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Wozu haben Frauen eine Klitoris, eigentlich doch unnütz

wVieaucNh1im0mer


helix pomatia

Bei Tieren nicht unbedingt. Es gibt Tierarten, die ein Leben lang monogam leben, die im Harem leben (nicht nur 1 Männchen und viele Weibchen, es gibt auch Arten, bei denen die Weibchen mehrere Männchen haben), ...

Es gibt sogar bei Menschen sicher Lebensbedingungen, wo es sinnvoll ist, wenn ein Mann mehrere Frauen schwängert, z.B. wenn in einer Gesellschaft Männermangel herrscht. Wie schon gesagt: Es gibt kein: "So ist es richtig", sondern es kommt auf die jeweiligen Umstände an. Menschen sind in ihrer Verbreitung auf dem Globus in fast allen Klimaregionen so erfolgreich, weil sie sich sehr flexibel auf die jeweiligen Umstände anpassen können. Könnten sie das nicht, wären sie vielleicht längst ausgestorben. Also muss man sich m.E. von der Vorstellung, es gäbe EIN Verhalten, was biologisch richtig wäre einfach verabschieden. Richtig ist, was erfolgreich ist und das kann auf Grönland eine ganz andere Strategie sein, als am Äquator, in der Wüste oder im Gebirge.

"Richtig" ist es, flexibel zu sein, vielfältige Lösungsmöglichkeiten und Verhaltensmöglichkeiten zu haben, also können sehr viele verschiedene und gar entgegengesetzte Verhaltensmuster richtig sein, weil sich "richtig" immer auf die jeweiligen Umstände bezieht.

CDasanuova1


Sie kann sogar schwanger werden, ohne auch nur jemals einen Mann gesehen zu haben oder Sex gehabt zu haben.

Weg sind die sozialen doch vorher so notwendigen Bindungen auf einmal. Lust ist auf einmal nicht mehr notwendig. Sex auch nicht.

Wie im Pflanzenreich bei der Windbestäubung

Existiert doch die Möglichkeit einer Trennung zwischen Notwendigkeit und Sinn ?

N3unca


Ich empfehle hier allen, mal ein paar Bücher zu lesen, die sich mit dem Thema ausführlich beschäftigen und nicht hier irgendwelche Zeitschriften, wie Spiegel, oder Matador zu zitieren.

Sonst hat das hier überhaupt keinen Sinn, es gibt keine gemeinsame Basis.

Ich beschäftige mich jetzt schon seit Jahren mit dem Thema Evolution und es ist einfach zu vielschichtig als das es dazu gedacht wäre, euch hier gegenseitig Argumente an den Kopf zu knallen.

Da werden Fische und Bonobos angeführt, Orgasmen und Soziologie, Dinge in einen Topf geworfen, die nichts miteinander zu tun haben, und die Köpfe werden sich heiß geredet.

Ich studiere biologische Anthropologie, Ur und Frühgeschichte und Paläontologie und was ich hier lesen muss, bringt grauen hervor.

Leute wirklich, informiert euch bitte vorher und schmeißt nicht irgendwelchem halbwissen um euch, was ihr irgendwo aufgeschnappt habt.

Wenn das jetzt überheblich klingt tut es mir leid, aber das ist hier absolut keine Basis sich auch nur irgendwie Wissenschaftlich damit auseinanderzusetzen.

Wenns euch aber darum geht, euch die Köpfe einzuschlagen, weil es jeder besser weiß, dann bitte.

weie8auc3himxmer


Nighter

Ich denke, dass dies bestenfalls ein angenehmer Nebeneffekt ist... aber nicht DER Grund!

Ja, die Forscher, die sich mit der künstlichen Intelligenz befassen, haben auch geglaubt, soziale Intelligenz sei nur ein Nebeneffekt. Heraus kam so eine Intelligenz, wie sie ein Computer zustande bringt. Seitdem befassen sich diese Forscher zunehmend mit Kooperation und Schwarmverhalten bei der künstlichen Intelligenz, weil es ganz und gar kein Nebeneffekt ist.

B:ritntlYeback


Hm, der Orgasmus der Frau zieht Muskelkontraktionen im Scheidenkanal nach sich, wodurch das Spermium besser und schneller weiter transportiert wird, das ist wohl der Grund für dessen Erhaltung.

C>asanoxva1


Hier gehen aber wirklich

langsam die Argumente aus, was soll der Kram mit der künstlichen Intelligenz jetzt hier ?

NWiGghtexr


Ja, die Forscher, die sich mit der künstlichen Intelligenz befassen, haben auch geglaubt, soziale Intelligenz sei nur ein Nebeneffekt. Heraus kam so eine Intelligenz, wie sie ein Computer zustande bringt. Seitdem befassen sich diese Forscher zunehmend mit Kooperation und Schwarmverhalten bei der künstlichen Intelligenz, weil es ganz und gar kein Nebeneffekt ist.

Dann warte ich aber immer noch auf EIN Argument das Gegenargumente aushebelt und Deine These unterstüzt!

NgightRexr


@ Nunca

dann bist Du sicher die richtige, die uns sagt, was einerseits der Sinn der weiblichen Lust ist und deren Notwendigkeit!!

BvonGny S=wan


Existiert doch die Möglichkeit einer Trennung zwischen Notwendigkeit und Sinn ?

Du hast von Anfang an geschrieben, daß die Klitoris "unnütz" ist und keinen "Nutzen hat" und damit auch keine Differenzierung zwischen Notwendigkeit und Nutzen getroffen bzw. beides negiert.

Ob die Klitoris notwendig für das Überleben der menschlichen Rasse ist wissen wir letztendlich nicht, weil es nie Frauen ohne Klitoris gegeben hat. Obwohl allein diese Tatsache schon Bände spricht, denn eine nicht (mehr) notwendige Sache bildet sich im Lauf der Zeit zurück oder verliert ihre Funktion. Die Klitoris funktioniert jedoch tadellos.

Daß die Existenz der Klitoris sinnvoll bzw. nützlich ist haben wir ja nun wohl zur Genüge festgestellt. Paarbindung, häufiger Sex, stabile Familie, Spaß etc und usw.

w]ieauzchixmmer


Nighter

dass es auch Tiere gibt die Sex haben und sich im Anschluß einen Dreck um das werdende Muttertier oder den Nachwuchs kümmern!

Weil die Tierkinder auch erwachsen werden, ohne dass man sich so intensiv um sie kümmert, denn die müssen nicht erst 10 Jahre zur Schule gehen, um genug zu lernen, damit sie in der Gruppe klar kommen. Die müssen nur sehr wenig lernen, um zu überleben, während Menschen sehr viel lernen müssen und 15 Jahre auf ihre Eltern angewiesen sind. Also hinkt dein Vergleich mit den Tieren erheblich.

Also zieht das Argument für mich nicht, wenn es das einzige Argument wäre!

und wie das Argument zieht! Schon mal über den Unterschied von Menschen und Tieren nachgedacht und welche Rolle das Lernen oder das kreative Erfinden neuer Lösungswege für den Menschen spielt, während sich Tiere größtenteils auf Reiz-Reaktion verlassen können? Wofür benötigen sie so viel Lernen? Um flexibel zu sein in ihrere Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen. Menschen überleben sogar zeitweise auf dem Mond mithilfe ihrer erlernten und kreativen Entwicklungen. Flexibel sein ist eine sehr mächtige Überlebensstrategie und wenn du mal siehst, dass der Mensch den gesamten Globus erobert hat und kein Tier mehr sein natürlicher Feind ist, dann siehst du, wie mächtig Anpassung durch Lernen ist.

da es Gegenbeispiele gibt

Es gibt sogar Menschen, die als Einsiedler leben. Das ist aber trotzdem kein Gegenbeispiel dafür, dass der Mensch dann wohl och kein soziales Wesen ist. Oder würdest du Robinson Crusou als Gegenbeispiel anführen?

COasZanxova1


Bonny Swan

Halt mal

Ich habe geschrieben: eigentlich doch unnütz

Wie Du das interpretierst ist eine andere Sache, aber ich habe nicht alleine das Wort: unnütz

geschrieben. Wollen wir doch bei den Tatsachen bleiben !

w)ieaLuchimxmer


Mad Max

aber ich bin mir totsicher, dass im Spiegel vom April genau diese Aussage getroffen wurde

Möchtest du ein paar Links über Bonobos? Damit wir uns nicht totsicher auf irgendwelche Spiegelartikel verlassen müssen?

NNightUer


@ Bonny Swan

Ob die Klitoris notwendig für das Überleben der menschlichen Rasse ist wissen wir letztendlich nicht, weil es nie Frauen ohne Klitoris gegeben hat.

*hust*

*verschluck*

WAS?

Na dann schau Dich mal in Afrika um .. da wirst Du schnell fündig .. genau auf dem Kontinent auf dem die Bevölkerung so schnell wächst wie sonst nirgends!!! Wie geht das denn?

wMieaucGhixmmer


Nighter

Die Frage wäre dann, ob beim Menschen sich im Lauf der Jahrtausend auch sexuelle Stimmulants (und die körperlichen ursachen) zurück entwickeln würde, wenn wir komplett auf Invitro-Fertilisation umsteigen würden!

Dann könntest du genauso fragen, wieso eigentlich Leute überhaupt Lust auf Sex haben, wenn sie gar keine Kinder haben wollen und wieso es überhaupt Verhütung gibt, wenn doch Sex vor allem den Sinn der Fortpflanzung hat. Du könntest ja schonmal die zukünftige Evolution in Gang setzen, indem du nur Sex hast, wenn du auch ein Kind zeugen willst.

C"asanxova1


Nighter

Dies Argument habe ich schon mindestens zweimal gebracht.

Merkwürdigerweise oder bewußt wurde es ignoriert.

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