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Wozu haben Frauen eine Klitoris, eigentlich doch unnütz

whieau(chcimmxer


Casanova1

Dies würde aber Deine These (was anderes ist es nicht) wiederlegen, dass dies zur menschlichen Arterhaltung notwendig sei.

Hier hatte doch eine Evolutioinsexpertin bereits gesagt, dass ein solcher Vorgang wie Mutation, aber auch Degeneration, mitunter Jahrtausende braucht, oder? Außerdem wurden im Mittelalter auch nicht alle Frauen vergewaltigt, sondern die aus unteren Schichten und es war zwar häufig so, dass zwangsgeheiratet wurde, aber Liebesheiraten gab es auch schon immer und zwar schon bei den alten Ägyptern und es war auch im Mittelalter nicht so, dass alle Kinder ohne Einwilligung der Frau durch Vergewaltigung gezeugt wurden. Auch da gab es Liebesbeziehungen (wie wäre Shakesbear sonst auf seine Romeo und Julia- Geschichte gekommen?). Das ist wie mit der Inzucht: Eine Generation Inzucht ist noch nicht tragisch. Viele Generationen Inzucht führen aber zur Degeneration. Aber nur, weil einmal Inzucht noch keine großen Auswirkungen hat, heisst das ja nicht, dass Inzucht eine genetisch sinnvolle Sache ist, oder?

Also: Nur, weil es vorkommt, dass auch Kinder durch Vergewaltigung gezeugt werden, ist es deshalb noch lange keine sinnvolle Sache.

Was meinst du wohl, wieso wir Menschen uns 15 Jahre lang um unsere Brut kümmern müssen und nicht einfach, wie bei Fischen, ein paar Eier legen, die befruchtet werden, während wir schon wieder über alle Berge sind und die Brut sich selbst überlassen? Kannst du dir da einen sinnvollen Grund für Brutpflege vorstellen? Ich ja: Schutz und Lernen.

Was meinst du, ist mit einem Kind, was durch Vergewaltigung gezeugt wurde und der Vater über alle Berge ist und die Mutter keine besonders gute Bezeihung zum Kind hat, weil es sie immer an die Vergewaltigung erinnert? Glaubst du, dieses Kind wird genauso gut gepflegt, wie Kinder, die von beiden Eltern, die zueinander eine liebevolle und lustvolle Beziehung haben (denn beim Sex werden Bindungshormone ausgeschüttet) aufgezogen werden?

Wenn aber Kinder 15 Jahre lang der elterlischen Pflege bedürfen, dann ist es wohl logisch, dass diese Pflege sehr wichtig ist, oder?

Kannst du dir vorstellen, dass die weibliche sexuelle Lust z.B. mit der Brutpflege zutun hat und Kinder, die gut gepflegt werden, bessere Überlebenschancen haben und es daher auch biologisch sinnvoll ist, dass dafür gesorgt wird, dass die Brutpflege gut funktioniert?

Stimmst du mit mir überein, dass es für eine gute Brutpflege sinnvoll ist, wenn Vater und Mutter gut miteinander kooperieren, was sie nach einer Vergewaltigung sicher nicht tun? Ist dadurch klar, dass die weiblche Lust daher nicht nur für die female Choice, sondern für das Überleben der Kinder wichtig ist? Welchen Wert hat die reine Zeugung eines Kindes für die Arterhaltung, wenn danach 15 Jahre darüber entscheiden, ob das Kind überlebt und sich gut entwickelt, um sich dann weiter fortzupflanzen?

Für die Vermehrung als solche sind nicht einmal zwei Geschlechter notwendig, aber sinnvoll, wegen der Gendurchmischung.

Für die zweigeschlechtliche Vermehrung ist nicht einmal Sex notwendig, sondern das geht auch so, dass das Weibchen Eier legt und das Männchen, ohne das Weibchen überhaupt jemals gesehen zu haben, die Eier befruchtet.

Für Sex ist ebenfalls keine Lust notwendig, sondern nur der Trieb. Haben männliche Hunde einen Orgasmus, so wie ihn männliche Menschen haben? (Wenn du meinst, ja, dann bitte ich um Nachweis). Ist es wahrscheinlich, dass männliche Hunde einen Orgasmus haben, aber weibliche nicht, obwohl die Sexualorgane aus denselben Anlagen gebildet werden? (und zum Thema männliche Brustwarzen. Die Brustwarzen bei Männern funktionieren doch, denn sie sind ebenfalls sehr erregbar. Was bei Männern nicht funktioniert, das sind die Milchdrüsen. Die Funktion der Milchdrüsen kannst du aber nicht mit der lustauslösenden Funktion einer Klit vergleichen, denn das wäre der vergleich von zwei Dingen, die eine völlig unterschiedliche Funktion haben. Du vergleichst ja auch nicht die männliche Lunge mit dem weiblichen Herzen. Du kannst mit der Klit aber die lustauslösende Funktion der Brustwarzen vergleichen und die funktioniert beim Mann ebenfalls).

Da für die Vermehrung weder zwei Geschlechter, noch Sex, noch Lust notwendig sind, denn wir finden im Tierreich genug Beispiele, wo Vermehrung auch ohne funktioniert, wie kommst du da überhaupt auf die Idee, selektiv die weibliche Lust als Notwendigkeit zu hinterfragen und nicht auf die Idee, generell Lust als Notwendigkeit zu hinterfragen? Schon deine Frage ist also nicht objektiv, sondern beeinflusst von deiner Meinung, es wäre sinnvoll, überhaupt einen Unterschied zwischen der Notwendigkeit weiblicher und männlicher Lust zu konstruieren.

Beide sind für dei Vermehrung nicht notwendig, aber beide sind dafür sinnvoll.

Was soll das aber, hier zwischen weiblicher und männlicher Lust überhaupt mit zwei Maßen zu messen? Deine Frage zeigt also schon ein gewisses Vorurteil zum Thema weibliche/ männliche Lust, oder wie du es bezeichnest Hier "Blockadedenken". Da wunderst du dich dann, dass von der anderen Seite ebenfalls mit Blockade reagiert wird, wenn deine Frage schon entsprechend gestellt ist? Da kannst du mal drüber nachdenken, wer hier die Blockaden aufgebaut hat. Das war bereits deine Frage.

f1ooty


@ Casanova:

Die Zeit der Menschheitsgeschichte in der das Prinzip des female Choice nicht angewendet wurde ist nur ein klitzekleiner Augenblick auf die gesamtgeschichte des Menschen betrachtet.

Um genauer zu sein, als das Prinzip unterdrückt wurde, war grösstenteils die biologische Evolution gestorben für den Homo Sapiens Sapiens. Seitdem existiert nur noch die kulturelle und technische Evolution in unserer Gesellschaft.

Zu dem Zeitpunkt aber, als wir in Afrika die Wälder verließen und ich die Steppe zogen, war das Prinzip des Female Choice genauso stark bei uns verankert, wie bei den Bonobos z.B.

Wenn jemand die Möglichkeit hat und sich für das Thema interessiert sollte er sich die Doku-Reihe "Evolution" vom Sender PBS besorgen in Teil 5 "Why Sex" wird mehr als ausführlich auf diese ganze Thematik eingegangen, worüber Ihr hier Euch die Köppe einschlagt.

N\uncxa


Footy, das hast du jetzt gut ausgedrückt. Das meinte ich ja, diese lächerlichen 10.000 Jahre kultureller Entwicklung als Beweiß dazu zu sehen, das Damenwahl nicht stimmt, ist falsch.

Lächerlich jetzt im Bezug auf ca. 7 Millionen Jahre Entwicklungsgeschichte gesehen.

I;na"-Marxia


Sagen wir es mal so,...

so wie der Mann keinerlei Veranlassung sehen würde, an sich "herumzuspielen" oder gar eine Frau zu penetrieren, ohne dabei den Orgasmus oder zumindest Lust zu empfinden, genauso wenig hätte eine Frau die Veranlassung einen Mann ranzulassen. Ergo ist die Lust für die Paarungsbereitschaft einfach erforderlich.... nicht jedoch der Orgasmus. Wenn jetzt Frau nur durch die Klit Lust empfinden würde, dann wäre die Klit wirklich erforderlich. Ich behaupte allerdings, dass Lust ja auch schon über andere erogene Zonen ausgelöst wird und somit die Klit auch nicht zwingend erforderlich ist.... allerdings ists natürlich mit Orgasmus schöner ..... und die Paarungsbereitschaft dann auch wieder höher.

Konnte man verstehen, was ich sagen wollte ??? :-/

N3ightxer


Für die zweigeschlechtliche Vermehrung ist nicht einmal Sex notwendig, sondern das geht auch so, dass das Weibchen Eier legt und das Männchen, ohne das Weibchen überhaupt jemals gesehen zu haben, die Eier befruchtet.

Für Sex ist ebenfalls keine Lust notwendig, sondern nur der Trieb.

Das ist dann keine sexuelle Vermehrung?

*ROFL*

Kann man lesen,muss man aber nicht, denn es hat nix mit dem hier diskutierten Thema zu tun. Unter Unterhaltungsgesichtspunkten aber ganz nett zu lesen:

Hier hatte doch eine Evolutioinsexpertin bereits gesagt, dass ein solcher Vorgang wie Mutation, aber auch Degeneration, mitunter Jahrtausende braucht, oder? Außerdem wurden im Mittelalter auch nicht alle Frauen vergewaltigt, sondern die aus unteren Schichten und es war zwar häufig so, dass zwangsgeheiratet wurde, aber Liebesheiraten gab es auch schon immer und zwar schon bei den alten Ägyptern und es war auch im Mittelalter nicht so, dass alle Kinder ohne Einwilligung der Frau durch Vergewaltigung gezeugt wurden. Auch da gab es Liebesbeziehungen (wie wäre Shakesbear sonst auf seine Romeo und Julia- Geschichte gekommen?). Das ist wie mit der Inzucht: Eine Generation Inzucht ist noch nicht tragisch. Viele Generationen Inzucht führen aber zur Degeneration. Aber nur, weil einmal Inzucht noch keine großen Auswirkungen hat, heisst das ja nicht, dass Inzucht eine genetisch sinnvolle Sache ist, oder?

Also: Nur, weil es vorkommt, dass auch Kinder durch Vergewaltigung gezeugt werden, ist es deshalb noch lange keine sinnvolle Sache.

Was meinst du wohl, wieso wir Menschen uns 15 Jahre lang um unsere Brut kümmern müssen und nicht einfach, wie bei Fischen, ein paar Eier legen, die befruchtet werden, während wir schon wieder über alle Berge sind und die Brut sich selbst überlassen? Kannst du dir da einen sinnvollen Grund für Brutpflege vorstellen? Ich ja: Schutz und Lernen.

Was meinst du, ist mit einem Kind, was durch Vergewaltigung gezeugt wurde und der Vater über alle Berge ist und die Mutter keine besonders gute Bezeihung zum Kind hat, weil es sie immer an die Vergewaltigung erinnert? Glaubst du, dieses Kind wird genauso gut gepflegt, wie Kinder, die von beiden Eltern, die zueinander eine liebevolle und lustvolle Beziehung haben (denn beim Sex werden Bindungshormone ausgeschüttet) aufgezogen werden?

Wenn aber Kinder 15 Jahre lang der elterlischen Pflege bedürfen, dann ist es wohl logisch, dass diese Pflege sehr wichtig ist, oder?

Kannst du dir vorstellen, dass die weibliche sexuelle Lust z.B. mit der Brutpflege zutun hat und Kinder, die gut gepflegt werden, bessere Überlebenschancen haben und es daher auch biologisch sinnvoll ist, dass dafür gesorgt wird, dass die Brutpflege gut funktioniert?

Stimmst du mit mir überein, dass es für eine gute Brutpflege sinnvoll ist, wenn Vater und Mutter gut miteinander kooperieren, was sie nach einer Vergewaltigung sicher nicht tun? Ist dadurch klar, dass die weiblche Lust daher nicht nur für die female Choice, sondern für das Überleben der Kinder wichtig ist? Welchen Wert hat die reine Zeugung eines Kindes für die Arterhaltung, wenn danach 15 Jahre darüber entscheiden, ob das Kind überlebt und sich gut entwickelt, um sich dann weiter fortzupflanzen?

Haben männliche Hunde einen Orgasmus, so wie ihn männliche Menschen haben? (Wenn du meinst, ja, dann bitte ich um Nachweis).

Ist bestimmt gaaaaaanz was anderes und wirkt nur so ähnlich.Noch so n Gag von Deinem Erfinder!

es wäre sinnvoll, überhaupt einen Unterschied zwischen der Notwendigkeit weiblicher und männlicher Lust zu konstruieren.

Und wie bereits mehrfach ausgeführt, DARF man sowohl nach dem Sinn und der Notwendigkeit beider fragen, als auch nach dem Sinn beider getrennt ... und auch die Sinnhaftigkeit vergleichen.Was hat das mit mangelnder Objektivität zu tun??

wieauchimmer ... ich nehme an, das Du nichts dagegen hast, wenn ich Dir an dieser Stelle unglaubliche Ignoranz unterstelle?!

Tja, wie könntest Du?!

Den auch wenn Du Deine gebetsmühle wieder mal aktivierst:

Männlicher Sexualität ist ist sinnvoll und notwendig, aber weibliche Sexualität ist sinnvoll aber nicht zwingend notwendig.

Ließ Dir Ches Beitrag nochmal durch. Versuchs wenigstens (gib Dir mal ne bißchen Mühe), auch wenn Lesen UND Verstehen nicht Deine Stärke zu sein scheint.

Mach Dir nichts draus .. ich hab dafür eine Schreibschwäche! ;-)

C4as.anoxva1


wieauchimmer

Hier hatte doch eine Evolutioinsexpertin bereits gesagt, dass ein solcher Vorgang wie Mutation, aber auch Degeneration, mitunter Jahrtausende braucht, oder? Außerdem wurden im Mittelalter auch nicht alle Frauen vergewaltigt, sondern die aus unteren Schichten und es war zwar häufig so, dass zwangsgeheiratet wurde, aber Liebesheiraten gab es auch schon immer und zwar schon bei den alten Ägyptern und es war auch im Mittelalter nicht so, dass alle Kinder ohne Einwilligung der Frau durch Vergewaltigung gezeugt wurden.

1.) die angehende Evolutionsexpertin hat mir nur teilweise wiedersprochen. Dem habe ich auch zugestimmt.

2.) Bringe mir beweise, dass Female Choice genetisch determiniert ist, um die im Einklang mit Mutation und Degenreration zu bringen.

3.) Female Choice dürfte alleine schon nicht nur genetisch bedingt sein, da Du ansonsten den Willen der Frau in Frage stellst. Dies willst Du doch nicht, denn sonst hätten wir keinen Menschen mehr, sondern eine rein biologisch getriebene Frau.

4.) Die Zahl der echten Liebesbeziehungen geht nach unten im Vergleich der Hierarchie, die geherrscht hat. Warum gibt es denn heutzutage viel mehr Ehen, die geschieden werden, als früher ? Weil die Freihiet existiert und dies ist auch gut so

5.) Die paar oberen Tausend hatten teilweise die Wahl. Die Frauen vom Adel wurden des Königreiches wegen der Ländereien verheiratet - nicht wegen Liebe

6.) In diesen Kreisen (siehe 5.)) gab es sehr viel Inzucht, da nur "reine" Leute unter sich sein sollten. Erst recht zu Pharaonenzeit

Dass für eine gute Brutpflege ein gutes Elternverhältnis hervorragend ist, steht außer Frage.

Galt dies aber in der Zeit, die ich beschrieben habe ? Welches Verhältnis hatten die Kinder zur Mutter im Vergleich zum herrschenden Vater ?

Weiter will ich nicht auf Deine Brutpflege eingehen, da dies nicht Gegenstand der Diskussion ist.

Beide sind für dei Vermehrung nicht notwendig, aber beide sind dafür sinnvoll.

Was soll das aber, hier zwischen weiblicher und männlicher Lust überhaupt mit zwei Maßen zu messen?

Hier hast Du zum erstenmal zugegeben, dass der Orgasmus der Frau für die Vermehrung nicht notwendig ist.

Du willst aber gerne immer noch den männlichen Orgasmus finden, wieso er notwendig sei. Wie stellt Du Dir die Kopulation von Mann und Frau vor ohne, dass der Mann einen Orgasmus bekommt. Bitte bitte bringe jetzt nicht wieder das Beispiel das ganz ganz wenige Männer in der Lage sind ohne Org. zu ejakulieren.

Es wird nicht in zweierlei Maß gemessen. Du hast dies hereingebracht. Wie diskutieren seit Stunden, dass der Orgasmus bei der Frau entkoppelt ist von der Fähigkeit schwanger zu werden. Beim Mann ist diese Entkoppelung einfach so nicht vorhanden.

w iearuchimmxer


footy

Wenn der Mensch eine Einzelgänger-Rasse wäre, könnte das mit dem Vergewaltigen noch klappen, wegen dem körperlichen Vorteil, nicht aber in einer Gruppe die nach sozialen Regeln lebt,

So ähnlich habe ich es bereits auch erklärt, aber es herrscht die irrige Annahme hier, dass Sex und Vermehrung "biologisch" ist, während die Eigenart einer Art, Herden, Horden, Rudel, etc. zu bilden, nicht biologisch begründet ist. Diese Unterscheidung, die m.E. nicht haltbar ist, führt dann dazu, dass hier immer wieder so getan wird, als sei die Tatsache der sozialen Gruppe biologisch für die Vermehrung irrelevant und so als ginge es nur um den reinen Zeugungsakt. Dieser dauert vielleicht eine halbe Stunde und die Brutpflege 15 Jahre. Da ist es m.E. ziemlich ignorant, zu behaupten, dass es bei der Arterhaltung in erster Linie um den Zeugungsakt geht, während die sozialen Beziehungen dafür unwichtig sind. Aber so ist das eben mit der selektiven Wahrnehmung. Da wird etwas auf einen Thron der Wichtigkeit gesetzt, die Zeugung und alle weiteren Begründungen darauf bezogen, obwohl es nur einen geringen Anteil am Erfolg der Arterhaltung hat. Das scheint aber schwer zu sein, das einigen hier begreiflich zu machen, dass Zeugung alleine für die Arterhaltung nicht relevant ist. Was nützen gezeugte Kinder für den Arterhalt, die bis zum Erwachsenenalter nicht überleben?

Jedoch muss ich hier mal ganz heftig mich bei dem Thema einklinken, der männliche Orgasmus sei ebenso unnötig.

Wenn es rein um Prinzipien der Vermehrung geht, dann ist sexuelle Lust gar nicht nötig. Wieso hat die Natur dem Mann dann einen Orgasmus gegeben? Wenn hier einerseits behauptet wird, die Klit sei nur ein unnötiges Überbleibsel und die Funktion der Klit fürs Feuchtwerden und die des weiblichen Orgasmus als Samenbeförderung als komplett irrelevant gesehen wird, dann kann man auch fragen, welche Relevanz ein Orgasmus überhaupt hat. Auch wenn es selten vorkommt, dass ein Mann ohne Orgasmus ejakuliert, für die Zeugung reicht es aber und daher ist damit nicht erklärt, wieso sich in der Evolution der männliche Orgasmus gebildet hat. Das wäre ja evolutionär genauso unnötig gewesen, wie der weibliche Orgasmus. Die Evolution hätte sich ja auf Sex ganz ohne männlichen und weiblichen Orgasmus verlegen können. Wieso wird hier also nicht bezweifelt, dass der männliche Orgasmus eine evolutionär sinnvolle Einrichtung war, aber bezweifelt, dass Frauen sowas brauchen?

Ergo, die Begierde nach dem Orgasmus löst beim Mann die dauerhafte Paarungsbereitschaft aus

Und wieso sollte das beim weiblichen Orgasmus anders sein?

Erst seitdem der Mensch über Sexualität und Lust einigermassen gebildet und aufgeklärt ist, finden Frauen häufiger den Orgasmus auch beim Geschlechtsakt

Ich kann dir gerne mal einen Text aus dem alten Sumer (wahrscheinlich Matriarchat) hier kopieren, der über die weibliche Lust handelt und eine Frau, die nie einen Orgasmus hat, hat bekanntlich auch weniger Lust auf Sex. Das lässt also stark vermuten, dass es nicht eine moderen Erscheinung ist, dass Frauen einen Orgasmus haben, sonderen etwas, was in der Zeit des Patriarchats verlohren ging, wo man der Frau die Lust abgesprochen hat (vor allem die Kirche) und im Zuge der Emanzipation wieder an Bedeutung gewinnt.

wVieva,uchwimmxer


Nighter

An der Sinnhaftigkeit wurde nie gezweifelt! .. aber das scheint irgendwie nicht zuDir durchzudringen.

Zu dir scheint nicht durchzudringen, dass es keinen Sinn macht, zwischen Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit zu unterscheiden, da nämlich eine Notwendigkeit für die gesamte Existenz der Menschheit nicht existiert. Da der Mensch nicht notwendig ist, ist auch seine Vermehrung nicht notwendig. Da er aber existiert und seine Art erhalten "will", sind bestimmte Dinge dafür sinnvoll.

C)asaFnovax1


footy

Richtig

Seit wann denkt allerdings der Mensch rational und bewußt in diesen Dingen, wie wir gerade diskutieren ?

Wenn die Zeit von z.B. 3000 Jahren nicht ausreicht eine gewisse Dezimierung hervorzurufen, wundert es mich wie schnell heutzutage ganze Tierarten aussterben.

Die Vermischung des klar und bewußt denkenden Menschen der letzten z.B. 3000 Jahre mit der Urmenschzeit ist, denke ich falsch.

wMieauchhimmxer


Casanova1

Dem Wiederspreche ich doch gar nicht, aber es gibt nun mal eine lange Zeit in der Menschheitsgeschichte, wo die sogenannte Female Choice nicht existierte. Fakt

Sie existierte, wurde nur in einzelnen Fällen unterwandert. Sie hatte eine geringere Relevanz, aber auch im Mittelalter gab es Frauen, die ihre Männer gewählt haben und nicht ausschließlich Vergewaltigung.

NHi.ghtxer


@ wieauchimmer

ROFL

aber schwer zu sein, das einigen hier begreiflich zu machen, dass Zeugung alleine für die Arterhaltung nicht relevant ist

Stimmt!

Jetzt versuch mir mal begreiflich zu machen, dass die Zeugung für die Arterhaltung irrelavant ist!

*gespanntgugg*

;-D

wfieauc hixmmer


Ina-Maria

Ich behaupte allerdings, dass Lust ja auch schon über andere erogene Zonen ausgelöst wird und somit die Klit auch nicht zwingend erforderlich ist...

Dann lies hier aber mal im Forum so einige Beiträge, wie sehr das Fehlen des Orgasmus die Frau auf Dauer lustlos macht. Das nennt man dann gerne "frigide". Also ist der Orgasmus ebenfalls für die Lust der Frau wichtig.

NAigJhter


Zu dir scheint nicht durchzudringen, dass es keinen Sinn macht, zwischen Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit zu unterscheiden

das versuchst Du immer wieder zu verkaufen und ich wiederspreche Dir jedesmal wieder:

Zur Arterhaltung ist NOTWENDIG; dass (versuchs mal nach zusprechen! geht ganz leicht.)

Im Übrigen hast Du immerhin auch schon mal erkannt, dass es einen Unterschied zwischen diesen beiden Wörtern gibt. Von der Notwendigkeit der Menschen sprichst Du. Das wäre aber ein neuer Thread.

Zur Fortpflanzung(!!!) NOTWENDIG ist ... und dagegen SINNVOLL ist ...!

Na? Jetzt begriffen?

CRasanoLva1


wieauchimmer

Langsam reicht es.

Ich hoffe Du kapierst es langsam, dass es nicht um Vergewaltigung geht ! Die Frauen hatten sich in dieser Zeit allenfalls unterzuorden, denkst Du allen ernstes sie wurden vergewaltigt ? Sie haben sich ihrem Schicksal ergeben, sie kannten doch nichts anderes. Das ist reines Schubladengerede mit deiner Vergewaltigung.

Ja es gab Frauen und wie viele hatten die Chance zu wählen ?

1 von 100 oder 1000 oder 10000 ?

In welchen Dimensionen denkst Du eigentlich ?

wHieauch+immxer


Casanova1

Wie stellt Du Dir die Kopulation von Mann und Frau vor ohne, dass der Mann einen Orgasmus bekommt.

Wie mehrfach gesagt: Ejakulation reicht und es ist auch möglich, ohne Orgasmus zu ejakulieren. Das dies selten vorkommt, besagt nicht, dass es nicht möglich ist und es daher vollkommen überflüssig ist, dass die Natur dem Mann überhaupt einen Orgasmus geschenkt hat, wenn es um die reine Fortpflanzung geht. Wieso hat sich die Evolution also nicht darauf beschränkt, dem Mann die Fähigkeit der Ejakulation zu geben. Wofür hat er einen Orasmus? Jetzt kommt wieder: Damit er bereit ist zur Paarbildung, aber das gilt für Frauen ebenfalls.

Beim Mann ist diese Entkoppelung einfach so nicht vorhanden.

So nicht vorhanden, ist keine hinreichende Erklärung dafür, dass eine Koppelung notwendig ist. Sinnvoll vielleicht, aber warum notwendig?

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