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Leben nach dem ersten Sex

d|isappkoinxted


Ich war sage und schreibe 26

und für mich hat nicht der eigendlich Sex die große Veränderung gebracht, sondern daß Gefühl daß jemand bereit ist mit mir Sex haben zu wollen. Für mich war das ein verdammt großer Sprung...es war mit einer Affäre...leider ist nicht mehr daraus geworden...ich war...nein ich bin echt verliebt...unglücklich aber das ist eine andere Geschichte. Auf jeden Fall hat mir diese Zeit, vor allem des Begehrens und um meiner Selbst Willen geliebt zu werden, sehr viel Selbstvertrauen zurückgegeben, daß ich über die letzten jahre sukzessive verloren hatte.

Sex zu haben ist dann nur noch das i-Tüpfelchen aber der Weg dahin...der hat mich weitergebracht...der Weg vom Kuss über das Streicheln bis hin zum Sex mit dieser sehr lieben und verständnisvollen Frau....der war für mich persöhnlich sehr verändernd. Dadurch habe ich gelernt anders aufzutreten......

Wär es nur ein "Disko-Fick" gewesen, weil eben nur noch ich da war, hätte sich sicher nicht so viel für mich verändert.

Ich denke viele in meinem Bekanntenkreis halten mich bestimmt immer noch für einen Jungmann......ausser ein paar eingeweihte.....der Rest soll es einfach nicht wissen, weil diese Frau aus meinem Freundeskreis stammt und ich will das alles nicht unbedingt 2 Tage später in "Die Welt" oder der " FAZ" lesen ;-)

*:)

Lxac/hz<asxa


Mein erstes Mal hatte ich mit 18 Jahren, was ich auch noch bin, aber nächsten Monat werde ich 19 Jahre.

Es ist echt komisch. Ich habe eine Twin, und wir beide haben bisher alles und alle Dinge zusammen erlebt, zusammen bekommen. Hoffe ihr versteht mich. Als Twins ist man sehr eng verschweißt, auch wenn man sich mal anschreit. Aber das ist bei mir und meiner Twin normal.

Seit ich meinen ersten Freund habe (08/2003) habe ich und meine Twins uns auseinander gelebt. Wir erzählen uns nicht mehr alles und fragen auch nicht mehr, "Na wie wars Wochenende". Wochenends bin ich immer bei meinem Freund. Fazit: Meine Twin kennt mich zwar echt gut, aber seit fast 2 Jahren kennt sie mich nicht mehr sooo gut. Da ich mich in den bisher 1,5 Jahren Beziehung schon verändert habe.

Zum Thema Sex.

Der Sex hat mich schon verändert. Frosch1969 nimmt mir faktisch die Worte aus den Mund. Meine Mutter hat mich nie über Sex aufgeklärt, also musste ich mir Wissen selber aneignen. Dies tat ich intensievst nach dem ersten Sex. Aber Sex ist für mich nicht so wichtig, wie die Liebe zu meinem Freund. Ich liebe ihn überalles. Wir beide reden echt über alles. Ich finde, das die Beziehung einen Menschen verändert, der Sex zwar auch, aber durch eine Beziehung sieht man Dinge viel anders. z.B. als ich noch ein Kind war, sagte ich mir "Ich will nie einen Freund". Plötzlich (Aber wirklich plötzlich) sah ich meinen heutigen Freund in einer Caférunde bei Freunden meiner anderen Schwester. Er zauberte mir die Meinung "Nie einen Freund" einfach weg, ohne das ich mit ihm damals schon gesprochen hatte.

Die Liebe ist einfach was schönes.

Schön geschätzt zu werden.

Schön etwas Wert zu sein.

Dieses Gefühl möchte ich nie mehr missen!

L=achpzxasa


Meine Twin hat noch keinen Freund.

Vrale%ncoaxy


Der erste Sex (mit 17) war für mich wie der Abschied von der Kindheit. Ich wollt es zwar aber hinterher ging es mir richtig mies und ich habe geheult.

Es war der letzte Schritt auf dem Weg zum Erwachsenwerden.

g8eHbi


ich war 25 bim ersten mal, und das ist jetzt genauso lange her.

an sexueller befriedigung hat es mir bis dahin trotzdem nicht gemangelt.

solange ich selber dieses erste mal noch nicht hinter mir hatte, habe ich mich immer gefragt, ob mann es denn den anderen ansieht, die diese erfahrung schon hatten.

heute denke ich mir, es wäre mir besser gegangen wenn ich mich früher mit mädchen eingelassen hätte (nicht wegen der anderen), aber nach einer pietistischen sozialisation ist das leider nicht so schnell möglich.

Whüstensxohn


Etwas Statistik

Gut, für eine statistisch relevante Aussage fehlen wohl noch ein paar Hundert Beiträge, aber eine Tendenz ist trotzdem schon sichtbar:

Beiträge: 17

Sex hatte positiven Einfluss: 2

Sex hatte negativen Einfluss: 2

Sex hatte sowohl/als auch-Einfluss: 2

Sex hatte keinen wirklichen Einfluss: 11

Und, sehr interessant:

Die Beziehung und das Geliebt-Werden ist entscheidender: 10

Finde ich sehr interessant. Dieses 'Lieben und geliebt werden'-Gefühl kenne ich nicht. Scheinbar ist die emotionale Bindung an eine Partnerin, welche das Gefühl vermittelt, begehrenswert zu sein, wichtiger als die reine sexuelle Kompetenz. Obwohl mich natürlich noch mehr Meinungen von den 'Späten' interessieren würden, welche ein ernsthaftes Problem aufgebaut haben und dieses dann lösen konnten.

@oblivion

der Weg vom Kuss über das Streicheln bis hin zum Sex mit dieser sehr lieben und verständnisvollen Frau... der war für mich persöhnlich sehr verändernd. Dadurch habe ich gelernt anders aufzutreten...

Ich denke, mir wird es ähnlich gehen. Ich war zwar im Puff und habe damit schon ein paar Komplexe abgebaut, was mich immer noch belebt, aber ich schaffe es trotzdem noch nicht richtig, Frauen zu verführen. Bin immer noch gehemmt. Dafür bin ich ruheloser...

TNraxbi


@ Lachzasa

> Meine Twin hat noch keinen Freund

Ist das ein Vermittlungsangebot? %-|

LVachza]sa


@Trabi

-->PN

CUaptaiGn Fu]turxe


@Wüstensohn

Ich würd ja echt gern was beitragen zu dieser Diskussion hier, habe aber leider immer noch nichts zu berichten...

Grüße in die Runde,

sqtreniflixcht


Erste Beziehung mit 19/20 und erster Sex mit 21. Ich kann mich da nur der Mehrheit anschließen. Der Sex selbst war -als er erstmal da war- gar nicht so wichtig, sondern eher enttäuschend. Das hat sich allerdings schnell gegeben, Übung macht den Meister. :-) Sex ist jetzt also ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, aber ich hatte auch immer gedacht irgendwie würde mich das stärker verändern... das ist nicht der Fall. Was mich viel mehr verändert hat, war die erste "richtige", wenn auch kurze Beziehung mit 19 und die zweite immer noch andauernde mit 21. Ich war nie im eigentlichen Sinne unsicher oder hatte mangelndes Selbstbewusstsein. Ganz im Gegenteil, ich war oder bin in vielen Bereichen eher arrogant, aber ich konnte mir nicht oder nur schwer vorstellen, dass mich eine Frau begehren könnte. Da hat besonders die erste Beziehung mit einer Frau die wunderschön war (und das nicht nur für mich, sondern objektiv, auch ohne rosa-rot-verliebtheits-brille) und die mich deutlich spüren ließ, dass sie mich begehrte, viel geholfen. Ich bin in dem Bereich dann ganz anders aufgetreten, nachdem ich kapiert hatte, dass ich von Frauen anders wahrgenommen werde, als ich selbst mich wahrnehme.

f5rostkyaxngel


Ich war 15 bei meinem ersten Mal, damit gehöre ich wohl nicht zu denen, die hier eigentlich schreiben sollten!

Aber vielleicht können auch gerade die, die früh haben was dazu sagen.

Ich war jung und einfach neugierig darauf wie Sex ist!

Eine meiner Freundinnen meinte:

Je mehr Gedanken du dir über dein erstes Mal machst, um so mehr wirst du davon enttäuscht!

Ich habe mir keine Gedanken gemacht, ich wollte wissen, wie es ist und das hab ich dann einfach rausgefunden!

Ich hab also nicht auf den richtigen oder meine erste große Liebe gewartet!

Außer das ich sagen konnte ich hab schon hat sich nichts verändert!

Mehr Selbstvertrauen habe ich dadurch auch nicht bekommen!

Ich denke, das das erste Mal allgemein überbewertet wird!

Was hast du nach dem ersten Mal Sex dazugelernt? Eigentlich nichts!

Verändert und Selbstvertrauen gegeben haben mir erst viel später meine feste Beziehungen!

Ich finde es sollte sich keiner unter Druck setzen oder setzen lassen seine Erfahrungen zu machen!

Jeder sollte es tun, wenn er dazu bereit ist und auf die Art und Weise, wie er es für sich für richtig hält!

Es gibt sicherlich wichtigere und prägendere Erfahrungen als zum ersten Mal Sex zu haben!

C aptahin RFuturxe


@forstyangel

Ach frostyangel,

das Thema gehört nicht in den Thread hier, aber es gibt doch tatsächlich Leute, die sind bereit für die Liebe, doch die Liebe kommt nicht! Und dann warten sie, und warten und warten und irgendwann fragen sie sich, ob sie vergessen worden sind. Und so passiert es, daß Leute eben erst Sex haben, wenn sie schon über 20 oder gar über 30 sind, obwohl sie auch gern mit 15, 17 oder 19 ihre Ersten Erfahrungen gemacht haben. Wüstensohn hat den Thread hier aufgemacht, weil er dasselbe Problem hatte wie erstaunlich viele andere auch: Er war Jungmann, ohne es zu wollen. Dann ist er ins Puff und nun sieht er die Welt in neuem Lichte. Und darüber wird hier gesprochen. (Lies doch mal ein paar der Jungmann-Threads, dann kannst Du die Vorgeschichte besser nachvollziehen)

szwisxsy


also, als ich vor vielen jahren meine jungfräulichkeit verlor, da hat sich in meinem leben nicht viel verändert. von da an gehörte der sex einfach in mein leben.

wenn ich nun eine längere zeit keinen sex habe, dann vermisse ich ihn irgendwie. er gehört zum leben wie ein gutes dessert oder so...

jemand, der noch nie sex hatte, kann sex gar nicht vermissen, denn er weiss ja nicht einmal, was er gemau vermisst.

ich habe sex erst vermisst, seit ich weiss, wie es ist.

und das leben ändert sich nicht, nur weil man sex hat...

also das sind meine erfahrungen.

lg,swissy *:)

sQteve8r5x14a


Nun, ich gehör wohl auch zur "Thread Zielgruppe" : )

also mal meine story

a) mit 15 das erste Mal total verliebt (Herz über Verstand, und wirklich so war es ) aber unglücklich -> und vom feinsten gecrasht

- 2 Jahre Pause

b) mit 17 dann wieder verliebt - leider ist sie während des turtelns

von einem anderen geschwängert worden - nunja passiert

- 1 jahr pause

c) mit 18 in die Freundinn meines besten Kumpels verliebt - auweia

(nun er war arschig zu ihr und ich ihr tröster - klassisch)

ging natürlich mächtig in die Hose, sie betrog ihn, er dachte ich

war es etc..

dazwischen Kleinigkeiten, kann mich nicht mehr so erinnern

---- 4 Jahre Pause ----

Inzwischen 22, der festen Überzeugung ewig allein zu bleiben

und Karriere geplant (72h Woche um ja nicht an Frauen denken zu müssen, kennt ihr JM vermutlich)

So , mit 1 Jahr Zivildienst änderte sich schlagartig alles,

keine Arbeit um sich abzuschirmen auf einmal voll im Leben,

traurig gewesen, etc.. nunja es begann ein harter weg

-> Forum gelesen wegen Jungmänner GEschichten

-> Bücher über Frauen gekauft, und studiert

-> ausgegangen Leute gesucht kennengelernt Freundeskreis verhundertfacht

-> Erfahrungen mit dem Mädels gesammelt, Reden, Probleme, etc

-> Alleine weggegangen, in Bars gesetzt , Leute beobachtet

-> Frauen, welche mir gefallen haben gebeten einen Stil

für Kleidung zu finden, und mit mir einkaufen zu gehen

-> Ansprechen gelernt und geübt

-> Dates ausgemacht und getroffen

Grösstes Problem: körperlich werden (hab ich in einem Thread beschrieben)

Tja und dann hats mit 25 einmal geklappt.

Wie ists danach?

Ja, war nicht der Bringer OK, aber das hab ich gewusst.

Hätte liebevoller (von ihr ) sein können

in jeden Fall Bombenmässige Erleichterung,

.. Gefühl OK zu sein, ankzeptiert geworden zu sein

Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl enorm gestiegen,

das merken natürlich dann alle, dickes ++

Momentaner Status:

Denke gar nicht mehr über sex etc nach, und das ist eine

Erleichterung (da 70% am Tag über poppen nachgedacht)


Fazits:

Über Probleme reden ist einerseits ganz wichtig, aber andererseits wird daraus nie mehr, dennoch lernt man sehr viel

Man muss aufpassen, dass das Wissen nicht gleich wieder

bei der nächsten Bekanntschaft ausgeplaudert wird, sonst ist man

wieder der Heulpfosten.

Man muss sich trauen Nein zu sagen, sonst wird man ausgenutzt.

Nicht immer aus Absicht, sondern weil es bequem ist.

Es sollte eine Grundstimmung zwischen derjenigen mit der man

sich trifft herrschen.

Man sollte sich bei einem treffen wohl fühlen,

dem anderen teilt man das dann auch automatisch mit,

es stellt sich ein angenehmes "Klima" ein.

Ich mach es so, ich frage mich nach einer ca halben Stunde

fühl ich mich wohl? wäre ich lieber woanders?

Trifft das zu, sag ich das auch , manchesmal direkt

manchesmal durch die Blume, es kann auch am Ort liegen,

oder sie fühlt sich auch nicht gut, die Antworten sind oft überraschend gewesen.

Man muss geniessen können. Da ich mir slebst nie etwas gegönnt habe hab ich das schwer lernen müssen - klingt doof. Ja ist es auch. *g

Wie spricht man andere Leute an?

Anfang - mit Kassiererinnen, verkäuferinnen, einfach fragen

gibts rabatt, was kostet dass, oh hab das Obst nich abgewogen sorry. Nett lächeln, nicht künsteln, sonst einfach ein lächeln andeuten (mit den Mundwinkeln)

sopäter auf der Strasse Mädels nach dem Weg fragen, etc

sich so hocharbeiten


Buchtipps:

Die Sehnsucht der starken Frau nach dem starken Mann

von Maja Storch, Amazon, 8 Euro

Männer auf der Suche

von Steve Biddulph, amazon, ca 8 Euro

Das andere Geschlecht von Simone de Beauvoir

amazon, ca 13 Euro

Und wenn man sich von dem Traum der Liebe lösen möchte:

(Achtung dieses Buch kann wirklich was verändern)

Alle Menschen sind sterblich von Simone de Beauvoir

amazon, ca 9 Euro

im Internet:

- med forum ;-)

- Beatrice -> Lycos -> Beatrice

So , dass ist alles nicht perfekt, aber ich mag keinen Roman schreiben,..

LG Forum!

- steve

SachnarYchbäxr


Ich denke mal, Wüstenson fragt vielleicht Männer wie mich. Bin 47 und hatte erst vor 2 Jahren den ersten Sex. Traurig aber wahr! Hatte sich vorher nicht ergeben, keine passende Frau gefunden, später Angst sich zu blamieren usw.

Mein Leben hat sich TOTAL geändert. Weil ich mich vorher soooo doll verliebt habe, dass ich kaum wieder auf den Boden kam. Und nicht nur der erste Sex waqr toll, die meisten Male sind toll und ich geniesse, was ich jahrelang versäumt habe.

Und, was auch schön ist, wir brauchen keine Kondome! (widerlicher Fummelkram!) Weil sie keine Gebärmutter mehr hat und wir ansonsten gesund sind.

Also, kurz gesagt: Seitdem ist das Leben Geeeeeeiiiiilll!!! ;-D ;-D ;-D

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