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Dürfen strenge Vegetarierinnen eigentlich schlucken?

E#rioxn


Liebes Carmelion,

ich muss jetzt auch noch mal was dazu sagen, auch wenn ich weiß, dass es der falsche Faden ist.

Ist wirklich nicht böse gemeint, aber ich finde deine Argumentation hinkt an einigen Stellen. Schon bei deinem letzten Beitrag fand ich es seltsam, dass du - korrigier mich, wenn ich falsch liege- scheinbar Vegetariern und Veganern falsche Prioritätensetzung vorwirfst. Man solle sich lieber um misshandelte Kinder und Haustiere in der Nachbarschaft kümmern. Gut, aber schließt denn das eine das andere aus? Also ich für meinen Teil schaffe es - unglaublich, aber wahr - gegen Massentierhaltung zu sein und nicht wegzusehen, wenn der Nachbar sein Kind schlägt. Aber das ist ja schon Schnee von der letzten Seite und Suse1202 hat ja auch bereits ähnliches dazu geschrieben.

Ich glaube Suse1202 geht es auch (wie mir) nicht darum, grundsätzlich Fleischfresser anzugreifen. Ich esse auch ab und zu Fleisch, wegen meiner Allergien gegen andere Nahrungsmittel und weil ich, zugegeben, manchmal einfach merke, dass mein Körper es braucht. Es geht vielmehr um etwas, was leider in der heutigen Zeit oft komplett vergessen wird: der Respekt vor Tieren, vor anderem LEBEN. Du schreibst, du bist gegen Pelze. Sicher bist du das, weil du weißt, welchen Qualen diese Tiere in den Pelztierfarmen ausgesetzt sind. Und bei Nutztieren soll das was anderes sein? Dem Tier ist es vermutlich gesch..... egal, ob es ein Nutztier ist, oder es nur für die Etikette, wie du schreibst, sterben muss. Die Schmerzen und Qualen sind die gleichen. Aber "Nutztiere" werden wie Gegenstände behandelt, es geht nur um Profit und Konsum. Das ist der Punkt. Wir haben jeden Bezug dazu verloren. Es ist ja auch bequem: billig und überall erhältlich. Massenware eben. Vegetarier -und auch ich- kritisieren oft in erster Linie Menschen, die darüber nicht nachdenken. Versteh mich nicht falsch, ich glaube gar nicht, dass du zu solchen Leuten gehörst. Ich will nur erklären, wie ich die Dinge sehe. Fleisch ist vielleicht gesund und richtig für den Menschen. Aber wir leben in einer absoluten Überflussgesellschaft. Ich kenne Leute, die täglich Unmengen Fleisch essen, wenn´s geht noch aus Aldi, Lidl und Co. DAS ist es, was viele Tierschützer nicht verstehen können.

Mit dem Argument wenn man Leder trägt kann man auch Fleisch essen (was hier auch ein paar mal gesagt wurde) kann ich nichts anfangen. Dann kann man auch Pelze tragen. Ich bewundere jedenfalls Menschen, die für sich solche Ideale entdeckt haben und diese vertreten. Es ist nun mal Fakt, dass die Massentierhaltung nur eingedämmt werden kann, wenn weniger Billig-Fleisch konsumiert wird und dafür mehr Produkte vom Biobauern. Obwohl da auch nicht immer alles Bio ist was grunzt (oh, klasse, grad erfunden ;-)).

Verstehst du, es mag sein, dass vieles pauschal rüberkommt und auch einige Kampfveganer allen Fleischliebhaber den Krieg erklären. Aber in dieser Diskussion habe ich persönlich das so nicht wahrgenommen. Eher, dass eben manche darauf aufmerksam machen wollen, dass unsere Tierhaltung und auch unser Fleischkonsum langsam aus dem Ruder läuft.

Und über die Geschichte mit dem Regenwald musste ich, sorry, schmunzeln. Der wird doch in erster Linie abgeholzt, damit Konzerne wie MacDoof Rinder züchten lassen können. Und es ist ein Ammenmärchen, dass es nicht genug zu essen gäbe auf der Welt ohne dieses Übermaß an Viehzucht. Es müsste (auch momentan) niemand verhungern, wenn nicht eine solch menschenunwürdige Wirtschaftspolitik betrieben werden würde. Aber das ist ein weites, mich aggressiv machendes Feld und ich will mich hier jetzt auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen ;-).

Mein Fazit: Wir hier, in der "westlichen Welt" haben einfach den Blick für das rechte Maß verloren. In manchen Gesellschaften ist es ein Festtag, wenn einmal im Jahr das Dorfschwein geschlachtet wird - und uns ist oft noch nicht mal mehr bewusst, dass es sich mal um ein Schwein gehandelt hat, wenn wir uns das Sonderangebots-Schnitzel vom Pennymarkt reinzerren.

Ich finde es gut, wenn mal darüber geredet wird. Liebe Grüße

Dvas_ C^armelRio+n


@Erion...klar das du verschiedene sachen anders siehst, sollst du ja auch. aber verstehe mich bitte mal richtig. es ist leider keine spinnerrei,das selbst wenn mehr leute auf vegan oder sowas umstellen, nicht weniger geschlachtet wird!denn das könnten wir schon jetzt haben,wenn du mal ehrlich bist... wieviel fleisch verdirbt in den läden? zuviel...wieviel fleisch wird in andere länder verschickt,weil wir es gar nicht gebrauchen können? zuviel !!!!das schlachtverhalten würde sich nicht wirklich ändern,glaube es mir.das wird sich höchstens ändern,wenn die sogenannten neuen eu länder mehr schlachten und den markt dadurch kaputt machen...das würde aber nur heissen,das die schlachtung und haltung von diesen tieren nur in einem anderen land von statten geht!!!!! bitte auch mal daran denken.

das mit den prioritäten ist etwas anders gemeint ,als du es aufgefasst hast! ich meine , bevor man sich darum streitet veganer oder fleischfresser,sollte man das potenzial lieber in andere wichtigere sachen stecken. der ewige kampf zwischen fleisch esser und fleischverweigerer ( ich nenn das mal so) wird sich eh nie ändern,dazu gibt es zuviele leute auf der welt...und man bekommt bekanntlich ja schon 2 menschen nicht unter einen hut...brauchen wir jetzt nicht früber zu diskutieren......ist genau wie bei rauchern und nicht rauchern!!! sorry...

ach jaund komm mir bitte nicht mit biobauern...ich meine es sind auch dort schon zuviele skandale gelaufen,als das ich denen glaube!!!!!

du sagst der regenwald wird abgeholzt um rindvieh zu halten...ist nur zum teil richtig.zum teil wird von den einwohnern ne brandrodung gemacht um anbauen zu können...aber diese brandrodung ist nicht kontrolliert...aber darum geht es nicht... wenn alle menschen auf fleisch verzichten würden, bräuchten wir mehr anbaufläche...so oder so...denn das grünzeug hält leider nicht lange vor und man muss mehr und öfter essen... ich jedenfalls!!!denke an dieser stelle bitte daran,das nicht alle kühe auf der weide stehen,sondern zum teil in stallungen,die sie nie verlassen!!!!!das heisst die weiden ,die wir haben würden für den anbau von lebensmitteln nicht reichen!!!!

das mit dem pelz solltest du eigentlich verstanden haben... ich meine bei der ganzen schlachterei fällt das leder von kühen und schweinen ab! also ist es ein abfallprodukt vom schlachen...ist doch klar und da brauch ich keine pelzzucht um was zum anzihen zu haben!!!ich stehe auch nicht auf tierquälerei,aber ich esse gern fleisch...ich brauche mein fleisch!!!

mit einem hast du recht...wir in der westlichen welt haben das mass verloren...aber ich schrieb schon...wenn wir nicht schlachen ,tun es die anderen länder um so mehr.sorry ,aber ist leider so....

so zum abschluss...denkt mal daran,das unsere tierhaltung zum teil noch sehr human ist ( ich will das jetzt nicht beschönigen) wenn ich in andere länder schaue,wird auch mir übel!! zum beispiel asien...dort gibt es keinen tierschutz, jedenfalls nicht so wie wir den kennen...und dort wird es auch veganer geben...und ich finde spätestens bei dem punkt drehen wir uns im kreis....was nütz es uns die schlachtung von staat A nach staat B zu verschieben? was nützt es den tieren ??? ??ich finde gar nichts...denn mir tut ein tier im ausland genauso leid,wie eins welches hier für kurze zeit leben darf !!!!!

mfg

p.s....mich würde intressieren ob die vegetarier/veganer, wenn sie tiere wie hund und katze haben,ob diese fleisch essen dürfen.....

CTasano{vxa1


Suse

Hast Du die entsprechenden Bakterien in dir, um deine Idee zu verwirklichen ?

Hier wird aber ein Apsekt vollkommen ausgeklammert. Die Tiere (Schlachttiere), die sich von den Pflanzen ernähren, sind darauf spezialisiert. Sie haben in ihren Mägen Bakterien, die Zellulose spalten können und die Spaltprodukte dienen dann als Nahrung für das Tier. Die Rohstoffausbeute Pflanze zu Tier ist hier effektiv gelöst. Der Mensch hat keine zellulosespaltenden Bakterien. Er muss mit viel weniger Energielieferung bei der Pflanze rechnen.

Fazit: Ich brauche viel mehr Pflanzen um Menschen zu ernähren, als wenn ich in der Zwischenstufe noch Tiere habe. Der Mensch hat nicht die effektiven Werkzeuge zu idealen Pflanzenrohstoffausbeute.

Die Schlußfolgerung ist einfach falsch.

Ewrioxn


2. Runde ;-)

Oh Mann, ich muss echt Zeit zuviel haben - wieso bin ich nur immer so diskutierlustig? %-|

Zunächst mal: Das Argument, man bräuchte vielmehr Anbaufläche, um Menschen pflanzlich(er) zu ernähren ist schlichtweg Quark. Die Futtermittel für das unzählige Nutzvieh brauchen viel mehr Platz. So eine Kuh frisst den lieben langen Tag mehr davon als ein Mensch. Soviel dazu.

Ja, der Regenwald wird auch zum Teil von Einheimischen unkontrolliert brandgerodet, damit diese anbauen können - und was bauen sie an? - Futtermittel, welche sie exportieren müssen. An dieser Stelle kommt das nächste Unrecht noch hinzu. Arme Länder werden gezwungen, ihr Getreide billig an Industrienationen zu verkaufen (unter anderem auch für die dortige Massentierhaltung) und die Einheimischen selbst hungern oft.

Fakt ist nunmal auch, dass die Nachfrage das Angebot bestimmt. In jedem Land. Wer sagt denn, dass nur die Deutschen ihre Ernährung umstellen müssten? Wahrscheinlich bräuchten wir dazu neue EU-Richtlinien, keine Frage. Tiertransporte gehören ohnehin verboten. Natürlich hast du, Carmelion, recht, wenn du schreibst, dass es nicht damit getan ist, alles in Deutschland auf vegetarisch umzustellen. Das ganze System wird immer schlimmer - und Geld regiert nunmal die Welt. Ich denke oft darüber nach, dass ich mit vielem was ich mache wahrscheinlich leider nichts erreiche. Ich glaube, deswegen hat man gerade als "Tierschützer" oft das Bedürfnis, andere zu "missionieren". Irgendwo schlummert die Hoffnung, das sich alles irgendwie noch zum Guten wenden kann auf dieser Welt, wenn doch nur mehr Menschen zusammen dafür einstehen würden... Utopisch und ein wenig naiv, klar. Dennoch finde auch ich, dass es wichtig ist sich diese Gedanken zu machen, Menschen aufzuklären, nicht einfach vor allem die Augen zu verschließen und zu schlucken - im wahrsten Sinne des Wortes und des ehemaligen Threads.

Das mit den Prioritäten habe ich genau richtig verstanden. Ich finde es wichtig auch über Fleischkonsum und Tierschutz zu diskutieren (nicht darüber, ob man Fleisch essen sollte oder nicht) und habe trotzdem noch genug Potenzial mit dem Nächsten über Menschenrechte zu streiten und der Oma von nebenan die Einkaufstüten heimzutragen. Ich meine, du hast auch recht, es gibt eben auch Leute, die nichts besseres zu tun haben als "Fleischfresser sind Mörder"-Aufkleber zu verteilen oder so ein Schwachsinn. Aber auch die regen zum Diskutieren an, das ist der Vorteil.

Tja, und zum Abschluss... Du schreibst unsere Tierhaltung sei noch "human". Und hier widerspreche ich dir am energischsten. 0,7m² Gesamtfläche pro Schwein und die routinemäßige Gabe von Medikamenten, ohne sich dabei um die schlimmen Verletzungen zu kümmern, die durch das Gerangel entstehen ist nicht human. Tiere für Billigfleisch und Billigeier sind von artgerechter Haltung meilenweit entfernt. Und NUR artgerechte Haltung wäre als human zu bezeichnen. Ein Übel mit einem größeren Übel (kein Tierschutz in Asien) schmälern zu wollen funktioniert nicht wirklich. Das es auch bei Biobauern Skandale gab und gibt ist richtig (hatte ich aber auch geschrieben oder zumindest durch meine tolle Redewendung andeuten wollen) und sehr schade. Dennoch finde ich es wichtig zu reflektieren, was man isst und mehr auf Qualität statt auf Quantität zu achten - und vielleicht nach dem Biobauernhof seines Vertrauens zu suchen.

Also nochmal: Carmelion, es will dir doch keiner "dein Fleisch" nehmen. Du brauchst dich um Gottes Willen bei mir auch nicht zu rechtfertigen, weil du Fleisch isst. Wie gesagt, ich esse auch hin und wieder welches (Wenn einer in meiner WG sein Steak nicht schafft esse ich zum Beispiel den Rest, bevor er weggeworfen wird ;-)). Aber wenn du schreibst "Ich stehe nicht auf Tierquälerei, aber ich esse gerne Fleisch" kannst du doch ein wenig darauf achten, dass dein Fleisch von ungequälten Tieren stammt. Ganz unmöglich ist das nämlich nicht. Die Aussage "Ich stehe nicht auf Tierquälerei, aber ich trage gerne Pelz" müsste man sonst genauso gelten lassen. Ist nur noch eine Spur paradoxer. VLG!

C5a@sanoDvax1


erion

Zunächst mal: Das Argument, man bräuchte vielmehr Anbaufläche, um Menschen pflanzlich (er) zu ernähren ist schlichtweg Quark. Die Futtermittel für das unzählige Nutzvieh brauchen viel mehr Platz. So eine Kuh frisst den lieben langen Tag mehr davon als ein Mensch. Soviel dazu.

a) Wie erschließt sich das Tier die Nahrungsquelle Pflanze und wie der Mensch ? Ich meine in der Art der Verdauung !

b) Bitte zeige mir einen Artikel, der Deine Annahme begründet und aufzeigt, wie man die Weltbevölkerung so ernähren könnte. Bitte dabei berücksichtigen, dass die Tiere weiterhin Pflanzen fressen.

c) Wie groß wäre die Anbaufläche für die Gesamtbevölkerung der Erde (Sommer/Winter + Lagerhäuser) ? Könnten die Wälder so bleiben oder müssten sie weichen ?

d) Was ist mit der Bewässerung für die Pflanzen weltweit, der eventuellen Erosion des Bodens und Düngung der Anbauflächen ?

e) Wie gestaltet sich der Pflanzenschutz vor Tierfraß bei einem massenhaften Anbau ?

LWama-F<a9ce


Ich esse zwar selber auch Fleisch, es ist aber wissenschaftlich erwiesen, dass man unmengen Getreide braucht um ein Kilo Fleisch "herzustellen" (Tierfutter). Mit dem gebrauchten Getreide könnte man viel mehr Menschen ernähren als mit dem Fleisch dass schliesslich daraus "entsteht"... Ich weiss, habs scheisse ausgedrückt, ihr wisst aber sicher was ich meine...

Ausserdem wäre es schon heute kein Problem alle Menschen mit ausreichen Nahrung zu versorgen. Vorhanden ist gut, das ist alles ein Problem der Verteilung. Aber solange es billiger ist unsere überschüsse zu vernichten als um die halbe Welt in die Krisenregionen zu fliegen... :-(

L$aHma-F{ace


Ausserdem ist dieser Thread hier eigentlich am falschen Ort. Also besser schliessen oder verschieben...

E.rixon


Casanova,

sind wir hier jetzt beim Erdkunde-Leistungstest?

Wenn du Antworten auf diese Fragen willst solltest du einfach mal googeln. Schöne Stichworte sind beispielsweise "Massentierhaltung" "Weltbevölkerung" "Vegetarier" etc..

Es ist FAKT, dass wir gigantische Mengen Getreide an Nutztiere verfüttern, um diese zu mästen. Mit diesen Mengen könnte man die gesamte Weltbevölkerung ernähren. In den USA werden 70% des Mais, Weizens usw. an Tiere verfüttert. Die Nutztiere auf der ganzen Welt verbrauchen eine Futtermege, die dem kalorischen Bedarf von 8,7 Milliarden Menschen entspricht - und wieviel Menschen leben auf der Erde? Ca. 6 Milliarden. Diese Infos habe ich von der Tierschutzorganisation Peta. Du kannst jetzt sagen, logisch, dass die sowas behaupten. Aber glaub mir, es gibt auch genug unabhängige Studien, die das belegen.

Es werden ja auch nicht alle über Nacht Vegetarier und plötzlich weiß keiner mehr wohin mit dem lieben Vieh. Aber wie ich schon geschrieben hatte, je weniger Fleisch aus Massentierhaltung verzehrt wird, je mehr also die Nachfrage sinkt, desto weniger Tiere werden gezüchtet und geschlachtet. Eine weitere logische Schlussfolgerung: Je weniger Tiere gezüchtet werden, desto weniger Getreide wird für die Mast benötigt, desto mehr bleibt für den Menschen. Und der Regenwald steht auch noch. Deine letzten beiden Fragen erübrigen sich damit. Denn wenn Tiere keine Massenware mehr sind, muss auch kein massenhafter Anbau von Pflanzen betrieben werden.

Dies ist natürlich nur, so wie bei dir auch, ein Gedankenexperiment. Solch ein Prozess würde lange, lange dauern. Aber um ihn voranzutreiben kann es nur heißen: nachdenken, umdenken - und nicht auf alles reinfallen, was die Medien einem vorgaukeln @:).

s%lave to- th*e r-hythxm


c1

Du produzierst wohl gerne Arbeit für andere? Recherchier doch selbst!

z.B.

[[http://www.tiere.or.at/schutz/tfleisch.htm]]

Grundsätzlich ist das Hauptproblem, dass bei der Fleischproduktion Faktor 10-20 der Nahrung die rauskommt, reingesteckt werden muss. Schon mal was von Corned Beef gehört? Der mittlere Westen der USA besteht aus Kornfeldern für die Viehfütterung. Das sind immense Flächen, auf denen auch Nahrungsmittel für Menschen produziert werden könnten. In Europa wird oft mit Getreide gefüttert, das auch direkt vom Menschen konsumiert werden könnte.

Eine andere Sichtweise ist, dass ca 1 Milliarde Menschen auf der Erde hungern und ca 1 Milliarde übergewichtig sind. Was die Uebergewichtigen zuviel Essen, würde den Hungernden mehr als genügen.

Und weiter wird die Weltbevölkerung weiter wachsen und sich in ca 70 Jahren bei ca. 15 Milliarden stabilisieren.

Man kann nicht behaupten, es gebe nicht genug Nahrung für 6.5 Milliarden Menschen, wenn schon bald 10 oder 15 Milliarden essen werden, wenn auch zum Teil zu wenig.

Der Hunger ist ein politisches Problem!

Im Detail kapiere ich deine Fragen a) bis e) nicht. Du scheinst von ziemlich eigentümlichen Annahmen auszugehen.

s)lave txo the Grhytxhm


Hehe, jetzt haben wir uns alle gleichzeitig abgerackert.

Exr.ioxn


Lama-Face,

schon klar, Ordnung muss schließlich sein ;-). Dann füge ich einfach noch hinzu, dass das Schlucken von Sperma eines Mannes, der sich ausschließlich von Hackbraten aus´m Aldi ernährt politisch unkorrekt ist ;-D

Nein, sorry, ich will dich nicht verarschen. Lass uns einfach noch die kleine Diskussion beenden und dann ziehe ich mich brav aus dem Faden zurück, OK? LG.

ERriqoxn


PS.: an Lama-Face:

Im Übrigen stimme ich dir 100%ig zu! :)^

LAamWa-Faxce


*g* zum Glück gibts bei uns in der Schweiz (noch) kein Aldi... :-)

Ja, dann sind wir uns ja alle einig!

Viel Spass noch, ob mit oder ohne Steak!

JFohannssonxer


ind wir hier jetzt beim Erdkunde-Leistungstest?

Wenn du Antworten auf diese Fragen willst solltest du einfach mal googeln. Schöne Stichworte sind beispielsweise "Massentierhaltung" "Weltbevölkerung" "Vegetarier" etc..

Es ist FAKT, dass wir gigantische Mengen Getreide an Nutztiere verfüttern, um diese zu mästen. Mit diesen Mengen könnte man die gesamte Weltbevölkerung ernähren. In den USA werden 70% des Mais, Weizens usw. an Tiere verfüttert. Die Nutztiere auf der ganzen Welt verbrauchen eine Futtermege, die dem kalorischen Bedarf von 8,7 Milliarden Menschen entspricht - und wieviel Menschen leben auf der Erde? Ca. 6 Milliarden. Diese Infos habe ich von der Tierschutzorganisation Peta

Erion. ich habe zufällig diesen tread wieder aufgheschnappt.

ich habe einen bericht, wo PETA selber tausende von tieren zu unnutzigen zwecken und aus reiner neugier, ob sie an etwas sterben, tötet.

den rest des geldes nutzen sie um kindern angst einzujagen anstatt sie aufzuzklären.

der nöächste punt: kalorischer bedarf.

mein kalorischer bedarf als adulescenter bzw fast erwachsender liegt bei 2200 kalorien. wenn ich viel arbeite daruebr.

ich arbeite gar nicht, verbrauche aber täglich bestimmt 4000 manchmal viel mehr.

allein ein mittagessen mit 2000 kalorien ist schon etwas mehr.

der kalorische bedarf liegt weit unter dem, was wir brauchen. vllt könnten wir so max 5 statt 8.7 mio ernähren. alles ohne abfall/verschwendung und missernten.

es leben z zt ca 9 mllrd menschen auf der erde.

als 1997 oder sp 5,5 gezählt wurden, wude die zahl damals schon auf 7 korriegiert. allein china hat viel mehr als damals geschätzt.

naja, also so könnten wir das auch nicht decken. aber n bischen fleisch muss sein, ich will ja nicht wie vllt einige andere mit beiden augen gleichzeitig durchs schlüsselloch gucken können.

ausserdem essen wir seittausenden jahren fleisch, die neandertaler NUR. und das roh ! ...

ich verzichte nicht auf fleisch.

und wenn n vegetarier /veganer kein sperma schlcuekn will ... dann soller doch abhauen. sowas krankhaft uebertriebenes interessiert mich da nicht. :D

Regards.

sinnvoller wäre es doch zu kären, ob man das brot mit alufolie einwickelt oder mit billiger pplastikware.

oder ob im boden mehr käfer krabbeln als man sieht.

jaja, einige haben direkt nach der öffnung schon das richtige hierzu geschrieben.

die gucken sich sowas wenigstens nichtmehr an.

E`rioxn


%-|

ausserdem essen wir seittausenden jahren fleisch, die neandertaler NUR. und das roh ! ...

:)^ Die Neandertaler sind auch ausgestorben.

Ich habe ehrlich gesagt keine Lust schon wieder Zeit und Energie zu investieren, um auf ein solches Plädoyer für die Massentierhaltung angemessen und ausführlich zu kontern.

Denn genau das ist es, was du geschrieben hast. Nicht gerade sehr christlich, Johanssoner - Tiere sind schließlich auch Geschöpfe Gottes und es war sicher nicht gedacht, dass wir so mit ihnen umgehen.

Oder wolltest du nur ein wenig klugscheißern und gibst dafür sogar deinem alten Kontrahenten Casanova recht?

Lies dir nochmal den Beitrag von Slave to rhe rhythm durch, der trifft den Nagel auf den Kopf - und selbst mal googeln kann auch nie schaden (die Infos findet man nicht nur bei PETA).

Ich esse auch hin und wieder Fleisch, ich bin kein radikaler Vegetarier. Aber ich finde die Art und Weise, wie wir Menschen mittlerweile mit Tieren umgehen muss hinterfragt werden. Genauso wie alles andere, was unter dem Deckmantel der Globalisierung aus machtpolitischen Interessen an Schindluder getrieben wird.

Ich denke auch gerne mal über Alufolie nach *:)

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