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Wozu haben Frauen eine Klitoris, eigentlich doch unnütz

N7ightler


aber bitte nicht Standard mit "t" schreiben..

Laut Duden ist aber beides gleichwertig nebeneinander erlaubt!

ODER?

sLchlö|sen%meckxer


.. nö, [[http://duden.de]] hat zumindest auch keinen Treffer unter "Standart"

Ist wohl der häufigste Fehler überhaupt hab ich manchmal das Gefühl.. normal reite ich auch nicht auf Rechtschreibfehlern rum (hey, hab bestimmt selber genug davon in dem Krams den ich tippsel), aber "Standart" kann ich einfach nicht sehen.. frag mich dann immer, was für eine Art des stehens wohl gerade gemeint ist.. *g*

s"chloösenAmIeckxer


Hehe.. da kann ich mich ja glatt selber in die Pfanne hauen:

IMHO ist daher das Übertragen der durch den Überlebenskampf im Tierreich definierten Regeln auf die Menschen so einfach nicht übertragbar.

Nee, ist klar.. ich glaub, langsam geh ich mal langsam zu Bett langsam. :-)

wXieamuchimmxer


schlösenmecker

allerdings klingt mir das alles ein wenig zu nüchtern analytisch.

Ich habe die psychologischen Effekte, die Traumata durch Gewalt und Verlust von Eltern raus gelassen, weil es das noch komplizierter gemacht hätte. In Militärcamps demütigt man die Soldaten mit Absicht, weil sie das besonders aggressiev macht. Die psychologischen Aspekte unterstützen den Teufelskreis.

Man darf wohl nicht den Fehler machen, auf Gruppen bezogene Aussagen auf Einzelpersonen zu beziehen.

Das kann man aber auch nicht so leicht differenzieren. Wenn du mal was zum Thema Sozialpsychologie gelesen hast, dann ist der wechselwirkende Einfluss der Gruppe auf den einzelnen schon enorm und ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich hier irgendwo von einzelnen unterdrückenden Männern geschrieben habe. Diese sind aber sowohl die Folge einer unterdrückenden Gesellschaft, als aber auch wiederum die Ursache für das Fortbestehen von Unterdrückung. Eben ein Teufelskreis. Matriarchale Gesellschaften waren übrigens nicht wirklich matriarchal, sondern gleichberechtigt. Es gibt jedenfalls keine Hinweise auf Unterdrückung von Männern. Dass Männer dafür prädestiniert sind, gegebenenfalls zu Unterdrückern zu werden, liegt einfach daran, dass sie im Zweifel auch zu Gewalt erzogen werden, wenn man eben "Krieger" braucht.

Ich weiß nur nicht, wieso sich Männer immer gegen die Existenz gleichberechtigter Kulturen wehren, die ja nur deshalb Matriarchate genannt wurden, weil man zur Zeit ihrer Entdeckung die Gleichberechtigung von Frauen schon als Frauenherrschaft ansah. Wahrscheinlich kann man sich als Archäologe aus einer hierarchischen Gesellschaft stammend, eine gleichberechtigte Gesellschaft so wenig vorstellen, dass man davon ausging, dass dort die Frauen geherrscht haben müssten. In Wahrheit waren das eher herrschaftsfreie Kulturen, sozusagen Basisdemokratien (wie es die heutigen Matriarchate immer noch sind). Da geht die Macht bottom up mit imperativem Mandat. Aber das können sich hier schon die wenigsten vorstellen. Basisdemokratie scheint tatsächlich die Urform zu sein. Ist auch eigentlich logisch, denn es wird am wenigsten Energie für Konkurrenzgerangel verschwendet. An welcher Stelle hakt es in den meisten Unternehmen? Am Positionsgerangel. Wieso sind deutsche Unternehmen nicht innovativ und verpassen damit die Marktchancen? Weil Innovation offene, kooperative Strukturen braucht und auf keinen Fall mit Positionsgerangel funktioniert.

sondern auch nach persönlicher Erfüllung (blödes Wort, sagen wir einfach "glücklich werden".. für jeden individuell anders) streben

Ich denke, das haben die Frühkulturen auch schon, nur sahen diese ihre Erfüllung wahrscheinlich in einem vollen Magen, Sonnenschein, eine liebevolle Familiensippe und nicht in einem Mercedes S-Klasse. Um in einer kooperativen Gesellschaft hohe Synergieeffekte zu erzielen, ist Individualismus sogar notwendig. 5 Leute, die sehr individuelle Kompetenzen, Erfahrungen und Ideen haben und miteinander kooperieren, haben sich gegenseitig mehr zu geben, als 5 Leute, denen man ein stupides Fließband-Einheitsleben "verordnet". Logisch, oder?

IMHO ist daher das Übertragen der durch den Überlebenskampf im Tierreich definierten Regeln auf die Menschen so einfach nicht übertragbar.

Doch, in einem weiteren Sinne. Bei Tieren bilden verschiedene Arten im Ökosystem Synergien und das Nutzen aller ökologischer Nischen ist sehr effizient. Bei den Menschen bilden verschiedene Individuen Synergien. Auch wenn unser "Management", das Gehirn, ausgeklügeltere, komplexere und vor allem langfristige Strategien entwickelt (und man kurzfristige Nachteile in Anbetracht langfristiger Vorteile in Kauf nimmt, was Tiere nicht tun), geht es auch beim Menschen immer noch in erster Linie ums Überleben. Die Überlebensstrategien sind nur andere, können aber immer wieder auf archaische Formen zurückfallen, wenn es Zeiten der Barbarei gibt. Solche Zeiten können durchaus durch Naturkatastrophen ausgelöst werden. Glück ist doch nichts anderes, als Wohlfühlen und wohl fühlt man sich, wenn man satt ist, viel Gelegenheit zur Lust hat, keine Angst haben braucht und liebevoll von anderen anerkannt wird und als wertvolles Mitglied der Kooperation gesehen wird. Auch bei Tieren ist das nicht wesentlich anders, nur nicht so komplex.

whieafuch+immer


schlösenmecker

keinen Treffer unter "Standart"

Das gibts, meint aber was anderes. Eine Standarte, sowas wie ne tragbare Fahnenstange.

Lgittl<eKitIten


Zitat:

Der weibliche Orgasmus war (denke ich) gar nicht geplant, sondern ist eher eine Begleiterscheinung, quasi eine Art genetisches "Abfallprodukt" wie der Blinddarm... hätte er dieselbe Funktion und Wichtigkeit wie der männliche, dann hätte die Evolution ihn schneller und einfacher gemacht

Der Blinddarm ist kein genetisches Abfallprodukt sondern Teil des Immunsystems

LAittlQeK=ittxen


Achja, wer sagt denn, dass wir Menschen damals keinen Verstand besaßen? Sicher waren wir primitiv aber dennoch waren wir schon relativ weit entwickelt, genug um so etwas wie einen Orgasmus zu erleben oder so etwas sogar nur deshalb tun ;-) (was sogar manche Tierarten tun)

smchl,ösenmxecker


wieauchimmer

Guten Morgen erstmal :-)

Also.. die Existenz gleichberechtigter Kulturen anzuzweifeln liegt mir fern, habe ich auch nirgends von geschrieben. Sind in meinen Augen der Idealfall, den wir in unserer Gesellschaft leider noch nicht haben. Ich habe auch eher den Eindruck, dass wir uns nicht auf eine gleichberechtigte Gesellschaft zubewegen, sondern eher einen Mix aus Patriarchat und Matriarchat.

Der Satz " Man darf wohl nicht den Fehler machen, auf Gruppen bezogene Aussagen auf Einzelpersonen zu beziehen." war auch nicht auf Deine Aussagen bezogen, sondern eher auf die von Vorpostern, die auf Gesellschaften bezogene Aussagen von Dir gleich direkt auf sich selber als Individuum münzten. Kam vielleicht nicht so deutlich rüber.

Das man Gruppen und Individuum nicht strikt trennbar sind ist klar, natürlich gibt es Wechselwirkungen.

Zu den früheren Kulturen: Du bestätigst ja genau was ich schrieb.. voller Magen, intakte Familiensippe waren schlicht überlebensnotwendig, und entsprechend richtete sich das Verhalten danach, diesen Zustand zu erreichen. Heute ist die Situation (zumindest in unseren wohlhabenden Industriestaaten) anders denke ich: Wir haben soziale Sicherungssysteme die dafür sorgen das man nicht verhungert, trotzdem einen Partner finden kann und sich fortpflanzen kann, auch wenn man weder der beste im Karnickel jagen ist, noch der erfolgreiche Börsenspekulant. Daher erscheint mir nur logisch, dass die Verhaltensformen, die sich eben rein auf das Überleben beziehen, weniger gewichtig sind oder werden. Beispielsweise dürfte der Musikgeschmack aber auch sowas von irrelevant für das Überleben sein, und trotzdem denke ich man kann viele finden, denen dieser Aspekt bei der Partnersuche wichtiger ist als der symbolische S-Klasse Benz.

Das ist keine entweder/oder Frage: natürlich spielen die "klassischen" Aspekte zum überleben auch weiterhein eine Rolle, nur nicht mehr mit der Gewichtung wie es bei Arten ist, bei denen das schlichte Überleben schon ein bestimmtes Verhalten erfordert.

Btw: Standarte ist mir durchaus bekannt, aber das schriebst Du nicht.. nix für ungut :-)

w:ieaIuchrimmeVr


schlösenmecker

Das ist keine entweder/oder Frage: natürlich spielen die "klassischen" Aspekte zum überleben auch weiterhein eine Rolle,

Ich würde behaupten, dass die klassischen Aspekte immer noch unter allem drunter liegen. Sie beruhen immer noch auf Urwünsche und Urängste, haben sich aber ganz andere Vehikel gesucht.

sLchlnösenmiecxker


Ich würde behaupten, dass die klassischen Aspekte immer noch unter allem drunter liegen. Sie beruhen immer noch auf Urwünsche und Urängste, haben sich aber ganz andere Vehikel gesucht.

Agreed. :-)

Als jemand, der gerne Bücher liest/Filme sieht die von Endzeitszenarien handeln, kann ich mir gut vorstellen, wie unter anderen Bedingungen eben diese Aspekte wieder sehr viel mehr in den Vordergrund rücken (nicht weil die fiktiven Szenarien da unbedingt so eintreten würden, sondern weil ich mir darüber Gedanken mache). Aber zur Zeit scheint mir die Entwicklung eben ein wenig anders zu sein.. hoffen wir mal, dass wir keine andere Entwicklung erleben werden.

Passt mir ganz gut, das wir in einer Zeit und Gegend leben, in der nicht mehr nur die rein sachlichen Zwänge unser Verhalten bestimmen.

(Nicht das ich pottenhässlich wäre, nur gehen mir gesellschaftliche Zwänge/Vorgaben und vordefinierte Schablonen sowas von dermassen auf den Sack.. (selbst wenn sie einem quasi von der Natur eingeimpft wurden))

Mit der Ausrichtung als hetero komme ich allerdings ganz gut klar :-)

waiebaucFhimmexr


schlösenmecker

Passt mir ganz gut, das wir in einer Zeit und Gegend leben, in der nicht mehr nur die rein sachlichen Zwänge unser Verhalten bestimmen.

Ist das noch so? Bei über 5 Millionen Arbeitslosen gibt es mittlerweile schon wieder eine Menge Menschen, die von existentiellen Sorgen geplagt sind. Zwar muss hier niemand verhungern, aber Ängste sind realtiv in ihrer Empfindung und es scheint ja oft so, als sei man hier sogar noch viel angstbeladener, als in Regionen, wo es wirklich zuweilen um die nackte Existenz geht.

Seydxney


Wieauchimmer: Kleine Anmerkung

Stimme Dir bei, die neue Armut der Industrieländer ist in den Auswirkungen sicher nicht mit denen (als Beispiel) der Dritten Welt zu vergleichen: Im Gegensatz dazu leiden wir (noch) auf sehr hohem Niveau.

wziea2uchximmer


Sydney

Im Gegensatz dazu leiden wir (noch) auf sehr hohem Niveau.

Das ist wie mit Stress. Das kann man auch nicht objektiv messen, sondern ist eine Frage des Empfindens. Was sicher bei uns zum Empfinden von Unsicherheit beiträgt, ist die globale Information. Gut informiert sein ist ja andererseits gut, aber manchmal hat man durch den ganzen Input das Gefühl, man trage die Last der ganzen Welt auf seinen Schultern. Geld entschädigt für ein unausgewogenes Lebensgefühl einfach nicht. So hat man in einer Untersuchung festgestellt, dass der Verlust des Arbeitsplatzes viel schwerer wiegt, als das weniger an Geld. Bis zu einem bestimmten Grundlevel macht Geld glücklicher. Ab diesem Level trägt es nicht mehr zum Glück bei. Wichtiger sind da menschliche Dinge, wie Verlust durch Tod oder Scheidung. Soziale Beziehungen sind eben auch existenziell (siehe Glücks-Index, oder Glüx)

LSa?usbuxb1970


*türauftrete*

*amsackkratz*

*nasebohr*

Und wie weit seit Ihr den mit dem Thema, warum haben den jetzt Frauen eine Klidoris ??? ??

*schluckbiernehm*

*rülpsssssssssss*

*armarschkratz*

*aufantwortwarte*

C3laugdsixa


Lausbub, soll ich dir das zeigen ???

weil diese frage kann man meiner Meinung nach nur praktisch beantworten... Hab ich nicht schon mal erwähnt, dass die Frage theoretisch keinen Sinn macht?

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