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Fremdgehen?

EqhemaligeQr Nutz/er (#1159:06x)


irgendein unglücklich sein überwiegt ja immer. beim fremdgehen überwiegt die frustration über den fehlenden sex und nicht der schmerz den geliebten menschen belügen zu müssen.... letztendlich ist es bei jedem lügen so, dass man lügt um etwas zu bekommen und jedes mal hat man die wahl.

lg

s\h/qip:onixa


und was ist wenn man gar nicht wegen dem SEX fremdgeht ???

Habe super geilen Sex mit meinem Freund (2,5 Jahre zusamen) aber er gibt mir einfach nicht diese menschliche Anerkennung, dieses Gefühl noch etwas besonderes für ihn zu sein,...

Wenn du jemanden neu kennenlernst gibt er dir das Gefühl seine Prinzessin zu sein, er verwöhnt dich , macht Komplimente...NUR DAFÜR würde ich fremdgehen, Hammer oder?

E%hemialigSer Nutdzer (#x115906)


entschuldige, aber was hast du dann von der beziehung?? außer dem tollen sex :-/

an jemanden, der mir keine komplimente mehr macht, mich nicht beachtungsvoll behandelt würde ich so eine zeit, wie sie eine beziehung fordert nicht verschwenden.

lg

w<ieaucchimOmer


striptease

Mal ganz davon abgesehen, dass ich die Komplimente der Männer, die das als Mittel zum Zweck benutzen, um mich ins Bett zu kriegen, auch nicht ernst nehmen könnte.

MGonik`a65


striptease

Deine Meinung ist nachvollziehbar, aber darum geht es ja auch, wenn man davon spricht, dass sich Ehen verschleißen im Alltag. Es ist fast unmöglich, wenn man jahrelang zusammen lebt, nicht doch irgendwie ein wenig abzustumpfen. Viele lassen sich auch regelrecht gehen, sie sind zuhause und wollen da nicht auch noch wie geleckt da stehen. Vernachlässigen ihr Äußeres und ihre Umgangsformen, denn der Partner wird zu einer absoluten Selbstverständlichkeit.

In solchen Situationen braucht es oft tiefe Krisen, um wieder zu spüren, was man am anderen hat.

szhq|ijpoInia


Hast du eigentlich recht (was hab ich von ihm ausser Sex) >> vielleicht nur Angst vorm Alleinesein und Trennungsschmerz (meinerseits die GROSSE LIEBE) aber das gehört wohl nicht in die Rubrik SEXtalk..

w]ieauQchimmxer


Monika65

Es ist fast unmöglich, wenn man jahrelang zusammen lebt, nicht doch irgendwie ein wenig abzustumpfen.

Hier gibt es mittlerweile einen Faden über lange Beziehungen und nach dem jetzigen Stand scheint es so ca. 1:1 zu stehen, ob eine lange Beziehnung unbedingt Abstumpfung bedeuten muss, oder nicht.

In solchen Situationen braucht es oft tiefe Krisen, um wieder zu spüren, was man am anderen hat.

Indem man aber heimlich fremdgeht, geht man dieser tiefen Krise ja aus dem Weg. Natürlich kann das Ergebnis einer jeden tiefen Krise sein, dass es zur Trennung kommt, anderseits kann jede Krise, die bewältigt wurde, aber auch den Zusammenhalt stärken.

M2onikPam65


wieauchimmer

Nicht immer. Fremdgehen kommt doch sehr häufig ans Licht. Das löst dann diese Krise aus. Oder es kommt ein paar Mal dazu und es beflügelt die Ehe. Das gibt es, hoffe mal, dass du das einfach so stehen lassen kannst.

Abstumpfung in langen Beziehungen ist sicher immer bis zu einem gewissen Grad dabei, aber natürlich kann es bei den einen schlimmer als bei den anderen sein. Dass es GAR nicht passiert, glaube ich nicht, man empfindet es eben als normal und bis zu einem gewissen Grad auch entspannend. Dann nennt man es nicht Abstumpfung. Man muss sich nicht ständig bemühen, die Selbstverständlichkeit des Partners ist ja auch erwünscht.

Und so gut wie alle alten Paare berichten über Phasen, in denen sie Probleme hatten. Ich erlebe es bei mir auch so, fast nichts ist ständig gleich.

EPhemal[igeVr Nuctzer (#K1159x06)


monika

Viele lassen sich auch regelrecht gehen, sie sind zuhause und wollen da nicht auch noch wie geleckt da stehen. Vernachlässigen ihr Äußeres und ihre Umgangsformen, denn der Partner wird zu einer absoluten Selbstverständlichkeit.

das ist klar. das habe ich von meiner mutter schon als teeni beigebracht bekommen, bzw. abgeguckt, wie man die selbstverständlichkeit und sich gehen lassen vermeidet. es ist eine harte selbstdisziplin, die da verlangt wird und es ist verständlich, dass es nicht jeder kann und will.

aber ich sage ja nicht, dass es möglich ist mit jedem bis zum lebensende zusammen zu bleiben. ich kann auch die wünsche und sehnsüchte nachvollziehen. ich verstehe auch, dass man den anderen dennoch liebt, obwohl man sich diesen sehnsüchten hingibt.

meiner meinung nach sind nur die aussagen "so bin nur ich unglücklich" "es geht besser, wenn der andere nichts weiß" "ich trage diese last allein nur um ihm nicht weh zu tun" eine realitätsflucht und eine gewissensausrede.

denn wenn man dies tut, sollte man auch zugeben, dass man den für sich leichtesten weg gewählt hat, weil man beides haben möchte... es ist keine selbstaufgabe zugunsten des partners, wenn man betrügt, sondern zu eigenen gunsten.

lg

E hemaligSer Nuotzer (z#11x5906)


shquiponia

aber nach 2.5 jahren... ich kenne dich nicht, aber denkst du nicht du hättest was besseres verdient? jemanden, der dich nach dieser zeit (die nicht wirklich lang ist) immer noch zu schätzen weiß....

ist nur so ein gedanke.

lg

wci%eauchixmmer


Monika65

Fremdgehen kommt doch sehr häufig ans Licht. Das löst dann diese Krise aus.

Der Unterschied ist nur, dass das Aufdecken eines schon vollzogenen Vertrauensbruchs als Ergebnis der Krise eher zur Trennung tendiert, weil es dem Betrogenen oft nicht möglich ist, das Vertrauen wieder aufzubauen. Vorverlege ich die Krise an den Punkt, wo ich sage, dass ich unzufrieden bin und mir wünsche fremdzugehen, ist einfach noch eine viel bessere Basis, um die Krise positiv zu bewältigen.

Oder es kommt ein paar Mal dazu und es beflügelt die Ehe.

Inwiefern ändert dies das Sexleben in der Beziehung? Sie Stimmung ist vielleicht eine Weile ein bisschen besser, weil der eine mit sich selber zufriedener ist, an der Beziehung selber ändert es auf Dauer aber doch nichts. Bei wievielen (sieht man im Forum "Beziehungen") führt es eher dazu, dass man durch eine neue Liebe und Leidenschaft nur noch mehr an der Ehe zweifelt und das Interesse verliert?

F rank3in.ho


meiner meinung nach sind nur die aussagen "so bin nur ich unglücklich" "es geht besser, wenn der andere nichts weiß" "ich trage diese last allein nur um ihm nicht weh zu tun" eine realitätsflucht und eine gewissensausrede.

Ok, ich versuchs nochmal zu erklären.

Es ist bei jedem anders aber ich kann für mich sagen, dass ich nicht unglücklich bin. Es geht außerdem nicht darum, dass es nur einfach so "besser" wäre, dass meine Frau nichts weiß, es ist die einzige Lösung, weil ich davon überzeugt bin, dass sie auf der Stelle die Trennung vollziehen würde! Das will ich nicht, weil...bla bla...hatten wir schon zu Genüge. Genau dann ist der Punkt erreicht, an dem beide unglücklich sind. "Ich trage diese Last..." ist Pathos pur, tatsächlich ist es mein Geheimnis, das mich zwar nicht wirklich belastet, aber zumindest gedanklich beschäftigt, ansonsten hätte ich es sicher nicht hier thematisiert.

w5ieauPchixmmer


Frankinho

es ist die einzige Lösung

Es ist die von dir bestimmte einzige Lösung, weil deine Frau gar nicht die Möglichkeit hat, mitzuentscheiden, wie IHRE Lösung aussehen würde und das ist immer noch Bevormundung und egoistisch. Da kannst du erklären, was du willst.

dem beide unglücklich sind.

Wenn du sie nicht mit einer Lüge leben lassen würdest, dann wäre sie ja vielleicht glücklicher über eine Trennung. Wieso maßt du dir an, zu entscheiden, mit was deine Frau glücklich oder unglücklich ist?

M_onikdax65


striptease

Der leichteste Weg, der einzige...etc. Das sind einfach Bezeichnungen, letztenendes sind solche Urteile von außen nicht zu fällen. Jeder Mensch hat andere Kriterien für sein Leben und seine Beziehung, das verteidigst du doch sonst auch. Deshalb gibt es auch verschiedene Prioritäten. Absolute und 100prozentige Ehrlichkeit kann die höchste sein, muss aber nicht. Eine Bekannte von mir lebt ein in meinen Augen höchstanstrengendes Leben, in dem sie seit Jahren fremdgeht mit viel Gefühls- und Heimlichkeitsaufwand. Ihre Angst vor einer Trennung von ihrem wirklich nicht mehr so geliebten Mann hat handfeste Gründe, sie befürchtet vor allem, dass er ihr den Sohn "wegnimmt", was gar nicht mal so unbegründet ist. Sorgerechtsstreitigkeiten. Ihr Mann wiederum macht die Augen zu, weil dieses Arrangement ihm sehr viel Vorteile bringt, er hat dadurch ein bequemes, häusliches Leben, das ihm ermöglicht, ungestört Beruf und Hobby nachzugehen. Er hätte schon längst etwas merken müssen, wenn er nur wollte. Das klingt nicht nach einer tollen Ehe, aber sie machen es so, und in diesem Fall ist keiner der Gearschte. Mir wiederum wäre das viel zu viel Stress.

MTonik`ax65


wieauchimmer

Vorverlege ich die Krise an den Punkt, wo ich sage, dass ich unzufrieden bin und mir wünsche fremdzugehen, ist einfach noch eine viel bessere Basis, um die Krise positiv zu bewältigen.

Das ist sicher nicht falsch, bei uns hat es genau mit diesen Gesprächen begonnen. Ich kann aber nicht für andere sprechen, denn mein Mann ist ein sehr integerer Mensch, der nicht zur Eifersucht neigt.

Ein Seitensprung kann die Ehe beflügeln, dazu gibt es Untersuchungen, frag mich bitte nicht nach einem link, weil ich dies nicht im Internet gelesen habe. Ich denke, es liegt daran, dass es manchmal nur um einen gewissen Kick geht und dass der Seitensprung dazu führt, dass man sich wieder erotischer fühlt, was sich auch auf das Eheleben auswirken kann.

Außerdem werden manchmal Frauen dadurch offener und können dann den Sex mit ihrem Mann auch verändern.

Ich habe es schon umgekehrt erlebt, dass mein fremdgehender Freund für mich dadurch wieder interessanter wurde, weil eine andere Frau hinter ihm her war. Auf diese Weise hat es mich beflügelt.

Dass man allerdings, wie du meinst, dadurch auch eher das Interesse verliert, kann ich mir auch sehr gut vorstellen, vielleicht ist das sogar häufiger, ich weiß es nicht. Nur ist es eben nicht nur schwarz oder weiß. Es gibt eben diese verschiedenen Erfahrungen, und ich neige nicht zu Dogmen.

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