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Fremdgehen?

F=ra"nkPinxho


Tja nonno, dumm gelaufen für deinen Kollegen, da hätte er vorher mal hier nachfragen sollen ...

Wie beruhigend, neben der Chef-Psychologin und Eheberaterin gibts hier also auch noch Leute, die sich mit sowas auskennen... ;-)

w2iea!uchhimmxer


Frankinho

Dann lass doch mal deine Frau diese Diskussion lesen, vielleicht möchte sie sich auch ein wenig amüsieren.

Firankiinho


@wai

Ich kann Dir ja ihre Handy-Nummer geben. Wenn Du Dich schon als Rächerin der Enterbten aufspielst, würde es Dir doch sicher Freude machen, solche Dinge höchstpersönlich mit ihr zu besprechen. Anschliessend darfste dann auch 'ne weitere Kerbe in Deinen Colt machen.

w:iReauchCimmer


Frankinho

Wenn Du Dich schon als Rächerin der Enterbten aufspielst

Es ist nur traurig, wie du dich hier amüsierst und scheinbar so abgebrüht bist, dass du deiner Frau trotzdem noch in die Augen schauen kannst. Sie scheint tatsächlich nicht zu wissen, mit was für einem Menschen sie verheiratete ist.

Anschliessend darfste dann auch 'ne weitere Kerbe in Deinen Colt machen.

Wäre ja mal was zum Ausgleich für die Kerben, die du dir in die Bettkante ritzt.

Fdra,nkin+ho


Sie scheint tatsächlich nicht zu wissen, mit was für einem Menschen sie verheiratete ist.

Wie gut, dass Frau Dr. Freud für Arme es wenigstens weiß.

wKie;auchimcmer


Frankinho

Hier im Forum bist du ja ehrlich, leider ehrlicher in dieser Annonymität, als gegenüber dem Menschen, der dir doch eigentlich besonders nahe sein sollte. Wenn das für dich normal ist, ich finds traurig, was sich so alles gute Ehe nennt.

F7rank:inhxo


@wai

Prima, das war ein tolles Schlusswort!

w^ieauc!himmexr


Frankinho

Was du allerdings in diesem Forum willst, außer dir Bestätigung holen, dass das alles völlig in Ordung ist, was du tust, ist mir schleierhaft, denn nachdenken über dich selbst tust du für keine 5 Cent. Das große Bereuen, Weh und Ach kommt dann, wenn es auffliegt. Hauptsache, du meldest dich dann nicht mit der Bitte um Hilfe in diesem Forum.

rFotsTchoxpf


Frankinho

eigentlich wollte ich zu diesen diskussionen nichts mehr beitragen aber ich verfolge den faden nun schon eine ganze weile. deine situation kenne ich nur zu gut und den zwiespalt in dem du lebst.

für mich ist es kein widerspruch zu sagen, dass ich meine partner liebe und gleichzeitig etwas, was mir fehlt woanders hole.

ich bin seit 23 jahren verheiratet und wir haben uns beide sexuell in verschiedene richtungen entwickelt. während für meinen mann alles passt, so wie es schon seit 20 jahren passt, während er zufrieden ist, keine neuerungen, keine experimente braucht, trotz intensiver gesrpäche in denen ich aufgezeigt habe, was mir fehlt, nicht auf meine bedürfnisse und wünsche eingeht, die möglichkeit einer dreiecksbeziehung rigosos ablehnt, habe ich mich zumindest auf sexuellem gebiet sehr verändert und darbe.

warum ich meinen mann nicht verlasse?

weil meine ehe mehr ist als sex. weil eine partnerschaft mit den jahren wächst, ereignisse zusammenschweissen, man sich blind versteht, man nach den vielen jahren dem anderen am gesicht ablesen kann, wie es ihm geht. weil wir zusammen so viel erreicht haben, angefangen von den wunderbaren kindern, dem schönen haus, gemeinsamen reisen um die halbe welt, seine karriere, die er nur so hat durchziehen könne, weil ich ihm den rücken frei gehalten habe. weil ich mit jeder falte die in meinem und in seinem gesicht zu sehen ist, mir eine episode aus unserem leben einfällt.

er ist der mann, mit dem ich alt werden möchte, mit dem ich in 10 jahren in den süden ziehen will und die andere hälfte der länder besuchen möchte, die wir noch nicht kennen.

und diesen mann soll ich verletzen?

diesem mann soll ich weh tun?

weh tun, mit etwas, was er einfach nicht verbessern kann, was ihm möglicherweise auch nicht so wichtig ist in seinem leben?

ja, es ist richtig, ich enthalte ihm einen teil der wahrheit vor. es mag egoismus sein, aber wer hat etwas davon, wenn ich die wahrheit herausplärre? ich zerstöre eine partnerschaft, die für meinen mann perfekt ist, die ihm gefällt, die er nicht verändern möchte.

also wäge ich ab, ich verletze ihn mit meiner untreue, falls er sie bemerken sollte, oder ich verletze ihn mit meiner entscheidung ihn zu verlassen. verletzen werde ich ihn in jedem fall.

und dann noch etwas. partner verfahren gern nach der vogel strauss politik - meiner mann gehört sicher dazu - was nicht angesprochen wird, kann es nicht geben, fragen die ich nicht stellen will, werden auch nicht beantwortet, übergehen zur tagesordnung so schnell wie möglich.

ob mein verhalten moralisch verwerflich oder vertretbar ist möchte ich hier nicht zur diskussion stellen, denn nur eine handverlesene gruppe von menschen hier in diesem forum weiss, wie es wirklich um mich und mein leben bestellt ist. mit meinem posting möchte ich einzig zeigen, dass man mit problemen auf verschiedene art und weise umgehen kann, dies ist meine weise und nicht unbedingt zur nachahmung empfohlen. ich komme damit zurecht und glaube, dass ich meine handlungswiese vor mir und meinem partner rechtfertigen kann.

Niight)er


LOL

;-D

k{le3ene4r-dxd


Das hast Du prima in Schriftform gebracht, Rotschopf - :)^

M^on`ika/65


rotschopf

Besser kann man es nicht ausdrücken.

Ich kann nicht begreifen, warum man eine solche Erfahrung, wie die deine, nicht einfach als Teil dessen, wie das Leben läuft, hinnehmen kann. Das Leben ist bunt und es läuft am besten, wenn man es nicht in eine Zwangsjacke steckt.

Jedes noch so gute Prinzip kann im Einzelfall pervertiert werden und zerstörerisch wirken, wobei es an sich gut ist und bleibt. So auch die Ehrlichkeit.

EOhemgalige@r N3utzer $(#115x906)


eigentlich wurde alles gesagt, aber da wai ja hier ständig vorgeworfen wird sich zu wiederholen und dasselbe argument immer unterschiedlich zu bringen... mal folgendes.

dieses argument ist auch das meist gebrachte und anscheind auch als ein gutes gesehen:

warum ich meinen mann nicht verlasse?

weil meine ehe mehr ist als sex

natürlich ist eine ehe mehr als sex. aber was ist dieses mehr?? worauf basiert denn diese gute, lange ehe??

nach meinen eigenen läppischen erfahrungen kann ich nur von lächerlichen 6 jahren beziehung sprechen. bei meinen eltern dagegen sehe ich über 21 jahre ehe... und ein wichtiger punkt dieser ehe ist VERTRAUEN.

es geht nicht um sex. klar basiert die ehe nicht auf sex. deshalb verlasst ihr die frauen und männer ja auch alle nicht, wenn es im bett schlecht wird.

aber wenn eine ehe auch noch mehr ist als gegenseitiges vertrauen und ehrlichkeit, dann fürchte ich, dass ich mit meinen dummen 20 jahren irgendwo was nicht verstanden habe..

lg

Eghemalig\er Nut~zer S(#11590x6)


was ich vorhin schon hätte schreiben sollen:

es ist kein persönlich gerichteter beitrag, es ist auch kein vorwurf oder sonst was... ich akzeptiere den müll in anderen häusern, mir reicht mein eigener.... der andere interessiert mich auch wenig, sind nur gedanken zum thema...

ich zerstöre eine partnerschaft, die für meinen mann perfekt ist, die ihm gefällt, die er nicht verändern möchte.

es gibt zwei wahrheiten. einerseits existiert die partnerschaft, die der partner sich vorstellt und nicht verändern möchte. andererseits existiert die realität, die er sofort verlassen würde..

aber zu dieser ersten vorstellung gehört nicht nur der gedanke, dass er der einzige sexpartner ist, sondern auch dass der andere ehrlich ist.

und diese zweite vorstellung, ist in jeder beziehung, in jeder ehe immer und nur von dem anderen selbst abhängig.

es kommt also nicht mehr darauf an, ob es der andere erfährt oder nicht... denn man behält den anderen nur durch lügen, man spielt eine andere person, keine person, mit der der andere zusammen sein will..

es ist, als wäre der partner wirklich blind und jemand würde daher kommen und nur die stimme des eigentlichen partners imitiert...

lg

F|ran+kinhxo


@rotschopf

So "weich" wie Du es beschreibst, klingt das Fremdgehen fast schon ein bisschen wie eine romantische Episode - dass es das nicht ist, wissen wir beide und alle anderen, die in einer ähnlichen Situation waren/sind. Diese eine Frage, die man sich selber stellt, ob es denn nun richtig ist, wie man sich verhält, die quält vielleicht nicht unbedingt, aber sie beschäftigt einen doch immer wieder. Ich habe mich selbst schon dabei erwischt, wie ich in den Tagen nach einem außerehelichen Erlebnis mich im Hochgefühl immer näher an eine Beichte tastete, wie ich ich bei ganz profanen Momenten am Küchentisch oder abends beim TV nur auf den richtigen Moment wartete, um das Thema anzusprechen, bis - ja bis mir klar wurde, was ich mit so einer frisch-fröhlichen Beichte aufs Spiel setze!

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