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Mit fast 32 noch Jungfrau

SJunri+sQe-x26


Hallo Milkamausezahn,

deinen Text hätte ich vor einigen Monaten auch geschrieben haben. Ich war 26, nicht unberührt aber zum äußersten kam es nie. Es hat sich wie Du so schön sagst nie ergeben und dem erstbesten wollt ich nun auch nicht mein erstes Mal 'gönnen'.

Es kam dann doch ein Mann mit dem ein Verlangen so groß wurde das ich es mir vorstellen konnte. Ich hatte die ganze Zeit die Zügel in der Hand, ich bestimmte wann. Er wußte nichts von meiner Jungfräulichkeit ich habs ihm nicht erzählt aus den gleichen Gründen die Du erwähnst. Nämlich die angst das er lachen könnte, die Fragen die ich in seinen Augen gesehen hätte: was Du hast noch nicht?

Natürlich war andersrum die Angst da durch Unwissenheit mich zu blamieren, die im nachhinein völlig unbegründet war. Es war ein tolles Erlebniss und jetzt ärger ich mich das ich solang damit gewartet hab ;-D

Ich hab selbst gemerkt das irgendwann der Punkt überschritten war, alle meine Freundinnen erzählten von ihrem Sex und ich stand irgendwie da und habs verpasst. Niemand hätte das von mir gedacht, aber irgendwie ging es bei mir nicht über bestimmte punkte hinaus. Nunja was solls, ich kann jetzt alles nachholen und bin irgendwie auch ein bissel froh das ich jetzt (vielleicht in einem reiferen Alter) alles ausprobieren kann, ich hab auch so bisher mein Leben genossen.

Dir muss auf jedenfall nichts peinlich sein und wenn der Punkt da ist dann wirst Du es merken. :-)

LG Sunrise

m'ooncm*an978


Notlüge

als quasi ausrede oder erklärung wäre da immer noch der spruch "kein sex vor der ehe und heiraten will ich noch nicht" :-)

mir als prinzip-liebendem menschen würden das meine kollegen sicherlich abnehmen....

den allfälligen partner muss man ja damit nicht unbedingt verjagen. der soll die wahrheit wissen!

aber wenn man wirklich verliebt ist, spielt doch das keine rolle ob man schon mal hat oder nicht. einer der ein problem damit hat, kann nur ein idiot sein.

und manche stehen ja drauf, die ersten zu sein....

frrvanck/67


citronyx

Woran glaubst du denn, liegt es in deinem Fall? Wie "vermasselst" du es, wenn du mal Interesse hast?

Wie häufig sind die Fälle, in denen der Mann wollte, du aber nicht? Glaubst du, dass du sehr anspruchsvoll bist? Oder ist es eher eine Art "böser Zauber", irgendein Verhalten, dass sich eingeschliffen hat und vielleicht tiefere Ursachen hat, das dazu führt, dass du gezielt immer auf die Männer attraktiv wirkst, die du nicht willst und umgekehrt?

Ich habe ähnliche Erfahrungen, es ist so frustrierend, dass man denkt, theoretisch müsse es gehen, so unattraktiv ist man offensichtlich nicht (es gibt ja welche, die wollen), aber im entscheidenden Moment wird man wieder enttäuscht.

LLucxyW


hey Milka,

ich kann Deine Sorge recht gut nachvollziehen, denn bei mir war die Lage recht ähnlich (und sogar das Alter). Bis zum zarten Alter von 31 war ich nämlich auch das, was man landläufig "Jungfrau" nennt. Und, noch schlimmer: ich hatte auch noch nie einen Freund gehabt, höchstens äußerst zaghafte Versuche in diese Richtung unternommen und/oder unerreichbare Menschen angeschwärmt. Schnuckelige englische Schauspieler, den eigenen Chef, im Zweifel sogar die Männer meiner Freundinnen.

Und dann ging -Internet sei dank- alles ganz schnell: Ich lernte einen Menschen kennen, der mindestens genauso unsicher war wie ich und, tada: genausowenig Erfahrung hatte wie ich. Darauf wagte jungFrau kaum zu hoffen...

Was soll ich sagen? Wir sind jetzt seit eineinhalb Jahren zusammen, die anfängliche Aufregung rund um Sex hat sich gelegt. Wir haben gemeinsam einiges gelernt, sind aber weit entfernt davon, sexuelle Hochleistungssportler zu sein. Und das ist auch gut so!

Mit nichtmehrjungfräulichen Grüßen,

cQitroxnyx


verliebt, nicht vermasselt und doch nicht so, wie erhofft

ich habe mich verliebt, leute. habe es nicht vermasselt, dieses mal. wurde zurückgeliebt. alles lief traumhaft. nur wer war dieses zweite ich, dass uns zwei die ganze zeit beim knutschen beobachtete und darauf wartete, dass die schmetterlinge im bauch ankommen? wo waren die gefühle der erregung? die unbeteiligte ich-beobachterin fühlte sich fremd. es stimmte nicht so, wie es war. - ich bin nicht mehr verliebt. ich bin so froh, liebenswert zu sein. ich bin so unendlich traurig, uns beide so zu enttäuschen. ich könnte die welt dafür umarmen, dass sie mich umarmt hat. ich ertrinke in meinen gefühlen!

f\ranJk67


citronyx

Eine überraschende, undurchsichtige Geschichte. Vielleicht ist sie noch nicht zuende? Es klingt jedenfalls danach, dass du deinen Gefühlen vertraut hast, damit dir selbst. Das ist gut.

Ich wünsche dir, dass du den Kopf über dem Wasser behältst!

coitrkonyxx


@ frank67

ich behalte meinen kopf schon über wasser. darin bin ich ja gewissermaßen langzeit-erprobt.

heute geht es mir schon wieder viel besser und ich sehe vor allem die positiven aspekte.

du hast allerdings in einem punkt recht:

vielleicht ist die geschichte noch nicht zu ende. ich kann es mir nicht vorstellen, dass sie zu ende sein soll. aber es ist alles einigermaßen verwirrend.

HnoshFiko


Citronyx

Irgendwie habe ich das Gefühl, genau zu wissen, was du meinst mit der "unbeteiligten Ich-Beobachterin"...! Wenn ich mit einem meiner bisherigen Freunde intime Situationen einging, dann natürlich, weil ich sie liebe und begehrte... aber dann, im unpassendsten aller Momente, kann man sich nicht länger fallen lassen, nicht mehr in den schönen Rausch der menschlichen Nähe ergeben... Irgendwie kommt es einem in einem Winkel des Denkens merkwürdig und lächerlich vor. Und dann ist die Stimmung natürlich hin... Selbst wenn man versucht, den "Rausch" zu halten, ist man doch wieder zu "klar", um wirklich zu genießen. Und es einfach "über sich ergehen lassen" möchte man dann doch nicht...

@ Milkamausezahn:

Das ist doch aber kein Grund, sich zu schämen! Wenn Leute dir blöd kommen, verwirre sie einfach, oder schokiere. Seit ich auf ätzende Fragen einmal meinte, ich könne nicht mit Männern schlafen, weil ich mein "altes" jungfräuliches Blut an Satanisten verkaufe, war erstmal ne Weile Ruhe, hehe ;-D

Blessed Be!

ckitroxnyx


@ hoshiko

du denkst also, ich habe mich überhaupt nicht fallen lassen?

und ich dachte, ich hätte....? :-/

jetzt überlege ich die ganze zeit schon hin und her, was ich erwarte, fühle usw. ....

möglicherweise war ich also von der gesamten überraschenden situation überfordert? nach einem halben leben "wartezeit" vielleicht auch kein wunder?!?

was meinen die anderen? ich brauche feedback!

bNvgon8sen


Ich denke auch, daß das Warten auf den Richtigen einerseits und der Wunsch nach Erfahrungen andererseits sich nur schwer, wenn überhaupt, vereinbaren lassen. Aus meiner Sicht gibt es keinen allgemein gültigen Rat. Man(n)/frau muß einfach in sich hineinhorchen und nach eigenem Maßstab Prioritäten setzen: Bin ich bereit, Zugeständnisse zu machen und das Leben und meine Sexualität in vollen Zügen auszuleben? Nicht selten kommt es auf diese Weise zur Liebe auf den zweiten Blick, und es stellt sich die Frage, warum man sich so lange um den Genuß gebracht hat. Oder habe ich meine Prinzipien und mache keine faulen Kompromisse? In dem Fall ist es wichtig, zu sich selbst zu stehen und sich durch Kommentare Dritter nicht verunsichern zu lassen. Allein die Tatsache, daß man(n)/frau wegen mangelnder Erfahrungen belächelt werden könnte, sollte m. E. nicht der Grund sein, sich womöglich in ein Abenteuer zu stürzen, für das (noch) keine Bereitschaft besteht.

KFwak


Wartezeit

nach einem halben leben "wartezeit"

Du hast doch nicht dein ganzes Leben mit warten verbracht. Die ersten Jahre des Lebens interessiert sich der Mensch doch recht wenig fürs andere Geschlecht. Wann man damit anfängt ist auch nicht bei allen gleich.

Die "Wartezeit" beginnt erst dann wenn man es selbst als Problem empfindet keinen Freund/Freundin zu finden. Wann dieses Gefühl eintritt ist sicher bei jedem verschieden. Es kommt mit Sicherheit erst wenn die eigenen Versuche scheitern und man sieht wie andere Erfolg haben der einem selbst verwährt bleibt.

Sicher wirkt sich eine lange Wartezeit hemmend aus wenn dann mal soweit sein sollte. Man will nichts falsch machen um es nicht zu vermasseln. Dazu kommt noch, dass man mit zunehmendem Alter mehr nachdenkt. Jugendliche die ihr erstes Mal haben sind da sicher unbefangener und machen sich vorher weniger Sorgen ob etwas schief gehen könnte. Einige denken dabei nicht mal an die Verhütung.

Wenn es bei mir mal endlich dazu kommt wird es mir auch sicher schwer fallen den Kopf frei zu bekommen um es nicht zu vermasseln. Man geht es zwar oft in der Theorie durch aber wenns dann ernst wird sieht sicher alles anders aus.

k=nudndlbauerchxen


Ich finde das nicht schlimm, kenne auch eine Frau die mit 33 noch Jungfrau ist. Sie schämt sich nicht dafür, wartet halt einfach auf den richtigen.

Ich respektiere das.

Gruß

E&l Matxador


Milka

Mach Dir keine Sorgen. Du wirst Dich auf keinen Fall blamieren, wenn der Zeitpunkt kommt, dass du deine Unschuld verlierst. Es gibt genug Maenner, die sich ueber eine Jungfrau freuen wuerden. Mich muss ich auch dazu zaehlen. Obwohl ich viele Frauen hatte, bin ich bisher noch keiner Jungfrau begegnet.

Wichtig ist, dass du dieses Juwel jemanden gibts, der Dich liebt und zaertlich zu Dir ist und nicht irgend einem Idioten, der auf der Durchreise ist. 8-)

-iLe9o*nie-


Um ehrlich zu sein war ich bei meinem ersten Sex auch nicht mehr die Jüngste :-/

Aber dieser Zeitpunkt ist nicht wirklich wichtig. Wichtiger ist der, als ich meine Sexualität entdeckt habe (z.B. auch durch SB)!

Alles was davor war, war nicht das was es jetzt ist. Ich meine damit gar nicht die Erfahrung, sondern viel mehr die Reife.

Ich wurde reifer, kann jetzt in allen Bereichen meine Wünsche und auch Abneigungen formulieren...

U.nschul/dsengegl


Ich kann mich dem Matador nur anschließen. Es ist kein Manko. Im Gegenteil, für einen einfühlsamen Mann, sogar etwas sehr schönes. Blamieren könntest Du Dich nur bei einem Vollidioten und da stellt sich für mich eher die Frage, wer sich dann hier blamiert hat.

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