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Beim Oralverkehr im Mund kommen,

L@ieHbes$Stich


Erstmal vorneweg, deine Zurückhaltung ist nicht berechtigt weil du deiner Freundin durch fragen nichts schlimmes zumutest. Du hast einfach angst davor direkt zu fragen.

Wie kommst du darauf du müsstest dich hier im Forum nicht für das rechtfertigen was du schreibst? Wenn du möchtest das Leute inhaltlich auf das eingehen was du schreibst musst du dir auch eine andere Meinung gefallen lassen.

Ich habe mir deine Beiträge sehr genau durchgelesen, und du wirfst deiner Freundin vor sie verhält sich egoistisch weil sie es nicht mal ausprobieren will dir deinen wunsch zu erfüllen. Das ist ein Vorwurf, da kannst du umformulieren wie du willst, ansonsten macht der ganze thread auch keinen Sinn.

Ich sage dazu, ihr ekel ist bei weitem wichtiger einzuschätzen als dein sexueller wunsch, und wenn du darauf beharrst (und so kommts mir vor) ist das egoistisch von dir. Über die definition von Egoismus müssen wir uns nicht unterhalten ich weiß schon was das Wort bedeutet und verwende es im korrekten Zusammenhang würde ich meinen.

Ich habe weiter gesagt es ist in eurem Fall ziemlich sicher keine egoistische Geste, da ihr schon länger zusammen seid, sondern tatsächlich nur ekel vor Sperma im Mund. Und das musst du so akzeptieren. Es ist keine Boßheit von ihr und auch nicht mangelnde Liebe, zumindest denke ich das.

Und bevor du nicht wirklich alles für sie machst, wie zb. richtigen ekel für sie überwinden, ist die Behauptung das du auch alles für sie machen würdest nur sebstbeweihräucherung. Klar ich sage das auch gern von mir, aber in Wirklichkeit würde ich dann doch nicht alles machen, so wie deine Freundin auch nicht alles machen will und auf deine Toleranz und Verständnis hofft. Und das hat sie verdient denn Beziehung heißt Kompromisse schließen.

Ich versuche mich mal in einer Deutung des ganzen Problems. Du siehst ihre Ablehnung bis zum Ende zu blasen als fehlenden Vertrauensbeweis, und weil für dich, zumindest in deiner Fantasie, in den Mund kommen die Kröhnung des weiblichen Vertrauens darstellt zweifelst du jetzt an der Liebe deiner Freundin. Deswegen auch der Versuch ein hypothetisches Beispiel heranzuziehen, um die Vertrauenssache in den Vordergrund zu stellen nicht das Sperma ;-D

Versuch dich mal von der anderen Seite her hineinzudenken. Was, wenn sie dich abgöttisch liebt, fast alles für dich tun würde, aber der ekel davor einfach zu groß ist. Du könntest ihr viel zuviel abverlangen was eurer Beziehung schaden könnte, wenn du darauf bestehst das sie es wenigstens mal ausprobiert. Vielleicht werden ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt und sie muss davon kotzen und der ekel ist danach noch größer. Ist das die Sache wert? Wenn dir deine Freundin am Herzen liegt sollte es das nicht Wert sein.

Es gibt schönere Liebes- und Vertrauensbeweise, eine dumme Fantasie sollte nicht einer tollen(?) Beziehung im Weg stehen.

d1iCeSaNnfxte


Jetzt könnte man natürlich Ewigkeiten darüber diskutieren, ob es egoistisch von ihrer oder seiner Seite aus ist und ob man Ekel überwinden kann und wie man definiert ...

Fakt ist aber, dass MeinRichtigerName ein durchaus verständliches Bedürfnis hat und sein Wunsch bei seiner derzeitigen Freundin nicht in Erfüllung geht. Aus ihrer Sicht ekelt sie sich eben davor und wird es deshalb auch nie ausprobieren wollen - weshalb das Bedürfnis von MeinRichtigerName weiterhin bestehen bleiben wird.

Er muss nun einfach entscheiden, ob es für ihn ein Problem darstellt, dass er diesen Wunsch nie erfüllt bekommen wird und ob der Drang, dieses Bedürfnis gestillt zu bekommen, sich weiter verstärkt bis er nicht mehr darauf verzichten kann. Wenn das nämlich passieren sollte, müsste er sich überlegen, ob er in dieser Beziehung trotzdem glücklich werden kann.

M<oni^ka6x5


Diese ganze Egoismusdebatte geht doch daneben. Meiner Meinung nach ist eine gesunde Portion Egoismus in einer Beziehung und erst recht beim Sex ausgesprochen wichtig, damit eine Beziehung im Lot bleibt. Sonst passiert genau das, was dem Threaderöffner passiert ist. Er investiert mehr als sie, weil er meint, je mehr er macht, umso mehr kommt zurück.

Würde er mehr zu seinen Wünschen stehen, sie deutlich aussprechen und nicht nur im Hinterkopf haben, dann erst müsste sie sich mit ihrer Weigerung innerlich auseinandersetzen. Auch in sonstigen Dingen. Freilich kommt man leicht zu kurz, wenn der andere allenfalls erahnen kann, was man sich wünscht. Irgendwo im Kopf rumorende Zweifel sind schlecht für die Beziehung. Stattdessen sollte er sagen, wie wichtig ihm das ist, nämlich, wie er selber darlegte, wichtiger als sie denkt. Und das auch bei allen anderen Wünschen. Das wäre fair ihr gegenüber, viel fairer als die vornehme Zurückhaltung mit Zweifel im Hinterkopf. Denn dann könnte sie erst sehen, ob sie wirklich an ihrer Grenze ist oder nicht, so aber muss sie sich gar nicht damit auseinandersetzen. So weiß sie ja nicht mal, über was er sich so grämt.

E?xtrem?spätzündexr


Monika:

:)^

c9u7bex


meine freundin hat mir selbst angeboten, das ich bei ihr im mund kommen kann. hab nie gedrängelt oder so. seit dem ist das völlig normal bei uns. wenn sie richtig geil ist, geb ich ihr danach auch noch einen langen zungenkuss, wenn sie das sperma im mund hat und streichel sie dabei.

dpedr voKm Mqarts


Hatte nur 2-3 Frauen die darauf standen, der Rest absolut gar nicht, genauso wie das mit dem Anal Sex, sehr schade. Hab die falschen Frauen hier :-/

Mie:inRdichtig+erNaxme


Erstmal vorneweg, deine Zurückhaltung ist nicht berechtigt weil du deiner Freundin durch fragen nichts schlimmes zumutest. Du hast einfach angst davor direkt zu fragen.

Das war bestimmt zum Teil wahr. Das habe ich aber überwunden. Ich habe sie gefragt und sie hat geantwortet.

Jetzt geht es nicht mehr um Angst, sondern darum ob ich mit damit abfinde oder nicht; das schrieb ich ja.

Aber auch vorher ging es mir wirklich auch darum, keinen unnötigen Druck auszuüben. Es liegt nahe zu denken, dass ich die Frage hier im Forum nur gestellt habe, um mich überzeugen zu lassen, um meine Angst zu überwinden. Aber das war nicht das Hauptmotiv. Klar, dass Du mir das nicht glaubst, aber mehr als sagen kann ich es nicht.

Wie kommst du darauf du müsstest dich hier im Forum nicht für das rechtfertigen was du schreibst? Wenn du möchtest das Leute inhaltlich auf das eingehen was du schreibst musst du dir auch eine andere Meinung gefallen lassen.

Ich habe nicht gemeint, dass ich mich gar nicht rechtfertigen muss. Aber ich muss mich nur für das rechtfertigen, was ich auch wirklich schreibe – und nicht für Voreingenommenheiten, da mich und meine Freundin hier keiner kennt. Deswegen bat und bitte ich Dich darum, mich einfach zu zitieren, anstatt zu behaupten, ich hätte eine bestimmte Meinung vertreten. Ich fühle mich von vielen Deiner Aussagen missverstanden bzw. in ein bestimmtes Bild gedrückt und kann nicht erkennen, wieso Du mich bzw. meine Position so siehst.

Wenn ich etwas explizit schreibe, dann setze ich voraus, dass die, die mir antworten mir auch in meinen Aussagen glauben. Wäre nett, wenn Du das auch tust.

Ich habe mir deine Beiträge sehr genau durchgelesen, und du wirfst deiner Freundin vor sie verhält sich egoistisch weil sie es nicht mal ausprobieren will dir deinen wunsch zu erfüllen. Das ist ein Vorwurf, da kannst du umformulieren wie du willst, ansonsten macht der ganze thread auch keinen Sinn.

Wie schon geschrieben sehe ich die Relevanz von Egoismus in einer Beziehung nicht, da wir (Deiner Meinung nach) beide egoistisch sind und das weder an unseren Wünschen, noch an der Situation irgendetwas ändert. Sie ist egoistisch, weil sie meinem Wunsch nicht nachkommt. Ich bin egoistisch, wenn ich das nicht akzeptiere. Und selbst wenn ich es akzeptiere, muss ich mich über das instinktive Gerechtigkeitsempfinden in meinem Hirn hinwegsetzen – also bin ich halt instinktiv doch egoistisch.

Also noch mal, wenn beide Partner automatisch egoistisch sind, wenn einer etwas gerne hat du der andere nicht, wie kann der Vorwurf des Egoismus dann relevant sein?

(PS: Interessant wäre es auch, in einem Wörterbuch nachzusehen, ob Egoismus sich überhaupt auf Denken beziehen kann – oder nur auf Taten. Gedanken kann man verwerfen ohne sie auszuführen… der Gedanke selbst kann doch eigentlich nicht egoistisch sein, solange es ein Gedanke bleibt.)

Ich sage dazu, ihr ekel ist bei weitem wichtiger einzuschätzen als dein sexueller wunsch, und wenn du darauf beharrst (und so kommts mir vor) ist das egoistisch von dir. Über die definition von Egoismus müssen wir uns nicht unterhalten ich weiß schon was das Wort bedeutet und verwende es im korrekten Zusammenhang würde ich meinen.

Aber das ist ja gerade das interessante: Du wirfst mir vor, dass ich meiner Freundin Egoismus vorwerfe – und dadurch selbst egoistisch bin. Das ist schon ein Argument, wie ich schrieb, denn es zeigt deutlich, dass Schuldzuweisungen sinnlos sind. Ich muss ihre Haltung akzeptieren oder eben nicht. Aber Dein Vorwurf hat genau so wenig Sinn wie meiner an sie. Egoismus streicht sich quasi selbst aus der gleichung.

Ich habe weiter gesagt es ist in eurem Fall ziemlich sicher keine egoistische Geste, da ihr schon länger zusammen seid, sondern tatsächlich nur ekel vor Sperma im Mund. Und das musst du so akzeptieren. Es ist keine Boßheit von ihr und auch nicht mangelnde Liebe, zumindest denke ich das.

An Bosheit habe ich auch nie gedacht und auch nicht geschrieben. Zitier mich bitte, wenn Du meinst, dass ich das so sehe.

Ich glaube der Hauptunterschied in unseren Ansichten ist, dass Du Ekel als absolut ansiehst. Ich glaube das nicht und ich denke, dass die Stärke des Ekels in jeder einzelnen Situation variiert. Es gibt bestimmt Dinge, die ich ekelig finde. Aber in manchen Situationen ist das einfach nicht sehr relevant.

Ein Beispiel: Einen Vogel oder eine Maus totschlagen ist eine sehr ekelige und instinktiv unangenehme Sache. Aber wenn die Katze Deiner Freundin Maus oder Vogel gefangen hat und das Tier halb to ist und leidet, dann fällt es einem nicht schwer, seinen Ekel über Bord zu werfen, es von dem Leiden "zu erlösen" und so etwas zu tun was man sonst nicht könnte.

Oder stell Dir folgendes vor: Fast jeder Mensch ekelt sich vor Fäkalien. Wenn Dir aber Dein Ehering oder etwas anderes Wichtiges ins Klo fällt, dann wird es den Wenigsten schwer fallen, mit bloßer Hand rein zu greifen.

Oder etwas harmloser: Manche ekeln sich vor dem Gedanken, Ein Brot mit Käse und Marmalade zu essen, weil sie es sich nicht vorstellen können, dass es schmeckt. Oder schweizerische Milch-Limonade. Oder Kefir, oder Schnecken, etc. Aber wenn ein Freund, dem sie vertrauen, ihnen sagt, dass es wirklich gut schmeckt und man etwas verpasst, wenn man es nicht wenigstens probiert hat, dann fällt es gar nicht mehr so schwer, das vermeintlich Ekelhafte zu auszuprobieren.

Das sollen nur Beispiele sein, dass Ekel nicht absolut ist. Es gibt auch Frauen, die Sperma mögen (wie dieser Thread zeigt), und ich wette, dass keine das wusste, bevor sie es nicht ausprobiert hatte.

MweiniRi{chtCigerNamxe


Und bevor du nicht wirklich alles für sie machst, wie zb. richtigen ekel für sie überwinden, ist die Behauptung das du auch alles für sie machen würdest nur sebstbeweihräucherung.

Das meinte ich vorhin mit "man muss sich nicht vor sich selbst rechtfertigen" in diesem Forum. Ich meinte nicht, dass man nicht argumentiert, sondern dass es irgendwie komisch ist, dass Du mir in keinster Weise Glauben schenkst.

Also gut, dann werde ich explizit, wenn es anders nicht geht:

Bei Periode lecken: Habe ich öfters gemacht. Schmeckt und riecht nicht so gut wie sonst, aber damit kann ich leben, weil das Ergebnis sie befriedigt und das mir viel bedeutet. Klar habe ich Ekel davor meine Zunge in Blut und diverse Abfallprodukte der Gebärmutter zu tunken, aber der ist wie verflogen, wenn ich an das Ergebnis denke.

Arschloch lecken:

Hab ich noch nie gemacht. Da steht sie auch nicht drauf. Alles, was in Richtung Arsch geht ist tabu. Und klar ekel ich mich davor. Würde ich aber machen, wenn sie das ausprobieren wollte; keine Frage. Ich finde es immer schade, dass sie sich eben fast nie irgendetwas wünscht (auch ausserhalb vom Sex). Wenn sie einen Wunsch äußern würde, würde ich ihn in Betracht ziehen und ihm sehr wahrscheinlich auch nachkommen, es sei denn es verstößt gegen meine grundlegensten moralischen Grundsätze (jemand anderem Leid antun, z.B.).

Du kannst mir auch noch Dutzende andere Beispiele vorlegen. Ich glaube, es wäre schwer etwas zu finden, dass ich wirklich kategorisch ablehnen würde. In den Mund scheissen wäre wahrscheinlich etwas, bei dem es mir nicht leicht fallen würde sofort meine bereitschaft zum Versuch zu geben. Wahrscheinlich würde ich das nicht machen. Ich weiß es nicht. Aber selbst darüber würde ich nachdenken, wenn es ein inniger Wunsch meiner Partnerin ist.

Klar ich sage das auch gern von mir, aber in Wirklichkeit würde ich dann doch nicht alles machen, so wie deine Freundin auch nicht alles machen will und auf deine Toleranz und Verständnis hofft. Und das hat sie verdient denn Beziehung heißt Kompromisse schließen.

Klar. Ich hab nur in letzter Zeit das Gefühl, dass ich zu viele Kompromisse schließen muss und am Ende zu wenig von dem übrig bleibt, was ich eigentlich von ihr will. Ich würde zum Beispiel gerne mit ihr einfach mal spontan wegfahren, kurz Urlaub machen, aber ihre Art lässt das nur schwerlich bzw. selten zu. Die wenigsten meiner Wünsche sind sexueller Natur. Aber dieses Forum befasst sich mit Sexualität, deswegen steht hier halt dieser Wunsch und nicht etwas "normaleres".

Ich versuche mich mal in einer Deutung des ganzen Problems. Du siehst ihre Ablehnung bis zum Ende zu blasen als fehlenden Vertrauensbeweis, und weil für dich, zumindest in deiner Fantasie, in den Mund kommen die Kröhnung des weiblichen Vertrauens darstellt zweifelst du jetzt an der Liebe deiner Freundin.

Das ist mit Sicherheit eine Komponente. Ich zweifle in der Tat an der Liebe meiner Freundin, aber das hat mit "Sperma" nicht so viel zu tun. Die Zweifel sind schon lange da und darüber wurde auch gesprochen. Wir sind zur Zeit auch in einer Phase in der wir unsere Beziehung neu definieren. Der Grund wieso ich hier diesen Thread eröffnet hab, ist weil ich zur Zeit (das erste Mal eigentlich) darüber nachdenke, was ich gerne will. Deswegen beteure ich auch so stark, dass ich wirklich kein egoistisch veranlagter Mensch bin. Ich fange gerade an zu entdecken dass ich auch mal an mich denken sollte, denn wenn ich das nicht tu, und zu arg auf meine Freundin eingehe, dann hilft das unserer Beziehung nicht – im Gegenteil, es zerstört sie. Die Probleme, die wir zur Zeit haben sind u.a. gekommen, weil ich sie zu arg geliebt habe und zu selbstlos war… und sie mich dann irgendwann eher als Waschlappen, als als Mann wahrgenommen hat. Ich kann verstehen, wenn Du mir das nicht abnimmst, weil es nicht in das Bild passt, das Du von mir hast. Schick mir eine PN, wenn Du mir nicht glaubst.

Deswegen auch der Versuch ein hypothetisches Beispiel heranzuziehen, um die Vertrauenssache in den Vordergrund zu stellen nicht das Sperma

Ja, bestimmt auch. Aber das Beispiel hab ich auch gemacht um Dir klarzumachen, dass ich kein verrückter Sex-Besessener Spaß-Junkie bin – denn irgendwann, 2 Seiten früher in diesem Thread hat es den Anschein gemacht, als werde ich so verstanden.

Versuch dich mal von der anderen Seite her hineinzudenken. Was, wenn sie dich abgöttisch liebt, fast alles für dich tun würde, aber der ekel davor einfach zu groß ist. Du könntest ihr viel zuviel abverlangen was eurer Beziehung schaden könnte, wenn du darauf bestehst das sie es wenigstens mal ausprobiert.

Das ist ein Ansatz. Wiegesagt, mein Problem ist, dass ich auch in anderen Dingen das Gefühl habe, dass einfach zu wenig von ihrer Seite zurückkommt. Vielleicht verblasste Liebe, vielleicht zu romantische Vorstellungen von mir, vielleicht auch nur zeitweiser Zustand aufgrund diverser Umstände. Die Sperma-Sache selbst kann gut nur an Ekel liegen…

eine dumme Fantasie sollte nicht einer tollen(?) Beziehung im Weg stehen.

So dachte ich bis vor kurzem von vielen meiner Wünsche. Aber DUMM ist keiner davon. Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass der Partner es manchmal vielleicht gar nicht wirklich will, wenn man auf vieles verzichtet, zu viele Kompromisse eingeht und so ein gutes Stück von sich selbst aufgibt?

MBonikba6x5


Ich fange gerade an zu entdecken dass ich auch mal an mich denken sollte, denn wenn ich das nicht tu, und zu arg auf meine Freundin eingehe, dann hilft das unserer Beziehung nicht – im Gegenteil, es zerstört sie. Die Probleme, die wir zur Zeit haben sind u.a. gekommen, weil ich sie zu arg geliebt habe und zu selbstlos war… und sie mich dann irgendwann eher als Waschlappen, als als Mann wahrgenommen hat.

Genau das ist es...

L'iebpes%Stxich


Ach quatsch, zerstört die Beziehung.

Wenn du schon immer so warst liebt sie das an dir! Lass dich bitte nicht von diesen Klischees erschlagen Männer müssen Macho und dominant sein und unbedingt wissen was sie wollen und blalala. Du bist wie du bist, und deine Freundin mag dich so.

Ich glaube es geht dir aber zum größten teil um Sex, du hast vielleicht das Gefühl du verpasst was?! Wie auch immer, es ist nicht zuspät euer Sexleben mal wieder etwas aufzupeppen.

Versuchs doch mal damit bei ihr das richtige Feuer zu entfachen. Wenn die Lust mal entfacht ist dann geht viel mehr als wenn man trocken auf dem Sofa oder am Küchentisch darüber redet, aber eh klar.

Die Leute denken immer sie könnten ANDERE verändern, dabei sollte man bei sich anfangen und am besten nur wenns nicht anders geht an den anderen rumkritisieren, weil das leider meist nix bringt.

Kritik wie auch Vorschläge müssen verständlich und annehmbar sein. Du warst ja nicht so konkret was du dir noch so wünschst oder vorstellst, aber zumindest soviel, die 'Verpackung' wie auch der Moment sollte stimmen wenn es heikle Themen sind.

Ich hab bei meiner Ex Freundin, als mir das Stellungsspiel zu langweilig war, garnix gesagt sondern sie einfach hochgehoben und auf den Schreibtisch gesetzt, oder was immer ich prickelnd fand, und so haben wir alle möglichen Stellungen probiert und letztendlich die eine oder andere in unser Spiel mit eingebaut ohne das ich ein Wort sagen musste. Wär schön wenn alles so leicht wär ;-)

M\oni+ka65


LiebesStich

Woher willst du wissen, was sie an ihm liebt? Ich jedenfalls kann das bestens nachvollziehen. Es geht nicht um ein Machoverhalten, sondern darum, dass in einer Beziehung kein dauerhaftes Ungleichgewicht herrscht. Das mag angenehm sein, in mancher Hinsicht, aber es zerstört die Achtung und die Erotik.

MueinRimchtig~erNxame


Wenn du schon immer so warst liebt sie das an dir!

Tut sie nicht. Sie mag es nicht, wenn ich zu nett, zu hilfsbereit und zu arg auf sie eingehe. Hört sich verrückt an aber sie empfindet zu viel Hingabe von mir als Enge. Wir kommen besser klar wenn ich mich ein bisschen zurückhalte.

Lass dich bitte nicht von diesen Klischees erschlagen Männer müssen Macho und dominant sein und unbedingt wissen was sie wollen und blalala.

Davon hat niemand geredet. Meine Überlegungen haben mit Rollenvorstellungen, Vorurteilen und Klischees nichts zu tun.

Du bist wie du bist, und deine Freundin mag dich so.

Genau meine Rede. Deswegen sollte ich nicht versuchen, mich zu verstellen.

Ich glaube es geht dir aber zum größten teil um Sex, du hast vielleicht das Gefühl du verpasst was?!

In diesem Thread geht es um Sex, richtig. Das Gefühl etwas zu verpassen juckt mich nicht sonderlich. Ich bin geduldig, was das angeht. Es geht darum, dass ich mir überlege, wie wichtig mir manche Dinge sind. Nicht weil ich sie sonst "verpasse", ich kann ganz problemlos leben ohne jeden Wunsch erfüllt zu sehen. Wenn ich mal sterbe werde ich bestimmt nicht daran denken, dass ich nur so wenigen Frauen in den Mund kommen konnte. Darum gehts nicht.

Es dreht sich um die Frage ob ich auf manche Sachen wirklich verzichten muss weil es nicht anders geht, oder ob ich vielleicht auf die Dinge verzichten muss, weil ich von vornerein Angst hatte zu fragen.

Wie Du aus dem ganzen hier rauslesen kannst geht es in der Beziehung im Moment nicht so gut. Ich frage mich, zum Beispiel, ob sie auch Ekel gehabt hätte, wenn ich sie in einer Zeit gefragt hätte, als wir uns etwas näher standen und sie aus eigenem Interesse sehr viel mehr Energie in die Beziehung gesteckt hatte. Und selbst wenn sie sich damals ein bisschen davor geekelt hätte, heißt es nicht, dass es unserer Liebe schlecht getan hätte, unsere Bedürfnisse sozusagen zu synchronisieren. Wenn man für etwas kämpfen muss oder sich anstrengen muss (oder zum Beispiel die Freundin etwas länger braucht, bis sie kommt) dann entwickelt man leichter Leidenschaft. Das kannst selbst Du glaub ich nicht abstreiten. Wenn das nicht der Fall ist kann schnell langeweile (nicht nur im bezug auf sex) eintreten. Und das ist bei uns glaub ich passiert. Wenn Michael Schuhmacher immer gewinnt wird Formel 1 für viele Motorsport-fans uninteressant.

Deswegen überleg ich mir halt ob es wirklich gut sein, Wünsche von vornherein zu verwerfen, wenn man befürchtet, dass der Partner ihnen nicht nachkommen will.

Wie Du schon gesagt hast, meine Freundin hat sich mal in mich verliebt, also wird sie mich wohl so mögen wie ich bin. Aber vielleicht habe ich mich verändert und bin über die zeit unsicherer geworden, weil ich der beste, netteste, verständnisvollste und fürsorglichste Freund sein wollte und vielleicht wäre es besser für unsere Beziehung wenn ich wieder sicherer wäre und meine eigenen Wünsche stärker bewerten würde.

Die Leute denken immer sie könnten ANDERE verändern, dabei sollte man bei sich anfangen

Genau das mache ich. Sorry wenn das schwer zu erkennen ist, aber genau das ist der Fall.

Du warst ja nicht so konkret was du dir noch so wünschst oder vorstellst

In Sachen Sex ist das eigentlich das einzige. Bis auf das Übliche natürlich, dass ich mir wünsche sie würde etwas mehr Initiative zeigen.

Ich hab bei meiner Ex Freundin, als mir das Stellungsspiel zu langweilig war, garnix gesagt sondern sie einfach hochgehoben und auf den Schreibtisch gesetzt

Vielleicht fand sie es ja ekelig. Ganz schön egoistisch, sie nicht vorher zu fragen! (Sarkasmus Ende)

Wär schön wenn alles so leicht wär

Allerdings.

cDla


MeinRichtigerName

Ich verstehe Dich sehr gut und empfinde deine Gedanken und dein Tun prinzipiell gar nicht egoistisch.

In Deinem letzten Beitrag sagst du nun, daß ihr euch nicht mehr so nahe seid, ihr euch etwas auseinandergelebt habt, Routine und Langeweile am Heranschleichen sind.

Dazu muß ich dann aber doch sagen, daß für mich persönlich das Blasen plus Schlucken etwas überaus Intimes ist. Für meine Begriffe das Intimste überhaupt während des Sex. Und das geht für mich nur in großer Nähe zueinander und nicht, "weil wir mal Abwechslung brauchen", um der Eintönigkeit zu entkommen oder ähnliches.

Also gerade in der Zeit der Entfremdung mit dem Blasen zu kommen ist reichlich ungünstig, wenn deine Freundin eh mit Widerwillen daran denkt.

Ganz am Beginn dieses Fadens schrieb ein junges Mädchen, daß sie mit ihrem ONS nicht schlafen will, aber sie könne ihm ja einen blasen. Das versteh ich ganz und gar nicht. Irgendjemandes Schwanz in den Mund zu nehmen, wär überhaupt nicht mein Ding. Da müßt auch ich kotzen, die ich ja völlig unproblematisch mit Lust am Schlucken bin in einer Liebesbeziehung.

Daher denke ich, daß zwischen dir und deiner Freundin auf vielen anderen Ebenen erstmal Eintracht und Nähe hergestellt werden müßte, um sie, wenn überhaupt, fürs Schlucken erwärmen zu können.

RSot6zlümxmel


Sie mag es nicht, wenn ich zu nett, zu hilfsbereit und zu arg auf sie eingehe. Hört sich verrückt an aber sie empfindet zu viel Hingabe von mir als Enge.

Solches Verhalten törnt die meisten Frauen ab. Wenn du zu nett bist, dann bist du eben nur ein guter Freund, aber kein Geliebter.

Klingt unlogisch, ist aber so. Frauen wollen unbewusst geführt werden, auch und gerade in der Sexualität.

bhaxbs


@ liebesstich - grundsätzliches zu respekt und beziehung

Wenn du schon immer so warst liebt sie das an dir! Lass dich bitte nicht von diesen Klischees erschlagen Männer müssen Macho und dominant sein und unbedingt wissen was sie wollen und blalala. Du bist wie du bist, und deine Freundin mag dich so.

zwischen "ein netter kerl sein" und "selbstlos immer nachgeben", besteht m.e. ein deutlicher unterschied. ich bin auch nicht der meinung, dass ein mann ein dominater macho sein muss, im gegenteil - solche typen gehen mir am A**** vorbei.

aber einen, der zu sanft ist, zu selbstlos sich immer meinem willen beugt, den würde sehr schnell nicht mehr als gleichwertiges gegenüber respektieren können. es geht dabei gar nicht darum, wie männer sein oder nicht sein sollten, sondern um grundsätzliche respekt vor dem partner, egal ob männlich oder weiblich!

ich würde niemals mit einem mann zusammen sein wollen, der nicht fähig ist "nein!" zu sagen, seine wünsche gut und klar zu vertreten und zu schützen. bei so einem menschen gerät man schnell in versuchung, ihn nach eigenen vorstellungen zu verformen, sich selbst in den vordergrund zu drängen, und dabei zu vergessen, dass man ihm damit schaden zufügt.

im taumel der anfänglichen grossen verliebtheit findet man sogar übermässige sanftheit und nachgiebigkeit an einem partner vielleicht noch ganz toll. oft ensteht dieses übermass überhaupt nur durch die erste verliebtheit. später, wenn der kopf wieder etwas klarer wird, wird sie dann zum problem, weil es keine grenzen gibt, weil nichts verhindert, dass die "gutwilligkeit" des partners missbraucht wird. so habe ich es schon in zwei mehrjährigen beziehung erlebt. einmal mit einem "zu gutwilligen" partner, und ein anderes mal als "zu gutwillige" partnerin. ich bin sehr froh darüber, da rausgewachsen zu sein, und inzwischen zu wissen, das man in einer beziehung sowohl die eigene persönlichkeit mit wünschen und bedürfnissen, als auch die des partners schützen muss - von anfang an.


@MeinRichtigerName

Ich frage mich, zum Beispiel, ob sie auch Ekel gehabt hätte, wenn ich sie in einer Zeit gefragt hätte, als wir uns etwas näher standen und sie aus eigenem Interesse sehr viel mehr Energie in die Beziehung gesteckt hatte. Und selbst wenn sie sich damals ein bisschen davor geekelt hätte, heißt es nicht, dass es unserer Liebe schlecht getan hätte, unsere Bedürfnisse sozusagen zu synchronisieren. Wenn man für etwas kämpfen muss oder sich anstrengen muss (oder zum Beispiel die Freundin etwas länger braucht, bis sie kommt) dann entwickelt man leichter Leidenschaft. Das kannst selbst Du glaub ich nicht abstreiten. Wenn das nicht der Fall ist kann schnell langeweile (nicht nur im bezug auf sex) eintreten. Und das ist bei uns glaub ich passiert. Wenn Michael Schuhmacher immer gewinnt wird Formel 1 für viele Motorsport-fans uninteressant.

Deswegen überleg ich mir halt ob es wirklich gut sein, Wünsche von vornherein zu verwerfen, wenn man befürchtet, dass der Partner ihnen nicht nachkommen will.

ich finde, du machst dir sehr wichtige und vernünftige gedanken. du hast scheinbar viel gelernt, siehst zusammenhänge, bist an den problemen eurer beziehung gereift, ohne die schuld einfach auf deine freundin zu schieben. :)^

ob man da noch etwas zurechtbiegen kann, weiss ich nicht. auf jeden fall solltest du aber deine position etwas stärken. nicht als mann, sondern als partner, der respekt verdient. und wenn dir etwas probleme bereitet, solltest du das ganz offen und dirket ansprechen. nicht nur beim sex, sondern in der gesamten beziehung. denk daran, dass du und deine wünsche genausoviel achtung verdienen, wie die deiner freundin. es ist wenig sinnvoll, grundsätzlich davon auszugehen, dass man selbst immer erstmal zurückstecken muss. aber das hast du ja schon herausgefunden.

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