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Wozu haben Frauen eine Klitoris, eigentlich doch unnütz

DaerHaexexr


Tja... Warum haben Frauen ne Klitoris?

Die Frage stellen sich auch viele Nomadenstämme in Afrika.

Diese Wichser schnibbeln ihren Frauen die Clit nämlich einfach weg.

Das tut höllisch weh, führt zum Verlust des Lustempfindnisses und blutet so stark dass viele daran auch sterben.Täglich werden etwa bis zu 6000 Mädchen weltweit "beschnitten"

Also wenn wir schon soweit sind....Ich finde die Tatsache, dass Frauen ne Clit haben eigentlich gut. Ich könnte niemals mit einer Person Sex haben, die dabei nicht genauso viel Spass hat wie ich... :-p

w ieaau!chimmexr


Bonny Swan

Das erfolgreichste Modell setzt sich durch. Offensichtlich hat sich die Klitoris durchgesetzt.

Eben, so funktioniert die Evolutionsthese.

N_ighPtexr


Es gibt viele Tierarten. Bei manchen ist er nötig, bei manchen nicht. Der Mensch ist auch nur eine weitere Tierart und bei ihm ist der weiblich Orgasmus eben nötig.

Glaub ich nicht (sieher vorheriger Post) .. genau umgekehrt!

Der Orgasmus beim Menschen (männlich wie weiblich) macht beim Menschen am wenigsten Sinn!

Genau genommen, sind wir mittlerweile als einzige höhere Tierart in der Lage uns Fortzupflanzen gänzlich ohne Geschlechtsverkehr!

M_ad Mxax


@helix

Fehlbildung habe ich nur geschrieben, weil mir ein passenderes wort wie Überbleibsel nicht einfühlt. Daher habe ich es in """" gesetzt, aber ok, Kritik akzeptiert.

Alles andere was du sagst. Jajaja, du hast Recht, aber auch nur weil wir gänzlich aneinander vorbei reden.

Mein Standpunkt: Menschliche Sexualität könnte ähnlich funktionieren wie tierische. Ohne Orgasmus oder Spass seitens des Weibchens. Die Art damit umzugehen hätte sich angepasst, keine Schwangere würde ihr Kind töten oder hassen.

Danke, danke *zurückzieh*

NAig}htexr


Weil es nicht nur eine, sonderen mehrere Gründe gibt, wieso die Bildung von Gruppen nützlich ist. Was machst du z.B., ohne die Leute, die beim Stromwerk und Wasserwerk arbeiten? Hast du dir dein Haus selber gebaut? Schonmal darüber nachgedacht, wie sehr du selber von der Kooperation mit anderen und deren anderes Spezialwissen profitierst? Glaubst du, der Mensch mit seinen eher lahmen biologischen Fähigkeiten (schlechte Augen, keine gutes Gehör, keine Krallen, etc.) hätte es so weit mit der Verbreitung seiner Art gebracht, ohne die Nutzung solcher kooperativen Synergien?

Genau meine Worte .. aber Du behauptest doch da einen Zusammenhang mit sexueller Lust zu sehen?!?!?

???

hieliCx pomatxia


Mein Standpunkt: Menschliche Sexualität könnte ähnlich funktionieren wie tierische. Ohne Orgasmus oder Spass seitens des Weibchens.

Die Fortpfanzung würde sicherlich funktionieren.(Tut es ja auch) Die Frage bleibt allerdings, wie Mann sie dazu bewegt?

N-igh&ter


Das erfolgreichste Modell setzt sich durch. Offensichtlich hat sich die Klitoris durchgesetzt.

Eben, so funktioniert die Evolutionsthese.

Zu sagen "irgend einen Grund wird es schon haben", beantwortet aber nicht die Frage "welchen?"

Der Bartwuchs eines Mannes hat dann sicher auch einen Grund. Ist die Frage "welchen?" deshalb verboten?

wVieauRc,himmxer


Nunca

Nichts aber auch rein gar nichts in der Evolution ist ohne Sinn und Nutzen.

Aber: Da gibt es niemanden, der diesen Sinn und Nutzen plant, sondern es entwickelt sich per Zufall und übrig bleibt das, was Sinn und Nutzen hat, was erfolgreicher ist, bei der Verbreitung und beim Überleben. Es ist also keine Sinngebung, so wie wir sie als Menschen verstehen, sondern man kann "erfolgreich" immer nur im Nachhinein bewerten. Man kann nicht vorher sagen, was in der Zukunft erfolgreich sein könnte, so wie es Menschen versuchen, die etwas Sinnvolles für die Zukunft planen.

C4asa/nzovax1


Die Bedeutung des weiblichen Orgasmus

Ein weiteres Merkmal menschlicher Sexualitt ist in seiner biologischen Entstehungsgeschichte und Funktion noch keineswegs restlos geklärt, der Orgasmus. Männer können zwar ohne ihn nicht zeugen, wohl aber können Frauen ohne Orgasmus schwanger werden. Weshalb gibt es ihn also? Eine traditionelle humanethologische Antwort zielt auf seine Funktion in der Partnerbindung: Orgastische Lusterfahrung binde die Partner psychisch zusammen, und genau deshalb hat sich der (weibliche) Orgasmus entwickelt. Ganz zu überzeugen vermag diese Antwort allerdings nicht, denn wenn seine alleinige Funktion in der Verstärkung der Paarbindung läge, dürfte man bei Frauen eigentlich keine Variation bei der Wahrscheinlichkeit eines Orgasmus oder seines Zeitpunkts erwarten. Stattdessen sollte jeder Beischlaf in einen zeitlich gut abgestimmten und psychisch höchst befriedigenden Orgasmus einmünden. Das ist aber bekanntlich nicht der Fall.

Neuere Überlegungen sehen im weiblichen Orgasmus einen im Laufe der Evolution entstandenen Mechanismus der Frauen, Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu nehmen. Die mit dem Orgasmus einhergehenden Muskelkontraktionen fungieren gleichsam als eine Art Saugpumpe, die, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt erfolgen, Spermien befördern und ihnen damit die Befruchtung erleichtern. Damit hätten Frauen eine Möglichkeit, bestimmte als geeignet erachtete Männer als Väter ihrer Kinder zu bevorzugen. Für eine derartige Auswahl gibt es, wie schon erwähnt, gute Gründe, da Frauen sich bei dieser Wahl vorrangig an den guten Genen der Männer orientieren. Wenn diese Hypothese so stimmt, müsste die Wahrscheinlichkeit, ob Frauen einen Orgasmus erleben und wann dieser in zeitlicher Relation zum Samen- erguss erfolgt, wesentlich von der Qualität des Mannes abhängen.

Was letztlich die Qualität eines Mannes ausmacht, stellt sich jedoch von Frau zu Frau verschieden dar und hängt - wie weiter oben im Zusammenhang mit der Präferenz für bestimmte das Immunsystem codierende Gene bereits besprochen wurde - nicht zuletzt von der eigenen genetischen Konstitution ab. Darüber hinaus gibt es aber offenbar einen weiteren Indikator für gute Gene, der anscheinend von allen Frauen nach gleichen Mastäben bewertet wird. Er besteht in dem, was Biologen als fluktuierende Asymmetrie bezeichnen. Gemeint ist damit die Abweichung von der perfekten Symmetrie zwischen den jeweils sich entsprechenden Merkmalen der linken und rechten Körperhälfte. Dass praktisch nie eine vollkommene Symmetrie (beispielsweise zwischen einem linken und rechten Schmetterlingsflügel) erreicht wird, liegt an störenden Einflüssen, die die Entwicklung dieser Merkmale mehr oder weniger beeinträchtigt haben, weshalb das Ausmaß der fluktuierenden Asymmetrie ein guter Indikator für die erreichte Entwicklungs- stabilität liefert. Vor allem die Widerstandskraft gegen Krankheiten spiegelt sich hier wider: Je symmetrischer ein Organismus ist, desto besser ist er während seiner Entwicklung mit Krankheitserregern und anderen, seine Gesundheit beeinträchtigenden Einflüssen fertig geworden, desto vitaler ist er also.

Wenn die fluktuierende Asymmetrie tatsächlich biologische Qualität anzeigt (also Vitalität, Resistenz gegen Krankheitserreger und Entwicklungsstabilität) und der weibliche Orgasmus eine konditionale Antwort auf Männer mit reproduktiv vorteilhaften Qualitätsmerkmalen ist, sollte die Wahrscheinlichkeit des weiblichen Orgasmus (und sein Zeitpunkt) mit der fluktuierenden Asymmetrie der Männer zusammenhängen. Genau das konnte der amerikanische Biologe Randy Thornhill kürzlich feststellen: Je geringer die fluktuierende Asymmetrie der Männer ausfällt, desto attraktiver werden sie von Frauen beurteilt, desto mehr Intim- beziehungen nehmen sie auf, desto häufiger kommt es zu außerehelichen Beziehungen, desto kürzer ist die Werbezeit bis zum ersten Beischlaf und desto wahrscheinlicher erlebt die Partnerin einen Orgasmus. Danach sieht es ganz so aus, als sei der weibliche Orgasmus als biologische Angepasstheit und zugleich Motor der Spermakonkurrenz zu verstehen. In jedem Fall aber ist die Geschichte von Frauen als keuschen, zurückhaltenden Wesen aus evolutionsbiologischer Sicht ein absoluter Mythos.

(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2001

NeigAhtexr


"erfolgreich " und "sinnvoll" können durchaus auch zwei Paar Stiefel sein!!!

B"onnRy Spwxan


Der Orgasmus beim Menschen (männlich wie weiblich) macht beim Menschen am wenigsten Sinn!

Genau genommen, sind wir mittlerweile als einzige höhere Tierart in der Lage uns Fortzupflanzen gänzlich ohne Geschlechtsverkehr!

Aber wären wir ohne Orgasmus, Streben nach Orgasmus und Kooperation soweit gekommen die künstliche Befruchtung zu erfinden?

Da beißt sich die Katze in den Schwanz. :-)

MDad ;Mxax


Wie Mann sie dazu bewegt?

Ähm, mit würden da Spontan ein haufen Möglichkeiten einfallen:

1. Muskelkraft, wirkt sehr überzeugend

2. Tauschhandel, siehe Bonobos, da belohnen die Weibchen die Männchen für Zuckerrohr mit Sex

3. der Verstand oder der Willen ein Kind zu bekommen (wäre dies jedoch ausreichend würde dies bedeuten, dass der männliche Orgamus ebenso unnötig ist)

4. denk dir was aus, ich muss Kaffee machen

w~ieauchiemmer


helix pomatia

Dabei soll aber der Kostenfaktor so gering wie möglich bleiben.

Und daher ist es auch keine besonders gute Strategie, wenn sich ein Mann für jedes Mal Sex erst eine neuen Frau sucht. Energieverschwendung! Viel einfacher: Er hat eine feste Partnerin, mit der er regelmäßig Sex haben kann, ohne sie erst langwierig "anbaggern" zu müssen.

Neunca


Also nocheinmal. Sollte die Fortpflanzung beim Menschen anders funktionieren, dann würde sie es auch.

Sie ist aber so wie sie ist, und das nicht erst seit gestern, sondern schon seit mindestens 150.000 Jahren, seit sich der moderne Homo Sapiens entwickelt hat. Ob das jetzt bei Homio Erectus oder Homo Habilis oder Australopitecus auch so war, kann keiner sagen, wir haben noch keinen eEngefrorenen entdeckt, wo man nachschauen könnte, ob es da eine Klitoris gibt oder nicht.

Da zum modernen Homo Sapiens aber Orgasmus und Klitoris gehören, kann man getrost davon ausgehen, das es einen Sinn hat, sonst hätte sich dieses Artmerkmal nicht durchgesetzt.

Also ist die Frage ziemlich müssig die hier so konträr disskutiert wird.

Noi2ghtxer


Aber wären wir ohne Orgasmus, Streben nach Orgasmus und Kooperation soweit gekommen die künstliche Befruchtung zu erfinden?

Ich denke weiter als die meisten Tierarten, da diese ja eben keinen Zusammenhang zwischen Poppen (Lust) und Schwangerschaft erkennen können.

Wenn ich einen kinderwunsch habe und Abspritzen könnte ohne Orgasmus, dann würde ich auch das tun.

Ich mache Sex aus Lust .. Kinder aus Überlegung und gänzlich unsexuellen Gedanken heraus!

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