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Wozu haben Frauen eine Klitoris, eigentlich doch unnütz

N/ighiter


Dann halte ich die Frage, wieso Frauen auch Kinder bekommen können, ohne dass ein Mann dafür mit ihr Sex hatte. Die männliche Sexualität ist dafür vollkommen überflüssig. Man könnte einem Mann auch mit Gewalt den Samen aus den Hoden holen (so wie hier ja argumentiert wurde, man könne ja auch mit Gewalt eine Frau schwängern). Seine sexuelle Lust ist also für die Fortpflanzung unnötig.

Stimmt! Siehe vorheriges Post ... auch wenn mir etwas schleierhaft ist, wie aufgrund der tatsächlichen evolutionären Entwicklung weibliche Tiere das Sperma mit Gewalt aus den Hoden eines Männchen "rauben" könnten.

Ich kann mir aber alternative theoretische Evolutionäre Linien vorstellen in denen so ein Vorgang umsetzbar wäre.

Deswegen halte ich auch den männlichen Oprgasmus nicht für notwendig! Das habe ich auch an keiner Stelle behauptet!

Nfighxter


Über den Ameisenstaat lernst du ja auch etwas im Biologieunterricht. Würde man sauber trennen, müsste das funktionieren des Ameisenstastes oder die Kommunikation der Bienen über den Bienentanz, im Fach Soziologie behandelt werden.

Aber selten im Sexualunterricht. Aber da du genau dieses Beispiel anführst:

warum bilden gerade Ameisen ein soextrem soziales geflecht das perfekt ineinander greift obwohl 99,99% der Teilnehmer dieses sozialen Geflechts komplett asoziale Wesen sind? Wenn Sexualität NOTWENDIG für soziale Interaktion und Gemeinschaft wäre, dürfte es gerade sowas wie einen Ameisenstaat nicht geben. Dieser ist ja gerade zu eine klassische Antithese zu Deiner These!

N%i.g\htexr


Grundsätzlich bräuchte man überhaupt keine Geschlechtertrennung um sich zu vermehren. Bakterien teilen sich einfach.

Stimmt. Bakterien teilen sich asexuell. Sexualität hat aber gegenüber der asexuellen Vermehrung den Vorteil, dass es schneller genetische neue Kombinationen und Mutationen auftreten. Aus diesem Grund hat vor mehreren hundert Millionen Jahren die Evolution gerade zu den Turbo reingehauen, als die sexuelle Vermehrung "erfunden" wurde. Passierte die ersten paar Milliarden jahre kaum etwas hat es die Evolution mithilfe der sexuellen Vermehrung in einigene hundert Millionen Jahren geschaft, aus Einzellern das zu schaffen was wir heute erleben dürfen! Das heiß wieder: sexualität an sich ist sinnvoll. Notwendig für das leben und überleben ist sie aber nicht!

CIyMaN


uia

erstmal stimme ich madmax zu

Dann bemerke ich dass dieser Faden wieder etwas dadurch gestört wird das offensichtlich feministische Frau(en), sich persönlich angegriffen fühlen wenn ein mann den sinn der klitoris hinterfrägt. (wieauchimmer)

Das argument, dass beim orgasmus der samen weiter zum muttermund befördert wird greift doch schonmal garnicht. Eine befruchtung ist auch ohne weiteres ohne möglich, zumal ja nicht selten direkt am muttermund angestoßen wird (ja, genau, wenn die gebärmutter eben nicht entsprechend wegklappt)

Das Frauen in Urzeiten auch mal mit nem knüppel aufn kopf geschlagen und dann befruchtet wurden, ist erwiesenermaßen so gewesen. Es ist also nicht nur als schlechter witz zu verstehen.

Was bei den posts die ich bisher gelesen habe außer acht gelassen wurde, ist noch ein aspekt der uns von den tieren unterscheidet. Ein mann kann nicht 60 mal an einem tag befruchten, wir sind ja keine löwen. Menschen sind auf einen gezielten akt hin "evolutioniert", da sex einfach gefährlich ist. Während dem sex ist man schutzlos, es muss also schnell gehen (wie einige frauen an ihren männern ja heute noch merken *zwinker*). Daher ist es auch nicht möglich (@wieauchimmer) lang und breit am mann rumzuquetschen, bis da mal samen rauskommt, den mann dann der frau einpflanzt. (keine ahnung wie du dir das vorstellst)

Die klitoris ist also unnütz. MAXIMAL war sie wohl dazu gedacht als "befeuchtungsanlage" zu dienen, da durch sie die frau ja lust empfindet, also leichter feucht wird, ergo das eindringen erleichtert wird und somit der sexakt noch schnell vonstatten geht.

waieauc6himmxer


Ich Nighter

Ich habe Deine Argumente damit widerlegt, dass es (möglicherweise) unsexuelle Tiere mit ausgeprägten sozialen Bindungen gibt und sexuelle Tiere denen soziale Bindungen ein Dreck wert sind.

Das ist schon deshalb keine gültige Argumentation, weil Tiervergleiche IMMER hinken und NIE eine gute Argumentation bieten. Ich habe hingegen mit Menschen argumentiert und nicht damit, wei es bei Heuschrecken, Mäusen, Vögeln, Gorillas ist. Da findest du nämlich zwischen den Tierarten so viele Unterschiede, dass du für alles irgendein Tier findest, was du vergleichen könntest. Macht also keinerlei Sinn mit Tiervergleichen zu argumentieren und ich hatte auch dazu genug geschreiben, worin sich Menschen von Tieren unterscheiden, warum für Menschen die Bindung zwischen Partnern besonders wichtig ist, weil Menschenkinder besonders viel lernen müssen und einer besonders langen Brutpflege bedürfen.

Außerdem kannst du das soziale Gefüge eines Fischschwarms überhaupt nicht mit einer Menschenhorde vergleichen auch nicht einen Ameisenstaat. Man unterscheidet da nicht umsonst zwischen "Schwarm", "Herde", "Rudel", "Staat" und "Horde", weil sie jeweils andere Funktionen haben und das menschliche Gefüge muss man noch einmal gesondert betrachten, denn das ist mit all den anderen Formen kaum zu vergleichen, weil Menschen ganz spezielle soziale Kompetenzen haben, wie z.B. die umfangreiche Sprache oder die Lüge ist auch eine rein menschliche Fähigkeit. Aber schon bei den Bonobos, die als Primaten ja am nächsten mit uns verwandt sind, hat Sex eine soziale Funktion. Was soll ich da mit dem Argument anfangen, dass es auch Fischschwärme gibt, die anderes in ihrem sozialem Gefüge funktionieren? Es gibt auch Jogurt in Familienpackungen. Ist das auch eine soziale Gruppe, die man als Vergleich heranziehen könnte?

N~ight3er


obwohl 99,99% der Teilnehmer dieses sozialen Geflechts komplett asoziale Wesen sind?

Sorry .. wieder mal vertippt!

Sollte heißen:

" obwohl 99,99% der Teilnehmer dieses sozialen Geflechts komplett asexuelle Wesen sind?"

Wenn die Evolution Schreibschwächen als Kriterium ansetzten würde, wäre ich sicher der letzte meiner Linie! ;-)

C{ybkerb;ird


> Die klitoris ist also unnütz.

Das "also" setzt vorraus, dass zuvor erläutert wurde warum. Kann ich in deinem Posting aber nicht erkennen.

NDight"er


Das ist schon deshalb keine gültige Argumentation, weil Tiervergleiche IMMER hinken und NIE eine gute Argumentation bieten. Ich habe hingegen mit Menschen argumentiert und nicht damit, wei es bei Heuschrecken, Mäusen, Vögeln, Gorillas ist. Da findest du nämlich zwischen den Tierarten so viele Unterschiede, dass du für alles irgendein Tier findest, was du vergleichen könntest. Macht also keinerlei Sinn mit Tiervergleichen zu argumentieren und ich hatte auch dazu genug geschreiben, worin sich Menschen von Tieren unterscheiden, warum für Menschen die Bindung zwischen Partnern besonders wichtig ist, weil Menschenkinder besonders viel lernen müssen und einer besonders langen Brutpflege bedürfen.

Wie sollte man das trennen können, ist die weibliche Klitoris ja keine Erfindung der Menschen (wie ich schon mehrfach bemerkte).

Die Menschen nehmen deswegen die weibliche Lust ggf. als weiteres günstiges Element für soziale Gefüge, deswegen wieder: es ist diesbezüglich ein angenehmer Nebeneffekt!!!

Oder willst Du allen ernstes behaupten, dass die Klitoris vor einigen hundert Millionen Jahren erfunden würden um dem späteren Menschen seine sozialen Bindungen zu ermöglichen, ohne diese er ansonsten aussterben würde ???

NTi*ghdter


Die klitoris ist also unnütz.

Ich halte sie nicht für unnütz, aber für nicht notwendig!

wPiea(uchAimmer


Nighter

In wiefern ist die weibliche Lust notwendig??

Für die soziale Bindung, hab ich schon tausendmal gesagt und da die männliche Lust für die Fortpflanzung auch nicht wichtig ist, hat sie ebenfalls ihren Nutzen in der sozialen Bindung. Die soziale Bindung widerum ist notwendig für das Überleben der menschlichen Art.

Dann sag mir doch mal, wofür die männliche Lust notwendig ist, wofür sie sinnvoll ist, hab ich ja gesagt. Wieso wird die Notwendigkeit der männlichen Lust nicht genauso angezweifelt? Eine reflexartige Reaktion (wie Schlucken) auf einen bestimmten Reiz würde doch reichen, um z.B. eine Ejakulation auszulösen. Wofür die männliche Lust?

Bekomme ich mal endlich diese Frage beantwortet?

Ciyberjbirxd


Nighter

Deine Argumentation "ggf. als weiteres günstiges Element" ließe sich auf fast jede menschliche (männliche wie weibliche) Eigenschaft ausweiten.

Der Mensch definiert sich aber aus der Summe seiner Eigenschaften. Dass jedoch eine Kultur wie wir sie kennen ohne weibliche Lust existent wäre, bezweifle ich.

C"yMaxN


wegen der samenstreuthese

Finde leider nicht wo sie widerlegt wurde, aber das zu widerlegen wird nicht einfach:

Mulai Ismail (1646-1727) hatte im Jahre 1703 über 342 Töchter und 525 Söhne. Im Jahre 1721 sagte man ihm nach, er habe über 700 männliche Nachkommen.

Bei affen kann man übrigens auch beobachten, dass wenn der stammälteste gerade nicht hinschaut, seine "frau(en)" sich von den jungen männchen nehmen lassen, bzw diese sogar anlocken.

Die sozialen aspekte würde ich aus der diskussion mal ganz rauslassen, da die klitoris sicher nicht enstand um die männchen soziel zu binden indem der sex schön wird.

CRybeJrbir4d


wieauchimmer schieb:

> Wieso wird die Notwendigkeit der männlichen Lust nicht genauso angezweifelt? Eine reflexartige Reaktion (wie Schlucken) auf einen bestimmten Reiz würde doch reichen, um z.B. eine Ejakulation auszulösen. Wofür die männliche Lust?

Ich halte das "Anzweifeln der Notwendigkeit der männlichen Lust" für genauso legitim wie auch abwegig wie das "Anzweifeln der Notwendigkeit der weiblichen Lust".

NGightxer


Für die soziale Bindung, hab ich schon tausendmal gesagt und da die männliche Lust für die Fortpflanzung auch nicht wichtig ist, hat sie ebenfalls ihren Nutzen in der sozialen Bindung. Die soziale Bindung widerum ist notwendig für das Überleben der menschlichen Art.

Gesagt, ja. Aber nicht belegt! NEIN .. sie ist dafür nicht NOTWENDIG!!!! Sinnvoll, aber nicht notwendig ... Um mich selbst zu zitieren:

Wie sollte man das trennen können, ist die weibliche Klitoris ja keine Erfindung der Menschen (wie ich schon mehrfach bemerkte).

Die Menschen nehmen deswegen die weibliche Lust ggf. als weiteres günstiges Element für soziale Gefüge, deswegen wieder: es ist diesbezüglich ein angenehmer Nebeneffekt!!!

Oder willst Du allen ernstes behaupten, dass die Klitoris vor einigen hundert Millionen Jahren erfunden würden um dem späteren Menschen seine sozialen Bindungen zu ermöglichen, ohne diese er ansonsten aussterben würde?

Du behauptest es tatsächlich allen ernstes!!!

Dann sag mir doch mal, wofür die männliche Lust notwendig ist, wofür sie sinnvoll ist, hab ich ja gesagt. Wieso wird die Notwendigkeit der männlichen Lust nicht genauso angezweifelt? Eine reflexartige Reaktion (wie Schlucken) auf einen bestimmten Reiz würde doch reichen, um z.B. eine Ejakulation auszulösen. Wofür die männliche Lust?

Auch dazu könnte ich einen meiner Posts zitieren:

Für Tiere und bisher auch noch für Menschen gilt... keine männliche Ejakulation ohne Orgasmus! Inweiweit es denkabr ist dass die Natur ein Prinzip erfinden könnte das das Männchen sozusagen auf Kopfdruck ohne jegliche Lust ejakulieren könnte ist fraglich. Insofern stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit männlicher Lust tatsächlich (außer wenn man sich dann fragt, warum dann Männchen überhaupt ejakulieren sollten und noch dazu so aufwendig in sich sträubende Weibchen). Ergo: sinnvoll ist männliche Lust, inwieweit sie wirklich notwendig ist, ist zu diskutuieren.

Im Gegen satz zu Dir, gehe ich auf Deine "Argumente" bzw. Fragen ein! :-p

Bekomme ich mal endlich diese Frage beantwortet?

Wie oft willst Du sie denn beantwortet haben? ;-)

whieaucZhimmexr


Nighter

... keine männliche Ejakulation ohne Orgasmus!

Das stimmt schonmal nicht!

"Orgasmus und Ejakulation sind nicht zwangsläufig das gleiche. Es gibt Orgasmen ohne Ejakulation und Ejakulationen ohne Orgasmus. Auch die männliche Sexualität ist nicht ganz so simpel wie es noch in vielen Aufklärungsbüchern geschrieben steht. Während die Ejakulation normalerweise klar und unverkennbar zu Tage tritt, ist der Orgasmus ein komplexeres Phänomen, das sich bei näherer Erforschung in sehr verschiedenen Qualitäten ereignen kann."

[[http://www.gesund.co.at/framgen.asp?url=/gesund/Lust_Liebe/Lust_Liebe_maennlicher-Orgasmus.htm]]

Also bleibt meine Frage, wieso Männer überhaupt einen Orgasmus haben weiterhin berechtigt.

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