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Wozu haben Frauen eine Klitoris, eigentlich doch unnütz

w"ieaucShi_mmer


rotschopf

der ex-jetzt-wieder-lebens-abschnitts-gefährte ist heimgekehrt?

Noch nicht ganz, haben noch aus Jobgründen eine Fernbeziehung. Entweder muss er erst hier wieder einen Job finden (wo er sich schon drum bemüht, was aber aus der Ferne nicht einfach ist), oder noch so viel zusammengespart bekommen, dass er sich eine temporäre Arbeistlosigkeit leisten kann. Ob so ein zweiter Versuch aber funktioniert, wird man sehen. Dem Sex hat die Trennung jedenfalls schonmal nicht geschadet ;-)

die mit sich selbst im reinen ist?

Ich bin mit mir im Reinen, sehe aber dennoch schon immer vieles kritisch. Das gehört wohl zu meiner kreativen Natur, denn (so wie ich über die theoretische Beschäftigung mit dem Thema) erfahren habe, gehört es dazu, ständig Dinge zu hinterfragen. Das hat nichts damit zutun, mit sich selber nicht im Reinen zu sein. Harmonie ist nämlich zur Entwicklung neuer Idee sehr kontraproduktiv.

gTmurxpf


Harmonie ist nämlich zur Entwicklung neuer Idee sehr kontraproduktiv.

Wenn man "Friede, Freude, Eierkuche" damit meint, sicherlich!

Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, das diejenigen die "disharmonisch" ihr Leben fristen, versuchen ihre Disharmonie zu betäuben, wie auch immer, und mit welchen Mitteln, und gleichzeitig ihre Zeit verschwenden, mit Klagen und Jammern!

Produktiv, bzw. Kreativ waren von denen die wenigsten.

....... Ha!!!! den Bhuddismus hatten wir hier noch nicht!.... *ggg*

Oder die Naturreligionen!..... mit ihrer Harmonie!

Ich persönlich kann nur kreativ sein, wenn um mich herum Harmonie herscht. Ist das nicht, bin ich nur beschäftigt damit, diese Harmonie wieder herzustellen. Ob ich in diesem Moment "Göttliche Eingebungen" habe, wage ich zu bezweifeln!

Nwig9h'texr


Ich denke, ein paar von denen, die es nicht bringen, könnten wir vielleicht noch für andere Zwecke gebrauchen. Zum Arbeiten. Da muss man mal überlegen, ob Kastration und fehlendes Testosteron nicht die Arbeitsleistung mindert. Wenn nicht, dann bin ich dabei.

(bis er eventuell vom "Sesselpupser-Syndrom" befallen wird, aber vielleicht ist er gegen diesen Virus ja resistent? Da solls ja seltene Fälle geben, die das

Resistenzgen haben. Das sollte man durch female Choice auch mal in seiner Verbreitung unterstützen.)

HUI .. da kann ja jemand herrlisch erfirschenden trocken Humor haben. Wie ausnehmend angenehm! :-D

(Wie kommt's?)

Aufgrund dieser neu entdeckten Fähigkeit muss ich doch gleich noch mal ältere Postings lesen - man könnte diese Eigenschaft ja auch eventuiell zwischen diversen älterer Zeilen lesen! ;-D

*WAImalknuddel* @:)

Y;oftrixed


es gibt da noch ein kleines Problem

Dann könnten wir ja auch darüber diskutieren, wieso es nicht reicht, wenn Männer, wie die Dronen bei Bienen, einen Befruchtungstag haben und dann sterben, weil sie nicht weiter gebraucht werden.

Hmmm....und wer arbeitet dann an den Hochöfen, in den Bergwerken, in den Gießereien, in der Kanalisation, ... ???

Als Übergangslösung sollten wir zumindest die Frauenquoten von diversen Studienplätzen auf diese Berufe ausweiten. Warum wohl da noch keine emanzipierte Frauenrechtlerin drauf gekommen ist ???

Nlig&hxter


Dann könnten wir ja auch darüber diskutieren, wieso es nicht reicht, wenn Männer, wie die Dronen bei Bienen, einen Befruchtungstag haben und dann sterben, weil sie nicht weiter gebraucht werden.

Übrigens durchaus berechtigte Frage. Denn das Prinzip der schwarzen Witwe birngt die Bedeutung des männlichen Geschlechts eigentlich auf den Punkt. Befruchten und ab! Ggf. noch als vollwertige Mahlzeit dienen, wenn dieser sich nicht an einer gemeinsamen Brutpflege beteiligt. Dies könnte aber durch "Tanten" oder die Rudelbildung auch bewerkstelligt werden.

Ich habe noch nie so richtig verstanden wieso ausgerechnet das Mann als das physisch stärkere Geschlecht dient und es nicht prinzipiell Matriachate gibt, den die Bedeutung des Weiblichen für die Erhaltung des Bestandes ist ungleich größer als die des männlichen Geschlechts (alleine). Das Männchen dient zu allererst dem Spenden von genetischen Material ... das Weibchen schmeist ansonsten den ganzen Laden!? Wieso sind dann bei den höheren Lebewesen die Männchen durchschnittlich kräftiger ausgebildet? (Genau weil sie eigentlich nix zu tun haben und dann wenigsten die "wölfe weghalten")

...

Ist etwas provozierend gefragt und zum größten Teil kenne ich die naheliegenden Erklärungen auch ... aber so ganz genau ist es mir nicht kar.

(Wie ein Kind es schwierig findet dass es kein absolutes Oben und Unten gibt und die Meschen in Australien nicht runter fallen. Aber wenn man die Frage ein paar schritte weiter geht, wird es wieder und sie überhaupt funktioniert (also ein wieder Oben und Unten!) ... ohne das ich nun HIER etwas von Higgs-Bosonen hören will! ;-)

Neight er


ich habe da gerade ein "knifflig" vergessen ... bitte an entsprechender Stelle einfügen! ;-)

Y1of*riexd


Nighter

Denn das Prinzip der schwarzen Witwe birngt die Bedeutung des männlichen Geschlechts eigentlich auf den Punkt.

Nun, unsere weise WAI erklärte es so, daß es einst das Ur-Matriarchat gab, einen Hort der Glückseligkeit. Doch dann kam eine schlimme Naturkatastrophe, deren Wirren und Entbehrungen es dem von Grund auf bösen Mann ermöglichte, das Weltpatriarchat zu errichten und die Frauen seit diesen verhängnisvollen Tagen grausam zu unterdrücken.

wbieaAuchixmmer


Yofried

Hmmm... und wer arbeitet dann an den Hochöfen, in den Bergwerken, in den Gießereien, in der Kanalisation

Reden wir über Biologie oder Zivilisation?

w1iearuch<immxer


gmurpf

Produktiv, bzw. Kreativ waren von denen die wenigsten.

Noch nie was vom kreativem Chaos gehört? Seitwann ist Chaos harmonisch? (und lass uns nicht weiter über dieses Thema reden, da schreib ich nämlich grad nen Seminarmanuskript zu und hab da entsprechend viele Bücher zu gelesen und lebenslange praktische freizeitliche und berufliche Erfahrung mit. Da wirst du vielleicht einfach mal glauben müssen, dass ich weiß, was ich da von mir gebe)

wni.eaucxhimmexr


Yofried

Nun, unsere weise WAI erklärte es so, daß es einst das Ur-Matriarchat gab,

So hab ichs nicht geschrieben, aber für die Existenz der Ur-Matriarchate gibts mittlerweile gute Belege und vor allem: Es gibt sie stellenweise immer noch. Buch dir einfach im Reisebüro eine Reise nach China zu den Mosuo. Das Gebiet ist nämlich touristisch erschlossen. Dann müssen wir auch nicht drüber diskutieren, ob die Erde nun rund ist, sondern du kannst es dir einfach vor Ort anschauen.

Und während es unter den patriarchalen Schimpansen sogar Affenkriege gibt, herrscht unter den matriarchalen Bonobos (Zwergschimpansen) eine "geile", friedliche Gelassenheit. Kann man zwar nicht direkt auf Menschen übertragen, aber macht die Idee zumindest nicht abwegig.

Y[of}riCexd


WAI

Und während es unter den patriarchalen Schimpansen sogar Affenkriege gibt, herrscht unter den matriarchalen Bonobos (Zwergschimpansen) eine "geile", friedliche Gelassenheit.

Womit bewiesen wäre, daß das männliche Wesen von Grunde auf schlecht/minderwertig ist.

Naja, im Spiegel stand ja als Aufreißer schonmal das "verkrüppelte" Y-Chromosom - Zeitgeist rulez

amen

w8ieauechiommxer


Yofried

Womit bewiesen wäre, daß das männliche Wesen von Grunde auf schlecht/minderwertig ist.

Das ist deine Schlußfolgerung, meine ist komplexer und geht eher in nighters Richtung. Da die Frauen die Geburtenrate begrenzen und der Tod einer Frau sich also bereits auf die Geburtenrate einer Sippe negativ auswirkt, während (wie in vielen Indianerstämmen so gehandhabt), man den Tod eines Mannes im Zweifel durch Polygamie ausgleichen kann, werden eben die Männer vorgeschickt, wenns um gefährliche Jobs geht, denn ein einzelner Mann ist für die Arterhaltung einfach entbehrlicher. Dafür werden sie in kriegerischen Zeiten entsprechend aggressiev angeheizt und erzogen (siehe z.B. Militärcamps in USA. Da werden aus lieben Mamasöhnchen Kampfmaschinen gezüchtet und derlei Einrichtungen gibt es in vielen Staaten). So zur Aggression hochgeputschte Testosteronträger an der Macht, das läuft doch allerorts aus dem Ruder und wir wissen ja, dass man in den USA nur Präsident werden kann, wenn man auch gedient hat, also so einen Campaufenthalt im Lebenslauf stehen hat. Daneben gibt es aber ganz friedliche Exemplare. Die werden aber ebenfalls von den aggressieven unterdrückt. Die Frauen und Kinder sind da nur das letzte Glied der Unterdrückungskette.

Daher sprach ich ja von den Naturkatastrophen. Wenn bedingt durch eine solche Katastrophe ein Volk gezwungen ist, um zu überleben, anderen Völkern die Nahrung streitig zu machen, dann geht es eben aus strategischen Gründen zu Kampf-"Tugenden" über. Der Krieger wird nun der wichtigste in der Sippe. Sind dadurch in einer Sippe die Krieger erstmal an der Macht, ist es schwer, sie wieder von dort zu vertreiben, weil sie dann eben ihr aggressieves und machtbesessenes Verhalten auch gegen die eigene Sippe richten und sich so an den Machtpositionen halten können. Das führt wieder dazu, dass sich die Frauen, um einen wirksamen Beschützer für ihre Kinder haben, ebenfalls aggressieve Männer wählen und damit ein Teufelskreislauf in Gang kommt, der die Entwicklung zu einem aggressievem Volk immer weiter vorantreibt. Das geht dann wieder verloren, wenn es wieder lange friedliche Zeiten gibt und die Krieger nichts anderes zutun haben, als sich die Eier zu kraulen, sie an Ansehen verlieren, weil mittlerweile z.B. die Händler einen höheren Status haben, da diese in einer friedlichen Handelsgesellschaft erfolgreicher sind, als ein Krieger, der nicht gebraucht wird. Frau wählt sich jetzt lieber einen Investment-Banker, als einen Kampfgorilla. Die Zahl der aggressieven Krieger geht wieder zurück.

Du hast es, wie du siehst, ein wenig zu simpel dargestellt, aber ist ja auch so schön einfach, wenn man Frauen in einer Diskussion mit irgendwelchen Klischeestandartsprüchen als Kampfemanzen diffamieren kann. Leider nur etwas zuu simpel, jedenfalls für meine Art zu denken.

wxiYeauchixmmer


Yofried

War z.B. auch so in Japan mit den Samurai, die sich irgendwann nur noch die Eier kraulten, ihr Stand an Ansehen verlohr und die Händler (die vormals als der letzte Dreck galten, etwas besser als Vagabunden) stattdessen immer mehr an Einfluß gewannen, weil sie so reich wurden, dass der König sich Geld von ihnen lieh.

Gesellschaft befindet sich nunmal im ständigen Wandel. Ich versteh aber nicht, wieso sich Männer immer gleich angegriffen fühlen, wenn es um Unterdrückung geht, wo in dieser Unterdrückungskette den letzen eben die Hunde beißen und das sind die Frauen und Kinder, aber Männer ja ebenfalls von anderen (meist) Männern unterdrückt werden. Indentifiziert man sich gerne als Mann mit Unterdrückern, dass mann sich bei so einem Thema gleich persönlich angegriffen fühlt? Woher kommt diese Solidarität von Männern mit Unterdrückern?

wCieaupchimmexr


Yofried

Unterdrückende Männer findest du um so mehr, je mehr eine Gesellschaft auch in ihren Strukturen auf Unterdrückung aufgebaut ist. Ist dir dieser Zusammenhang noch nie aufgefallen? Vielleicht musst du dich mal differenzierter mit dem Thema befassen. Du scheinst hier derjenige zu sein, der in einfachen Feindbildmustern denkt. So einfach ist das aber nunmal nicht.

scchKlösexnmxecker


@ wieauchimmer:

Hört sich recht plausibel an, allerdings klingt mir das alles ein wenig zu nüchtern analytisch. Man darf wohl nicht den Fehler machen, auf Gruppen bezogene Aussagen auf Einzelpersonen zu beziehen.. wie es einige Vorposter offensichtlich tun.

Ich denke allerdings, das wir uns von den "klassischen" Schemata abgrenzen, weil wir eben nicht nur unsere Fortpflanzung und das pure Überleben unserer Art im Sinn haben, sondern auch nach persönlicher Erfüllung (blödes Wort, sagen wir einfach "glücklich werden".. für jeden individuell anders) streben. Das ist eben nicht nur ein Aspekt, der auf einzelne bezogen gilt, sonder meiner Meinung nach auch Auswirkungen auf die Gesellschaft im ganzen hat. IMHO ist daher das Übertragen der durch den Überlebenskampf im Tierreich definierten Regeln auf die Menschen so einfach nicht übertragbar.

P.S.: sorry, aber bitte nicht Standard mit "t" schreiben.. ich bekomm davon Schreikrämpfe.. *g*

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