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Leben nach dem ersten Sex

f rostyDangel


@ captain future

Ja ich gehöre vielelicht nicht hier in den Faden!

Aber darf ich nicht als Gegenteil zu denen die lang warten und die genau zu der Gruppe gehört, weshalb sich die, die noch nicht haben so viele gedanken machen sagen das nicht alle so denken wie die Allgemeinheit?

Ich kann mir vorstellen das ihr euch unter Druck gesetzt,vergessen fühlt und an euch zweifelt, aber ist es wirklich besser früh Sex gehabt zu haben?

Die meisten geben früh unter diesem Druck nach und tuen es einfach mit irgendwem um es hinter sich zu haben!

Andere tuen das nicht sie wählen nicht die alternative ich machs jetzt mit irgendwem!

Was sollte jetzt mehr selbstvertrauen geben?

Ich machs mit irgendwem oder ich bin stark un warte bis sich der richtige Moment ergibt?!

Der Faden hat gezeigt das nicht der Sex sondern die Bindung zu einem Menschen Selbstvertrauen geben!

Und Gedanken ob wir jemals den richtigen für uns finden der uns wirklich glücklich macht, das tut jeder von uns egal ob er schon sex hatte oder nicht!

In dieser Hinsicht fühlt sich jeder mal vergessen!

sQteve8r514xa


frosty...

das hast du echt gut geschrieben *applaudier : )

aber als JM hast du (dass weiss ich aus Erfahrung) einen

"tunnelblick" und eine andere Wahrnehmung - glaube nicht

dass dein Beitrag da so in der Perspektive wahrgenommen wird

wie er es sollte ()

Sbophixe_M


es hat absolut nichts verändert, außer, dass ich jetzt wußte, was ich eigentlich schon immer im geiste wußte: es macht verdammten spaß!

ich weiß noch, wie ich mich gewundert habe, als ich am nächsten morgen aufgewacht bin. denn es hatte sich wirklich nichts verändert, obwohl ich, genau so wie von dir beschrieben, dachte, dass das ein wendepunkt in meinem leben sein würde. ich hab mich gewundert, dass sich die erde noch dreht und die sonne aufgegangen war. es hatte sich nichts verändert.

M'okndsc<heinkixnd


Ich war 19 und für mich hat sich nichts verändert..Ich hatte nur monatelang in denen ich wirklich andere Sorgen hatte das Problem "Wie verhüte ich sicher" (wollt nichts hormonelles).Ansonsten,nichts besonderes,dachte nur "und das finden alle sooooooooooo toll"

DRon Cmarlxos


Ich denke es ist wichtig hier eine entscheidende Abgrenzung vorzunehmen. Der erste Sex ist sicher nicht so wichtig, wie von vielen Jungmännern und Männern im speziellen kolportiert. Dennoch ist das Alter, in dem dieser erste Sex stattfindet von nicht gänzlich unwichtiger Bedeutung. Je älter man ist, desto schwerer wiegt die Last der sexuellen Unerfahrenheit und desto eher tun sich die obligatorischen Selbstzweifel auf, die sich nicht selten in mangelndem Selbstbewusstsein entladen.

Die Jungmännlichkeit hat zweifelsfrei eine andere Dimension für Ältere als für Jüngere. Ab einem gewissen Alter erscheint man als Ausgegrenzter. Als Eremit, wenn ihr so wollt. Während es mit 16 oder 17 noch normal und gesellschaftlich anerkannt ist, Jungmann oder Jungfrau zu sein, ist dies zumindest bei älteren nicht mehr der Fall. Man trägt die Stigmata der sexuellen Unerfahrenheit recht offensichtlich mit sich herum und damit verbunden wird einem oft auch Notgeilheit unterstellt. Irgendein Jungmann hat im entsprechenden Thread mal folgenden Satz geprägt: Es ist fast so, als stünde mir auf der Stirn geschrieben, dass ich noch Jungmann bin. Ich denke da ist schon was dran.

Deshalb hat der erste Sex sehr wohl eine positive Wirkung auf das Leben eines Jungmannes. Die Mechanismen, die dem zugrunde liegen, sind eigentlich recht einfach zu erklären: Es ist für Jemanden, der mit 15 das erste mal Sex hatte und für den diese Prozedur schon seit Jahren zum alltäglichen Leben gehört, eben nichts außergewöhnliches mehr. Für jemanden, der Sex noch nie genießen konnte, ist das Wissen, akzeptiert zu werden - auch sexuell - aber eben schon von weitaus größerer Bedeutung, als für jemanden der schon seit 15 Jahren weiß, dass er - auch sexuell - akzeptiert wird.

Als ich als Kind Fahrradfahren lernte war ich auch unglaublich stolz auf mich und mein kindliches Selbstvertrauen ist im Zuge dieses bescheidenen Erfolges sicherlich gestiegen. Mittlerweile ist es für mich aber zu einer Alltäglichkeit geworden mit meinem Fahrrad durch die Gegend zu gondeln und ich habe das Gefühl des Stolzes und die im Zuge dieses Stolzes einhergehende Steigerung meines damals noch kindlichen Selbstvertrauens sicherlich schon längst vergessen. Ähnlich dürfte es wohl mit dem ersten Sex sein. Es pusht dich, aber irgendwann wird es zur Alltäglichkeit und du vergisst, wie sehr dich das Wissen darum, Sex gehabt zu haben, wirklich geprägt und innerlich mit Stolz und Selbstbewusstsein erfüllt hat.

Und: Jemand der mit 15 das erste mal Sex hatte kann sicher nur in begrenztem Maße die Ängste und Selbstzweifel nachvollziehen, die bei einem älteren, aber sexuell unerfahrenen Mann mitschwingen mögen.

Richtig ist, dass die Bindung sicher mehr Selbstvertrauen gibt, als der schnöde Sex. Dennoch halte ich es für unglaubwürdig, wenn behauptet wird, dass der erste Sex kaum positive Wirkungen entfaltet. Viele legen sich vielleicht selbst auch moralische Barrieren auf, weil in ihrem Weltbild eine strikte Trennung zwischen Sex und Liebe nicht sein darf und Sex per se nur ein minderwertiger, unbedeutender Bestandteil der Liebe selbst sein sollte. Logisch, dass angesichts dessen dem ersten Sex eher weniger Bedeutung beigemessen wird als der ersten großen Liebe.

Zudem darf die Frage aufgeworfen werden, inwieweit diese hier gestellte Umfrage als repräsentativ oder gar aussagekräftig anzusehen ist. Viele Frauen, die in jungen Jahren ihren ersten Sex erleben durften agieren hier. Logisch, dass da Sex (der ja mittllerweile zum alltäglichen Leben dazugehört) weniger Wichtigkeit zugestanden wird. Der Jungmann sieht dies natürlich von einer gänzlich anderen Position.

Die Angst vor dem ersten Sex und die nach gelungenem Vollzug dann vielleicht einsetzende Veränderung zum positiven hin, lässt sich vielleicht auch anders erklären. Es ist doch so: Zu Liebe selbst ist jeder fähig. Auch der Jungmann. Man kann hier nicht wirklich viel falsch machen. Aber wie sieht es mit dem Sex aus? Der Sex als technischer Akt ist umgeben vom Nebel der Unsicherheit. Die Variationsbreite der Dinge, die man beim Sex falsch machen kann ist - zumindest in den Augen des Jungmannes - nicht gering. Bei der Liebe kann man sich nicht blamieren. Beim Sex kraft der eigenen Unerfahrenheit aber sehr wohl.

Zwei 15 jährige, die gemeinsam ihr erstes mal erleben machen sich darüber natürlich keine Gedanken. Ein 30 Jähiger aber, der das erste mal Sex hat, wird damit schon eher Probleme haben. Das zumindest sollte man im Hinterkopf behalten. Deshalb glaube ich sehr wohl, dass der erste Sex eine positive Veränderung nach sich zieht. Vielleicht nicht für einen 15 jährigen, aber für die älteren Semester unter uns sehr wohl. Man entledigt sich einfach eines Problemes, dass einen jahrelang in der eigenen Entwicklung gehemmt hat und infolge seiner Verzwicktheit zu einer schier unbesiegbaren Hydra herangewachsen ist. Allein das Wissen darum, diese Hydra endlich besiegt zu haben, wird das Selbstvertrauen steigern. Also: auf zur Tat.

CVapt/ain sFutuxre


@frostyangel

Hey, nicht gleich sauer werden! Du bist doch nicht falsch in dem Faden, wenn hier einer falsch ist, dann ich! Ich hab lediglich darauf hingewiesen, daß man als unfreiwilliger JM eben nicht die Möglichkeit hat, zu sagen: "Na gut, dann mach ich's jetzt mit irgendwem". Denn wenn einen wirklich *niemand* will, dann gibt es logischerweise auch keinen *irgendwen* mehr, mit dem man es machen könnte. Und das ist vielen eben nicht bewußt.

LZewxian


Ich will mal einer hier ausführlich kolportierten Meinung aus meiner Sicht widersprechen: Es ist nicht zwangsläufig so, dass man als alternder Jungmann immer verbitterter wird und immer grössere Probleme hat. Ich habe mit 30 zum ersten Mal Sex gehabt. In jüngeren Jahren, nachdem ich das erste Mal mit 15 verliebt und grandios gescheitert war, hatte ich praktisch gar kein Selbstbewusstsein in Bezug auf Attraktivität und Sexualität. Ich glaube heute, wenn es deutlich früher zum "ersten Mal" gekommen wäre, dann wäre ich viel ängstlicher gewesen und hätte viel weniger eine Ahnung davon gehabt, wie man es sich schön macht.

Obwohl ich so lange keinen Sex hatte, bin ich erwachsener geworden und habe einiges gelernt, vor allem eine ruhigere, weniger ungeduldige Lebenseinstellung, ein direkteres Verhältnis zu meinen Empfindungen und meinen Wünschen und mehr Begeisterungsfähigkeit für die Schönheit des Lebens - und der Frauen. Mein Selbstbewusstsein wurde auch dadurch aufgebaut, dass ab etwa 24 Jahren Frauen auftauchten, die mich offenbar attraktiv fanden - auch wenn ich speziell mit denen noch nichts anfangen konnte (ich habe zwei sehr direkte Angebote abgelehnt) und lieber auf die "richtige grosse Liebe" warten wollte.

Mein erster Sex (und auch die späteren) waren sehr schön. Ich fühlte mich nicht durch meine mangelnde Erfahrung behindert. Viel verändert hat er eigentlich nicht. Die wichtigsten Entwicklungen waren schon vorher passiert. Von jemandem geliebt zu werden, die man auch liebt, das ist eine wirklich umwerfende Erfahrung.

i-cke1


@ CaptainFuture

"Na gut, dann mach ich's jetzt mit irgendwem". Denn wenn einen wirklich *niemand* will, dann gibt es logischerweise auch keinen *irgendwen* mehr, mit dem man es machen könnte. Und das ist vielen eben nicht bewußt.

Also da muss ich dir voll und ganz zustimmen.

Viele scheinen einfach niht zu begreifen, dass es auch Leute gibt, die einen nicht so großen Kreis von Frauen um sich scharen. Denen es nicht in die Wiege gelegt wurde ein Gigolo zu sein.

T\03bi


Ich hatte mein erstes mal mit 21.

Und ich glaube schon das man danach eine andere selbstbewusstere Ausstrahlung entwickelt die einen noch mehr erfolg bringt.

Auch wenn mein erstes mal nicht so der Bringer war (Vermutlich entwickelt man eine übersteigerte erwartungshaltung wenn man zu lange wartet)

Ich glaube aber auch das eine Beziehung, also jeden Tag mit einem Menschen vom anderen Geschlecht zeit zu verbringen und mit ihm zusammen zu leben einen mehr verändert.

Spch lamphen DUxNDEE


Wuestensohn

also ich hatte nach meinem ersten Mal keinen milchigen Blick mehr ;-D

K"wak


"Na gut, dann mach ich's jetzt mit irgendwem"

Wenn es so einfach wäre dann würde es keine Jungmänner geben. Leider haben einige nicht das Glück eine Frau zu finden die ihn haben will.

Ich musste es jetzt selbst mal wieder feststellen. Jetzt da ich die Mitte 20 erreicht habe dachte ich, dass ich bei Mädels die etwas jünger sind wie ich mehr Glück haben müsste als bei meinen Altersgenossinnen. Bei den meisten Paaren sind die Frauen schließlich etwas jünger wie die Männer. Und tatsächlich: Es gibt sehr hübsche Mädels :-D. Auch welche die einen guten Charakter haben x:). Aber :-o die haben schon alle einen Freund >:( >:( >:(. Es ist ein riesen Sch... >:( >:(. Immer wenn man als JM irgendwo ankommt ist es schon zu spät.

Da bleibt es nicht aus, dass man frustriert ist. Man fühlt sich vom Schicksal verarscht. Captain Future schrieb vor einiger Zeit, dass er Gott verprügeln werde, weil er ihm das angetan hat. Ich fühle mich genauso. Wenn mir Gott oder der Macher des Schicksals mal begegnet kann er was erleben.

Andere haben schöne Erinnerungen wenn sie auf ihre Lebensgeschichte zurückblicken. Ein JM der sein bisheriges Leben betrachtet muss feststellen, dass die einzige Frau die ihn jemals liebevoll in den Arm genommen hat seine Mutter ist. Und beim Blick in die Zukunft ist auch keine Besserung in Sicht.

m3arc\-antIon


Toll,

jetzt hat sich das auf diesen Thread verlagert. Mir fällt was ein, was ich in einem meiner Psychologiebücher gelesen habe, ich weiß, anderswo finden manche Leute das nicht gut und wirklich hierher gehört es nicht. USA, 50ger Jahre. Also, da trifft ein Mann, der über Kleinigkeiten verärgert ist einen Mann, der ohne Beine auf einem selbstgebastelten Brett mit Rädern fährt, er, der Mann ohne Beine grüßt freundlich und gut gelaunt und sagt: Sir, ist es nicht ein wunderschöner Tag? Ich habe mich einen Tag mit diesem Thema bei med1 beschäftigt und nach einem erlesenen Erlebnis vor wenigen Tagen habe ich keine Lust mehr darauf, weil ich Freude an meinem Leben habe. Verdammt noch mal, laßt es doch den lieben Gott verprügeln zu wollen. Wenn mann was durchmachen muß, dann geht man eben gestärkt aus der Sache heraus. Vielleicht hat der liebe Gott das so gewollt. Und andere Leute bekommen ihre Aufgaben auf anderen Gebieten und es trifft sie viel schlimmer.

Wie hier einige wissen, habe ich auch Schwierigkeiten eine Frau zu finden. Ich habe nur ein Erlebnis vor einigen Jahren, was mir nichts bedeutet. Was mich prägt war ganz früh in der Jugend, wie es beim Geschlechtsakt ist. Das vergesse ich nicht. Und trotzdem habe ich viele Gemeinsamkeiten mit den Jungmännern, so werden sie anderswo genannt, bzw. nennen sich selbst so.

m{arc-?anton


Ich meinte, ich habe mich einen Monat mit diesem Thema bei med1 beschäftigt.

KJwaxk


Wenn mann was durchmachen muß, dann geht man eben gestärkt aus der Sache heraus.

Dieses durchmachen dauert bei den meisten JM schon sehr lange. Irgendwann verliert man schon mal die Geduld.

Der Ausspruch Gott verprügeln zu wollen war symbolisch gemeint. Ich wollte nicht die religiösen Gefühle anderer verletzen. Man ärgert sich über seine Situation, über das was das Schicksal (oder wie immer man es nennen will) einem angetan hat. Nur wem soll man die Schuld daran geben? Man muss mit seiner Unzufriedenheit alleine klar kommen.

uIn"reaCl


"Ich hab lediglich darauf hingewiesen, daß man als unfreiwilliger JM eben nicht die Möglichkeit hat, zu sagen: "Na gut, dann mach ich's jetzt mit irgendwem". Denn wenn einen wirklich *niemand* will, dann gibt es logischerweise auch keinen *irgendwen* mehr, mit dem man es machen könnte."

oehm.. ich hab auch mal mit nem freund von mir (jm, 27) geschlafen.. nicht aus mitleid oder so.. aber er wollte so gern mal und wir haben uns gut verstanden, ich war zu der zeit nicht gebunden....

ich denke, viele trauen sich auch einfach nicht zu fragen.

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