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Bigamie? Wieso nicht?

F"iz


Kleio

das war aber nicht die Frage von obmar.

Er wollte ja nicht wissen, ob und unter welchen Umständen solche Gemeinschaften funktionieren, sondern er will wissen, warum es nicht erlaubt ist, sowas juristisch "festzumachen" in Form einer Mehrehe, wenn es funktioniert / funktionieren sollte.

Und das hat nighter nun schon in unterschiedlichen Varianten erläutert und ich sehe genauso: die Menschen bleiben ja nicht zeitlebens gleich, sie ändern sich und damit die Verhältnisse. Wenn dann irgendjemand das wieder auseinander dröseln müsste, käme das den Steuerzahler ganz schön teuer.

K4leixo


Fiz

das war aber nicht die Frage von obmar.

Er wollte ja nicht wissen, ob und unter welchen Umständen solche Gemeinschaften funktionieren, sondern er will wissen, warum es nicht erlaubt ist, sowas juristisch "festzumachen" in Form einer Mehrehe, wenn es funktioniert / funktionieren sollte.

Ja, entschuldige. |-o Wieso gehe ich auch immer gleich davon aus, dass das, was ich will, auch realistisch durchführbar ist. ;-D ;-D ;-D

Und das hat nighter nun schon in unterschiedlichen Varianten erläutert und ich sehe genauso: die Menschen bleiben ja nicht zeitlebens gleich, sie ändern sich und damit die Verhältnisse. Wenn dann irgendjemand das wieder auseinander dröseln müsste, käme das den Steuerzahler ganz schön teuer.

In dem habe ich Nighter auch zugestimmt. :)^

CGl{au?dscia


Also eigentlich sind wir uns doch alle einig! ;-D

Ich geh mal auf die Suche nach dem 2. Mann... :-p

Obwohl das hieße dann noch mehr Wäsche, noch mehr Hemden büglen, ...

noch mehr Rumgemotze, ...

Wenn ich mir das so ausmale, ich glaub, ich bleib vorerst bei einem.

wGiea-ucxhimmer


obmar

Man sieht hier ja sehr gut, wie Ihr mit dem Thema zurechtkommt. allein die Vorstellung der Bigamie, macht euch ja schon Kopfschmerzen. Aber wieso? Nur weil man persönlich etwas nicht gut findet, muß man das ja nicht verallgemeinern.

Ich habe eher den Eindruck, dass du da etwas in die anderen Teilnehmer hineinintepretierst. Du scheinst das Vorurteil zu haben, dass alle, außer du, moralisch verklemmt sind und daher alle (meist gar sachlichen Argumente wie Finanzielles) nur von uns vorgeschoben werden, weil wir damit unsere moralischen Bedenken verschleiern wollen. Ich finde, dieses, dein vermutetes Vorurteil den anderen Teilnehmern hier gegenüber, ist eine schlechte Diskussionsgrundlage, denn egal, welches Argument man hier vorbringt, für dich ist es grundsätzlich nur ein vorgeschobenes. Wenn du sowieso davon überzeugt bist, dass das einzige, was gegen Bigamie spricht, die moralische Verklemmtheit ist, wieso fragst du dann überhaupt nach der Meinung anderer?

C)la8udsxia


Wieauchimmer, wenn ich es auch nicht so mit

grundsätzlich

und

bist du sowieso davon überzeugt

ausdrücken würde, den gleichen Eindruck hatte ich von Obmar auch.

Also, dass er anscheinend von uns hören wollte, dass wir Bigamie als moralisch verwerflich verurteilen.

Tja, dem ist nun aber leider nicht so.

Und ich finde nach wie vor, die rechtlichen und finanziellen Verwicklungen sind Grund genug, Bigamie nicht zu legalisieren. Mit Moral hat das nichts zu tun.

wuieauch}imm+er


Claudsia

Also, dass er anscheinend von uns hören wollte, dass wir Bigamie als moralisch verwerflich verurteilen.

Er hört es ja aber trotzdem so, egal, was wir dazu schreiben.

Mit Moral hat das nichts zu tun.

Höchstens insofern, dass in Ländern, wo Männer mehrere Frauen heiraten dürfen, sich die 1. Ehefrau nicht beschweren kann, wenn er dann eine jüngere zweite heiratet und dieser dann mehr Beachtung schenkt, während die 1. nur noch fürs Arbeiten gut ist, weil da Frauen eben kaum Rechte haben. Ich möchte nicht wissen, in wievielen Fällen die erste Ehefrau dagegen wäre, wenn sie denn gefragt würde. Wie Kleio schon sagte, hat es eben auch mit Demokratie zutun und man kann daher Länder, wo keine Gleichberechtigung herrscht, m.E. nicht als Beispiele dafür heranführen, dass Bigamie doch funktioniert. Sie funktioniert wahrscheinlich nur, weil meist aus wirtschaftlichen Gründen geheiratet wird und nicht aus Liebe und weil Frauen nichts zu melden haben.

C"lavud sixa


Vielleicht ist die erste Ehefrau aber nur froh, wenn sie den Alten von Hals hat? Solls ja auch geben... ;-)

Nein, im Prinzip hast du da schon Recht, Beispiele aus diesen Ländern anzuführen ist Blödsinn.

Aber verstehe ich auch die Argumentation sehr gut, wenn alle drei es wollen, und es funktioniert auf die eine oder andere Weise, warum soll es dann moralisch verboten sein.

Auch zu zweit ist das zusammenleben ein mühevoller Prozess, der seine Höhen und Tiefen hat, vielleicht geht es ja zu dritt sogar besser, weil man eher einen Ansprechpartner hat, weil Arbeit besser verteilt werden kann (im Idealfall), wenn man es sich als eine WG vorstellt mit freiem Sex, ja, warum nicht ???

Auch dort leben ja Kinder und wenn man sich über die Kompetenzen einig ist....

w,iemauchfimmxer


Claudsia

warum soll es dann moralisch verboten sein.

Ist es das denn? Hast du schonmal erlebt, dass eine Dreiecksbeziehung mit dem Gesetz in Konflikt geriet? Ich noch nicht.

Eine andere Frage ist auch, ob Omar denn bereit wäre, seine Frau mit einem anderen Mann zu teilen. Dazu äußert er sich ja nicht. Der Freund meiner Freundin versuchte sie mal von einem Dreier zu überzeugen. Als sie dann antwortete: "Gut, aber den zweiten Mann möchte ich mir selber aussuchen", sprach er dieses Thema nie wieder an. Tja, komisch, oder?

CvlanudSsixa


Das kommt aber auf den Mann an, WAI, das kannst du nicht verallgemeinern. Ich hab beides mal erlebt (mit meinem jetztigen Mann, lang lang ists allerdings her). Damals gefiel mir wwm besser, heut glaub ich nicht.

Bloß ob meinem mann das jetzt gefallen würde, bezweifle ich zur zeit, also beide Varianten.

Ich kenn aber mehrere Männer, die sind total scharf auf MMW, da ziehen allerdings die Gattinnen nicht mit.

C=lauedsixa


Und die Frage war nicht, ob die Beziehung mit dem Gesetz in Konflikt kommt (wie sollte sie?), sondern mit der Moral, also das berühmte "was werden die Nachbarn sagen!"

KJleRio


wieauchimmer

"Gut, aber den zweiten Mann möchte ich mir selber aussuchen", sprach er dieses Thema nie wieder an. Tja, komisch, oder?

;-D ;-D ;-D

Was wiederum in Richtung nicht-Gleichberechtigung gehen würde, um kein anderes Wort zu verwenden.

w"iea`uchimmxer


Claudsia

Ich hab mal einen Bericht aus Afrika gesehen, wo es (jedenfalls dem Anschein nach) so lief, dass sich da zwei Frauen einen Mann aussuchten. Es ging aber auch da eher um den wirtschaftlichen Faktor in der Ehe, also Versorgungsgemeinschaft. Eine der Frauen hatte noch einen Liebhaber. So könnt ich mir das durchaus vorstellen. Das ist aber auch in der heutigen Wirtschaft etwas schwierig. Es gibt ja zunehmend viel Fernbeziehungen, weil man sich aus beruflichen Gründen örtlich anders orientieren muss. Mehr als zwei Ehepartner zu "managen" dürfte schwerer sein. Schließlich: Je größer das Team, um so schwieriger die Koordination.

w<ieauLcuhSimm'er


Claudsia

Das kommt aber auf den Mann an

Klar, kommt das auf den Mann an. Ich finde es nur bezeichnend, dass er ganz selbstverständlich davon ausging, dass ein Dreier MWW bedeutet und scheinbar die Möglichkeit WMM gar nicht erst in Betracht gezogen hat. Subjektive Wahrnehmung und mich würde hier schon interessieren, wenn obmar uns hier schon als Moralapostel sieht, ob er denn bei seinen Überlegungen beide Möglichkeiten in Betracht gezogen hat. Wenn er von Ländern redet, in denen das so ist, dann handelt es sich ja fast ausschließlich um Länder, wo ein Mann mehrere Frauen heiraten darf. Könnte mir daher vorstellen, dass er deshalb seine subjektive Wahrnehmung ebenfalls auf diese Variante beschränkt.

obbmaxr


Äh, Moment mal. Ich will doch niemanden teilen. Es geht nicht um mich.

Und ich sagte: "wenn alle beteiligten einverstanden sind". Das ist doch der Springende Punkt. Kein Zwang. Das muß Vorraussetzung sein. Ihr interpretiert das alle völlig falsch.

Ihr seht immer nur die Probleme, Geld, usw. Wen stört das?

Also nochmal, wenn drei Leute sich gefunden haben, wieso ist dann keine mehrehe erlaubt?

wXiea:uchimxmer


Claudsia

sondern mit der Moral, also das berühmte "was werden die Nachbarn sagen!"

Mit wessen Moral (?) und was interessiert mich, was der Nachbar dazu sagt, solange es keine Nachteile für mich hat, was er davon hält? Da die Kirche kaum noch allgemeingültigen Einfluss hat und alle sonstigen allgemeingültigen moralischen Regeln gesetzlich geregelt sind, sehe ich da kein moralisches Problem.

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