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Leben nach dem ersten Sex

m?aIrc-axnton


Kwak

Der viktorkaminski meinte wohl, daß es auch darauf ankommt, wie die Berührung oder das Signal ankommt, da spielen die Sinne auf beiden Seiten eine Rolle. Eine Handvoll Frauen, mit denen ich regelmäßig zu tun habe, berührt mich scheinbar unabsichtlich an der Brust, am Rücken, am Becken oder gibt mir nen Klaps auf den Hintern, bzw. sie streifen sonst wie mit der Hand an mir beim Vorbeigehen oder wenn ein Gespräch beendet ist und sie weitergehen. Die sind alle vergeben. So wie die an mir vorbeisprechen, würden die unter bestimmten Voraussetzungen sich mit mir auf einen Seitensprung einlassen. Aber ich kann nur erahnen, was sie daran hindert. Das werden eher Gründe sein, die nicht bei mir zu suchen sind oder ich irre mich vollends. Aber so ganz wohl nicht.

mBarc-2antxon


Ach ja,

wenn sich die Gelegenheit ergibt greife ich auch an die Hüfte oder anderswo, bzw. eine Umarmung, natürlich greife ich nicht an die Brust oder Po. Aber dann kommen vorerst keine weiteren Signale mehr.

C2eTlectao


Mein erstes mal war mit 22.

Mein Selbstvertrauen war nach dem ersten Sex nicht höher als davor... Ich habe mir auch kein Schild mir umgehängt wo drauf stand" Ich hatte Sex "

Selbstvertrauen habe ich durch die Beziehung bekommen...

G1irls"dreaxm


@ LEWIAN

"Du hast eine Verabredung mit dem Leben. Die Verabredung ist genau jetzt, in diesem Moment", sagt Thich Na Thanh. Wir haben die Chance, das Beste daraus zu machen - oder die Verabredung zu verpassen, indem wir gerade unerreichbaren Zielen nachhängen.

"Genau jetzt" - wenn es "genau jetzt" passiert, und ich den Moment als Geschenk und Abenteuer nehmen kann, ist es egal, ob ich 20, 25, 30 oder 40 bin. Dann zählt nicht, ob ich schon Erfahrung hatte und wieviel, dann zählt nur, dass ich aus diesem Moment das Beste machen kann - beim ersten Sex oder beim tausendsten.

Tolle Worte!

W$üstednxsohn


Ueberraschung!

Da klicke ich nach Wochen wieder einmal auf den Forum-Link und sehe, dass mein früh abgewürgter Thread wiederbelebt wurde. Sogar von Captain Future, der in irgendeinem Wurmloch verschwunden schien... Interessante Beiträge, die alle auf die Aussage, 'Sex alleine ist nicht so wichtig, eine gute Beziehung stärkt mehr' hinauslaufen. Auch der philosophische Ansporn von Lewian ist sicher richtig, aber die Sache mit dem Alter spielt schon eine grössere Rolle. Don Carlos hat es ziemlich gut erfasst (Jg. 84?). Was ich mittlerweile dazu erzählen kann: Am Anfang ist es ja so, dass man beobachtet, wie ALLE (man tendiert zum schwarz-weiss-Malen) Sex haben, nur man selber nicht. Dies löst mindestens eine gewisse zeitlich zunehmende Frustration aus und kann in übleren Fällen über Minderwertigkeitskomplexe zu Depressionen führen. Nun wird es in den meisten Fällen so sein, dass der Grund für dieses 'Nicht zum Zuge-Kommen' auch in anderen Bereichen des Lebens auftritt. Man ist zurückhaltend, übervorsichtig, zu perfektionistisch, ängstlich, was auch immer. Dies unterstützt einen generellen Pessimismus allen Sachen gegenüber, welche man noch nie gemacht hat, aber hätte machen sollen. Und JM zu sein, ist der Stachel in der Seite, der an jeder Party, bei jedem Schulklassentreffen, und meistens am Sonntag Morgen schmerzt und seine allgemeine Rückständigkeit (schwarz-weiss; aber auffällig viele Bekannte haben mittlerweile geheiratet und/oder Kinder...) symbolisiert. Und man ist gelähmt. Und ohne Plan. Was ist nun bei mir passiert: Ich hatte aus bestimmten Gründen einen stärkeren Motivationsschub (und 32 ist fast noch dreissig, also fast noch ein Twen, also noch 'dabei'), das JMsein zu beenden, wurde durch dieses Forum weiter angeregt und hatte etwas Glück mit Freunden und dem Ablauf, sodass ich es zur Prostituierten und dem 'Erfolg' geschafft hatte. Das Gefühl nach dem ersten (gekauften) Sex mit 32 war zuerst extrem berauschend und belebend. Das Symbol eines Randständigen-Schicksals ist weg. Und es bleibt weg. Und weil es so eine zentrale Bedeutung im ganzen Alltag angenommen hatte, wirkt sich der Wegfall auf letzteren aus - man gibt dem Optimisten in sich plötzlich eine Chance (Optimistische ältere JM können fast definitionsgemäss nicht existieren, oder?). Man packt neue Sachen zuversichtlicher an, wird etwas gelassener. So betrachtet empfehle ich jedem JM ohne Aussicht auf eine baldige Beziehung den Besuch einer Prostituierten. Nun, wie ging es weiter? Gewisse Charakteristika bleiben erhalten, das heisst, dass ich z.B. trotzdem noch gehemmt blieb. Dann ist da noch der Aspekt des Wiederbelebens der jugendlichen Sexualität und von Jugendgefühlen überhaupt, was launischer machen kann. Und die neue Raserei am betrunkenen frühen Morgen, welche zu zwei weiteren teuren Besuchen führten, die man als lustig und Erfahrungen bringend, aber nicht nachhaltig befriedigend bezeichnen kann. Eine Erkenntnis: Richtigen Sex im Sinne von mit Leidenschaft, gegenseitigem Begehren und Zärtlichkeiten hatte ich noch nicht. Darauf arbeite ich noch hin. Das Interessante dabei: ich fühle mich jünger, neugieriger, und deshalb ev. sogar ein wenig interessanter für potenzielle Partnerinnen in meinem Alter. Ich freue mich auf meine erste Partnerin, und darauf, sie zu erkunden. Und ich bin lockerer im Umgang mit Frauen, z.B. auf Parties. Fazit: Die Beziehung mit einer 'Richtigen' ist immer noch das leicht pubertäre 'Endziel' für mich, und ich bin immer noch ruhelos, aber das Ueberwinden des Feiglings und das Abwerfen des JM-Symbols waren in meinem Fall überwiegend aufbauend. Trotzdem, um die Worte einer Bekannten zu zitieren: 'Das Leben ist echt kein Schleck.' :-)

kWleene5r-xdd


Aha.

Als die "Puffdiskussion" wieder aufflammte und einige der Damen wieder mal dringend von dem unbefriedigenden (technischen) Sex und fehlender Liebe mit Prostituierten abrieten, verwies WAI sinngemäß auf Wüstensohn's schlechte Erfahrungen diesbezüglich. Ich hatte immer gegrübelt, wo sie das rausgelesen haben wollte...

Das Symbol eines Randständigen-Schicksals ist weg. Und es bleibt weg.

Und

Man packt neue Sachen zuversichtlicher an, wird etwas gelassener.

Klare Worte. Genau das war in früheren Beiträgen auch vermutet worden.

und ich bin immer noch ruhelos, aber das Ueberwinden des Feiglings und das Abwerfen des JM-Symbols waren in meinem Fall überwiegend aufbauend

Ja, es ging um SEX. Daß Prosti-Besuche keine LIEBE ersetzen können, ist schon klar.

Das Fazit ist recht positiv, auch wenn Du keine "Kuschel-Muschel" wie empfohlen selektiert hattest; ist vielleicht auch von der persönlichen Sensibilität abhängig.

VG

A"ua aVm Fxuss


Nichts geändert

Ich hatte mein erstes Mal mit 24 und es hat sich hinterher nichts geändert, bis auf das Gefühl, daß ich "es" doch kann und nicht vollends bescheuert bin.

Beziehungsleben exisitert aber genauso keines wie vorher.

Sfchn^arc-hbxär


Was erwartet ihr den?!? :-o

Sex hat Beziehung herzlich wenig zu tun! Man kann Sex ohne jede Beziehung haben (Z.B. im Bordell) oder -und das ist die weitaus schönere Variante- als Bestätigung und Festigung einer Beziehung. :)^

Sex hat auch wenig mit Liebe zu tun. Aber er ist weitaus schöner, wenn man sich liebt... x:)

w`ie[auchimdmer


kleener-dd

Wenn ihr sowieso davon überzeugt seid, der Besuch im Bordell wäre eure Rettung und würde euch irgendwie weiter helfen, wieso dann überhaupt die ganzen Threads zum Thema?

Mit negativen Erlebnissen meinte ich: "Dann ist da noch der Aspekt des Wiederbelebens der jugendlichen Sexualität und von Jugendgefühlen überhaupt, was launischer machen kann. Und die neue Raserei am betrunkenen frühen Morgen, welche zu zwei weiteren teuren Besuchen führten, die man als lustig und Erfahrungen bringend, aber nicht nachhaltig befriedigend bezeichnen kann."

Das hatte er in einem anderen Thread noch krasser ausgerückt. Es geht um das "angefixt" sein und noch mehr drunter leiden, wenn es dann immer noch nicht mit den Frauen klappt, oder: Was man nicht kennt, kann man auch nicht so real vermissen, sondern nur in einer unbestimmten Vorstellung.

Ich weiß z.B. nicht, ob es für mich nun in Zukunft schmerzlicher ist, mal eine große Liebe gehabt zu haben, große Leidenschaft, sie verloren zu haben und jetzt genau zu wissen, was ich vermisse, es ein großes Loch hinterlässt und eine Sehnsucht nach etwas ganz Bestimmten, oder ob mir diese Erfahrungen irgendetwas Bleibendes gebracht hat, was sich auf meine Zukunft positiv auswirkt. War ich früher damit zufrieden, ab und zu mal eine nicht besonders leidenschaftliche Beziehung zu haben und mittelmäßigen Sex, der mir aber nicht wichtig war, suche ich in Zukunft vielleicht nach dem Niveau der vergangenen Beziehung und empfinde das, womit ich zuvor mal zufrieden war, als total frustrierend.

Zum Thema JM hatten sich einige gemeldet, die dann doch irgendwann das Glück hatten, eine Frau zu finden (siehe z.B. Lewian) und zwar ohne den Bordellbesuch. War hier auch schonmal jemand, dem der Bordellbesuch auf seinem Weg, eine Frau zum Lieben zu finden, tatsächlich etwas gebracht hat?

k5lee"ner-xdd


@ Aua am Fuss

...und es hat sich hinterher nichts geändert...

...bis auf das Gefühl, daß ich "es" doch kann und nicht vollends bescheuert bin.

Tja, wie denn nun?!

Letzteres ist vielleicht ein kleiner (psychischer) Schritt nach vorn, Du hast es sogar etwas krass ausgedrückt ;-)

@WAI

Das Bordell DIE ultimative Rettung ist, hatte ich nie behauptet %-|

Lediglich ein paar Hinweise für die, welche das in Erwägung ziehen - das Ego ist 'eh angeknackst und dann DABEI auch noch Frust - das müßte nicht sein.

Aber Du und einige Andere haben das komplett und absolut verteufelt.

Absolut - so kam das bei mir an, und das hat genervt. Viiiele Seiten. Nichts ist absolut! :-p

Den anderen Versuch vor der "Puffdiskussion" möchte ich garnicht nochmal aufrühren.

War hier auch schonmal jemand, dem der Bordellbesuch auf seinem Weg, eine Frau zum Lieben zu finden, tatsächlich etwas gebracht hat?

Das "...tatsächlich..." klingt mir schon wieder recht absolut; vielleicht eben ein kleiner Schritt für die Psyche - was Anderes soll ES doch garnicht sein...

Hast Du Dich noch nie zu etwas überwunden, um danach zu sagen: "boahhh ey!" und damit Deinem Selbstbewußtsein eine weitere Säule, und sei sie auch nur bleistiftdick, hinzugefügt?!

;-)

w7ie;au6chimxmer


kleener-dd

Aber Du und einige Andere haben das komplett und absolut verteufelt.

Weil einfach jedem klar sein sollte, auf was für ein Terrain er sich da begibt, wenn es doch nicht einmal einen Nutzen hat. Kann man da jetzt vielleicht stolzer drauf sein, dass man auch noch für bezahlen musste? Die Schmach kann man sich auch sparen, wenn man gleichzeitig auch noch verantwortungsbewusst denkt, in welche meist kriminellen Gefilde man sich da begibt, dann sowieso.

vielleicht eben ein kleiner Schritt für die Psyche

Vielleicht auch ein kleiner Schritt, um es noch schwieriger zu machen, sich erst Recht wie ein Loser vorzukommen, weil man auch nocht dafür bezahlen muss und dann noch die Gefahr, eher ein total negatives Erlebnis zu haben (da gab es hier auch schon Erfahrungsberichte), wo man noch mehr Panik bekommt.

Hast Du Dich noch nie zu etwas überwunden, um danach zu sagen: "boahhh ey!"

Was ist daran "boyhh ey", wenn man in den Puff geht, nen paar Scheine auf den Tisch legt...ist das irgendeine Leistung? Geht das auch nur irgendwie in die Richtung, begehrt zu werden? Lernt man da überhaupt irgendetwas, was einem für später bei anderen Frauen nützt? Ich würde mich eher nur noch erbärmlicher fühlen, mich überwunden zu haben, für das zu bezahlen, was mir freiwillig keine gibt, was man aber im Grunde nur freiwillig als Geschenk bekommen kann, nämlich, dass jemand anderes Lust auf mich hat.

Wie kommst du darauf, dass Sex kaufen müssen auch nur irgendwie das Selbstbewusstsein aufwertet? Lernt er vielleicht dabei, wie er auf andere Frauen besser zugehen kann? Ich würde nicht dazu raten, eine Frau mit: "Wieviel?" anzuflirten. Das einzige, was da vielleicht befriedigt wird, ist dieser komische Wahn unter Männern, man sei kein richtiger Mann, wenn man noch keinen Sex hatte. Das ist aber ein Ding zwischen euch Männern und führt daher auf dem Weg zu einer Frau auch nicht weiter.

k<le*ener-xdd


Nein, Mann ist nicht "stolz darauf, bezahlen zu müssen"; als "Schmach" hatte ich es nicht empfunden.

"Kriminell" - jo mei, Du bist nicht mal in Deiner eigenen Wohnung sicher, oder glaubst Du das etwa %-|

Gegen den wahrscheinlichen Fall eines Negativerlebnisses mit anschließend noch mehr Frust hatte ich versucht, Tipp's zu geben.

Über das Bezahlen für Grundbedürfnisse gab's von Anderen Ausführungen.

Nein, "...und paar Scheine hinlegen" ist keine Leistung, auch nicht der Sex an sich.

Das einzige, was da vielleicht befriedigt wird, ist dieser komische Wahn unter Männern, man sei kein richtiger Mann, wenn man noch keinen Sex hatte.

Dafür würde ich Dir vielleicht einen Punkt geben ;-)

JF sind offensichtlich total unbedrückt, noch nie Sex gehabt zu haben; bei JM scheint das aber mitunter gegeben ;-)

wGie:auchximmer


kleener-dd

Du bist nicht mal in Deiner eigenen Wohnung sicher, oder glaubst Du das etwa

Da unterstütze ich aber nicht wissendlich kriminelle Vereinigungen.

JF sind offensichtlich total unbedrückt, noch nie Sex gehabt zu haben; bei JM scheint das aber mitunter gegeben

Dieser Wahn führt aber wiederum dazu, dass man auf Frauen leicht "notgeil" wirkt. Im JM- Threat hat Lewian (der ja letztendlich Erfolg hatte) etwas ganz gutes gesagt "Ich habe einfach nicht den Umstand, dass ich JM war, zum alles dominierenden Leiden gemacht, sondern gesucht und gefunden, wie ich mir ein gutes Leben machen kann."

Dieser Wahn, zwanghaft das JM-Dasein zu verlieren und zur Not sich sogar die Blöße geben, dafür zu bezahlen, ist m.E. im Grunde eine der Hauptursachen, wieso JM´s auf Frauen nicht attraktiv wirken. Sie wirken nicht autentisch, verkrampft und das spürt Frau. Ob ein Bordellbesuch diesen Krampf löst, wag ich zu bezweifeln, denn dem wichtigste Ziel, dass sich eine Frau für ihn interessiert, ist er damit kein Stück näher gekommen. Es ist schon eher eine Art Resignation.

k1l#eene=r -dd


Ooooch WAI, nun hast Du es glatt geschafft, daß ich mich schuldig fühle; tja, hätte ich nur nicht wissentlich kriminelle Vereinigungen unterstützt ;-) ;-) ;-)

Da stehe ich nun als abschreckendes Beispiel, der Wüstensohn auch und alle, die sich für Dich geoutet haben... ;-D

Zum Rest sage ich nix mehr - Du fährst eben wie immer die knallharte Schiene ;-D

PS: Finde es sehr interessant, daß es hier Frauen gibt, welche Sex und Liebe trennen können ;-D

mWarc-anxton


wieauchimmer

Kannst du dir ein Leben nach der Bordelldiskussion, bzw. ohne vorstellen? Nimm die Frage aber nicht so ernst.

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