Tantra-Seminar) kennengelernt und drüber gesprochen habe (sie sind alle geschieden oder so) haben volles Verständnis und teilweise Bewunderung gezeigt - das hatte ich nun auch nicht erwartet...

Ich mutmasse einfach, dass jemand der sich für Tantra interessiert ein anderes, zwangloseres, Verhältniss zur Sexualität hat.

kXlee6ner-dd


@Meermann

Hatte bei mir nichts mit Abwechslung, sondern mit unbefriedigten Bedürfnissen zu tun (ähnlich Thread [[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/133381/]] ).

Ich mutmasse einfach, dass jemand der sich für Tantra interessiert ein anderes, zwangloseres, Verhältniss zur Sexualität hat.

Schwierig zu beantworten;

falls Du Lust zu lesen hast - paar Gedanken und Beobachtungen habe ich eingeflochten: [[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/129028/2/]]

Ich weiß, wie sich Sex mit einer Frau "anfühlt" seit meinem 18. Lebensjahr, früher FKK-Fan, bei meinem ersten Prosti-Besuch vor etwa 6 Monaten war ich aufgeregt wie eine Jungfer, inzwischen ein sehr "cooles" Verhältnis zu fremden, nackten Frauen ;-) .

Zum Tantra-Seminar wurde ich wegen einer "emotionalen" Eigenschaft dringend eingeladen (wäre von selbst nicht drauf gekommen) - "Sex" fand bei dem Seminar nicht statt, wenn man dazu nicht rechnet, daß ich fremde nackte Frauen an schätzungsweise 95% ihres Körpers intensiv berührt habe ;-) .

Ist Hautkontakt mit (fremden) Menschen Sex ??? Keine Ahnung - ist wohl auch nicht so genau zu definieren.

Prinzipiell hätte ich ein "Model" für Yoni-Massage (weibl. Genital-Massage), aber das ist kein Sex, sondern ein schwierig/komplexer emotional- therapeutischer Ablauf.

So, das klingt nun vielleicht verwirrend, besser bekomme ich es aber im Moment nicht hin ;-) .

Insgesamt glaube ich aber schon, ein ziemlich "abgeklärtes" Verhältnis zu Sexualität zu haben - vermutlich durch die Summe aller Erfahrungen (bin auch kein Teeny mehr ;-) ).

Gruss

dFj geleme|nt ofg crixme


Ich finde und fand den Mann abstoßend, die Tatsache als solche, weniger die Frau. Heute sehe ich das ein wenig anders, aber es ist immer noch so dieser Gedanke im Hinterkopf "Einer der das nötig hat..."

Das mit dem "nötig haben" ist interessant und traurig. Man verwendet diese Terminologie in der Regel um auf Leuten rumzuhacken, die es ohnehin schon schwer haben. Das kommt komischerweise extrem oft vor. keine Ahnung wieso.

U8nschulds"engel


Daß ist eben auch ein Grund, warum man den Damen nicht alles auf die Nase bindet, im Zweifelsfall einfach mal die Fresse halten.

Lieber sich mal Gemaule wegen angeblich fehlender Kommunikation in Gefühlsdingen anhören als alles nach außen zu tragen. Das Gemaule kann man auch mit einem stillen in sich hinein Grinsen prächtig genießnen :-)

Wiil man halt bei den Damen landen und nicht nur der Laberfreund werden, muß man sich eben an gewisse Regeln halten, auch wenn einem diese Regeln nicht passen, binsenweisheite ich mal...

Eine ordentliche Portion Weiber ärgern hat jedenfalls noch nie geschadet und Spaß machen tut es auch ;-D

wQieauchi!mmer


meerman

Aber weniger weil Sie um die Würde der Frauen bangen...

Das Klischee hat ja jetzt noch gefehlt! Nein, ich muss mir absolut keine Sorgen darum machen, dass eine Hure es meinem Freund vielleicht besser besorgen könnte als ich. Genausowenig muss er sich Sorgen machen, dass ich mit einem Mann durchbrenne, der ein schickeres Auto hat. Aber wäre ja auch ein Wunder, wenn dieses Macho-Dumpf-Klischee nicht auch noch hervorgekramt worden wäre.

mPeermxan


wai

:-x

Lee>wimaxn


meerman

Warum bist du froh es nicht getan zu haben? Meinst du es es wäre ein negatives Erlebnis gewesen?

Das weiss ich nicht. Ich habe (aus zweiter Hand von einem befreundeten Psychologen) gehört, dass es Leute gibt, die einen psychischen Knacks davon tragen, zumal es auch Prostituierte gibt, die nicht besonder feinfühlig sind, wenn irgendwas nicht "funktioniert".

Ich habe es sehr zu schätzen gewusst, wie mein erstes Mal ablief, wieviel Mühe sich diese Frau, die mich wirklich wollte, gegeben hat, um es mir schön zu machen, vor allem auch, dass nicht nur ich, sondern auch sie nervös war - schließlich war das Ganze auf ihre Initiative hin zustande gekommen, sie wollte ursprünglich mehr von mir als ich von ihr. Ich würde nicht so weit gehen, zu sagen, dass es mir dabei "genutzt" hat, JM zu sein, aber es war eine tolle Erfahrung, wie wir zwei Menschen miteinander umgegangen sind, auch mit unserer ganzen Gefühlswelt - nicht nur "Technik", sondern Leidenschaft, aber auch Unsicherheit. Es war eine Sache zwischen zwei Menschen, die beide gemeinsam ein Abenteuer erleben.

Das ist vielleicht auch der Kern. Ich habe ja schon, bevor ich mein erstes Mal erlebt habe, beschlossen, nicht zu einer Prostituierten zu gehen. Einfach weil ich festgestellt habe, dass der andere Mensch mir dabei wichtig ist, dass es mir nicht um den "technischen" Aspekt geht. Ich habe mich gefragt, ob ich Freude empfinden könnte mit einer Prostituierten - ich meine nein. Ich finde "geschäftliches" Verhalten nicht attraktiv. Es war eine Frage des Selbstbewusstseins, von dieser Idee wegzukommen, mich selber anzuerkennen als liebenswerten Menschen, festzustellen, dass die mangelnde Erfahrung meinen Wert nicht mindert. Nicht irgendwas tun zu müssen, "um attraktiver zu sein", sondern zu dem zu stehen, was ich bin - auch zu den Misserfolgen, die ich bis dahin hatte.

Meine Freundin assoziiert mit einem, der zu seiner Prostituierten geht, jemanden, für den Sex etwas Kaufbares ist, was man sich holen kann, wenn man meint, es zu brauchen - etwas, wo es einem nur um eine Person geht (und das wäre nicht sie), nicht um das gemeinsame Erlebnis. Dass sich einige JM einreden, mit dem Puffbesuch etwas für eine evtl. spätere Freundin zu tun, weil man eben durch die Erfahrung "besser" im Bett würde und auch sein Selbstbewusstsein erhöhen könnte, sah sie als irgendwie "ehrenvolles" Motiv zwar ein, hielt es aber für einen Irrtum. (Ich kann's natürlich nicht beurteilen.)

Im Übrigen stimme ich wais ursprünglicher Argumentation auch zu - man kann zwar Zwangsprostituierte wohl ziemlich sicher umgehen, wäre aber trotzdem Teil der Nachfrage, die Zwangsprostitution schafft. Und diese (ebenfalls wie Prostitution früher missbrauchter und anderweitig in ihrer Sexualität schwer geschädigter Frauen) ist viel verbreiteter als man so denkt. Von daher sehe ich da auch ein ethisches Argument dagegen. Obwohl, wie ich weiß, ethische Erwägungen ja heute unmodern geworden sind.

wjieauchGimxmer


Lewian

Obwohl, wie ich weiß, ethische Erwägungen ja heute unmodern geworden sind.

Von Moralaposteln halte ich nichts, aber Männer mit ethischen Grundsätzen (ich geh davon aus, der Unterschied zwischen Moral und Ethik ist klar?), finde ich attraktiv, hat nämlich auch was mit Format und Charakter zutun.

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