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Fremdgehen?

F'ranIkUinxho


Holla, das ist ja hier richtig abgegangen! Erstmal danke für die rege Diskussion, habs mir noch nicht vollständig durchgelesen, trotzdem aber schon den einen oder anderen bedenkenswerten Aspekt gefunden. Zu ein paar Sachen möchte ich auch gleich was sagen, da bin ich als Threaderöffner ja fast schon in der Pflicht. ;-)

Zunächst mal scheint es hier keinen Konsens darüber zu geben, ob und wie Liebe/Partnerschaft und Sex voneinander zu trennen sind. Sicher muss das jeder für sich entscheiden, ich möchte aber zu bedenken geben, dass es einigermaßen armselig für eine Beziehung wäre, wenn diese nahezu ausschliesslich auf Sex bzw. die sexuelle Treue basiert. Zu einer (langjährigen) Partnerschaft gehört neben dem Sex Verlässlichkeit, gegenseitiges Verantwortungsgefühl, ein vertrauter Umgang, das Lösen ganz profaner Alltagsprobleme und manchmal auch einfach nur eine Schulter zum Ausheulen.

Immer wieder ist auch angeklungen, dass es doch nur fair wäre, miteinander zu reden. Richtig, aber: Wie redet man Tacheles, ohne zu verletzen? Und was genau tut einem/einer Betrogenen weh an einem Umstand, von dem er/sie gar nichts weiß? Ist das Beichten eines Seitensprungs nicht u.U. viel verletzender? Natürlich ist das Verschweigen eines Fehltritts auch ein Weg des geringsten Widerstands, aber wenn am Ende beide Seiten mit der Situation zufrieden oder gar glücklich sind, warum sollte man daran etwas ändern?

Was in der gesamten Debatte übrigens so gut wie überhaupt nicht angesprochen wurde, ist das Verhalten des Sexverweigerers in einer Partnerschaft. Auch das ist letzten Endes doch nichts anderes wie purer Egoismus, unter dem der aktivere Partner zu leiden hat. Wenn man alle vier Wochen mal "dran" darf, dabei zwischendurch immer wieder Körbe bekommt, die zudem auch noch ziemlich erniedrigend sind, kommt man zwangsläufig an den Punkt, an dem man sich fragt, ob man das so akzeptieren muss, weil man irgendwann mal einen Treueschwur geleistet hat. An einer Stelle ist der Begriff "Achtung vor dem Partner" gefallen. Wenn meine Frau mit fadenscheinigsten Argumenten ablehnt, mit mir zu schlafen, fühle ich mich völlig missachtet! Es ist wie ein Stich ins Herz, wenn man selbst nach Wochen der Enthaltsamkeit spürt, wie der eigene Ehepartner versucht, sich aus der "ehelichen Pflicht" herauszuwinden.

@wieauchimmer

Wenn ich Dich richtig verstehe, erwartest Du eine unverzügliche Beichte, falls Dein Partner fremdgegangen sein sollte. Damit biste also prima rundherum informiert und so gar nicht entmündigt, aber bist Dir so sicher, dass Du diese Wahrheit auch vertragen kannst? Darüber hinaus ist es doch wohl eher eine Form von offener Ehe/Partnerschaft, wenn man seinem Partner Seitensprünge zugesteht, diese quasi noch beim Mittagstisch ausdiskutiert und in welcher man, so scheint es zumindest, ohnehin völlig unproblematisch mit dem Sex umgeht. Nur, um die gehts hier nicht!

Ich habe den Eindruck, dass Du von falschen Voraussetzungen ausgehst. Sei Dir sicher, ich habe meine Frau nicht geheiratet mit dem Hintergedanken, sie irgendwann mal zu betrügen. Der Weg hin zu dem ersten außerehelichen Erlebnis war ein langer Prozess, dessen Ergebnis ich zwar letztlich allein zu verantworten habe, an dessen Entwicklung meine Frau aber ohne Frage maßgeblich beteiligt war. Es liegt wohl in der Natur eines jeden Menschen, begehrt werden zu wollen. Die eigene Frau konnte oder wollte mir dieses Gefühl nicht geben, eine andere hat es getan und ich war wie berauscht. So berauscht, dass ich nicht einmal ein schlechtes Gewissen hatte, weil es mir in diesem Moment wie selbstverständlich vorkam! Oh ja, ich habe es mir verdient! Und dabei ging es nicht darum, was, wann, wo sie es mit mir getrieben hat oder welche Verrenkungen wir gemacht haben, sie hat mir klar und deutlich das "Ich will dich" gezeigt, darum ging es!

C{laOudsixa


Schön dass du meine Gedanken kennst. Und wen ich liebe. Oder auch nicht.

Warum interpretierst du mich eigentlich ständig? Bin ich echt so interessant? Tue ich das mit dir? Und da gäbe es einiges.

ja die Liebe, wo sie hinfällt, wächst kein Gras mehr...

Aber wenn ich nach 18 Jahren meinem Mann die geistig seelische Treue ohne große Probleme gehalten habe, warum soll ich eine Kurzschlusshandlung begehen? Bin keine 20 mehr, und nicht mal da hab ich es gemacht.

Aber das ist alles nicht Thema hier.

Thema ist der Seitensprung. Und den finde ich nach wie vor geil. Und erbauend und ab und zu zum weinen.

COlauxdsia


Frankinho, mein letztes posting galt natürlich WAI.

aber den Aspekt den du reinbringst, den vom Partner, ja da hatte ich gerade gestern ein langes Gespräch.

Sie verweigert den Sex, voll und ganz. Sagt, dass sie einfach keine Lust mehr habe. sie könne nichts dafür, aber sie wolle eben keinen Sex mehr. Aber erwartet Treue vom Mann, das passt nicht zusammen.

Ich hab dem Typen geraten, sie bewusstlos zu schlagen oder besoffen zu machen.

Und kommt mir jetzt ja nicht mit Gesprächen. Die finden und fanden täglich statt. Irgendwann will man nicht mehr. Der Mann liebt seine Frau, er will sie nicht verlasen, aus hier genannten Gründen (Kinder, Freundschaft, Partnerschaft usw.)

Was bleibt dem armen Kerl denn übrig? Eheberatung? Alles gemacht, sie will nicht punkt schluss.

Ich sag euch eins, da krieg ich die Wut, wenn ich das höre. dann soll sie ihn gefälligst freigeben. aber das tut sie nicht, er gehört ja ihr und er ist ihr treue schuldig. toll.

Dasselbe Gespräch führte ich in den vergangenen Monaten ungefähr 5 mal. immer mit anderen männern. Alle ewig verheiratet. alle dasselbe Problem.

allmählich hasse ich diese Weiber, die ihre macht so gnadenlos ausspielen.

EAhemaligeIr NutzerB (#11x5906)


Natürlich ist das Verschweigen eines Fehltritts auch ein Weg des geringsten Widerstands, aber wenn am Ende beide Seiten mit der Situation zufrieden oder gar glücklich sind, warum sollte man daran etwas ändern?

es ist doch so. in der beziehung zu den eltern, zu den geschwistern und letztendlich auch zum partner gibt es viele dinge die passieren können und die man dann "beichten" muss. es ist nicht nur das fremdgehen. es beginnt bei der zerbrochenen lieblingsvase der mutter, wo erst mal niemand weiß wer es war und endet beim fremdgehen und darüber hinaus gehenden dingen, die hier nicht thematisch sind.

natürlich könnte man grundsätzlich alles verschweigen, weil der frieden dann gewahrt ist, kein streit entsteht, die beziehung (jetzt auch freundschaftliche oder zu den eltern) wird nicht angezerrt... es bleibt die frage, ob es für einen selbst richtig ist so zu leben, dass man die nächsten in seiner welt belügt.

wenn der andere auch nichts weiß, so weiß ich es. und ich weiß auch in was für einer welt, dieser eigentlich geliebte belogene leben möchte. eben weil er/sie mir vertraut, weiß er nichts. denn würde er mir nicht vertrauen, würde er mir hinterher spionieren usw....

wenn einer so leben kann und möchte, so ist es seine sache. aber man kann auch die anderen facetten anleuchten.

lg

kgleenexr-dd


allmählich hasse ich diese Weiber, die ihre macht so gnadenlos ausspielen.

Echt?

Ich habe den Spieß dann rumgedreht und MICH verweigert - DIE 2X im Jahr (wirklich!) - darauf konnte ich dann auch noch verzichten!

Was dann losging, als sie ES geschnallt hatte...anderthalb Jahre habe ich das durchgehalten - dann war ich am Ende und habe nachgegeben.

Gemeinheiten, Entwürdigung und Giftspritzerei ohne Ende, sie hat mich vor Freunden, Nachbarn und der Familie unmöglich gemacht - vielleicht klärt DAS Frankinho's Frage teilweise, aber aus anderer Perspektive?!

wMieaucdhimmxer


Frankinho

Zu einer (langjährigen) Partnerschaft gehört neben dem Sex Verlässlichkeit, gegenseitiges Verantwortungsgefühl, ein vertrauter Umgang, das Lösen ganz profaner Alltagsprobleme und manchmal auch einfach nur eine Schulter zum Ausheulen.

Kein Widerspruch

Wie redet man Tacheles, ohne zu verletzen?

Wenn Verlässlichkeit, gegenseitiges Verantwortungsgefühl, ein vertrauter Umgang, das Lösen ganz profaner Alltagsprobleme funktioniert, dann verstehe ich die Frage nicht. M.E. gehört es zu einem vertrauensvollem Umgang, dass man sich auch unangenehme und kritische Dinge sagen kann. Dann ist der andere vielleicht mal ne Weile beleidigt, denkt aber drüber nach, wenn ihm die Beziehung das Wert ist.

Und was genau tut einem/einer Betrogenen weh an einem Umstand, von dem er/sie gar nichts weiß?

Nichts, aber man kann dann wohl nicht mehr von Vertrauen sprechen, aber du sagst doch, Vertrauen und Verlässlichkeit sei wichtig. Verlässlichkeit heisst aber doch auch, dass ich mich drauf verlassen kann, dass der Partner auch so ist, wie ich ihn kenne und ich nicht denke, er ist mit treu, er aber, sobald ich nicht aufpasse, fremdgeht.

aber wenn am Ende beide Seiten mit der Situation zufrieden oder gar glücklich sind, warum sollte man daran etwas ändern?

Z.B., weil man sich sein kleines Stückchen Glück nicht wie ein Dieb stehlen will und keine Lüge leben will.

Du bist nicht der, für den deine Frau dich hält. Wie sollt ihr euch da wirklich vertrauensvoll nah sein? Sie liebt nicht dich, wie du bist, sondern den Mann, der sie glaubt, der du bist. Reicht dir das, dass sie nur ein Trugbild von dir liebt?

Auch das ist letzten Endes doch nichts anderes wie purer Egoismus, unter dem der aktivere Partner zu leiden hat.

Purer Egoismus ist es in dem Fall, wenn sie dich damit bestraft, kein Sex mit dir zu haben, es also als Mittel zur Macht benutzt. Wenn sie aber einfach keine Lust hat, was hat das mit Egoismus zutun? Reicht es dir, wenn sie dir lustlos ihren Körper zur Verfügung stellt? Wäre dir das genug, um nicht zu leiden? Wenn sie Lust hätte, dann hätte sich ja sicher Sex mit dir.

Wenn man alle vier Wochen mal "dran" darf,

Das hört sich tatsächlich so an, als würdest du meinen, dass deine Frau dazu verplichtet ist, ihren Körper zur Verfügung zu stellen, aber das klingt wahrlich nicht nach Sex als Ausdruck gemeinsamer Leidenschaft. Vielleicht ist es ja deine Einstellung, die sie lustlos macht.

Wenn meine Frau mit fadenscheinigsten Argumenten ablehnt, mit mir zu schlafen, fühle ich mich völlig missachtet!

Wäre das anders, wenn sie dich lustlos und aus Pflichtgefühl ranlassen würde? ("Beeil dich und machs Licht aus, wenn du fertig bist").

wie der eigene Ehepartner versucht, sich aus der "ehelichen Pflicht" herauszuwinden.

Das hatte ich befürchtet, dass du es als "eheliche Pflicht" siehst. Die "ehelichen Pflichten" wurden aus gutem Grund aus dem Gesetz gestrichen, weil man nicht auf Kommando Lust bekommt und weil heute auch Frauen zugestanden wird, dass sie nicht aus Pflicht die Beine breit machen müssen, sondern dann, wenn sie selber Lust haben.

Wenn ich Dich richtig verstehe, erwartest Du eine unverzügliche Beichte, falls Dein Partner fremdgegangen sein sollte.

Nein, davon habe ich nie etwas geschrieben und dann hast du nicht alles oder nicht richtig gelesen. Ich erwarte Verlässlichkeit und Vertrauen. Wenn ich meinem Partner gesagt habe, dass ich es wissen will, dann soll er mir das beichten, habe ich ihm aber gesagt, er soll es lieber für sich behalten, braucht er nicht beichten.

aber bist Dir so sicher, dass Du diese Wahrheit auch vertragen kannst?

Wenn ich mir nicht sicher bin, dann sage ich meinem Partner, er soll es mir nicht sagen. Aber ich entscheide selber, welche Wahrheit ich vertragen kann und nicht mein Partner über mich.

Sei Dir sicher, ich habe meine Frau nicht geheiratet mit dem Hintergedanken, sie irgendwann mal zu betrügen. Der Weg hin zu dem ersten außerehelichen Erlebnis war ein langer Prozess, dessen Ergebnis ich zwar letztlich allein zu verantworten habe, an dessen Entwicklung meine Frau aber ohne Frage maßgeblich beteiligt war.

Wenn dieser lange Prozess mit deiner Frau gescheitert ist, wieso machst du dir dann keine Gedanken darüber, wie es eigentlich um die Verlässlichkeit, gegenseitiges Verantwortungsgefühl, ein vertrauter Umgang, das Lösen ganz profaner Alltagsprobleme und manchmal auch einfach nur eine Schulter zum Ausheulen...in deiner Beziehung steht? Das Ergebnis dieses Prozesses hört sich für mich ganz und gar nicht nach dem an, was du da am Anfang deines Beitrags als wichtig für eine Beziehung aufgeführt hast.

Es liegt wohl in der Natur eines jeden Menschen, begehrt werden zu wollen. Die eigene Frau konnte oder wollte mir dieses Gefühl nicht geben

Wenn dir all diese oben aufgeführten Punkte in der Beziehung wichtig sind, dann wäre doch bei einem vertrauenvollem Umgang miteinander die Folge gewesen, abzuklären, ob sie dich eben einfach nicht mehr begehrt und du da nichts gegen machen kannst, ob es vielleicht etwas gibt, was du dagegen machen kannst und wie ihr die Beziehung weiter führt. Stattdessen bist du aber den heimlichen Weg gegangen. Tut mir Leid, aber für mich sieht das gar nicht danach aus, als wäre das Problem nur Sex.

k*leeRneCr-dxd


@Striptease

Meinen bereits erwähnten Seitensprung hatte ich gebeichtet, obwohl SIE das nur vermutet hatte - ich habe diese Beichte 14 lange Jahre bitter bereut - nicht den Seitensprung!!!

In dieser langen Zeit bekam ich das immer wieder auf's Brot geschmiert - 14 Jahre lang.

Und als die Trennung endlich eindeutig war, hat sie mir, wohl um mich richtig zu verletzen, auch noch erzählt, daß sie sich gleich danach "revanchiert" hatte und dann auch immer mal im Swingerclub gewesen ist, da waren alle SOOOO nett zu ihr, nicht so wie ich...

Ich dachte, ich bin im falschen Film...

wEieaucahixmmer


Claudsia

dann soll sie ihn gefälligst freigeben.

Da bin ich ganz deiner Meinung.

aber das tut sie nicht, er gehört ja ihr und er ist ihr treue schuldig. toll.

Das ist dann aber wohl keine Liebe ihrerseits. Wieso bleibt er aber bei einer Frau, die ihn nicht liebt? Das hat doch keinen Zweck und ist nur Quälerei.

kgle>eneDr-d5d


@WAI

Das hat doch keinen Zweck und ist nur Quälerei.

Ich kann nur für mich sprechen, es gibt objektive und subjektive Gründe, solche Quälerei weiter mitzumachen:

objektiv - kein Geld für eine Scheidung und was da dranhängt (arbeitslos)

subjektiv - Sorge um's Kind (bereits angesprochen)

w@ieauczhimmer


kleener-dd

Gemeinheiten, Entwürdigung und Giftspritzerei ohne Ende, sie hat mich vor Freunden, Nachbarn und der Familie unmöglich gemacht

Und spätestens da ist dir dann sicher ein Licht aufgegangen, wie es mit eurer Liebe steht, oder? Das späteste (nicht das erste!) Zeichen für mich, dass ich meinen Partner nicht mehr liebe, wäre, wenn ich gezielt, also absichtlich und mitSystem, gemein zu ihm wäre (mitten im Streit kann das schonmal passieren, aus Wut heraus).

Ich habe aber Beziehungen immer schon beendet, bevor es an so einen Punkt kam, schon, wenn er anfing, mich durch seine Eigenarten zu nerven, wo er ja gar nicht für konnte, denn er hatte ja nichts falsch gemacht. Für mich ist das aber ein eindeutiges Zeichen, dass es mit meinen Gefühlen nicht mehr so weit her ist. Ich hab dann auch keine Lust mehr auf Sex mit ihm, auch nicht kuscheln. Ich fange an, froh drüber zu sein, wenn er zur Tür raus ist und ich meine Ruhe habe. Wenn das losgeht, dass ich mich so ihm gegenüber fühle, beende ich die Beziehung.

Ich finde es schon manchmal sehr merkwürdig, wenn man Paare erlebt, die sich gegenseitig nur noch angiften und einen reinwürgen und man das Gefühl hat, dass sie sich nicht nur nicht mehr lieben, sondern sich von Grunde auf nicht mal mehr leiden können, aber wenn man sie dann fragt, heißt es ganz selbstverständlich: "Natürlich liebe ich meinen Mann/meine Frau". Was sich so alles Liebe nennt...

w_ieau8chimmxer


kleener-dd

Ich dachte, ich bin im falschen Film...

Und das mindestens 14 Jahre lang...

es gibt objektive und subjektive Gründe, solche Quälerei weiter mitzumachen

Es gibt sogar noch viel subtilere Gründe. Man gewöhnt sich dran und lernt, sich über immer weniger zu freuen. "Sie hat mich seit einem Monat mal wieder angelächelt, ich bin so glücklich!". Manchmal müssen andere einen drauf stoßen. Ne Freundin von mir wurde erst wach, als ihre Schwester mal deren Umgang miteinander mitbekam und zu ihr sagte: "Hör mal, wie redet der eigentlich mit dir? Wie mit einem Stück Dreck!". Vorher hatte sie sich so dran gewöhnt gehabt, dass ihr das normal erschien, wie er mit ihr redet.

Ethemal igerq N9utzer u(#1159#0x6)


kleener-dd

es geht nicht darum, womit DU besser fährst. was ich meine ist der grundsatz etwas durch lügen zu erhalten oder durch lügen zu bekommen.

da muss man eben der mensch für sein oder nicht.

ich weiß, dass ich meinen partner unweigerlich verlassen werde, würde er fremdgehen. er wird es genauso.

dennoch würde ich es ihm erzählen in dem hypothetischen fall, es würde mir passieren. weil ich nicht der mensch für so eine beziehung bin.

lg

FhranKkLin>ho


@wieauchimmer

... sobald ich nicht aufpasse, fremdgeht.

Unterstell mir nix, ich vögel mich weder wahllos noch zwanghaft durch die Gegend und schaff es sogar, mich mit einer Frau zu unterhalten, anstatt über sie herzufallen, wenn ich allein mit ihr im Raum bin.

Du bist nicht der, für den deine Frau dich hält.

Ich bin haargenau der, für den mich meine Frau hält und ich gebe mich nicht einmal ansatzweise anders als woanders! Und sie weiß, dass der Sex, den wir zuhause haben, mir nicht ausreicht - jedenfalls, wenn sie mir richtig zugehört hat!

Reicht es dir, wenn sie dir lustlos ihren Körper zur Verfügung stellt?

Im Gegenteil, ich war sogar derjenige, der vor längerer Zeit abgebrochen hat mit den Worten "So will ich es nicht". Dazu ellenlange Unterhaltungen über den Sex, glaub mir, aus meiner Sicht (hier ist die nächste Vorlage ;-)) habe ich alles getan, um das Problem zu lösen.

Das hört sich tatsächlich so an, als würdest du meinen, dass deine Frau dazu verplichtet ist, ihren Körper zur Verfügung zu stellen, aber das klingt wahrlich nicht nach Sex als Ausdruck gemeinsamer Leidenschaft. Vielleicht ist es ja deine Einstellung, die sie lustlos macht.

Wäre das anders, wenn sie dich lustlos und aus Pflichtgefühl ranlassen würde? ("Beeil dich und machs Licht aus wenn du fertig bist")

Das hatte ich befürchtet, dass du es als "eheliche Pflicht" siehst.

War abzusehen, dass Du Dich auf diese Ausführung stürzt. Die Gänsefüsschen hab ich nicht aus Versehen gesetzt, es ist nicht ihre Pflicht, die Beine breit zu machen, ich dachte, in dieser Hinsicht wäre mein Standpunkt klar. Es ist aber auf der anderen Seite auch nicht meine Pflicht, ihre Non-Sex-Einstellung zu teilen.

Wenn ich mir nicht sicher bin, dann sage ich meinem Partner, er soll es mir nicht sagen....usw.

"Wenn du fremdgehst, sind wir geschiedene Leute, aber ich erwarte, dass du es mir sagst." Das Ei des Kolumbus, der Gordische Knoten und die Quadratur des Kreises in einem Satz.

...wie es eigentlich um die Verlässlichkeit, gegenseitiges Verantwortungsgefühl, ein vertrauter Umgang, das Lösen ganz profaner Alltagsprobleme und manchmal auch einfach nur eine Schulter zum Ausheulen... in deiner Beziehung steht?

Bestens! Das ist ja mein Problem! Wenns nur noch um die Pimperei ginge, müsste ichs nicht einmal thematisieren!

Tut mir Leid, aber für mich sieht das gar nicht danach aus, als wäre das Problem nur Sex.

Sorry, dass ich das jetzt so sage, aber der Satz klingt wie einer, den du schon immer mal schreiben wolltest. Der einzige Grund fürs Fremdgehen ist der Sex, natürlich mit den Nebeneffekten wie das Begehrt werden. Abgekoppelt davon liebe ich meine Frau, gebe sogar an mit ihr und ihrer Schönheit und weiß, dass ich mich auf sie verlassen kann, ebenso, wie sie sich auf mich verlassen kann.

Euhemal3iger Nutze#r (#115906)


"Wenn du fremdgehst, sind wir geschiedene Leute, aber ich erwarte, dass du es mir sagst."

ich denke eher "ich gehe diese beziehung mit dir unter der voraussetzung der treue ein und ich erwarte, dass du fair genug bist die spielregeln nicht ohne mich zu ändern"

:-/

lg

w4i\e{auchiMmmie'r


Frankinho

Dazu ellenlange Unterhaltungen über den Sex, glaub mir, aus meiner Sicht (hier ist die nächste Vorlage ) habe ich alles getan, um das Problem zu lösen....

...aber du sagst, eure Beziehung ist bestens! Ihr habt aber ein nicht unwichtiges Problem nicht gelöst. Das ist für mich ein großer Widerspruch.

"Wenn du fremdgehst, sind wir geschiedene Leute, aber ich erwarte, dass du es mir sagst."

Ich pflege meinen Beziehungen nich mit "wenn...dann" zu drohen. Auch das hört sich für mich nicht nach "bestens!" bei euch an.

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