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SB bei Mädchen

eaulyaclixa hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle,

ich hab ein Problem mit meiner kleinen Tochter ( wird bald 5 ). Sie hat schon im zarten Alter von 2 Jahren ihre entscheidende, lustverschaffende Stelle entdeckt... Ist ja auch schön für sie, kann frau ja eigentlich nicht früh genug lernen.. ;-) Allerdings nutzt sie jede sich bietende Gelegenheit, um sich da auch schön zu stimulieren, rubbelt auf den Tischecken, Stuhlkanten etc. rum. Und jetzt kommt MEIN Problem : wie geh ich damit um ?? Ich will ihr ja kein verkrampftes Verhältnis zu ihrer Sexualität anerziehen, aber für mich wirds schon ein bißchen peinlich, wenn sie das dauernd in aller Öffentlichkeit macht. Und in heutigen Zeiten muß man ja auch Angst haben, dass irgendein Perversling das mal sieht und entsprechend in seine Handlungen einbaut..

Ich hab schon versucht ihr zu sagen, dass mir schon klar sei, dass ihr das schöne Gefühle verschaffe( :-D ), aber sie das doch bitte machen solle, wenn niemand dabei ist. Nutzt allerdings nicht viel...

Also, habt ihr ein paar Tips für mich ??

Antworten
Ceasan-ovax1


Kann mir beim

besten Willen nicht vorstellen, dass im Alter von 2 Jahren man von sexuellen Gefühlen da unten sprechen kann. Das eigentliche sexuelle Lustempfinden entsteht ja auch erst nach und nach in der Pubertät, wenn alle Hormone in Wallung geraten.

Entweder es juckt und wenn man dann kratzt ist es immer angenehm. Sie schwitzt dort, ist wund, hat dort vielleicht irgendwas usw.

Natürlich wäre es am besten den Kinderarzt zu fragen, was los ist. In dem Alter zu sagen, dass man das nicht tut, ist auch nicht verkehrt.

Auch eine erwachsene Frau wird sich wohl in der Öffentlichkeit nicht vorallen dort kratzen.

N\ighxter


Also ich habe schon von mehreren Seiten gehört dass gerade Mädchen sich schon sehr wohl stimmulieren. Und warum sollte das sexuelle Gefühl erst mit der pupertät beginnen? warum schauen sich 8 und 9jährige Jungs heimlich Pornoheftchen an sofern sie sie in die Finger bekommen). Die Tochter (5) meiner Freundin habe ich auch vorgestern gesehen,wie sie sich verträumt aber eindeutig in ihrer Hose an ihrer Mumu gestreichelt hat. Und eine Bekannte erzählte mir, dass ihre 3jährige Tochter sich bereit Kugelschreiber u.ä. reinschiebt. Auf die die Frage ihrer Mutter ob das sein müsse, meinte sie "Wenn es doch gut tut!?"

Und bei männlichen Säuglingen wiess man das diese bereits im Mutterleib Erektionen haben.

Wie man damit umgeht? Schwierig.Ich würde auf vorsichtig dafür sorgen,dass sie zumindest den Unterscheid zwioschen privat und öffentlich kennt und dies für sich tut.

Sehr heikel

CTasa3nova1


Ich denke

gut tut und sexuelle Gefühle sind nicht immer ein und dasselbe.

Außerdem hat die Morgenlatte oder die Erektion im Mutterleib ja auch nichts mit Sex zu tun oder weiß der Kleine: "Ha wenn ich geboren werde, schnappe ich mir das erstbeste Mädel" ?

Das Anschauen von Pornoheften ist eine Sache, das sexuelle Gefühl auch. Dinge sich anzuschauen die geheimnisvoll oder vielleicht verboten sind, sind und waren schon immer reizvoll.

N~ightxer


"Ha wenn ich geboren werde, schnappe ich mir das erstbeste Mädel"

Nö, ist auch gar nicht nötig. Sexualität muss ja nicht immermit einem bewussten Vorsatz gekoppelt sein. und "gut tut" wenn sich ein Mensch an seinen Genitalien reibt hat meiner Meinung nach sehr wohl etwas mit Sexualität zu tun ... mit was sonst?

Cqasa<nova1


Nehmen wir an

Du hast einen Mückenstich, tut es da nicht auch unheimlich gut, wenn Du dich kratzt ? Selbst aus Langeweile sich zu kratzen, kann Lust und angenehmes Empfinden hervorrufen. Wieso soll ein angenehmes Gefühl an den Genitalien gleich sexuelles Gefühl sein.

Gehört zu einem sexuellen Gefühl nicht auch das bewußte Wahrnehmen im Kopf dazu ? Sprich man weiß was man tut ?

s2axo


Ist doch ganz egal,

ob man das schöne Gefühl nun sexuell nennt oder nicht. Das Kind wird es uns nie sagen, also bleiben wir beim Thema. Ich denke auch, weiter nichts machen, als ihm den Unterschied beibringen, daß, was privat ok ist, in der Öffentlichkeit nicht gern gesehen wird. Wenn das Kind für die gleiche Sache ein paar Mal in der Öffentlichkeit ausgeschimpft wird, zu Hause aber nicht, dann bekommt es das auch nach und nach mit.

N#ightmexr


wo machst Du denn dann einen Unterschied zwischen dem "angenhemen Gefühl" wenn man sich an den Genitalien streichelt und einen "sexuellen" Gefühl?

Eine Freundin von mir hat mal behauptet, dass sie auch mit 6Jahren schon Orgasmnen hatte ...

M{indCpraft


also ich glaube auch nicht das es sich hierbei um bewusst sexuelle gefühle handelt. ich denke da trifft der vergleich mit dem mückenstich von casanova1 am besten zu. es fühlt sich eben einfach schön an. ich kann mich z.b. sehr gut noch daran errinnern wie ich mir als kind einen gerubbelt hab. ich hatte dabei in keiner hinsicht sexuelle phantasien oder gedanken. das gefühl war eben einfach schön oder tat eben gut aber mehr auch nicht.

M)ama-xMuh


Hallo...

hab schon lange immer mal gelesen aber jetzt muss ich meinen Senf mal dazu geben... hab mich somit mal regestriert...

also bin fast Erzieherin, weiß also wovon ich rede und hab damit auch schon einige Erfahrungen gemacht...

Also erstmal ist deine Tochter völlig normal entwickelt...

Wenn sie 4 Jahre alt ist befindet sie sich gerade in der, ganz fachspezifisch ausgedrückt, phallischen Phase. D.h. die Kinder erlangen Lust nicht mehr wie zuvor durch orale Betätigungen (alles in den Mund nehmen, Rasseln,...) oder durch spielen mit Ausscheidungsprodukten bzw. durch Matschen mit Creme, Matsch,... sondern durch die Betätigung ihrer Genitalien...

Das zeigen, betrachten und anfassen ist hier für ihre Entwicklung wichtig und führt zu lustvoller Befriedigung.

Die Kinder entdecken das andere Geschlecht und Doktorspiele sind an der Tagesordnung. Hier zu dem einem Beitrag.. kenne es auch aus dem Kindergarten das sich in die Scheide und den After Bundstifte etc. gesteckt werden. Jungs und Mädchen in dem Alter orientieren sich an Erwachsen und versuchen ihre Geschlechterrolle zu finden und sich zu orientieren. Es ist also wichtig Männlein und Weiblein als Vorbild zu haben um sich identifizieren zu können.

Als Verhaltensvorschlag für dich ... also erstmal solltest du deinem Kind nicht vermitteln das es was schlimmes, dreckiges, ekeliges wie auch immer ist.. Hast du ja aber schon geschrieben das du dies nicht möchtest.. Eine angemessene Befriedigung dieser Bedürfnisse ist nämlich wichtig um Fehlentwicklungen zu vermeiden.

Ich kenne es aus einer Familie wo ich babysitte das es so gehandhabt wird, das es ok ist sich zu streicheln etc. es aber menschen gibt die das nicht so gerne sehen möchten und man das macht wenn man alleine ist. Also in seinem Zimmer... ansonsten wird frei über Sex und co geredet. Die Kinder sind aufgeklärt,.. ich denk in dem Alter ist das kein Problem mehr Kindern das verständlich zu machen. Vielleicht gibt es ja bei euch zu Hause auch andere Sachen die man nur macht wenn man allein ist... dannkannst du vergleiche ziehen... und sei es das "pupsen"... es gibt halt dinge die man alleine macht wenn keiner dabei ist. Es sollte nach der Erklärung im Gespräch auch kein Problem sein es als Regel festzulegen, denn du und dein Mann machen das ja auch nicht wenn wer dabei ist.. natürlich sollte bei einem verstöß der Regel nur ein aufmerksam machen folgen und keine Strafe...

Am besten ganz unverkrampft damit umgehen.

Viel Erfolg Liebe Grüße

P.S. auch Säuglinge können schon sexuell erregt sein... selbst Säuglinge können eine Erektion bekommen. Unsere Libido ist ein angeborener Lebenserhaltener Trieb...

Bei weiteren Fragen einfach fragen... könnte da stundenlang drüber schreiben..hoffe mal es war verständlich...

g>murxpf


Meine damals gleichaltrige Cousine hatte mit 8 auch welche!

Definitiv!

Und eine gute Bekannte arbeitet in einem Kindergarten. Die kann das auch bestätigen. Ist eigentlich recht häufig.

Einer 2 Jährigen alllerdings klar zu machen was man wo besser lässt ist allerdings echt ein schwieriges Unterfangen.

Ich denke mal da gehört viel Geduld dazu!

Und Casanova, das Kinder auch ein Sexualleben haben, ist durchaus normal. Siehe Doktorspiele bzw oben!

Vieleicht nicht mit dem Bewusstsein was man als Pupertierender hat, mit einem anderen Bewustsein, aber da ist es!

Cyasaknovax1


Doktorspiele sind

also generell dem Sexualleben gleich zu stellen ? Interessant.

Ich habe garantiert als Junge auch an mein Schniedel gespielt, aber sexuelle Gefühle ? Nunja wers glaubt.

e\ulalxia


Hoppla, jetzt war ich mal ne Stunde weg und hab so viel zum Nachlesen...

Also, erst mal : diese Unterscheidung zwischen "gut tut " und

" sexuellem Gefühl " kann ich so nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich so zurückdenke, hab ich mich wohl auch schon da unten gestreichelt und das Gefühl einfach als guttuend und entspannend empfunden. Viel später erst hab ich kapiert, dass das ,was ich da mache, unter den Begriff " Masturbation " fällt...Aber wie auch immer man es benennt : das Gefühl bleibt das gleiche. Das Bewußtsein freilich, das das ein sexuelles Empfinden ist, wurde mir erst mit dem Bewußtwerden meiner Sexualität klar.

@ Mama-muh

wie gesagt, ich hab ja schon versucht, diese Unterscheidung ob mans alleine macht oder nicht zu vermitteln, so richtig durchgedrungen bin ich damit bisher noch nicht.

Und ich frag mich halt auch, obs nicht umso häufiger auftritt, je häufiger ich das zum Thema mache...Hach je. Wie mans macht, macht mans falsch, denk ich manchmal--

:-|

Dlade-Swaxrn


Hm das ist sehr interessant ... zumal selbst die Unterscheidung (wenn jemand da ist nein, wenn keiner da ist geht's ja) auch irgendwie doof, ist, nachher traut sie sich später nicht vor ihrem Partner. Andererseits kann ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, wie man einem kleinen Kind erklären soll, dass das nur für ganz bestimmte Menschen ok ist und für den Rest nicht.

Npigh`texr


das ist ja der schwierige balanceakt den man da vollführt.

Ich selbst habe auch einen Sohn und versuche ihm unterschwellig beizubringen, nicht in aller Öffentlichkeit mit seinem kleinen Ständer rumzuspielen "Guck mal, Papa, der ist wieder gaaanz hart!"

Nun ist er allerdings in einem Alter,in dem sich das mit stärker werdendem Schamgefühl von selbst erledigt.

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