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Fremdgehen?

Ctlaud5sxia


Striptease, das war jetzt leicht verwirrend...

F3rank=ixnho


@striptease

der von dir beantwortete beitrag war eigentlich auf einen beitrag von claudsia die antwort. ich weiß, dass du der ursprüngliche fadenersteller bist und hoffe es ist nicht schlimm, wenn ich auch mal auf andere fremdgänger-erfahrungen und -empfindungen eingehe.

Kein Problem, bin nur der Threadersteller, nicht der Forumswächter, von mir aus kannste auch ein Gedicht vortragen oder die Lottozahlen hier hinein posten. ;-)

die möglichkeit die regeln der ehe und ihre objektive sowie subjektive gestalt selbst festzulegen. und zwar für jeden partner.

sowie auch das recht der nichtakzeptanz von regeln, die der andere neu einführt.

Dann können wir diesen Punkt der Diskussion mangels Dissens ja abschliessen, denn: Du hast Recht!

Allerdings werde ich in absehbarer Zeit trotzdem nicht zu meiner Frau rennen und ihr alles beichten, denn dann bin ich zwar furchtbar ehrlich aber in Bälde auch furchtbar geschieden. Ich erwarte nicht, dass Du das ok findest, aber ich glaube, Du kannst es zumindest so akzeptieren.

F4rank3inhxo


Striptease, das war jetzt leicht verwirrend...

Das geht mir schon 'ne ganze Zeit lang so... ;-D

wvieaucRhi?mmexr


Frankinho

Ich fands nicht verwirrend, sondern habs so verstanden, wie meinen Beitrag mit dem Beispiel mit der Versicherung.

Fvra+nki!nho


Strrrrrrike!

Die 500 sind voll! ;-D

CGlaMudsixa


Super, wenn die 500 dein Ziel waren...

Herzlichen Glückwunsch! *:)

also ich will jetzt auch noch eines einwerfen, was ich in letzter Zeit so live mitgekriegt habe.

Oftmals kann ein Seitensprung zur Erneuerung führen. Weil der Partner, der selbstverständlich geworden ist wie das tägliche Brot, plötzlich wieder zu jemandem wird, um den man kämpfen muss. Die Trauben die zu hoch hängen sind die besten, das was einem in den Schoß fällt, schätzt man nicht mehr so. Wenn man jetzt merkt, dass der Partner andere Interessen hat, sprich einen anderen liebt, dann merkt man oft erst so richtig, was man an ihm hat. Und man will ihn nicht verlieren. Auch das gibt es, dass erst ein Seitensprung dem Partner die Augen öffnete und viele Wahrheiten ans Licht bringt, die man ohne das nicht herausgefunden und angesprochen hätte.

Und die Liebe zueinander wird neu entdeckt, sie war ja nicht vorbei, sondern nur verschüttet.

Nicht dass ich für Seitensprung werben will, als Mittel die Ehe zu kitten, ich denke das geht in den meisten Fällen in die Hose, ich will damit nur sagen, dass auch positve Ergebnisse herauskommen können.

Wenn auch der Seitensprungpartner dann leider voll auf der Strecke bleibt.

Wer denkt eigentlich mal an den?

E]hemxaliger Nutzier (#11590x6)


Striptease, das war jetzt leicht verwirrend...

es ist eine abstrakte formulierung um angriffsvorwürfe zu vermeiden ;-)

frankinho

ich muss es weder akzeptieren noch gut finden. es macht einfach spaß sich darüber zu unterhalten, eigene argumentation aufzubauen und andere sichtweisen und erlebnisse zu lesen..

damit ich mir auch nur das kleinste bild von dir, deinem verhalten machen dürfte, bräuchte es weit aus mehr als die 500 beiträge.... und zwar alle von dir ;-)

lg

MconikaE65


wieauchimmer

(Ganz nebenbei würde mich mal interessieren, wie du dich zu diesem nick hast hinreißen lassen. Du wirkst eher festgelegt in deinen Ansichten, nicht der typische "wieauchimmer"mensch.)

Zum Thema Entmündigung: Das kann man so sehen, damit wird der Partner zum Opfer. Dies mag vorkommen, wenn Menschen sich sehr plötzlich ändern. Aber in aller Regel gehen den eigentlichen "Taten" Monate, oft Jahre von immer wiederkehrenden Krisen voraus. Ohne jetzt den entlasten zu wollen, der die Heimlichkeit zur Tat macht, es ist einfach so: Die Beziehung ist eine Ganzes und das vermeintliche Opfer ist daran beteiligt. Es ist ein Versagen auch bei diesem, wenn man nicht offen sein kann ohne ÁLLES zu riskieren. Ganz abgesehen davon, dass nahezu keiner immer integer und immer reif und überlegt handelt. Außerdem gibt es Menschen, die viel mehr nach dem Bauch heraus leben als nach ihren Erkenntnissen im Kopf. Wofür ich plädiere ist für mehr Verständnis für den Einzelnen, für seine Beweggründe und Ängste.

Ein Beispiel: Du begründest doch oft deine Abneigung gegen eine offene Beziehung mit der Angst, zu verlieren, verglichen zu werden etc. Du weiß schon, was ich meine. Du würdest in einer offenen Beziehung den Boden verlieren, also lässt du dich nicht darauf ein. Dein Vorteil ist, dass du damit keinen moralischen Wert mit Füßen trittst, aber dein Beweggrund ist schiere Angst. Das ist in Ordnung, absolut ok.

Aber auch bei Menschen, die den dir so wichtigen Wert "Ehrlichkeit" nach unten schieben ist der häufigste Beweggrund Angst. Auch die Angst zu verlieren, was ihnen sehr wichtig ist, ihr bisheriges Leben, ihren Partner und vor allem ihre Kinder. Wenn du weißt, was es heißt, aus Angst zu dir selber zu stehen, dann solltest du auch Verständnis für andere aufbringen, die dasselbe tun.

wXieauch-immexr


Monika65

Es ist ein Versagen auch bei diesem, wenn man nicht offen sein kann ohne ÁLLES zu riskieren.

Was sollen dann aber immer die Sprüche von wegen: "Unsere Ehe ist bestens, nur der Sex nicht". Da stimmts ja vor allem in der Kommunikation nicht.

Dein Vorteil ist, dass du damit keinen moralischen Wert mit Füßen trittst, aber dein Beweggrund ist schiere Angst.

Ich setz aber nicht heimlich einen Detektiv auf ihn an, oder flippe aus, sondern rede da ganz offen drüber und hab sogar ganz konkret gesagt, was mir daran Angst macht. Ich habs sogar ausprobiert als Experiment. Das eigentliche Problem war aber, dass er generell seine Freiheit wollte. Er hatte eigentlich Angst vor der ganzen Freiheit, aber er redete bei Zukunftsplänen nur noch von "Ich" nicht mehr von "Wir" (Der war so drauf, dass ich jeden Tag damit gerechnet habe, dass er mir sagt "Ich habe einen Job in Neuseeland angenommen".) Der wollte sich die Freiheit in Portionen holen und mein "ja" zur offenen Beziehung hätte ihn nur aufgehalten. Reisende soll man aber nicht aufhalten und wie soll man aber die Verlustangst bewältigen, wenn man ganz klar merkt, dass die sexuelle Öffnung nur Ausdruck eines gährenden Befreiungsprozesses ist, der damit nicht erledigt ist? Meine Verlustangst war ja mehr als berechtigt. Das ist also nicht wirklich vergleichbar, weil die offene Beziehung nur ein Teil eines Prozesses war und nicht die Lösung für entweder ein sexuelles Problem in der Beziehung, oder die Befriedigung bestimmter Bedürfnisse.

(z.B. gibt es Leute, die Seitensprünge einfach für ihre Selbstbestätigung brauchen. Wenn es das nur gewesen wäre, hätte ich mit der Tatsache an sich leben können, aber keine weiteren Infos drüber haben wollen. Ich schätze, das hätte ihn irgendwann belastet, denn er erzählt ja gerne von seinen Abenteuern, sodass es schon so war, dass er dann z.B. anfing mit: "Mit der einen Frau in Hannover, wie hieß die noch..." und ich dann "Wibke" antwortete, "Ach, ja". Das nervte zwar ein bisschen, aber wenn er diese Angeberei brauchte.... Ich hab ihm nur irgendwann gesagt: "Diese Geschichten keine halbe Stunde vor und keine nach dem Sex". Da hat er sich dann auch dran gehalten.)

aus Angst zu dir selber zu stehen,

Da fehlt ein "nicht"? Ich hab ja zu mir selber gestanden, aber er nicht mehr wirklich zu mir. Nach der Trennung hieß es dann, ich sei eben irgendwie nicht die Richtige gewesen (was er heute nicht mehr so sieht). Da hab ich ihm vorgeworfen, wieso er mich dann ein halbes Jahr mit offener Beziehung quält, so als ließe sich dadurch noch was retten und nicht einfach eher gegangen ist. Und das ist im Endeffekt auch das, was ich ihm als einzigen groben Fehler anrechne. Er hat im Grunde MICH noch ein halbes Jahr festgehalten, obwohl er in seinen Sehnsüchten längst weg war. Er war nicht ehrlich zu sich selbst (was er mir später mal sagte). Er habe sich selbst vorgemacht, offene Sexualität würde als Lösung reichen. Das hat mich darin bestätigt, wie wichtig Ehrlichkeit, auch zu sich selbst, ist.

E hemaliGger N5utzefr (#x115906)


monika

wieso angst??

du wendest dich zwar an wai, aber ich vertrete ihre einstellung genauso (vielleicht nicht so vehement ;-D)

es ist auch das schlichte selbstwertgefühl. wie, ICH reiche nicht? du kannst MICH haben und setzt es aufs spiel?? dann geh sofort.

wenn man angst hat zu verlieren, lässt man sich auf vieles ein und stellt keine barieren auf.

ja ich habe angst zu verlieren, vielleicht würde ich mir genauso wie claudsia das leben nehmen (wenn ich also mal lange nicht nerve, wisst ihr dass meine beziehung schief gegangen ist ;-D)

aber die angst davor den eigenen wert runterstufen zu müssen ist für mich noch schlimmer...

.. ja schon wieder angst. aber eine andere.

für die beweggründe hat man verständnis. ich zumindest. das habe ich für vieles, denn mir ist klar, dass egal wie lang und breit meine lebenserfahrung ist, ich nie und nimmer die gefühle von jemanden nachvollziehen kann, einfach weil verschiedene menschen ja sogar gleiche situationen unterschiedlich empfinden... was soll man denn da bei unterschiedlichen leben sagen.. :-/

aber grundsätze gibt es dennoch, ohne die wäre es gar nicht möglich. deshalb verständnis - ja, völliges nachvollziehen können - nein.

lg

wDiea)uchimxmer


striptease

es ist auch das schlichte selbstwertgefühl.

Das ist es außerdem. Ich hab ihn auch gefragt, ob ich ihm nicht genug bin und ob er sich drüber klar sei, dass das eine Abwertung ist.

wenn man angst hat zu verlieren, lässt man sich auf vieles ein und stellt keine barieren auf.

Es schien ja auch so, als wäre offene Beziehung die Lösung dafür, ihn NICHT zu verlieren. Indem ich nicht zugestimmt habe, hab ich das verlieren ja forciert. Seine Ex hatte ihm ja Affairen gestattet. Auf die Frage, was gewesen wäre, hätte sie es nicht gestattet, war seine Antwort: "Dann hätte ich sie eher verlassen und wäre nicht 8 Jahre bei ihr geblieben" (Mit der Folge, seine Jugend verpasst zu haben). Was da wirklich besitzergreifender ist, einer offenen Beziehung zuzustimmen oder nicht, das ist im Einzelfall gar nicht so eindeutig. Ich hätte ihn damit mit Sicherheit aufgehalten.

für die beweggründe hat man verständnis.

Verständnis und Akzeptanz ist aber zweierlei. Wenn man die Hintergründe durchleuchtet, kann man auch z.B. für Selbstmordattentäter Verständnis haben (wo wir gerade beim Thema Selbstmord waren)

EEhema?liger Nutvze}r (#115x906)


was heißt akzeptanz?

ich meine, ich habe auch verständnis für selbstmordattentäter. wäre ja auch zu anmaßend von meinem hohen ziviliesertem, gebildeten wohlstandsroß runter zu gucken und die lebensumstände dieser leute zu verkennen. aber akzeptieren kann man sie nicht, weil sie eben andere mittöten.

hier liegt die frage der akzeptanz anders. menschen haben außerhalb ihrer beziehung sex und die einzigen opfer sind die betrogenen partner.

nun kann man natürlich sagen, kleinere tat, kleineres übel, trotzdem mensch, also genauso wenig akzeptanz, aber das sehe ich dann eher unter dem motto der persönlichkeitsfreiheit.

ich kann meine meinung zu dem thema darlegen, ich kann sagen, was ich täte, aber akzeptieren oder nicht akzeptieren ist nicht meine sache...

als geselschaftsmoral würde ich es nicht aufkeimen lassen ;-D, wobei der trend ja auch immer mehr zu den offenen beziehungen geht.. weiß auch nicht.. :-/

lg

w ieau\chimmexr


striptease

wobei der trend ja auch immer mehr zu den offenen beziehungen geht

Den Trend hatten wir auch mal in den 70gern. Wer was auf sich hielt, hatte eine offene Ehe und das Buch "Die offene Ehe" der O´Neils im Regal stehen. Ging aber schnell vorbei und die O´Neils sind mittlerweile auch geschieden und Frau Kolle ist verbittert, weil sie sich um die Kinder und den Haushalt gekümmert hat, während er die offene Ehe auslebte (Hab die mal in einem Interview gesehen. Er total begeistert. Sie total zynisch und er wiederum ihre Verbitterung total ignoriert und wieder in Begeisterung ausgebrochen).

E|hemalig9er QNutzerR (#115906)


ich sehe ja auch wenig halt in einer offenen beziehung, weil einer immer auf der strecke bleibt.

da doch lieber ein ende mit schrecken, wenn er oder sie schon was anderes will...

lg

Cnlaauxdsia


Jetzt muss ich es nochmal einwerfen, weil mir diese Gedanken grad so durch den Kopf gehen.

Zum Betrügen gehören nicht zwei, sondern drei.

Also der oder diejenige mit der/dem der Seitensprung stattfindet ist ja auch noch beteiligt, und oft genug ist der/die auch verheiratet. Solls geben, hab ich mir sagen lassen. :-/

An alle, die hier Erfahrung haben, was macht ihr, wenn der Mitbetrüger anfängt Forderungen zu stellen? Plötzlich vor der Tür steht und mehr will? Ist euch das schon mal passiert?

Wenn der Betrüger wieder zu seiner Ehefrau zurückkehrt, was ja eigentlich super ist und wünschenswert, aber denkt ihr da manchmal auch dran, wie sich der Seitensprungpartner dann fühlt?Ich mein, ich kann euch eins sagen, man fühlt sich beschissen.

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