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Bigamie? Wieso nicht?

N=ightexr


Dazu kommt in unserer gesellschaft der Standpunkt einen Partner alleine für sich "haben" zu wollen!

Wahrscheinlich die wenigsten Mensche unseres Kulturkreises würden damit zurecht kommen, nicht der alleigen partner des Menschen zu sein, den man liebt (Eifersucht ist ja keine sporadisch vorkommende Emotion!). Wieviele Menschen können sich wirklich und aufrichtig vorstellen den Partner komplett zu "teilen", nicht mehr die ungeteilte Aufmerksamkeit zu bekommen.

Das was da an Zoff auf unsere Gesellschaft vorkommen würde .. ich mags mir nicht ausmalen.

S3chndüff!z


@bimbo1970

Dazu gehören z.B. auch die Affen, von denen wir laut letztem Stand der Dinge ja abstammen sollen.

In der Schule keine Evolution gehabt?? Wir, Affen und Menschen, haben den gleichen Vorfahren! Aber wir Menschen haben nicht den Affen als Vorfahren!!;-D

Dieser gemeinsame Vorfahr teilte sich in zwei "Arten", die sich unabhängig voneinander weiterentwickelten. Mit dem Ergebnis, daß der Mensch seit ein paar Millionen Jahren über so etwas wie Intelligenz verfügt (es zumindest sollte) wohingegen der Affe noch auf dem Weg dorthin ist, diese (schon bei ihm vorhandene ) soweit auszubauen wie wir.... :-D

*wollenjamalwasklarstellen*

*Haarestreichundmithüftenwackel*

Können Affen nämlich nicht!

;-D ;-D

F`rolFlxein


Ich stelle mir gerade vor: Ich habe also nicht nur Casanova, sondern auch Don Juan geheiratet, die natürlich jeder bereits mehrere Gattinnen haben, die jeweils auch noch andere Ehemänner haben. Wo soll das enden, da ist doch irgendwann jeder mit jedem irgendwie verheiratet oder verschwägert.

Polygamie funktioniert wohl nicht zusammen mit Gleichberechtigung.

raotyeLolxa


frollein

wieso nicht, wenn den frauen das gleiche recht zugestanden wird wie den männern? und alle miteinander verschwägert kann doch bei familienfesten ganz lustig werden ;-D

m-ichax222


als ehefrau reicht eine vollkommen ;-)

aber mal noch was grundsätzliches - ich finde, dass hier einige noch ein zeimlich überkommenes rollenverständnis haben. was hat denn mono- oder bigamie bitteschön mit "versorgung" der frau zu tun? eine moderne frau wird doch - bitteschön - mit ihrem leben selbst zurecht kommen. oder?! ohne jetzt eine ost-west- diskussion beginnen zu wollen: die schwachsinnige "mann=versorger - frau=hausmütterchen" einteilung stammt aus dem vorletzten jahrhundert und hat im osten deutschlands keinen mehr interessiert, bis das in dieser hinsicht völlig überholte bgb wieder ausgepackt wurde... inzwischen will sich ja die scheidende bundesregierung dieser thematik annehmen und den käse streichen. ich fürchte nur, dass dies in der kürze bis september nicht mehr zu schaffen ist....

N+igh7ter


eine moderne frau wird doch - bitteschön - mit ihrem leben selbst zurecht kommen. oder?! ohne jetzt eine ost-west- diskussion beginnen zu wollen: die schwachsinnige "mann=versorger - frau=hausmütterchen" einteilung stammt aus dem vorletzten jahrhundert

Das mag eine schöne Wunschvorstellung sein, aber leider stellt sich die Wirklichkeit anders dar und pfeift noch auf schönen Illusion.

Wenn ein ein Kind auf die Welt kommt, dann ist es in (sagen wir mal optimistisch) 95% aller Fälle soch so, dass die Frau die ersten Jahre daheimbleibt und das Kind versorgt und aufzieht, selbst wenn die Frau den "bessern" Job hatte. Ich persönlich kenne nur einen Fall in dem sich beide anderthalbjahre Erzeihungsurlaub geteilt haben, sonst immer die Frau ... auch und gerade auf Wunsch der Frau, die die Zeit mit ihrem Baby genießen wollen (also für denn Fall dass hier gleich mit der Keule "männliche Unterdrückung" geschwungen wird)!

In meinem Fall war dies auch der Fall (und ich beneide meine Frau für die Zeit die sie so mit unserem Sohn hatte). Das dieFrau nach diesen drei Jahren (oder wenn es ganz günstig kommt auch kürzer) wieder in ihrem angestammten beruflichen Sessel einfach Platz nimmt, ist immer weniger möglich in den immer härter werdenden Zeiten und gilt vielfach nur noch für Angestellte des öffentlichen Dienstes, Beamte oder in gutsituierten, großen (also behördenähnlchen) Firmen.

Meine Frau war in einer kleinen Agentur beschäfftigt und wurde noch während der Schwangerschaft gemobbt, da der (absolutistische) Chef die Schwangerschaft als direkten Affronzt gegen sich gesehen hat und sogar mit der Begründung vor Gericht zog, sie hätte sich nur schwängern lassen um ihm und seiner Firma zu schaden!!!

... aber ich scheife ab! Sorry (*GRRRRRRRRR*)

w6i|eauAchimmexr


Nighter

auch und gerade auf Wunsch der Frau, die die Zeit mit ihrem Baby genießen wollen

Auch, aber nicht unbedingt "gerade". Gibt heute genug Frauen, die es auch gerne dem Vater gönnen, seine Zeit mit dem Kind zu genießen. Ein Problem sind aber auch noch die Arbeitgeber, für die das noch nicht selbstverständlich ist, dass ein Mann Erziehungsurlaub nimmt.

Nii_g=htexr


Gibt heute genug Frauen, die es auch gerne dem Vater gönnen, seine Zeit mit dem Kind zu genießen.

Oh, das Frauen den Vätern (unter normalen emotionalen Umständen) die Zeit nicht gönnen, bezweifel ich überhaupt nicht .. wenn ich mal aus meiner eigenen Erfahrung reden darf. Nur leider ist bei den allermeisten Paaren so, dass einer dann doch noch berufstätig bleiben sollte, da

a) eine jahrelange Unterbrechung meisten ein nicht unerheblicher Karriereeinschnitt ist, der fast niocht mehr ausgebügelt werden kann (bei Männer wird das fast noch extremer gesehen als bei Frauen). Und

b) viele Paare schon in sehr schwere Probleme schlittern, wenn für längere auch nur eins von zwei Gehältern wegfällt und die finanziellen verplichtungen aber schlagartig sogar noch zunehmen.

das mit dem Gönnen ist (so hofft man doch) eigentlich kein Thema:

Trotz den ganzen Trennungsgezeter, sind wir (meine Frau und ich) bei dem (nicht ganz friedlichen) Um- und Auszug in zwei verschiedene Wohnungen in unmittelbarer Nähe geblieben (ca. 100Meter auseinander), damit mein Sohn und ich soviel zeit wie nur irgend möglich verbringen können. Dies hat nun zB den angenehmen Effekt, dass ich meinen Sohn trotz Trennung fast täglich sehe, da er mit seinen 8Jahren jederzeit bei mir vorbei kommen kann und dies auch ausgiebig nutzt. Aber das driftet nun auch etwas in offtopic!

r|otdeLolIa


man sollte

auch noch einen anderen aspekt berücksichtigen:

im falle einer alleinerziehenden mutter (die gibt es auch ihr männer) ist diese doch mit dem fall der fälle, einer vorhandenen bigamie eben, "besser" dran, als ganz ohne mann?? also gesetzt den fall, bigamie wäre zulässig, der mann verkrümelt sich, man hat als frau zumindest noch die anderen "mit"-frauen, mit denen man sich die verantwortung teilen könnte! denn so einfach nur genießen ist das nicht, die erste zeit mit dem kind, wie ihr euch das vorstellt! es bedeutet auch viele schlaflose nächte und viele sorgen!

Nhi/ghteqr


also gesetzt den fall, bigamie wäre zulässig, der mann verkrümelt sich, man hat als frau zumindest noch die anderen "mit"-frauen, mit denen man sich die verantwortung teilen könnte!

Korrekt, wenn dieser andere Mann nicht auch wiederum weitere Frauen hat.Ansonsten könnte es deshalb zwischen diesen Frauen zum Zoff kommen ("Ich bekomme jetzt weniger, nur weil der andere Typ von der Schnepfe da, das Weite gesucht hat!")

Also für sowas gesetzliche regelungen finden (wo es doch schon im Fall der trennung von zweierbeziehungen fast unberschaulich kompliziert ist) .. auweia!

LOL

rmote'Loxla


wie immer

hast du recht nighter.... es wäre eine schraube ohne ende.... aber sicherlich nicht übel! ;-)

w,ieaucUhimxmer


Nighter

da

a) eine jahrelange Unterbrechung meisten ein nicht unerheblicher Karriereeinschnitt ist, der fast niocht mehr ausgebügelt werden kann (bei Männer wird das fast noch extremer gesehen als bei Frauen). Und

b) viele Paare schon in sehr schwere Probleme schlittern, wenn für längere auch nur eins von zwei Gehältern wegfällt und die finanziellen verplichtungen aber schlagartig sogar noch zunehmen.

Ja, schon klar...aber daher fällt es auch den Frauen heute nicht leicht, ihre Karriere zu unterbrechen...und spätestens wenn dann die Scheidung ins Haus steht, ist sie aus ihrer eigenen Karriere so raus, dass sie nur noch (wenn überhaupt) irgendwelche Minijobs bekommt (sagst du ja selber:"Das dieFrau nach diesen drei Jahren (oder wenn es ganz günstig kommt auch kürzer) wieder in ihrem angestammten beruflichen Sessel einfach Platz nimmt, ist immer weniger möglich in den immer härter werdenden Zeiten"). Dann geht der Streit um den Unterhalt los. Da wäre ich schon zu stolz für, um Unterhalt zu streiten.

Da wundern die sich aber immer noch über die niedrige Geburtenrate. Welche Frau hat Lust, ihre Karriere aufzugeben (sofern die eine gute Ausbildung hat und da ja auch viel Zeit drin investiert hat), um dann irgendwann um Unterhalt streiten zu müssen, weil sie nach Jahren der Kindererziehung keinen auch nur einigermaßen angemessenen Job mehr bekommt? Sowas müsste man anders regeln, z.B. Unterhalt aus Steuergeldern, aber Steuergelder sind ja auch nicht genug da.

Die Freiheit hört also da auf, wo es um Existentielles geht, aber bei manchen Leuten hat man den Eindruck, dass es in deren Leben noch nie um Existentielles ging, wenn sie meinen, man könne mal locker das ganze noch mehr verkomplizieren durch Bigamie.

wEie"a0ucDhimmRexr


roteLola

man hat als frau zumindest noch die anderen "mit"-frauen, mit denen man sich die verantwortung teilen könnte!

Das kann man auch ohne, dass man vorher den Mann miteinander geteilt hat. Ich kenne das nur so, dass man sich gegenseitig als Alleinerziehende unterstützt und wenn der Mann sich verkrümelt, wird er auch kaum Geld bezahlen und wenn doch, dann müssen sich das die zwie Frauen mitsamt Kindern noch teilen. Worin soll also der Vorteil liegen? Es stöhnen doch jetzt schon die geschiedenen Väter über den Unterhalt von einer Frau und Kindern. Wenn sie Mütter eh zum Sozialamt müssen wegen Geld, was haben sie denn davon gehabt, sich einen Mann zu teilen? Jeder seinen eigenen, dann wäre die Chance auf Unterhalt viel höher.

w]ieauchi~mmer


roteLola

Da wäre es eher praktisch, wenn sie zwei Männer hätte. Dann bleibt noch einer übrig, wenn der andere geht.

N"ightxer


Wobei Bigamie im rechtlichen Sinn (meines Wissens - bin aber juristischer Laie) auschließlich auf due Heirat bezieht. Keine exekutive Behörde wird wahrscheinlich einschreiten, wenn drei Personen eine Dreier-beziehung ohne Trauungs-Absichten führen. Alledings glaube ich nicht das es sehr häufig vorkommt, dass es drei Personen gibt, die sich alle Drei als gleichwertiger Teil ein und derselben Beziehung fühlen und damit auch glücklich sind!

Auch bei unehelicher Bigamie sind ein bis zwei wohl eher unzufrieden, bzw. wissen wahrscheinlich gar nicht das sie Teil einer Dreierbeziehung sind!!!

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