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Fremdgehen?

Ferank=inho


@wieauchimmer

Sag mal, hast Du überhaupt mal vollständig und im Zusammenhang gelesen, was ich bisher geschrieben habe? Du greifst Stichpunkte, an denen Du Dich reibst, heraus, reißt sie teilweise sogar aus dem Zusammenhang und willst mich (und alle, die sich ähnlich verhalten) anhand dieser Einzelheiten nicht nur als miese Ehemänner überführen, sondern glaubst auch noch, Beziehungen, von denen Du gerade mal einige wenige Einzelheiten weißt, analysieren zu können. Nix gegen Deine Meinung, aber ich glaube, mit Deinen Deutungen überschätzt Du Dich ein wenig.

eCul^alixa


@frankinho

Schön, daß du dich auch wieder zu wort meldest.

Was in der gesamten Debatte übrigens so gut wie überhaupt nicht angesprochen wurde, ist das Verhalten des Sexverweigerers in einer Partnerschaft.

Das stimmt nicht ganz. Vielleicht hast Du in diesem ganzen Wust gegenseitiger Bekehrungsversuche meinen ersten Beitrag übersehen, ich habe absichtlich versucht, als eine " der anderen Seite " in diese Diskussion einzusteigen.

Es wurde keiner Antwort gewürdigt. O.K.

Ich denke, hier sind die meisten mehr darauf bedacht, ihren eigen en Standpunkt durchzupauken und ihn in heren Worten vor sich geschrieben zu sehen, als einen neuen Aspekt einer Diskussion zuzulassen.

Nach mehreren Anläufen werde ICH jetzt wieder das tun, was mir ( und meiner Beziehung !! ) geholfen hat :

Lesen, was mich interessiert

Nachdenken, wo ich neue Dinge für mich finde

Ignorieren, was mich nicht anspricht

Und mich ansonsten aus jedem weiteren Schlagabtausch anstelle von Meinungsaustausch heraushalten.

Das bringt MICH nämlich nicht weiter.

Tschüss,

e%ulalxia


@claudsia

allmählich hasse ich diese Weiber, die ihre macht so gnadenlos ausspielen

Sehr einfach.

Ich kann nur sagen, bei mir hatte das mit MACHT nichts zu tun, sondern mit ANGST.

Aber, siehe oben, ich werde mich verabschieden aus eurer lebhaften " Diskussion "

w>iea-uchimxmer


Frankinho

analysieren zu können.

Was gibt es daran zu analysieren? Du gehst deiner Frau fremd und sagst ihr nicht die Wahrheit. Das heisst, eurer Vertrauensverhältnis ist keins, denn es handelt sich ja nicht um eine kleine Schwindelei, sondern um eine Wahrheit, die eure gesamte Ehe auf einen Schlag zusammenbrechen lassen könnte. Was muss man da noch deuten? Es ist doch eindeutig. Eure Ehe besteht nur noch, weil du ihr nicht die Wahrheit sagst. Wenn das für dich noch eine gute Ehe ist, dann machst du dir m.E. was vor. Sie hängt nur noch an einem seidenem Faden einer Lüge.

wZieau'chimmxer


eulalia

Du schriebst:

"warum stellt sich eigentlich keineR ernsthaft die Frage, wieso es in Euren Beziehungen überhaupt soweit gekommen ist"

Das tut eben keiner. Ein Doppelleben ist ja so viel einfacher, als sich mit Problemen auseinanderzusetzen. Ab dem Zeitpunkt, wo man sich nicht mehr auseinandersetzt, sehe ich aber nicht, dass die Beziehung noch als "bestens" zu bezeichnen ist.

k7leetner-*dd


@WAI

Die Ursache ist doch aber, daß Ihm seine Frau ein wesentliches Element der Beziehung einseitig gekündigt hat.

C:laudxsia


WAI, was immer du da hineindeutest, du kapierst einfach nicht.

Jetzt hängt seine Ehe an einem seidenen Faden.

Sag mal, liest du hier eigentlich? Du willst wohl, dass es so ist?

Nur weil du etwas nicht kennst und verstehst, verdrehst du Sachen,..

Ach wie oft ist dir das schon gesagt worden, dass du Worte verdrehst, Sachen aus Zusammenhängen reißt, und Leute beleidigst. Sag mal, kannst du nicht wenigstens mal darüber nachdenken, warum das so ist? Warum du hier alle vor den Kopf stößt? Vielleicht (und jetzt gebe ich dir mal einen Rat) solltest du dein Psychlologiestudium mal beenden, ich glaube, du hast am entscheidenden Punkt damals aufgehört, nämlich da, wo es um Empathie geht.

Eulalia, dein Posting sagt einfach alles. Du hast vollkommen Recht. Um Seitensprung geht es hier schon lange nicht mehr.

CTlkaudxsiIa


kleener, genau, und nicht bereit ist in dieser Sache nachzugeben.

Als ich mich meienm Mann jahrelang verweigerte habe ich ihn angefleht, sich eine Freundin zu suchen, er wollte aber nicht.

also hab ich eben nachgegeben. Warum auch nicht, schließlich wollte ich die Ehe aufrechterhalten und ich liebte und liebe meinen Mann.

w7ieaucbhimmexr


kleener-dd

Die Ursache ist doch aber, daß Ihm seine Frau ein wesentliches Element der Beziehung einseitig gekündigt hat.

Ja, hat sie das? Hat sie ihm deutlich gesagt: "Ich will ab jetzt keinen Sex mehr von dir?". Natürlich ist es genauso ihr Job drüber zu reden. Aber als Lösung sich auszuschweigen und schließlich ein heimliches Doppelleben zu führen, was keinesfalls rauskommen darf, weil sonst alles kaputt ist, das zeugt für mich davon, dass das Vertrauensverhälnis längst der Sprachlosigkeit gewichen ist. Dennoch wird aber weiterhin behauptet: "Unsere Ehe ist bestens".

kIleen.erx-dd


...einseitig gekündigt hat, ohne Alternativen oder sonstige Veränderungen aufzuzeigen. Also eine (ernsthafte) Störung der Beziehung.

k2leene6r-dxd


SIE hat die Störung verursacht, SIE!!!

Daß Sie nicht verpflichtet ist, Sex ohne Lust haben machen zu müssen, ist eine ganz andere Sache (bevor Du damit kommst).

SIE hat eine Störung der Beziehung verursacht und ist NICHT um Lösung bemüht.

So sehe ich das, meine unmaßgebliche Meinung.

w`ieau5chimmxer


Claudsia

Als ich mich meienm Mann jahrelang verweigerte habe ich ihn angefleht, sich eine Freundin zu suchen,

Dann hast du doch in dieser Sache "korrekt" gehandelt. Natürlich kann ich als Ehefrau nicht erwarten, wenn ich keine Lust mehr auf ihn habe, dass er enthaltsam lebt. Wenn es aber meinerseits Gründe gibt, wieso ich keine Lust mehr habe, Gründe, an denen sich gemeinsam etwas ändern lässt, dann sollte sich doch eine gute Ehe dadurch auszeichnen, dass man drüber redet und alles versucht. Wenn es keine Gründe gibt, oder ich sie nicht kenne und von meinem Mann natürlich auch nicht verlangen kann, dass er hellsehen kann, dann muss ich ihn freigeben. Dem habe ich nicht widersprochen. Ich kann nur nicht glauben, dass eine Ehe "bestens" ist, wenn solche Dinge ausgeschwiegen werden. Hat man zu einem früheren Zeitpunkt bereits abgemacht: "Sollte es mal soweit kommen, dann treffen wir eine stille Übereinkunft, dass heimliches Fremdgehen ok ist", dann ist es ebenfalls geklärt.

Jetzt hängt seine Ehe an einem seidenen Faden.

Sie hängt an dem seideneem Faden der Aufdeckung des Fremdgehens. Das sage ich, weil ich richtig gelesen habe und gesagt wurde, dass die Beziehung beendet ist, sollte das rauskommen. In dem Fall, wo man abgeklärt hat, dass man es nicht wissen will, sollte sich der andere jede erdenkliche Mühe geben, es auch so heimlich wie möglich hinzubekommen, aber wenn es mal durch einen dummen Zufall rauskommt, ist nicht gleich die ganze Beziehung in Frage gestellt.

waie0auc2hism*mexr


kleener-dd

Also eine (ernsthafte) Störung der Beziehung.

Ja, aber durch heimliches Fremdgehen beseitigt man diese ernsthafte Störung doch nicht, sondern weicht ihrer Lösung aus, findet sich damit ab, manifestiert das Schweigen auch noch von der anderen Seite und schafft das Risiko, dass man mit einem Geheimnis lebt, was nie aufgedeckt werden darf, weil sonst die schöne heile Welt der Beziehung auf einen Schlag vollkommen hinfällig wird.

SIE hat eine Störung der Beziehung verursacht und ist NICHT um Lösung bemüht.

Da gehören immer zwei zu. Wenn mich in der Beziehung etwas stört (Sie stört es ja selber nicht, denn für sie ist es ja ok, keinen Sex zu haben), dann gehe ich auf meinen Partner zu und spreche es an. Wenn mich z.B. an meinem Partner stört, dass er den ganzen Abend nur vor dem Fernsehen hängt (was ihn nicht stört, denn sonst würde er es nicht tun), dann spreche ICH ihn darauf an, denn ich bin ja schließlich diejenige, die es stört, auch wenn er diese Störung verursacht hat. Für sie ist es doch keine Störung, denn sie stört der fehlende Sex ja nicht. Wenn auch das Ansprechen von meiner Seite überhaupt nichts bringt, dann zieh ich meine Konsequenzen, aber nicht heimlich wie ein Dieb, sondern klar und deutlich.

Ich sage klar, dass ich nicht bereit bin, in einer sexlosen Beziehung weiterhin zu leben (was ja einfach nur eine ehrliche Aussage ist, zu der sich diejenigen, die heimlich fremd gehen, aber scheinbar nicht trauen) und entweder führt es dazu, dass der Partner die Brisanz des Problems nicht mehr verleugnen kann und wir versuchen nochmal dran zu arbeiten, oder ignoriert er es weiterhin, dann scheint ihm mein Wohbefinden ja in dieser Hinsicht egal zu sein, also folgt dann die Ansage, dass ich die nächste Gelegenheit, mir Sex anderweitig zu holen, wahr nehmen werde. Folgt immer noch Schweigen, dann ist das gleichbdeutend mit einer Zustimmung, sofern ich es deutlich genug gesagt habe.

EJhemaliger+ Nu*tyzerv (#1159x06)


kleener-dd

Die Ursache ist doch aber, daß Ihm seine Frau ein wesentliches Element der Beziehung einseitig gekündigt hat.

das mag sein. jedoch kennt er diese geänderten spielregeln. er kennt sie von dem moment an, wie sie geändert wurden und kann entscheiden, wie er damit umgeht - aushalten, fremdgehen, ganz gehen, versuchen.... usw.

sie kennt die änderung der spielregeln nicht. dass dies wieder das problem aufwirft wahrheit = verlassen, ist mir klar.

jedoch sollte man dennoch die spielregeländerung ihrerseits nicht als rechtfertigung oder entschuldigung für das fremdgehen an sich nehmen.

lg

w(ieaucYhYimmxer


striptease

sie kennt die änderung der spielregeln nicht.

Ja, eben. Ich verstehe aber auch diese falsche Rücksichtnahme nicht (was ich für feidenscheinig halte, denn m.E. ist es Feigheit und keine Rücksichtnahme), wenn man unter der Änderung ihrer Spielregeln leidet, wieso man dann nicht seinerseits klar und deutlich kommunizieren kann, inwieweit man nun mit einer weiteren Änderung der Spielregeln seinerseits, darauf reagiert.

Wenn die Ehe tatsächlich bestens ist und man sich gegenseitig liebt, dann müsste es doch auch in ihrem Interesse sein, dass der Partner sich wohlfühlt. Wenn sie dieses Interesse nicht hat, dann kann man sich auch gleich trennen, denn was hat die Beziehung dann noch für einen Wert? Wenn sie dieses Interesse hat, wird sie drüber nachgrübeln. Das habe ich doch auch gemacht. Natürlich ist es ein schwieriger Prozess, denn da spielen Ängste mit rein. Aber sie hat ja immerhin drei Wahlmöglichkeiten: Erstens: Daran arbeiten, dass der Sex in der Beziehung wieder aufblüht. Zweitens: Eine offene Beziehung zu vereinbaren und für diese kann sie ja ihrerseits Regeln aufstellen (ob er eine feste Affaire nebenher haben "darf" oder nur wechselnde kurze, etc.). Drittens: Trennung.

Ausschweigen ist aber doch wohl in keinem Fall eine Methode, die zu einer Lösung führt, sondern höchstens zu einer Scheinlösung mit hohem Risiko und Verlust der Vertrauensbasis.

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